Badische Landesbibliothek
   


Einladung zum Vortrag

Der politische Sonderweg Badens im 19. Jahrhundert

Vortrag von Prof. Dr. Frank Engehausen, Heidelberg
Dienstag, 9. Oktober 2007, 19.30 Uhr
Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek
- Eintritt frei -

Plakat zur Veranstaltung (Format:PDF - Größe:318 kbyte)

Der Autor des im G. Braun Buchverlag erschienenen Buches "Kleine Geschichte des Großherzogtums Baden 1806-1918" zeichnet informativ und spannend die Entwicklung Badens von einem zersplitterten Kleinstaat hin zu einem modernen Verfassungsstaat nach und schildert so eine der interessantesten und wichtigsten Epochen der südwestdeutschen Geschichte.

Engehausen, Frank:
Kleine Geschichte des Grossherzogtums Baden 1806-1918


207 Seiten
Format 14,5 x 21,5 cm, gebunden
€ 14,90
erschienen in der Reihe "Regionalgeschichte - fundiert und kompakt"
ISBN 3-7650-8328-3
G. Braun Buchverlag Karlsruhe

Standortnummer in der Badischen Landesbibliothek: 105 A 7205
Engehausen, Frank:
Kleine Geschichte des Grossherzogtums Baden 1806-1918

Das Großherzogtum bekam mit dem Zusammenschluss der vormaligen Kleinstaaten und Dynastien 1806 neues politisches Gewicht und territorialen Zuwachs: Es bestand nun aus vier Kreisen mit den großen Städten Karlsruhe, Freiburg, Konstanz und Mannheim und umfasste über 15 000 Quadratkilometer und eine Million Einwohner.

Markgraf Karl Friedrich von Baden (1728-1811), später Kurfürst und Großherzog
Karl Friedrich von Baden (1728-1811) war der erste Großherzog von Baden.
Er regierte ab 1746 als Markgraf von Baden-Durlach. Im Jahr 1771 erbte er die seit 1515 von der "bernhardinischen Linie" regierten Landesteile der Markgrafschaft Baden-Baden und führte die beiden Markgrafschaften zur Markgrafschaft Baden zusammen. Karl Friedrich wurde in Folge des Reichsdeputationshauptschlusses im Jahr 1803 Kurfürst und im Jahr 1806 Großherzog des neuen, stark vergrößerten Badens.

Badisches Landesmuseum, Karlsruhe

(siehe auch http://www.tuerkenbeute.de/)

Karoline Luise (1723-1783), geborene Landgräfin von Hessen-Darmstadt, war die erste Gemahlin des Markgrafen Karl Friedrich.

Badisches Landesmuseum, Karlsruhe
Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723-1783)


Der badische Staat wurde schnell zu einem liberalen Musterland, das neben der in ganz Europa Epoche machenden Verfassung von 1818 auch mit der Emanzipation der Juden einen wichtigen verfassungs- und sozialpolitischen Grundstein setzte. Nach der Revolution 1848/49, dem Aufstieg des Bürgertums nach 1871 und dem Ersten Weltkrieg endet mit der Flucht des Großherzogs aus dem Karlsruher Schloss 1918 ein ereignisreiches Kapitel badischer Geschichte.


Großherzogin Hilda von Baden, geborene Prinzessin von Nassau (1864-1952)   Großherzog Friedrich II. von Baden (1857-1928)
Friedrich II. (1857-1928) wurde als erstes Kind des regierenden Großherzogs Friedrich I. von Baden und Großherzogin Luise geboren. Als letzter badischer Großherzog regierte er von 1907 bis zu seiner Abdankung im Jahr 1918. Seine Gemahlin Hilda (1864-1952), geborene Prinzessin von Nassau, war die letzte badische Großherzogin. [1]


Prof. Dr. Frank Engehausen ist Professor am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Politische Geschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert und die Geschichte des Großherzogtums Baden.



Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein!

Badische Bibliotheksgesellschaft
Badische Landesbibliothek


[1] Abbildungen:
Müller, Hans: Badische Fürsten-Bildnisse. - Karlsruhe : Groos. Band 2: Von Markgraf Friedrich (1756-1817) bis zur Gegenwart. - 1893. - 46 S., 104 Bl., zahlr. Ill.

Adresse
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Postfach 1429, 76003 Karlsruhe
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