"Meines Schiffes Steuer führ ich."
Konzert zum 125. Geburtstag der Karlsruher Komponistin Margarete Schweikert
in Kooperation mit der GEDOK Karlsruhe
Donnerstag, 16. Februar 2012, 19.30 Uhr
Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek
Eintritt: 15 € / ermäßigt 10 € (Schüler, Studenten, Rentner etc. und GEDOK-Mitglieder)
Eintrittskarten sind erhältlich bei der GEDOK Karlsruhe
Markgrafenstraße 14, 76131 Karlsruhe, Tel. 0721/374137,
E-Mail
gedok-karlsruhe@online.de
Plakat,
Programmheft und
Pressemitteilung
zur Veranstaltung (PDF)
Das Konzert mit Liedern und Kammermusikwerken gibt Einblick in Leben und Schaffen der Karlsruher Komponistin, Geigerin und Musikkritikerin Margarete Schweikert (1887 - 1957). Mit großer Zielstrebigkeit und beeindruckender Konsequenz verfolgte sie ihre musikalische Ausbildung und ihre Laufbahn als Virtuosin und Komponistin.
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Plakat zur Veranstaltung
(Raina Saalmann)
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Ihre größten Erfolge feierte sie um 1920; im ganzen süddeutschen Raum wurde sie als Verfasserin ausdrucksstarker Klavierlieder und als Kammermusikerin geschätzt. Beinahe ihr gesamtes Leben war Margarete Schweikert eine feste Größe im kulturellen Leben ihrer Heimatstadt. Sie schrieb über 100 Lieder, Chöre, Kompositionen für Klavier und Orgel und einige Werke für Kammermusik.
Programm
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Psalm 104 "Lobe den Herrn", op. 4
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Bernhard Berchtold, Tenor
Annelie Groth, Violine
Jeannette La-Deur, Klavier
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Begrüßung
Dr. Julia Freifrau Hiller von Gaertringen,
Ltd. Bibliotheksdirektorin der Badischen Landesbibliothek
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Sonate für Violine und Viola
Allegro con brio
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Annelie Groth, Violine
Franziska Dürr, Viola
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Begrüßung
Dr. Christa Hartnigk-Kümmel,
Erste Vorsitzende der GEDOK Karlsruhe e.V.
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Sechs Lieder für eine Singstimme und Klavier, op. 3
Es war ein junger Königssohn (Text: Erich Enke)
Rosen (Text: Gustav Falke)
Elfenliedchen (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
Am Steuer (Text: Margarete Sachse)
Regen (Text: Johannes Schlaf)
Pendel (Text: Gustav Falke)
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Berit Barfred Jensen, Sopran
Bernhard Berchtold, Tenor
Jeannette La-Deur, Klavier
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Margarete Schweikert - Einführung in Leben und Werk
Dr. Birgitta Schmid, Musikwissenschaftlerin
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Wolkenlieder (Text: Theowill Übelacker)
Eine Wolke
Ich selber bin die Wolke mein
Wolke leicht an den Himmel gehaucht
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Berit Barfred Jensen, Sopran
Jeannette La-Deur, Klavier
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Novellette
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Jeannette La-Deur, Klavier
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Vier Gedichte von Goethe für eine mittlere Stimme mit Klavierbegleitung, op. 11
(Text: Johann Wolfgang von Goethe)
Königlich Gebet
Die wandelnde Glocke
Nachtgedanken
Es war einmal ein König (aus Goethe's "Faust")
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Bernhard Berchtold, Tenor
Jeannette La-Deur, Klavier
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Pause
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Blumenlieder
Morgens send ich Dir die Veilchen (Text: Heinrich Heine)
Mit drei roten Rosenblättern (Text: Otto Michaeli)
Er gab mir die Rose (Text: Fritz Römhildt)
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Berit Barfred Jensen, Sopran
Jeannette La-Deur, Klavier
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Margarete Schweikert - Einführung in Leben und Werk
Dr. Birgitta Schmid, Musikwissenschaftlerin
