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Sonderausstellung "Nibelungenlied" -
Presseberichte
Weltdokumentenerbe 'Nibelungenlied' - Urkunde der UNESCO
Presseberichte
anlässlich des offiziellen Festakts am 25. Januar 2010 in München und der Sonderausstellung "Nibelungenlied" in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe
03.02.2010:
- daheim in Hohenems, 03.02.2010:
[Vorarlbergensia] Beide "Hohenemser" Nibelungenlied-Handschriften sind UNESCO-Welterbe
Drei Ausgaben des Nibelungenliedes haben den UNESCO-Welterbetitel.Zwei davon wurden in Hohenems aufgefunden.
Deutscher Heldenepos.
Das Nibelungenlied ist das berühmteste Heldenepos der mittelhochdeutschen Literatur und gilt als herausragendes Beispiel der europäischen Heldenepik, vergleichbar mit der griechischen Troia-Sage. Es wurde um 1200 von einem unbekannten Dichter am Hof des Passauer Bischofs Wolfger von Erla niedergeschrieben. Die strophische Dichtung in 39 Aventiuren erzählt von der Liebe des Drachentöters Siegfried zur burgundischen Königstochter Kriemhild und ihrer Heirat, von Siegfrieds Tod durch Hagen und Kriemhilds Rache mit Hilfe des Hunnenkönigs Etzel, die zum Untergang des Burgunder-Reiches führt. Das Epos basiert auf älteren mündlichen Überlieferungen. Historischer Hintergrund ist der Sieg der Hunnen über die Burgunder im Jahr 436 nach Christus. Das Sagengut reicht bis in die Zeit der Völkerwanderung in Europa zurück und war weit über die Landesgrenzen hinaus in ganz Skandinavien und in Spanien verbreitet.
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Karlsruhe.
In Karlsruhe liegt die älteste und historisch bedeutendste der Handschriften des berühmten "Nibelungenlieds". Die zu den denkwürdigsten Erzählungen aus dem Mittelalter zählende Sage ist in insgesamt drei vollständigen Abschriften überliefert, je eine befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe. Die Handschriften gehören nun zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Anlässlich der Auszeichnung der UNESCO in München am 25. Januar präsentierte die Badische Landesbibliothek ihre sonst äußerst selten zu sehende Abschrift für vier Tage.
02.02.2010:
- Pressemeldung-Hessen.de, 02.02.2010:
Kreis Bergstraße: Bergsträßer Delegation reist zur Nibelungenlied-Sonderausstellung
Mit der Aufnahme der drei vollständigen Nibelungenhandschriften in das UNESCO Dokumentenregister "Memory of the world" wurde das Deutsche Heldenepos um Siegfried und Hagen für die Nachwelt verewigt und gehört ab sofort zum geistigen Erbe der Menschheit.
Aus Anlass der Verleihung des UNESCO-Labels am Montag (25.) in München, fand in der Landesbibliothek Karlsruhe zeitnah eine Sonderausstellung der Handschrift C statt, zu deren Besichtigung eine Bergsträßer Delegation um Landrat Matthias Wilkes und Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard (Vorsitzender des UNESCO-Komitees) mit einigen Nibelungenhoheiten wie Apfelkönigin Carmen II., Handkäskönigin Brigitte Schmidt und die Bibliser Gurkenkönigin Vanessa I. angereist waren.
Museumsleiterin und Direktorin Dr. Julia Freifrau von Hiller überraschte bei dem Empfang die Delegation mit badischem Nibelungenwein und ließ es sich nicht nehmen die Bergsträßer Delegation selbst durch die Ausstellung zu führen. Dass die viertägige Ausstellung auf solch großes Besucherinteresse stieß war für Landrat Matthias Wilkes eine Bestätigung für die an der Bergstraße kreierte Marke "Nibelungenland" mit der sich der südlichste Landkreis Hessens in touristischer Sicht schon seit einigen Jahren vermarktet.
- Donaukurier, 02.02.2010:
Riedenburg verpasst Weltruhm
Die Unesco hat das Nibelungenlied offiziell zum Welterbe erklärt - allerdings lediglich die drei so genannten Leitschriften. Die im 16. Jahrhundert auf Burg Prunn entdeckte Handschrift des Epos ist damit knapp am Weltruhm vorbeigeschrammt.
Was für die Griechen Homers Ilias mit dem jahrzehntelangen Kampf um Troja ist, das ist für die Deutschen das Nibelungenlied. Seit Jahrhunderten begeistert das Heldenepos um den Recken Siegfried und seine Kriemhilde (siehe eigenen Bericht) Millionen von Lesern - mit einer offenbar zeitlosen Geschichte. Für die Verantwortlichen der bayerischen Staatsbibliothek in München war das vor einigen Jahren Grund genug, die Aufnahme in die Liste des Weltdokumentenerbes zu beantragen.
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Warum der Antrag lediglich die drei so genannten Leitschriften des Nibelungenlieds enthielt? "Um die Chancen zu erhöhen", erklärt Brigitte Gullath, Leiterin des Referats Handschriften und Benutzung an der Staatsbibliothek. Weniger Stücke bedeuteten auch weniger beteiligte Einrichtungen und eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit. Schon jetzt sind mit der Staatsbibliothek, in deren Besitz sich die so genannte Leitschrift A befindet, der Schweizer Stiftsbibliothek St. Gallen (B) und der badischen Landesbibliothek Karlsruhe (C) drei Einrichtungen mit von der Partie.
01.02.2010:
- Badische Landesbibliothek, Pressemitteilung Nr. 3/2010, 01.02.2010:
Nibelungenlied-Handschrift: Ausstellung war ein großer Erfolg
Fast 5.000 Besucher kamen in den vergangenen vier Tagen in die Badische Landesbibliothek, um die berühmte Nibelungenlied-Handschrift C zu betrachten. Gemeinsam mit der Handschrift A in der Bayerischen Staatsbibliothek in München und der Handschrift B in der Stiftsbibliothek St. Gallen, beide ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert, ist die Karlsruher Handschrift kürzlich zum UNESCO-Weltdokumentenerbe ernannt und damit als eines der wichtigsten Kulturgüter der Menschheit anerkannt worden.
Für die seltene Gelegenheit, die Handschrift einmal im Original sehen zu können, nahmen viele Besucher lange Anfahrten auf sich. Nicht nur aus Karlsruhe, Stuttgart, Heidelberg, Freiburg, Speyer oder Mainz, nicht nur aus der Nibelungenstadt Worms und dem Nibelungenland an der Bergstraße, auch aus der Siegfriedstadt Xanten, 400 Kilometer weit weg am Niederrhein gelegen, hatten sich Besucher auf den Weg gemacht. Sie kamen auch aus München, Regensburg und aus dem noch weiter entfernten Passau, wo das Nibelungenlied um das Jahr 1200 wahrscheinlich zum ersten Mal aufgeschrieben worden ist. Eine Besucherin kam aus Kassel, wo mit dem Hildebrandslied eines der ältesten Textzeugnisse deutscher Sprache aufbewahrt wird, das mit der Nibelungensage eng verbunden ist, ist doch der Waffenmeister Hildebrand derjenige, der am Ende des Nibelungenlieds die männermordende Kriemhild erschlägt. ...
