Badische Landesbibliothek
   


Handschriften, Drucke und Musikalien der Badischen Landesbibliothek auf Reisen

Übersicht


Auswärtige Veranstaltungen 2013

Zersägt - Ein Krimi um barocke Theaterkulissen

Es ist eine kleine Sensation: Bei der Renovierung eines Villinger Bürgerhauses wurden 175 beidseitig bemalte Bretter gefunden, die sich als fast 300 Jahre alte Kulissenteile eines klösterlichen Schultheaters entpuppten. Ein solcher Fund ist europaweit einmalig und wirft neues Licht auf die Theatergeschichte im Zeitalter des Barock. Gärten, Paläste und Wälder künden von Träumen und Fantasien im frühen 18. Jahrhundert.

Die Theaterkulissen stecken voller Rätsel, ihre Erforschung erfordert detektivisches Gespür. Die Ausstellung 'Zersägt. Ein Krimi um barocke Theaterkulissen' vom 30. November 2013 bis 23. Februar 2014 im Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen wird den Besucher selbst in den Mittelpunkt des Geschehens versetzen und mit Zeugen vertraut machen, die über das Auffinden der Bretter, ihre Zuordnung, Datierung und Restaurierung berichten. Dabei ergeben sich spannende Perspektiven auf die Theaterkultur des barocken Villingen.

Die Sonderausstellung wird von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann. Zur Ausstellung gibt es ein reiches Begleitprogramm unter dem Titel 'Theater, Träume, Illusionen'

Zersägt - Ein Krimi um barocke Theaterkulissen
Bühnenplan zur Handschrift Donaueschingen 137 (lose Beilage zur Handschrift)

Raum Villingen, 2. Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts - 88 Blatt ; 31,5 x 10,5 cm. - Schreibsprache: südöstliches oberrheinisch (Raum Villingen)





Imperium der Götter.
Isis - Mithras - Christus. Kulte und Religionen im Römischen Reich

Welche Bedeutung besaß Religion im römischen Weltreich? Waren die Götter die eigentlichen Herrscher des Imperiums? Im Leben der Römer, die sich selbst für die "religiösesten aller Sterblichen" hielten, waren Kult und Religion allgegenwärtig und ein wesentlicher Bestandteil ihrer Identität.

Mit der Expansion Roms zu einem Weltreich und der Begegnung mit anderen Kulturen entwickelte sich eine unerschöpfliche Vielfalt religiöser Verhältnisse - ein buntes Nebeneinander von Göttern und Kulten, die einander in fruchtbarer Wechselwirkung beeinflussten. So ergänzten im Laufe der Zeit auch "neue" oder "fremde" Gottheiten die Götterwelt um Jupiter, Juno und Minerva.

Das Badische Landesmuseum zeigt erstmals eine umfassende und vergleichende Präsentation der sog. orientalischen Kulte und Religionen. Aktuelle Forschungsergebnisse eröffnen neue Perspektiven auf die überwältigende Vielfalt der religiösen Entwicklungen im Römischen Reich. Die archäologischen Entdeckungen der vergangenen Jahrzehnte ermöglichen zudem neue Erkenntnisse hinsichtlich der Kultpraxis und der Heiligtümer.

Imperium der Götter. Isis - Mithras - Christus. Kulte und Religionen im Römischen Reich

Ausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe vom 16. November 2013 - 18. Mai 2014
Imperium der Götter.
Isis - Mithras - Christus. Kulte und Religionen im Römischen Reich


  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • James Spencer Northcote, William R. Brownlow: Roma sotterranea : die römischen Katakomben; eine Darstellung der neuesten Forschungen / bearb. von Franz Xaver Kraus. - Freiburg im Breisgau : Herder, 1873.
      Signatur: 66 A 1185
    • François-René de Chateaubriand: Les martyrs ou le triomphe de la religion chrétienne : avec des remarques sur chaque livre, et des fragmens du voyage de l'auteur en Grèce et à Jérusalem. - Paris; Lyon : Le Normant, 1810.
      Signatur: 70 A 2059,1



Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013

  • Ausstellung im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz vom 30. Oktober 2013 bis 1. Mai 2014. Kooperationsprojekt des TECHNOSEUMS Mannheim und des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz zum 150jährigen Jubiläum der ADAV-Gründung in Leipzig
  • Informationen im Internet: Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013
1863 jährt sich zum 150. Mal die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins [ADAV] unter Vorsitz von Ferdinand Lasalle in Leipzig. Dieses herausragende Jubiläum bot den Anlass, die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung von Ihren Anfängen bis heute zu präsentieren. Deshalb richtete das TECHNOSEUM Mannheim vom 2. Februar bis 25. August 2013 die große Landesausstellung in Baden-Württemberg zu diesem Thema aus.