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Vergißmeinnicht (Text: Richard Dehmel)
Lebensläufe (Text: Gustav Falke)
aus "Fünf Gedichte von Gustav Falke für eine Singstimme und Klavier", op. 5, Nr. 3
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Bernhard Berchtold, Tenor
Jeannette La-Deur, Klavier
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Sonate für Violine und Viola
Presto
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Annelie Groth, Violine
Franziska Dürr, Viola
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Margarete Schweikert - Einführung in Leben und Werk
Dr. Birgitta Schmid, Musikwissenschaftlerin
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Zwei späte Lieder
Leid (Text: Ludwig Jungmann)
Einem Vorangegangenen (Text: Auguste Supper)
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Berit Barfred Jensen, Sopran
Jeannette La-Deur, Klavier
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Melodie
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Annelie Groth, Violine
Jeannette La-Deur, Klavier
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Opfer (Text: Ernst Goll)
aus "Im bitteren Menschenland", op. 9, Nr. 1
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Bernhard Berchtold, Tenor
Jeannette La-Deur, Klavier
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Margarete Schweikert - Einführung in Leben und Werk
Dr. Birgitta Schmid, Musikwissenschaftlerin
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Serenade auf dem Meer
(Text: Isolde Kurz)
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Berit Barfred Jensen, Sopran
Annelie Groth, Violine
Ilona Steinheimer, Englischhorn
Jeannette La-Deur, Klavier
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Mitwirkende
Die dänische Sopranistin Berit Barfred Jensen
erhielt ihren ersten Unterricht bei Lisbeth Reinhold in
Kopenhagen und studierte von 2002-2006 an der Universität für Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien
bei Prof. Franz Lukasovsky und Kammersängerin Marjana Lipovsek. 2005 debütierte sie beim "Carinthischen Sommer" mit "L'abbé Agathon" von Arvo Pärt in seiner Kirchenoper "Der Weg". 2006 war sie in Wien im Musikverein mit Bachs
Matthäus-Passion zu erleben und im Konzerthaus mit einem Mozart-Konzert. Daneben sang sie an der Wiener
Kammeroper mehrere Opernrollen.
2006-2011 war sie Mitglied des Ensembles des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe, wo sie u.a Pamina
(Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni), Despina (Coi fan tutte), Marzelline
(Fidelio), Frasquita (Carmen) und Gretel (Hänsel und Gretel) sang.
Ihr Konzert-Repertoire umfasst Johannes- und Matthäus-Passion, Magnificat und Jauchzet Gott (Bach),
Stabat Mater (Pergolesi), Die Schöpfung und Nelson-Messe (Haydn), Requiem (Mozart und Fauré), Ein
deutsches Requiem (Brahms), Le roi David (Honegger), Oratorio de Noël (Saint-Saëns), Mahlers 4. Symphonie
sowie viele Lieder und Händel-Kantaten. 2009 war sie Stipendiumsträgerin der Förderungspreise von Leonie
Sonning und der "Kammersangerinde Inga Nielsen's Mindelegat".
Der österreichische Tenor Bernhard Berchtold
studierte bei Horiana Branisteanu und Hartmut Höll am Mozarteum Salzburg. Ausgezeichnet mit mehreren Preisen bei internationalen Gesangswettbewerben erhielt er eines seiner ersten Engagements am Badischen Staatstheater Karlsruhe, von 2003 bis 2011 Bernhard Berchtolds Stammbühne. Dort konnte er ein umfassendes Repertoire vor allem an Mozart- und Händel-Partien sowie Partien des romantischen Repertoires, wie Lenski in Eugen Onegin, Alfredo in La Traviata, Werther in der gleichnamigen Oper von Massenet, Aschenbach in Brittens Death in Venice, Boris in Janáceks Kátja
Kabanová und den Sänger in Strauss' Rosenkavalier, aufbauen und pflegen.
Gastengagements führten ihn u.a. an das Teatro Comunale Bologna, die Semperoper Dresden, die Opéra Lyon, die Mailänder Scala, die Bayerische Staatsoper München, das Teatro de la Maestranza Sevilla, das Theater an der Wien und zu den Salzburger Festspielen.