- Badische Neueste Nachrichten, 01.02.2010:
Viel Besucherlob für Ausstellung
"Uns wurden Wunder vil gezeigt", schrieb eine Besuchergruppe aus Bad Wimpfen in orthografischer Anlehnung an die berühmten ersten Zeilen aus dem Nibelungenlied. "Eine schöne Erinnerung an die Schulzeit", heißt es in einem anderen Eintrag, der gleich gefolgt wird von dem in jugendlichem Überschwang formulierten Lob: "Es war Bombe!"
So unterschiedlich die Einträge im Besucherbuch der gestern am späten Abend beendeten Sonder-Ausstellung "Das Nibelungenlied" in der Badischen Landesbibliothek ausfielen, so einig waren sie sich in ihrer Freude über die Karlsruher Kurzpräsentation: Anlässlich des Festaktes zur Aufnahme der in Karlsruhe gelagerten Handschrift C in das Weltkulturerbe der Unesco war diese älteste vollständige Handschrift der Sage nebst anderen Schmuckstücken aus der Handschriftensammlung vier Tage lang ausgestellt worden (wir berichteten mehrfach).
- Kreis Bergstraße, 01.02.2010:
Bergsträßer Delegation reist zur Nibelungenlied-Sonderausstellung nach Karlsruhe
Museumsleiterin und Direktorin Dr. Julia Freifrau von Hiller überraschte bei dem Empfang die Delegation mit badischem Nibelungenwein und ließ es sich nicht nehmen die Bergsträßer Delegation selbst durch die Ausstellung zu führen. Dass die viertägige Ausstellung auf solch großes Besucherinteresse stieß war für Landrat Matthias Wilkes eine Bestätigung für die an der Bergstraße kreierte Marke "Nibelungenland" mit der sich der südlichste Landkreis Hessens in touristischer Sicht schon seit einigen Jahren vermarktet. "Dem Thema Nibelungen fühlen wir uns stark verbunden. Zu jeder Zeit hat es Menschen in der ganzen Welt begeistert und macht Tourismus spannend und erlebbar", so Landrat Wilkes. Ein besonderes Erfolgsprodukt dieser Vermarktungsstrategie stellt zweifelsfrei der Nibelungensteig dar, der bereits nach nur sechs Monaten mit dem Hessischen Tourismuspreis ausgezeichnet wurde.
31.01.2010:
- Der Sonntag, 31.01.2010:
Sagenhaft
Die vermutlich für lange Zeit letzte Gelegenheit, die Handschrift C des Nibelungenlieds und andere Kostbarkeiten aus den
Beständen der Badischen Landesbibliothek im Original zu sehen, haben Kultur-Interessierte und Mittelalter-Fans am heutigen
Sonntag von 10 bis 22 Uhr im Lesesaal "Sammlungen" in der Karlsruher Erbprinzenstraße. Weil die Nibelungen-Handschrift von der Unesco ins Welt-
Dokumentenerbe aufgenommen wurde, zeigt die Bibliothek seit Donnerstag ihre ganz besonderen Schätze, die ansonsten im Tresor aufbewahrt werden.
Und auch das finden wir sagenhaft gut: Der Eintritt ist frei.
30.01.2010:
- Badische Neueste Nachrichten, 30.01.2010:
Als der Engel kam -
Karlsruher Handschriften (5): Die drei Könige
Als Publikumsmagnet hat sich die aktuelle Sonderausstellung in der Badischen Landesbibliothek
erwiesen: Noch bis einschließlich Sonntag wird dort die älteste und bedeutendste
mittelalterliche Handschrift des "Nibelungenliedes" zusammen mit anderen
kostbaren Handschriften gezeigt: "Der Andrang ist riesig", erklärte gestern Julia Freifrau
Hiller von Gaertringen, die Direktorin der BLB. Rund 1 000 Besucher pro Tag hat man bislang gezählt, wobei
durchgehend Führungen angeboten werden. Wer sich länger in die Werke vertiefen will, dem werden
die Stunden zwischen 20 und 22 Uhr für einen Besuch empfohlen.
Zu den Ausstellungsstücken zählt auch das Speyerer Evangelistar, eines der bedeutendsten
Werke spätromanischer Buchmalerei in Deutschland. Es enthält die nach dem
Kirchenjahr geordneten Evangelienperikopen, also die Textabschnitte aus den Evangelien,
die für die Lesung im Gottesdienst benötigt werden. Solche Perikopenbücher
waren oft besonders reich ausgestattet. Das Speyerer Evangelistar ist mit 72 großen
Zierinitialen und zwölf ganzseitigen Bildtafeln ausgeschmückt.
29.01.2010:
- Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, 29.01.2010: Aug' in Aug' mit Siegfried: Nibelungenlied ist ausgestellt
Badische Landesbibliothek zeigt berühmte Handschrift für vier Tage
Die Nibelungenlied-Handschrift C in der Badischen Landesbibliothek ist die älteste und für die Überlieferungsgeschichte des "Nibelungenlieds" bedeutendste Handschrift. Die Bibliothek präsentiert die Handschrift bis zum 31. Januar. Sie wird zwischen 10 und 22 Uhr in einer Sonderausstellung zu sehen sein.
28.01.2010:
- FAZ, 28.01.2010: Karlsruhe feiert: Das Nibelungenlied ist Welterbe
Im Juli des letzten Jahres fiel die Entscheidung der Unesco, in dieser Woche wurde die Ernennung mit einem Festakt in München gewürdigt, von heute an ist die ins Weltdokumentenerbe aufgenommene Karlsruher Nibelungenhandschrift, die sogenannte Handschrift C, in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe zu sehen - allerdings nur für vier Tage. Länger sollen die empfindlichen Handschriften nicht dem Vitrinenlicht ausgesetzt werden.
Vor sechs Jahren gelang den Karlsruher Kuratoren ein einzigartiger Coup, als sie die Handschriften aus der Bayerischen Staatsbibliothek in München und der St. Gallener Stiftsbibliothek gemeinsam mit ihrem eigenen Exemplar in einer Ausstellung zeigen konnten. Damit waren zum ersten Mal in ihrer Geschichte die drei ältesten und wichtigsten Handschriften des Nibelungenliedes, die jetzt gemeinsam ins Weltdokumentenerbe aufgenommen wurden, unter einem Dach vereint.
- Badische Neueste Nachrichten, 28.01.2010:
Das Nibelungenlied und die Drachen -
In Karlsruhe wird heute eine kostbare Handschriften-Ausstellung eröffnet
In der Badischen Landesbibliothek (BLB) Karlsruhe wird heute eine kleine Ausstellung mit einigen Schätzen aus dem Bestand des Hauses eröffnet. Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen will man bis einschließlich Sonntag jeweils von 10 bis 20 Uhr einige der kostbarsten mittelalterlichen Handschriften aus dem Besitz der BLB öffentlich zugänglich machen.