Sachsen ist - über die Leipziger ADAV-Gründung 1863 hinaus - eine Wiege der deutschen Arbeiterbewegung und als 'rotes Königreich' zum Mythos geworden. Die Besucher begegnen als erstem Objekt einem hölzernen Pflug um 1800 und sie verlassen die Ausstellung neben einem Industrieroboter. Zwischen diesen beiden Objekten der Arbeitswelt spielt sich die Geschichte der Arbeiterbewegung ab. Über 600 Exponate, darunter zahlreiche aus Sachsen, illustrieren den historischen Spaziergang durch 200 Jahre.

Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013
Sonderausstellung
"Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 - 2013"

Ausstellung im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz vom 30. Oktober 2013 bis 1. Mai 2014


  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Karl Kautsky: Bernstein und das sozialdemokratische Programm, Stuttgart 1899. Signatur: 58 A 4327
    • Rosa Luxemburg: Massenstreik, Partei und Gewerkschaften, Hamburg 1906. Signatur: 51 A 1082



Das Speyerer Evangelistar - Meisterwerk der Buchmalerei als Meisterwerk der Faksimilierung

Das Speyerer Evangelistar (um 1220) gehört zu den schönsten Werken der deutschen Buchkunst der Romanik. Die Prachthandschrift aus der Sammlung der Badischen Landesbibliothek ist berühmt für ihren erhaltenen kostbaren Goldschmiede-Einband.

Dank der Faksimilierung werden jetzt auch die prachtvollen goldstrahlenden Miniaturen und Initialen erstmals zugänglich.

Die Ausstellung zeigt alle Miniaturen der Handschrift und veranschaulicht den technischen und handwerklichen Aufwand bis zur originalgetreuen Faksimile-Edition.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Faksimile des Speyererer Evangelistars. - Luzern : Quaternio-Verlag, 2012. ISBN 978-3-905924-07-7. Standortnummern: 113 C 14,1 und 113 C 14,2


Einband des Speyerer Evangelistars
Der etwa 4 cm dicke Vorderdeckel wird zentral erhaben von einer Maiestas Domini aus getriebenem, vergoldetem Silber geziert. Weitere Schmuckstücke sind Niellen (Edelmetallteile mit schwarzen Aufschmelzungen in Goldschmiedetechnik), gefaßte Halbedelsteine, Glasflüsse und (spät-)antike Gemmen. Die Ränder der Deckel sind mit vergoldeten Kupferleisten überzogen.
Digitale Sammlungen: Digitalisat des Speyerer Evangelistars
Speyerer Evangelistar. Cod. Bruchsal 1



Die Wittelsbacher am Rhein

  • Ausstellung im Museum Zeughaus und Barockschloss Mannheim vom 8. September 2013 bis 2. März 2014
  • Informationen im Internet: Die Wittelsbacher am Rhein
Die kurfürstliche Residenzstadt Mannheim und die Rhein-Neckar-Region sind Gastgeber für Geschichtsinteressierte aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland.

Die Kulturschaffenden aus drei Bundesländern haben sich zusammengetan, um gemeinsam an ein historisches Jubiläum zu erinnern. Im Jahre 1214 übertrug der Staufer Friedrich II. die Pfalzgrafschaft bei Rhein an die Familie der Wittelsbacher. Was folgte war eine klassische Aufsteigergeschichte: 600 Jahre lang regierten die Wittelsbacher die Pfalz. Sie avancierten zu Kurfürsten und stellten unter König Ruprecht sogar für gewisse Zeit die Spitze des Heiligen Römischen Reichs. Und sie hinterließen beeindruckende Spuren in Kunst und Kultur.

Aus über 600 Jahren Kulturgeschichte haben sich zahlreiche Pretiosen erhalten, die an den Ausstellungsorten zu einem einmaligen Ensemble zusammengeführt werden. Überdies feiert die ganze Region das Wittelsbacherjahr und stellt die Geschichte der bedeutenden Herrscherdynastie an den originalen Schauplätzen in einer der attraktivsten Gegenden Deutschlands vor.