Noch während seines Studiums in Salzburg konnte sich Bernhard Berchtold einen Namen als Lied- und Oratoriensänger machen. Mittlerweile arbeitete er mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Ton Koopman, Simon Rattle, Helmuth Rilling und Sebastian Weigle zusammen.
2002 war er "Liedkünstler der Saison" der Stuttgarter Hugo-Wolf-Akademie, trat bei der Schubertiade in Schwarzenberg auf und seine von WDR und ORF übertragenen und auf CD erschienenen Schubert-Zyklen im Rahmen des Klavierfestival Ruhr finden überregionale Beachtung.
Annelie Groth (Violine)
erhielt ihren ersten Geigenunterricht in ihrem Geburtsort Hamburg.
Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Koji Toyoda, Studien bei Detlev Grevesmühl, Berlin, folgten. In dieser Zeit hatte sie ihre ersten Engagements an der Deutschen Oper Berlin und den Berliner Sinfonikern.
Seit 1993 ist Annelie Groth Stimmführerin der zweiten Violinen der Badischen Staatskapelle Karlsruhe.
Ihr kammermusikalischer Werdegang wurde maßgeblich durch die Zusammenarbeit mit Prof. Jörg-Wolfgang Jahn geprägt und gipfelte 2003 in der Gründung des "Trio La-Deur". Mit diesem hoch gelobten Ensemble konnte sie bei zahlreichen Gelegenheiten ihr breit gefächertes Repertoire- und Ausdrucksspektrum unter Beweis stellen.
Als Mitglied der GEDOK Karlsruhe, der sie 1995 beitrat, übernahm sie zeitweise das Amt der Fachbeirätin für Musik und stieß bei dieser Gelegenheit auf die Kompositionen von Margarete Schweikert.
Gemeinsam mit der Pianistin Jeannette La-Deur machte sie es sich zur Aufgabe, die kammermusikalischen Werke Margarete Schweikerts wieder zu entdecken und zu Gehör zu bringen.
Neben ihrer Tätigkeit im Orchester sowie den solistischen und kammermusikalischen Aufgaben verschrieb sich Annelie Groth der Ausbildung des musikalischen Nachwuchses. Sie übernahm die Leitung von Violinkursen und Probespielseminaren, 2001 folgte dann der Lehrauftrag für Violine an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.
Franziska Dürr (Viola) erhielt im Alter von sechs Jahren ihren ersten Violinunterricht. Sie studierte Violine bei Gerhard Voss in Stuttgart sowie Kammermusik in der Klasse "Melos Quartett". Es folgten Studien bei Ernst Kovacic in Wien, die sie mit dem Konzertdiplom abschloss.
Bereits in dieser Zeit erhielt sie Bratschenunterricht bei Prof. Hatto Beyerle und Prof. Siegfried Führlinger. Nach dem Umstieg zur Bratsche setzte sie ihr Bratschenstudium bei Prof. Thomas Riebl am Salzburger Mozarteum fort. Sie besuchte Meisterkurse sowohl für Violine als auch Viola bei Oscar Shumsky, Sandor Vegh, Atar Arad und des La Salle-Quartetts.
Seither folgten solistische und kammermusikalische Engagements in mehreren europäischen Ländern, u.a. an der Internationalen Bachakademie Stuttgart, dem "Carinthischen Sommer", dem Kammermusikfestival Austria und der "Open Chamber Music" in Prussia Cove. Sie war Mitglied verschiedener Ensembles, wie z.B. der Deutschen Kammerphilharmonie und dem Ensemble13.
Seit 1990 ist Franziska Dürr Solobratschistin der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Sie tritt regelmäßig als Solistin auf und wirkte bei vielen Rundfunk- und Schallplattenproduktionen mit, wie z.B. einem Rundfunk-Mitschnitt mit CD-Produktion des Violakonzertes von Wolfgang Rihm. Seit dem Jahr 1992 ist sie Dozentin für das Fach Viola an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, die ihr im November 2011 eine Honorarprofessur verlieh. Ehemalige Studenten von ihr sind in großen deutschen und ausländischen Orchestern tätig.