- Badische Neueste Nachrichten, 28.01.2010:
Ein Gelübde mit offenem Ausgang
Karlsruher Handschriften (4): ein "ewiclich memorial" des Rudolf von Ems
... Zu den Ausstellungsstücken zählt nicht zuletzt die berühmte "Weltchronik" des Rudolf von Ems. Sie war als erstes Geschichtswerk in deutscher Sprache eines der populärsten Werke des Mittelalters. Wie ihre lateinischen Vorläufer erzählt die Chronik die Geschichte der Menschheit von der Schöpfung bis zur Gegenwart. Rudolf von Ems gliederte sie in sechs Weltalter, allerdings konnte er nur vier davon beschreiben. Nach mehr als 33 000 Versen bricht die die Darstellung mit dem Tod des Königs Salomo ab.
- swr.de, 28.01.2010:
Wertvolle Nibelungenlied-Schrift kurz zu sehen
Die Karlsruher Handschrift C des "Nibelungenliedes", ist ab heute vier Tage lang in der Badischen Landesbibliothek ausgestellt. Sie erhielt am vergangenen Montag zusammen mit zwei weiteren Handschriften des Liedes den Titel "Weltdokumentenerbe" der UNESCO.
Die Handschrift C ist eine der drei vollständig erhaltenen Handschriften des "Nibelungenliedes". Die beiden anderen Exemplare aus dem 13. Jahrhundert werden in der Bayerischen Staatsbibliothek München und in der Stiftsbibliothek St. Gallen (Schweiz) aufbewahrt.
"Das Lied ist einer der zentralen Texte der Weltliteratur", sagte Bibliotheksleiterin Julia Hiller von Gaertringen. Der Codex in Karlsruhe sei die älteste und für die Überlieferungsgeschichte des Liedes bedeutendste Handschrift. Er stammt aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen; seit 2001 gehört er der Landesbank Baden-Württemberg und dem Staat. Zum ersten und bislang letzten Mal war die Handschrift im Original bei einer Ausstellung Ende 2003 zu sehen.
27.01.2010:
- Badische Neueste Nachrichten, 27.01.2010:
Die Kraft des Gebetes - Karlsruher Handschriften (3): S wie Spiritus Domini
... Der Drachenkampf ist eines der zentralen Themen der Nibelungensage - und auch der Ausstellung, die sich auf die Spur des Drachen-Motivs in der mittelalterlichen Literatur begibt. Sie zeigt dabei neben der "Nibelungenlied"-Handschrift C und anderen Zimelien auch ein Messbuch des 15. Jahrhunderts aus dem Benediktinerkloster Schuttern im Ortenaukreis. Es enthält die nach dem Kirchenjahr wechselnden liturgischen Texte des Gottesdienstes. Der Beginn des Pfingstfestes ist mit dem Lied markiert: "Spiritus Domini replevit orbem terrarum alleluia" - Der Erdkreis ist erfüllt vom Geist des Herrn, halleluja.
- swr.de, 27.01.2010:
Einzigartiger Schatz in DIN A4-Größe
Ein Meisterwerk der Weltliteratur
Jede Menge Helden, Heldinnen und Drachen bietet die Nibelungensage. Drei Handschriften, in denen das mittelalterliche Epos vollständig überliefert ist, hat die UNESCO im Juli 2009 in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. Am 25. Januar wurde die Auszeichnung in München vergeben. Aus diesem Anlass hat die Badische Landesbibliothek Karlsruhe ihre Nibelungen-Handschrift für vier Tage aus dem Tresor geholt.
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Vor 800 Jahren zum ersten Mal niedergeschrieben
Der Autor des Nibelungenliedes ist unbekannt. Forscher glauben, dass es zum ersten Mal am Hof des Passauer Bischofs Wolfger von Erla aufgeschrieben wurde, und dass mündliche Überlieferungen aus älterer Zeit die Basis des Epos darstellen. Vermutlich wurden Personen, die tatsächlich lebten, mit der Zeit zu literarischen Helden.
26.01.2010:
- Badische Neueste Nachrichten, 26.01.2010:
Im Zeichen des Drachen
- Karlsruher Handschriften (2): ein Codex aus St. Peter
... Die Handschrift aus dem Benediktinerkloster im Hochschwarzwald enthält den Text der 150 Psalmen in lateinischer Sprache für den Gebrauch im Gottesdienst. Am Beginn des 51. Psalms steht eine ganzseitige Prachtinitiale für den Buchstaben Q. Der Psalm ist als Trostgesang gegen einen Gewalttäter bekannt. Er setzt mit den Worten "Quid gloriaris in malitia" ein - Was rühmst Du Dich Deiner Bosheit, du Tyrann, da doch Gottes Güte noch täglich währt?
Der Anfangsbuchstabe Q ist in ein von farbigen Linien umrandetes Rechteck eingepasst, das den Goldgrund der Darstellung bildet. Der Buchstabe besteht aus zwei blauen Reifen, die rechts und links von genieteten Manschetten zusammengehalten werden.
- Die Welt, 26.01.2010:
Sagenhaft
Welterbe-Status für Münchner Abschrift des Nibelungenliedes
Blutige Schlachten, schöne Frauen und unerschrockene Helden: Die wertvolle Handschrift A des mittelalterlichen Nibelungenliedes aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek in München gehört jetzt zum Welt-Gedächtnis. Im Rahmen eines Festaktes ist die Schrift gemeinsam mit zwei weiteren Teilen des Heldenepos feierlich in das Weltdokumentenerbe der Unesco - das sogenannte "Memory of the World" - aufgenommen worden.
Die Münchner Abschrift der Sage um den Drachentöter Siegfried und den Untergang des Nibelungen-Volkes ist mehr als 800 Jahre alt. Das Nibelungenlied zählt zu den herausragenden Beispielen der europäischen Heldenepik, vergleichbar etwa mit dem griechischen Troia-Epos. Die drei jetzt Unesco-prämierten Schriften gelten als die wichtigsten und vollständigsten. Die Handschrift B wird in St. Gallen in der Schweiz aufbewahrt, Dokument C liegt in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Zur Feier der Unesco-Entscheidung wird die Münchner Handschrift noch bis zum 7. Februar in der Staatsbibliothek an der Ludwigstraße gezeigt.
- Eßlinger Zeitung online, 26.01.2010:
Ein europäischer Thriller
Die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe zeigt für wenige Tage das neue "Weltdokumentenerbe Nibelungenlied"
... Nach dem Tode Laßbergs führte der Weg der Handschrift von seinem Wohnsitz, der Meersburg, in die Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek nach Donaueschingen - bis die Landesbank Baden-Württemberg und das Land das Werk im Jahr 2001 kauften. Für die Handschrift C, die wohl älteste der drei bedeutendsten Schriften, zahlten Land und Bank knapp 20 Millionen Mark (10,2 Millionen Euro). Der Unesco-Titel zeige, "wie richtig diese Entscheidung war", meint Baden-Württembergs Kunststaatssekretär Dietrich Birk (CDU).
