Die Ausstellung, konzipiert von der jeweiligen Leitung der Musiksammlungen der beiden
Landesbibliotheken, Reiner Nägele (Stuttgart) und Martina Rebmann (Karlsruhe), wird
- vom 23. April bis 26. Juli 2005
- in der Musikhochschule in Stuttgart
(Urbanstraße 25, 70182 Stuttgart, Tel. 0711/212-4631)
zu sehen sein.
Die Schau zeigt die Vielfalt des Wirkens und Schaffens von Komponistinnen auf dem Gebiet des
heutigen Baden-Württemberg in 250 Jahren der Musikgeschichte. Das Spektrum reicht von der
höfischen Komponistin der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zur zeitgenössischen Künstlerin.
Ein bedeutender Teil der künstlerischen Nachlässe dieser Komponistinnen befindet sich im Besitz
der beiden Bibliotheken. Durch das zunehmende wissenschaftliche und auch künstlerische Interesse
an der kulturgeschichtlichen Aufarbeitung "vergessener" historischer Quellen - verbunden mit
konkreten bibliothekarischen Erschließungsprojekten (Katalogisierung der Nachlässe, Erstellen
von Datenbanken etc.) - entstand die Überlegung, mit einer Ausstellung auf den reichen
und wissenschaftlich wie künstlerisch ergiebigen Nachlass-Fundus der beiden
Landesbibliotheken hinzuweisen.
Der Begleitband unter demselben Titel "klangwelten : lebenswelten" und die Ausstellung in
ihrer ursprünglichen Konzeption fasst acht Komponistinnen zusammen. Die notwendige Auswahl
der dabei vorgestellten Komponistinnen erfolgte unter dem Blickwinkel exemplarischer
Lebenswelten:
Die
Ausstellungseröffnung am Samstag, 23. April um 14.30 Uhr (Hochschule, Wandelhalle)
fand im Rahmen des Kongresses
Diva
- Die Inszenierung der übermenschlichen Frau
statt.
Die Ausstellung wurde bereits in
gezeigt.