Ilona Steinheimer (Englischhorn) wurde in Offenbach am Main geboren.
Erst verhältnismäßig spät - mit siebzehn Jahren - begann sie mit dem Oboenspiel. Ihr Studium absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Professor Alfred Sous und Fabian Menzel,
später bei Ingo Goritzki in Hannover.
Von 1984 bis 1985 war sie Praktikantin des Staatsorchesters "Rheinische Philharmonie" in Koblenz. Seit 1987 ist Ilona Steinheimer am Badischen Staatstheater in Karlsruhe engagiert, zunächst siebzehn Jahre als Solo-Oboistin der Badischen Staatskapelle, seit 2004 als Oboistin und Englisch-Hornistin.
Bereits während ihres Studiums beschäftigte sie sich intensiv mit Kammermusik, insbesondere mit der Bläserkammermusik der Mozartzeit. So entstand in den Jahren 1982 und 1983 zusammen mit dem Fagottisten Dieter
Reichert eine vielbeachtete Harmoniemusik der "Zauberflöte", der zehn Jahre
später die Bläseroktett-Fassung von Mozarts "Così fan tutte" folgte.
Beide Arrangements verbinden das musikalische Geschehen mit neugestalteten Schauspieltexten (von Paul Bartholomäi bzw. Beate Schaefer) und wurden mit Erfolg im In- und Ausland aufgeführt.
Jeannette La-Deur (Klavier) wuchs im Raum Hamburg auf, wo sie ihre erste musikalische Ausbildung für Klavier und Violine erhielt. Sie studierte an den Musikhochschulen Hamburg und Würzburg bei Ewald Kehlenbach und Arne Torger mit dem Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung, intensiviert durch Meisterkurse u.a. bei Irwin Gage und Vitaly Margulis.
Als gefragte Kammermusikpartnerin konzertiert sie mit Solisten zahlreicher großer Orchester, darunter Badisches Staatstheater Karlsruhe, SWR-Sinfonieorchester, Frankfurter Opernorchester, Staatsoper Darmstadt und Beethovenorchester Bonn.
2003 gründete sie gemeinsam mit der Geigerin Annelie Groth und dem Klarinettisten Martin Nitschmann das "Trio La-Deur". Ein wichtiges Anliegen ist dem Ensemble das Forschen nach dem besonderen Klang, in dem die so verschiedenen Instrumente miteinander verschmelzen.
Einen bedeutenden Namen hat sich das Trio auch überregional mit seiner sehr persönlichen Interpretation der Tangos Astor Piazzollas gemacht, in die sich auch Jazz-Elemente mischen.
Ihre Konzerte und die 2007 veröffentlichte CD "Danse de l'ame" wurden begeistert von der Presse aufgenommen.
Seit 2007 ist Jeannette La-Deur regelmäßiger Gast in den Kammerkonzerten des Badischen Staatstheaters Karlsruhe.
Darüber hinaus ist Jeannette La-Deur eine gefragte Pianistin für Liedinterpretation. Ihr weitgefächertes Repertoire umfasst neben klassischen und romantischen Liedern auch die Werke unbekannter Komponisten und der Moderne.
Als Herausgeberin arbeitet sie zur Zeit an der Notenedition des Gesamtwerkes der Karlsruher Komponistin Margarete Schweikert.
Birgitta Schmid studierte in Heidelberg Musikwissenschaft und Romanistik. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über Musikwissenschaft im "Dritten Reich". Zu diesem Thema entstand ein Radiofeature für den WDR. Sie promovierte bei Ludwig Finscher mit der Dissertation Volk, Nation, Stamm und Rasse. Die Politisierung der deutschen Musik 1850 – 1945.
Sie ist in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Protokoll und Musikjournalismus tätig.
Seit fast zwei Jahrzehnten schreibt sie für die Badischen Neuesten Nachrichten. Für den Blick in die Geschichte des Karlsruher Stadtarchivs entstanden Beiträge über Margarete Schweikert und die Sängerin Vilma Fichtmüller.
Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein!
GEDOK Karlsruhe
Badische Bibliotheksgesellschaft
Badische Landesbibliothek