Die Schrift aus dem 13. Jahrhundert wird in Karlsruhe gehütet wie ein Schatz - bei etwa 20 Grad, 55 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit und alarmgesichert in der "Schatzkammer" der Landesbibliothek. Erwähnt wird die badische Region in der Erzählung um den unbesiegbaren Siegfried und den Niedergang der Burgunden nicht. "Deshalb ist das Interesse an den Nibelungen auch vor allem in Städten wie Worms oder Xanten zu finden", erklärt Bibliothekschefin von Hiller. Die Nachfrage sei nach wie vor sehr groß. "Vor allem die modernen Aufarbeitungen auf den Bühnen oder im Fernsehen führen dazu, dass die Geschichte präsent bleibt." ....
25.01.2010:
- Nürnberger Zeitung, 25.01.2010:
Nibelungenlied-Handschrift ins Welt-Gedächtnis aufgenommen
Blutige Schlachten, mutige Frauen, unerschrockene Helden und ein echter Drachentöter: Die wertvolle Handschrift A des mittelalterlichen Nibelungenliedes aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek gehört jetzt zum Welt-Gedächtnis.
Für Montagabend war zu einem Festakt eingeladen worden, bei dem die Schrift gemeinsam mit zwei weiteren Teilen des Heldenepos feierlich in das Weltdokumentenerbe der UNESCO - das sogenannte «Memory of the World» - aufgenommen werden sollte. Bereits im vergangenen Sommer war bekanntgeworden, dass die mehr als 800 Jahre alten Niederschriften der Sage um den Drachentöter Siegfried und den Untergang des Nibelungen-Volkes in das UNESCO-Register aufgenommen werden sollten.
- Bayern Online, 25.01.2010:
Nibelungen-Handschrift - Schlachten, Schätze und ein Drachentöter
Im 13. Jahrhundert wurden sie verfasst, 500 Jahre später wiederentdeckt: die drei ältesten bekannten Handschriften des Nibelungenlieds. Vor kurzem nahm die UNESCO sie in das Weltdokumentenerbe auf - eines der wertvollen Schriftstücke ist noch bis 7. Februar in München ausgestellt.
"Uns ist in alten maeren - wunders vil geseit" - mit diesen Worten begann vor über 800 Jahren ein unbekannter Dichter im Raum Passau mit der Niederschrift Jahrhunderte alter Sagenstoffe. In mittelhochdeutscher Sprache brachte er die Sage vom Drachentöter Siegfried und dem Untergang des Nibelungenvolkes zu Papier und legte damit den Grundstein für eines der herausragendsten Beispiele europäischer Heldenepik und ein bemerkenswertes Stück Weltliteratur.
- ORF, 25.01.2010:
Welt-Dokumenten-Erbe "Nibelungenlied"
Das 1755 in Hohenems entdeckte Nibelungenlied ist von der UNESCO zum Welt-Dokumenten-Erbe erklärt worden als eines der wichtigsten Zeugnisse hochmittelalterlicher Dichtkunst. Das, was wir heute das Nibelungenlied nennen, ist die mittelhochdeutsche Version der Nibelungen-Sage, die es in verschiedenen Sprachen und Ausprägungen gibt im gesamten nordeuropäischen Raum.
Es existieren drei vollständige Handschriften. Jene, die in Hohenems gefunden wurde, entstand etwa um das Jahr 1280. Der Verfasser ist nicht bekannt, aber man geht davon aus, dass es tatsächlich einen einzelnen Autor einer Urfassung gegeben hat.
- Yahoo News, 25.01.2010:
Nibelungenlied in Karlsruhe zu sehen
Die älteste und historisch bedeutendste der Handschriften des berühmten «Nibelungenlieds» ist anlässlich ihrer Auszeichnung als UNESCO-Weltdokumentenerbe ab heute in Karlsruhe zu sehen. Die zu den denkwürdigsten Erzählungen aus dem Mittelalter zählende Sage ist in insgesamt drei vollständigen Abschriften überliefert. Je eine befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe.
- pr-inside, 25.01.2010:
Nibelungenlied in Karlsruhe zu sehen
... Die Handschriften
gehören nun zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Anlässlich der heutigen Auszeichnung der UNESCO in München präsentiert die Badische Landesbibliothek ihre sonst äußerst selten zu sehende Abschrift für vier Tage. Vom 28. bis 31. Januar sind außerdem weitere mittelalterliche Handschriften aus dem Bestand zu sehen.
24.01.2010:
- Staaatsanzeiger für Baden-Württemberg (Internet-Portal), 24.01.2010:
"Nibelungen"-Handschrift wird gezeigt
Heldengesang und Drachentöter, mutige Frauen und blutige Schlachten stehen in der kommenden Woche in Karlsruhe im Mittelpunkt. Eine der drei vollständig erhaltenen Handschriften des "Nibelungenliedes", die kostbare Handschrift C, soll aus Anlass der Unesco-Auszeichnung zum Weltdokumentenerbe für wenige Tage in der Badischen Landesbibliothek ausgestellt werden.
Sie wird am nächsten Donnerstag ebenso mit dem Unesco-Titel ausgezeichnet wie die beiden anderen Exemplare aus dem 13. Jahrhundert, die derzeit in der Bayerischen Staatsbibliothek München und in der Stiftsbibliothek St. Gallen (Schweiz) aufbewahrt werden. Die Handschrift C ist vom 28. bis 31. Januar zwischen 10 und 22 Uhr in Karlsruhe zu sehen.
"Das Lied ist einer der zentralen Texte der Weltliteratur", sagte Bibliotheksleiterin Julia Hiller von Gaertringen am Donnerstag. Der Codex in Karlsruhe sei die älteste und für die Überlieferungsgeschichte des Liedes bedeutendste Handschrift. Er stammt aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen, seit 2001 gehört er der Landesbank Baden-Württemberg und dem Staat. Zum ersten und bislang letzten Mal war die Handschrift im Original bei einer Ausstellung Ende 2003 zu sehen.