Gezeigt wird die große Doppel-Schau in Mannheim an den Orten, an denen die Wittelsbacher tatsächlich wirkten. Der mittelalterliche Zeitabschnitt von 1214 bis 1504 ist im Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen, die neuzeitliche Epoche bis 1803 wird im nur wenige Gehminuten entfernten, kurfürstlichen Barockschloss der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg präsentiert.

Darüber hinaus beteiligen sich die Villa Ludwigshöhe in Edenkoben, das Historische Museum der Pfalz in Speyer, das Kurpfälzische Museum Heidelberg und Schloss Erbach im Odenwald mit weiteren Ausstellungsteilen am Wittelsbacherjahr 2013.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Turnierbuch Georg Rüxners, Simmern 1530, Signatur 42 C 39 RH
    • Stammbuch von Joh. Mich. und Joh. Carl Heuß, Straßburg, um 1560, Signatur Karlsruhe 2978. Das Werk wird auch in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek präsentiert.

Turnierbuch Georg Rüxners
Turnierbuch Georg Rüxners. Simmern 1530
Badische Landesbibliothek, 42 C 39 RH, Blatt 4r

Georg Rüxners Turnierbuch gilt als das berühmteste der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstandenen Turnierbücher. Es erschien zuerst 1530 in Simmern und war dem Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Simmern gewidmet.



Heiter bis göttlich. Die Kultur des Spiels im Kloster

  • Ausstellung im LWL-Landesmuseum (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim, vom 1. Juni bis 3. November 2013
  • Informationen im Internet: Heiter bis göttlich. Die Kultur des Spiels im Kloster
  • Katalog zu Ausstellung:
    "Heiter bis göttlich" : die Kultur des Spiels im Kloster; Katalog zur Sonderausstellung in der Stiftung Kloster Dalheim, LWL-Landesmuseum für Klosterkultur vom 1. Juni bis zum 3. November 2013 / hrsg. von der Stiftung Kloster Dalheim, LWL-Landesmuseum für Klosterkultur. [Texte: Christiane Brehm u.a.]. - Lindenberg i. Allgäu : Fink, 2013. - 211 S. ISBN 978-3-89870-824-1
Vom 1. Juni bis 3. November zeigt das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn) eine kaum bekannte Seite der Klöster. Unter dem Titel "Heiter bis göttlich" präsentiert die Stiftung Kloster Dalheim in dem ehemaligen Kloster mit rund 300 Exponaten einen umfassenden Querschnitt der klösterlichen Spielkultur vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart.

Auf 600 Quadratmetern erfahren die Besucher Erstaunliches über die Bedeutung des Spiels für den Alltag im Kloster und seinen Bezug zur klösterlichen Weltsicht. Über 60 Leihgeber aus Westfalen und dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich, Ungarn, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien haben sich an der zweiten großen Sonderausstellung im 2007 eröffneten Museum beteiligt.

Schriftliche Quellen, archäologische Funde und Objekte gehen zum Teil bis ins Frühmittelalter zurück: Es wird berichtet von Billard-Zimmern und Tafelrunden an Spieltischen, von geistlicher Lotterie und Freiluft-Kegeln, aber auch von virtuosen musikalischen Aufführungen, szenischen Darstellungen im Gottesdienst und vom Theater im Kloster.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Thomas Murner: Institutia Helvetiorum. Badische Landesbibliothek, Handschrift K 1184

Thomas Murner: Institutia Helvetiorum.
Badische Landesbibliothek, Handschrift K 1184

Das Werk wird auch in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek präsentiert.
Thomas Murner: Institutia Helvetiorum. Badische Landesbibliothek, Handschrift K 1184



Macht des Glaubens - 450 Jahre Heidelberger Katechismus

  • Ausstellung im Schloss Heidelberg und im Kurpfälzischen Museum Heidelberg vom 12. Mai bis 15. September 2013
  • Informationen im Internet: Macht des Glaubens - 450 Jahre Heidelberger Katechismus
  • Flyer zur Ausstellung
  • Katalog zu Ausstellung:
    Macht des Glaubens - 450 Jahre Heidelberger Katechismus / hrsg. im Auftrag von Refo500 von Karla Apperloo-Boersma ... - Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 2013. - 460 S. ISBN 978-3-525-55048-9
Vor 450 Jahren, in der Zeit der Reformation, erschien der Heidelberger Katechismus. Bis heute gibt er über 20 Millionen Menschen religiöse Orientierung. Die große Ausstellung in Heidelberg - in Schloss Heidelberg und im Kurpfälzischen Museum - macht seine Bedeutung erlebbar.