- Der Sonntag, 24.01.2010:
Der Nibelungen-Schatz von Karlsruhe
Diese Geschichte ist uralt, sehr bekannt und oft erzählt, beschrieben und verfilmt worden: Sie dreht sich
um Helden, Königinnen und Könige, Liebe, Betrug und Rache. Die Geschichte mit realen Hintergründen
stammt aus der Zeit der Völkerwanderungen und wurde jahrhundertelang
nur erzählt, bis sie im Mittelalter von namenlosen Verfassern aufgeschrieben wurde. Die bekannteste
Figur in der Geschichte den Nibelungen ist der Held Siegfried, der in Drachenblut badet und fast unbesiegbar
ist. Siegfried heiratet in Worms die Schwester des Burgunderkönigs Gunter. Dieser Gunter konnte seine
Frau Brünhilde in Island nur "erobern", weil ihm Siegfried dabei half. Damit ist ein immerwährender
Konflikt zwischen den wichtigsten Männern und Frauen gelegt. Hagen von Tronje will den Konflikt für seinen
Herrn Gunter lösen, indem er Siegfried umbringt. Außerdem muss Hagen den Goldschatz (oder Hort)
der Nibelungen im Rhein versenken, damit er nicht an Siegfrieds Witwe Kriemhild geht. Kriemhild heiratet
später den Hunnenkönig Etzel, um sich zwölf Jahre später an den Nibelungen
zu rächen, die nach grausigem Kampf alle in Ungarn sterben. "Daz ist der Nibelunge liet", heißt es
zum Schluss der Überlieferung. Deshalb wird die Geschichte "Nibelungenlied" genannt. Eigentlich müsste
man von einem Epos sprechen.
- news.de, 24.01.2010:
Unsterblicher Heldengesang
Hätte der Dichter des Nibelungenliedes geahnt, was für ein Meisterwerk er schreibt, hätte er wahrscheinlich seinen Namen unter das Heldenepos geschrieben. Jetzt erhält das Werk offiziell den Unesco-Welterbetitel.
Der Verfasser des Werks aus dem 12. Jahrhundert ist bis heute unbekannt und kann die Lorbeeren nicht einmal posthum ernten. Denn die Unesco nimmt dessen Dichtung um den Drachentöter Siegfried in das Programm «Memory of the World» - Gedächtnis der Welt - auf. Verkündet wurde dies im Sommer vergangenen Jahres, jetzt folgt der offizielle Akt.
Die älteste und historisch bedeutendste der Handschriften des berühmten Nibelungenlieds liegt in Karlsruhe. Die zu den denkwürdigsten Erzählungen aus dem Mittelalter zählende Sage ist in insgesamt drei vollständigen Abschriften überliefert, je eine befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe.
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freie presse, 24.01.2010:
Untergang nach einem Königinnenstreit
Das Nibelungenlied erhält am Montag den Unesco-Welterbetitel - Die älteste der drei Handschriften ist für vier Tage in Karlsruhe zu sehen
Karlsruhe. In Karlsruhe liegt die älteste und historisch bedeutendste der Handschriften des berühmten "Nibelungenlieds". Die zu den denkwürdigsten Erzählungen aus dem Mittelalter zählende Sage ist in insgesamt drei vollständigen Abschriften überliefert, je eine befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe. Die Handschriften gehören nun zum Unesco-Weltdokumentenerbe.
23.01.2010:
- Badische Neueste Nachrichten, 23.01.2010:
Auf Seiten der Hunnen
- Karlsruher Handschriften (1): Fragment mit Theoderich
... In einer kleinen Serie stellen die Badischen Neuesten Nachrichten einige dieser Schätze vor.
Zu ihnen zählt das Fragment einer Handschrift aus der Mitte des zwölften Jahrhunderts mit der Darstellung des Ostgotenkönigs Theoderich, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Völkerwanderungszeit. Die Chronik des sogenannten Fredegar ist eine Darstellung der Weltgeschichte aus dem siebten Jahrhundert und eine wichtige Quelle für das Fränkische Reich. Sie ist in 38 Handschriften überliefert, aber von der Karlsruher Fassung ist nur dieses eine Blatt erhalten. In der Chronik gibt es auch ein Kapitel über den Ostgoten Theoderich, der von 488 bis 526 in Italien herrschte und auf den sich das Karlsruher Blatt bezieht.
22.01.2010:
- Badische Neueste Nachrichten, 22.01.2010:
Kulturelles Erbe und ein kostbarer Schatz -
Sonderausstellung der Karlsruher Nibelungenlied-Handschrift C in der Badischen Landesbibliothek
Seit 2001 befindet sich die herrliche Handschrift C des "Nibelungenliedes" aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts in der Obhut der Badischen Landesbibliothek - ein Schatz der deutschen (und nicht nur der deutschen) Literatur- und Kulturgeschichte. In einer großen Ausstellung wurde der schöne Kodex 2003 im Badischen Landesmuseum der interessierten Öffentlichkeit präsentiert - sogar in sensationeller Nachbarschaft mit den beiden anderen wichtigen Handschriften des mittelhochdeutschen Heldenepos: A (aus der Bayerischen Staatsbibliothek München) und B (aus der Stiftsbibliothek St. Gallen). Vermutlich war das der letzte gemeinsame Auftritt des Trios ABC.
Vor allem aber wurde die altehrwürdige C-Fassung in Karlsruhe (anders als A in München) mustergültig digitalisiert und kann nun im Internet (unter http://www.blb-karlsruhe.de) besichtigt werden. Wer aber den direkten Augenschein bevorzugt, hat dazu kurze Gelegenheit in einer Sonderausstellung vom 28. bis 31. Januar (jeweils von 10 bis 22 Uhr). Zwar ist der Rahmen dafür, der "Lesesaal Sammlungen" in der Bibliothek, nicht ganz so prächtig wie einst das Schloss. Aber es bietet doch einen sicheren Platz für die Kostbarkeiten aus den Beständen des Hauses, die da rings um die originale Handschrift C gezeigt werden und das Nibelungenlied in den Kontext anderer mittelalterlicher Handschriften rücken, mit denen es über einzelne Motive verbunden ist.
- Stuttgarter Zeitung, 22.01.2010:
Schöne mittelalterliche Buchkunst unter Glas
Karlsruhe In der Landesbibliothek wird die Handschrift C des Nibelungenlieds vier Tage langausgestellt.
Viel zu sehen ist nicht von der prachtvollen alten Handschrift. Nur die erste Seite, geschützt in einer Glasvitrine, ist aufgeschlagen. Mit einer schön ausgeführten, schwungvollen und fantasiereichen Initiale beginnt der berühmte Text: "Uns ist in alten maeren wunders vil geseit, von heleden lobebaeren, von gräzer arebeit, von freuden, hächgezîten, von weinen und von klagen, von küener recken strîten." 300 Seiten lang erzählt das Nibelungenlied vom Leben und Tod der alten Helden: von Siegfried, Gunther, Brünhild und Kriemhild, von Hagen von Tronje, Dietrich von Bern und dem Hunnenkönig Etzel. Sie alle sind unrettbar miteinander verstrickt: Siegfried, der Drachentöter mit dem Tarnmantel, hilft Gunther bei seiner Brautwerbung und besiegt Brünhild für ihn, Kriemhild gibt damit öffentlich an, Hagen ermordet Siegfried, und Kriemhild rächt sich an allen. Ein richtiges Heldenepos, von munteren Recken und der Treue bis in den Tod, und es wurde nicht nur zum Nationalepos erklärt, sondern von den Nazis für ihre düsteren Zwecke missbraucht.
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BR online, 22.01.2010: Nibelungenlied wird Unesco-Erbe
Das aufgeschlagene, vergilbte Buch sieht eher unscheinbar aus. Doch als "Nibelungenlied" gehören die Seiten zu einem der wertvollen Dokumente der Weltliteratur. Zeitgleich mit den Handschriften A und B aus München und St. Gallen erhält die Karlsruher Handschrift C am 28.1. den UNESCO-Titel "Weltkulturerbe".
"Ein guter Grund, die Handschrift aus dem Tresor zu holen und allen zu zeigen", meint die Karlsruher Bibliothekarin Julia Hiller von Gaertringen. Der Codex aus ihrer Sammlung sei die älteste und für die Überlieferungsgeschichte des Liedes bedeutendste Handschrift. Sein Lauf durch Hände und Bibliotheken verschiedener Besitzer erscheint wie Siegfrieds Irrweg durch die Wälder des Drachens.
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Badische Zeitung, 22.01.2010: Zentraler Text der Weltliteratur
Heldengesang und Drachentöter, mutige Frauen und blutige Schlachten stehen in der kommenden Woche in Karlsruhe im Mittelpunkt. Eine der drei vollständig erhaltenen Handschriften des "Nibelungenliedes", die kostbare Handschrift C, soll aus Anlass der Unesco-Auszeichnung zum Weltdokumentenerbe für wenige Tage in der Badischen Landesbibliothek ausgestellt werden. Sie wird am nächsten Donnerstag ebenso mit dem Unesco-Titel ausgezeichnet wie die beiden anderen Exemplare aus dem 13. Jahrhundert, die derzeit in der Bayerischen Staatsbibliothek München und in der Stiftsbibliothek St. Gallen aufbewahrt werden.
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Cellesche Zeitung, 22.01.2010: Karlsruhe zeigt «Nibelungenlied»
Eher unscheinbar sieht es auf den ersten Blick aus, das aufgeschlagene und vergilbte Buch in der Glasvitrine. Leicht angestrahlt, vor einem gewaltigen Regal mit Sammelbänden und farbigen Ordnern.
Und doch: Als «Nibelungenlied» gehören die Seiten zu einem der kostbarsten Dokumente der Weltliteratur. Die Verse erzählen von Helden und von einem Drachentöter, von mutigen Frauen und blutigen Gemetzeln mitten in Europa. In der kommenden Woche wird die sogenannte Handschrift C in der Badischen Landesbibliothek für wenige Tage ausgestellt (28.-31. Januar, von 10.00 bis 22.00).
Das kostbare Exemplar erhält zeitgleich am Donnerstag (28. Januar) gemeinsam mit den beiden Handschriften A und B in München und St. Gallen den UNESCO-Titel «Weltdokumentenerbe». «Ein guter Grund, die Handschrift aus dem Tresor zu holen und allen zu zeigen», meint Bibliotheksleiterin Julia Hiller von Gaertringen.
21.01.2010:
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Staatsministerium Baden-Württemberg, 21.01.2010: Badische Landesbibliothek präsentiert Nibelungen-Handschrift in einer Sonderausstellung vom 28. - 31. Januar 2010
Kunststaatssekretär Dr. Birk: Aufnahme in UNESCO-Verzeichnis unterstreicht herausragende Bedeutung für unser kulturelles Erbe
Die im vergangenen Jahr zum UNESCO-Weltdokumentenerbe erklärte "Nibelungenlied-Handschrift C" wird vom 28. - 31. Januar 2010 in einer Sonderausstellung in der Badischen Landesbibliothek zu sehen sein. "Die Entscheidung der UNESCO unterstreicht die herausragende Bedeutung der Handschrift für unser kulturelles Erbe. Sie ist die älteste und für die Überlieferung des Nibelungenlieds wichtigste Handschrift. In der Sammlung der Badischen Landesbibliothek nimmt sie einen herausragenden Rang ein". Dies sagte Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk am 21. Januar 2010 vor Medienvertretern in Karlsruhe.
Dass die Handschrift nun für mehrere Tage in Karlsruhe der Öffentlichkeit gezeigt wird, ist Birk zufolge eine Besonderheit. Die Handschrift sei wegen ihres besonderen Wertes und aus konservatorischen Gründen nur selten öffentlich zu sehen, zuletzt im Jahr 2004 in einer gemeinsamen Ausstellung der Badischen Landesbibliothek mit dem Badischen Landesmuseum.
"Die Entscheidung des UNESCO-Komitees zeigt einmal mehr, wie richtig es war, die Handschrift im Jahr 2001 für Baden-Württemberg zu erhalten. Mit ihrer reichhaltigen Sammlung deutschsprachiger mittelalterlicher Handschriften ist die Badische Landesbibliothek der ideale Standort für das Nibelungen-Lied", so der Staatssekretär.
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Minsterium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 21.01.2010: Pressemitteilung:
Badische Landesbibliothek präsentiert Nibelungen-Handschrift in
einer Sonderausstellung vom 28. - 31. Januar 2010
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Minsterium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 21.01.2010: Badische Landesbibliothek präsentiert Nibelungen-Handschrift in einer Sonderausstellung vom 28. - 31. Januar 2010
Kunststaatssekretär Dr. Birk: Aufnahme in UNESCO-Verzeichnis unterstreicht herausragende Bedeutung für unser kulturelles Erbe
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Studieninformation Baden-Württemberg, 21.01.2010: Badische Landesbibliothek präsentiert Nibelungen-Handschrift in einer Sonderausstellung vom 28. - 31. Januar 2010
Kunststaatssekretär Dr. Birk: Aufnahme in UNESCO-Verzeichnis unterstreicht herausragende Bedeutung für unser kulturelles Erbe
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swr.de, 21.01.2010: Nibelungenlied kommt aus dem Tresor
Jede Menge Helden, Heldinnen und Drachen bietet die Nibelungensage. Drei Handschriften, in denen das mittelalterliche Epos vollständig überliefert ist, hat die UNESCO im Juli 2009 in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. Am 25. Januar wurde die Auszeichnung in München vergeben. Aus diesem Anlass stellt die Badische Landesbibliothek Karlsruhe ihre Nibelungen-Handschrift bis 31. Januar aus.
Die Karlsruher Nibelungensage, die so genannte "Handschrift C", ist die älteste der drei Handschriften, die von der UNESCO in das "Memory of the World" aufgenommen worden sind. Sie stammt aus der Zeit von 1225 bis 1250. Wäre dieses Buch nicht erhalten, sagt die Direktorin der Landsbibliothek, Dr. Julia v. Hiller, würden wir von der Lebendigkeit der Sage wenig wissen.
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n-tv, 21.01.2010: Für wenige Tage - "Nibelungen"-Handschrift wird gezeigt
Eher unscheinbar sieht es auf den ersten Blick aus, das aufgeschlagene und vergilbte Buch in der Glasvitrine. Leicht angestrahlt, vor einem gewaltigen Regal mit Sammelbänden und farbigen Ordnern. Und doch: Als "Nibelungenlied" gehören die Seiten zu einem der kostbarsten Dokumente der Weltliteratur. Die Verse erzählen von Helden und von einem Drachentöter, von mutigen Frauen und blutigen Gemetzeln mitten in Europa. In der kommenden Woche wird die sogenannte Handschrift C in der Badischen Landesbibliothek für wenige Tage ausgestellt (28.-31. Januar, von 10.00 bis 22.00).
Das kostbare Exemplar erhält zeitgleich am 28. Januar gemeinsam mit den beiden Handschriften A und B in München und St. Gallen den UNESCO-Titel "Weltdokumentenerbe". "Ein guter Grund, die Handschrift aus dem Tresor zu holen und allen zu zeigen", meint Bibliotheksleiterin Julia Hiller von Gaertringen.
- Pforzheimer Zeitung, 21.01.2010:
Karlsruher Landesbibliothek zeigt Nibelungenlied-Handschrift
"Die Badische Landesbibliothek freut sich über die Verleihung des Titels Unesco-Weltdokumenterbe für das Nibelungenlied", sagt Julia Hiller von Gaertringen, die Direktorin der Landesbibliothek.
Und damit auch möglichst viele Besucher diese Freude teilen können, wird die Handschrift C des Nibelungenliedes, die gemeinsam mit den Handschriften A und B (siehe "Das Nibelungenlied") am kommenden Montag in München diesen Titel verliehen bekommt, vom Donnerstag, 28. Januar, bis Sonntag, 31. Januar in der Fächerstadt zu sehen sein.
Aus konservatorischen Gründen hat die empfindliche, über 800 Jahre alte Handschrift sonst ihren Platz im Tresor. In der kleinen Schau in der Landesbibliothek werden zudem wichtige und ebenfalls selten öffentlich gezeigte Handschriften präsentiert, die in Beziehung zu dem Heldenepos stehen. Dazu gehören solche, die sich auf das Motiv des Drachenkampfes beziehen ebenso wie die "Weltchronik" des Rudolf von Ems oder die Karlsruher "Parzival"-Handschrift.
- Rheinpfalz, 21.01.2010:
Weihen der Vereinten Nationen -
Das "Nibelungenlied" erhält Unesco-Welterbetitel - Älteste der drei Handschriften in Karlsruhe zu sehen
Anlässlich der Auszeichnung der Unesco in München am 25. Januar präsentiert die Badische Landesbibliothek
ihre sonst äußerst selten zu sehende Abschrift für vier Tage. Vom 28. bis 31. Januar sind außerdem weitere
mittelalterliche Handschriften aus dem Bestand zu sehen. Ute Obhof, Leiterin der Sammlungen
in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe, will sich dabei nicht nur auf die bekannte Sage vom
Helden Siegfried, von seiner Ermordung und dem Untergang der Nibelungen konzentrieren. Die 15 ausgewählten wertvollen Exponate aus dem 12., 13. und 14. Jahrhundert sollen auch von dem Fund der Nibelungenhandschrift
berichten sowie den Heldentypus als solchen erklären: "Jeder vernünftige Held hat seit der
Antike mit einem Drachen zu kämpfen gehabt. Sollte es dazu kommen, dass kein Drache greifbar ist, muss
es wenigstens ein Riese sein", fasst Ute Obhof die typische Heldendramaturgie der Zeit zusammen.
- suedkurier.de, 21.01.2010:
Karlsruhes «Nibelungen»-Handschrift wird gezeigt
Heldengesang und Drachentöter stehen Ende des Monats in Karlsruhe im Mittelpunkt. Die kostbare Handschrift C des «Nibelungenliedes» soll aus Anlass der UNESCO-Auszeichnung zum Weltdokumentenerbe für wenige Tage in der Badischen Landesbibliothek aus dem Tresor genommen und ausgestellt werden.
- Schwarzwälder Bote, 21.01.2010:
Karlsruhe zeigt «Nibelungenlied»
Eher unscheinbar sieht es auf den ersten Blick aus, das aufgeschlagene und vergilbte Buch in der Glasvitrine. Leicht angestrahlt, vor einem gewaltigen Regal mit Sammelbänden und farbigen Ordnern.
Und doch: Als «Nibelungenlied» gehören die Seiten zu einem der kostbarsten Dokumente der Weltliteratur. Die Verse erzählen von Helden und von einem Drachentöter, von mutigen Frauen und blutigen Gemetzeln mitten in Europa. In der kommenden Woche wird die sogenannte Handschrift C in der Badischen Landesbibliothek für wenige Tage ausgestellt (28.-31. Januar, von 10.00 bis 22.00).
Das kostbare Exemplar erhält zeitgleich am Donnerstag (28. Januar) gemeinsam mit den beiden Handschriften A und B in München und St. Gallen den UNESCO-Titel «Weltdokumentenerbe». «Ein guter Grund, die Handschrift aus dem Tresor zu holen und allen zu zeigen», meint Bibliotheksleiterin Julia Hiller von Gaertringen.
- Bild, 21.01.2010:
Nibelungen-Lied aus dem Ländle bald Weltkultur-Erbe
Nach Maulbronn jetzt die nächste Weltkultur-Ehrung für Baden-Württemberg!
Die UNESCO hat entschieden: Die Handschrift mit dem Nibelungenlied wird Weltkulturerbe! Es ist das älteste Buch mit der Nibelungensage, wurde vor 800 Jahren geschrieben, mit Bildern verziert. Und es ist in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe aufbewahrt.
- Münstersche Zeitung, 21.01.2010:
Karlsruhe zeigt «Nibelungenlied»
... Über Jahrhunderte wurde die Nibelungen-Geschichte um Siegfried und seine Liebe zur Königstochter Kriemhild mit historischen Persönlichkeiten wie Theoderich vermengt und von einer Generation zur nächsten getragen. Um das Jahr 1200 soll Siegfrieds Lied dann zum ersten Mal von einem unbekannten Dichter in mittelhochdeutscher Sprache auf Pergament geschrieben worden sein. Es besteht aus etwa 2400 Strophen und ist als Zweiteiler angelegt: Im ersten Teil des Sagenstoffs geht es um Siegfrieds Tod, der zweite erzählt von Kriemhilds Rache. Die «Bühne» für die Handlung reicht vom Reich der Burgunden am Rhein, quer durch das heutige Deutschland bis hinein nach Ungarn, den Ort des finalen Gemetzels. Nicht nur der Schauplatz Worms, sondern auch Siegfrieds vermeintliche Todesstätte Odenwald und das Kloster Lorsch der Königswitwe Ute in Südhessen finden ihren Platz.
«Es ist gut, dass das Lied wahrgenommen wird als ein Text, der uns allen in Europa wichtig ist», sagt Ute Obhof. Sie betreut in Karlsruhe Laßbergs Nachlass und weitere überwiegend deutschsprachige Handschriften des Donaueschinger Adelshauses Fürstenberg. «Das Lied ist nicht deutsch, dazu haben es erst die Nationalsozialisten gemacht», ist sie überzeugt.
- Der Westen, 21.01.2010:
Nibelungen-Epos wird in Unesco-Liste aufgenommen
Die selten zu sehende Handschrift des Nibelungenliedes wird in Karlsruhe ausgestellt. Das Nibelungen-Epos, dessen Autor bis heute unbekannt ist, wird am kommenden Montag offiziell in die Unesco-Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.
Wie der Recke aus dem niederrheinischen Xanten aufwuchs, wie er unter seiner Tarnkappe Brunhild besiegt und auf diese Weise dann dem Recken Gunther eine Braut verschafft, wie Siegfried sich in Krimhild verliebt, wie Hagen die einzig verwundbare Stelle Siegfrieds findet und am Ende alles in ein Blutbad am Hof der Burgunden endet,- all dies erzählt die älteste überlieferte Handschrift des Nibelungenliedes, die auf das zweite Viertel des 13. Jahrhunderts datiert wird. Dass Siegfried auch das Schmiede-Handwerk an den Ufern der Ruhr erlernte, erzählt sie hingegen nicht, das ist eine - wenn auch plausible - Spekulation des Roman-Autors Jürgen Lodemann.
Jedenfalls wird das Nibelungen-Epos, dessen Autor bis heute unbekannt ist, am kommenden Montag in München offiziell in die Unesco-Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.
- ka-news.de, 21.01.2010:
Karlsruhes "Nibelungen"-Handschrift wird gezeigt
Die kostbare Handschrift C des "Nibelungenliedes" wird Ende des Monats für wenige Tage aus ihrem Tresor in der Badischen Landesbibliothek genommen und in Karlsruhe ausgestellt.
20.01.2010:
- Yahoo, 20.01.2010:
Das Nibelungenlied erhält den UNESCO-Welterbetitel
In Karlsruhe liegt die älteste und historisch bedeutendste der Handschriften des berühmten «Nibelungenlieds». Die zu den denkwürdigsten Erzählungen aus dem Mittelalter zählende Sage ist in insgesamt drei vollständigen Abschriften überliefert, je eine befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe.
- Neue Musikzeitung, 20.01.2010:
Das Nibelungenlied erhält den UNESCO-Welterbetitel
... Damit die wertvollen Stücke durch eine Ausstellung keinen Schaden nehmen, muss für die exakt richtige Luftfeuchtigkeit, Temperatur und die richtige Menge Licht gesorgt werden. «Bei einer Ausstellung, die nur vier Tage dauert, muss ich genauso aufpassen, als wenn es vier Monate wären», erläutert die Restauratorin Michaela Komlósy.
Von 10 bis 22 Uhr eröffnet die Badische Landesbibliothek Karlsruhe Ende Januar einen Blick auf das Nibelungenlied, das im 19. Jahrhundert als deutscher Schicksalsmythos galt.
- adhoc-news.de, 20.01.2010:
Uns ist in alten mæren wunders vil geseit - vom Welterbe
Wie der Recke aus dem niederrheinischen Xanten aufwuchs, wie er unter seiner Tarnkappe Brunhild besiegt und auf diese Weise dann dem Recken Gunther eine Braut verschafft, wie Siegfried sich in Krimhild verliebt, wie Hagen die einzig verwundbare Stelle Siegfrieds findet und am Ende alles in ein Blutbad am Hof der Burgunden endet,- all dies erzählt die älteste überlieferte Handschrift des Nibelungenliedes, die auf das zweite Viertel des 13. Jahrhunderts datiert wird. Dass Siegfried auch das Schmiede-Handwerk an den Ufern der Ruhr erlernte, erzählt sie hingegen nicht, das ist eine - wenn auch plausible --- Spekulation des Roman-Autors Jürgen Lodemann.
- adhoc-news.de, 20.01.2010:
Das Nibelungenlied erhält den UNESCO-Welterbetitel
In Karlsruhe liegt die älteste und historisch bedeutendste der Handschriften des berühmten «Nibelungenlieds». Die zu den denkwürdigsten Erzählungen aus dem Mittelalter zählende Sage ist in insgesamt drei vollständigen Abschriften überliefert, je eine befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe. Die Handschriften gehören nun zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Anlässlich der Auszeichnung der UNESCO in München am 25. Januar präsentiert die Badische Landesbibliothek ihre sonst äußerst selten zu sehende Abschrift für vier Tage. Vom 28. bis 31. Januar sind außerdem weitere mittelalterliche Handschriften aus dem Bestand zu sehen.
- Stadt Karlsruhe, 13.01.2010:
Nibelungenlied-Handschrift in Karlsruhe wird UNESCO-Weltkulturerbe - Sonderausstellung geplant
Die Badische Landesbibliothek präsentiert mit dem "Nibelungenlied" vom 28. bis 31. Januar 2010 das in Karlsruhe verwahrte UNESCO-Weltkulturerbe. Die Auszeichnung der UNESCO wird in einem offiziellen Festakt am 25. Januar 2010 in München vergeben. Die Badische Landesbibliothek präsentiert aus diesem Anlass die Handschrift an vier Tagen der Öffentlichkeit.
Zwischen 10 und 22 Uhr ist die Sonderausstellung zu sehen.
Im Juli 2009 hat das Internationale Komitee des Programms "Memory of the World" den Entschluss gefasst, das "Nibelungenlied" zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zu ernennen. Mit dem Titel ausgezeichnet werden die drei vollständigen Handschriften des 13. Jahrhunderts, die in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe aufbewahrt werden. Die "Nibelungenlied"-Handschrift C in der Badischen Landesbibliothek ist die älteste und für die Überlieferungsgeschichte des "Nibelungenlieds" bedeutendste Handschrift.
08.01.2010:
- Badische Landesbibliothek, Pressemitteilung Nr. 1/2010, 08.01.2010:
Das Nibelungenlied - Karlsruher Handschrift jetzt
UNESCO-Weltdokumentenerbe
Im Juli 2009 wurde das "Nibelungenlied" zum UNESCO-Weltdokumentenerbe ernannt. Ausgezeichnet
wurden die drei vollständigen Handschriften des 13. Jahrhunderts, die in der Bayerischen
Staatsbibliothek München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek
Karlsruhe aufbewahrt werden. Der Codex in Karlsruhe ist die älteste und für die Überlieferungsgeschichte
des "Nibelungenlieds" bedeutendste Handschrift.
Mit der Entscheidung des UNESCO-Komitees fanden die erfolgreichen Bemühungen des Landes Baden-
Württemberg Anerkennung, die "Nibelungenlied"-Handschrift C in ihrem Sammlungszusammenhang zu
erhalten. Der aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen stammende Codex befindet
sich seit 2001 als Eigentum der Landesbank Baden-Württemberg und der Bundesrepublik Deutschland
in der Badischen Landesbibliothek. Sie hatte bereits 1994 die deutschsprachigen mittelalterlichen
Handschriften der Donaueschinger Bibliothek erhalten. ...
Weitere Presseberichte aus dem Jahr 2009 anlässlich der Aufnahme in das UNESCO-Weltdokumentenerbe:
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