Kurfürst Friedrich von der Pfalz war es, der 1563 das schmale Büchlein in Auftrag gab. Es entwickelte sich zum religiösen Lehrbuch von größter Wirkung. Mit dem Heidelberger Katechismus verbindet sich eine Zeit des Umbruchs, die das 16. und 17. Jahrhundert prägte: Der reformatorische Geist veränderte das Lebensgefühl der Menschen. In Heidelberg stand damals der kurpfälzische Hof in höchster Blüte. Die Universität mit der berühmten Bibliotheca Palatina bildete neben Genf und Leyden das geistige Zentrum des Calvinismus.

Die Ausstellung wird gemeinsam vom kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg und den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg realisiert. In Schloss Heidelberg sind die Kurfürsten und ihre Welt das Thema: Es geht um die höfische Lebensform und um die Repräsentation dieser mächtigen Herrscher. Mit dem Wechsel der Konfessionen orientierte sich die Pfalz im damaligen Machtgefüge der europäischen Welt neu. Ein reiches Führungs- und Veranstaltungsprogramm im Schloss begleitet die Ausstellung.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Biblia Das ist Die gantze Heylige Schrifft Teutsch : Sampt einem Register vnd schönen Figuren / D. Mart. Lut.
      Franckfurt am Mayn : Dauid Zephelium, Johann Raschen vnnd Sigmund Feyerabend, 1560. Badische Landesbibliothek, 42 C 38 RH

Biblia Das ist Die gantze Heylige Schrifft Teutsch : Sampt einem Register vnd schönen Figuren / D. Mart. Lut.
Biblia Das ist Die gantze Heylige Schrifft Teutsch : Sampt einem Register vnd schönen Figuren / D. Mart. Lut..
Franckfurt am Mayn : Dauid Zephelium, Johann Raschen vnnd Sigmund Feyerabend, 1560. Badische Landesbibliothek,
42 C 38 RH



Hermann der Lahme - Wissen und Dichtung

Was die Ausstellung zur Vielfalt von Hermanns Werk zeigt:
  • die Spur seines Nachwirkens, wie sie sich in der Literatur der folgenden Jahrhunderte fassen läßt
  • seine Weltchronik, die nachträglich illustriert einen Einblick in das Leben seiner Zeit vermittelt
  • seine Konstruktion von Zeitmessinstrumenten (Astrolab, Hirtensonnenuhr)
  • seine Rechenkunst, besonders auf dem Gebiet des Bruchrechnens
  • seine Beschreibung des lehrreichen und unterhaltsamen Zahlenkampfspieles
  • seinen Beitrag zur Musiktheorie: Eine Intervall-Notenschrift, die in den folgenden hundert Jahren in der Praxis des Kirchengesangs benützt wurde
  • seinen meisterlichen Umgang mit der Verskunst
  • seine Schöpfung geistlicher Gesänge, besonders im Dienste der Marienverehrung der Reichenauer Tradition
Diese Ausstellung kann nur einen Ausschnitt der universellen geistigen Interessen und Aktivitäten eines Mannes zeigen, den körperliche Einschränkung nicht behinderte.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Herimanni Contracti Chronicon de sex aetatibus mundi. Badische Landesbibliothek, Cod. Aug. perg. CLXXV
      (Aus konservatorischen Gründen wird die Handschrift nur bis Anfang Juli gezeigt.)
Herimanni Contracti Chronicon de sex aetatibus mundi. Badische Landesbibliothek, Cod. Aug. perg. CLXXV

Das Werk wird auch in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek präsentiert.
Herimanni Contracti Chronicon de sex aetatibus mundi. Badische Landesbibliothek, Cod. Aug. perg. CLXXV



Kurt Badt - Ein Leben für die Kunst: Die wahre Schönheit der Dinge

Vom 11. April bis 21. Juli 2013 ist in der Galerie Bodenseekreis in Meersburg die Ausstellung "Kurt Badt - Ein Leben für die Kunst: Die wahre Schönheit der Dinge" zu sehen. Sie stellt das Leben und Werk von Kurt Badt vor, der nicht nur künstlerisch und kunsthistorisch tätig war, sondern auch Gedichte schrieb und seine Zeit als kritischer Beobachter begleitete. Zu sehen sind über 40 Gemälde, Grafiken, Gedichte sowie Manuskripte von Kurt Badt selber, aber auch Briefe und Bilder befreundeter Künstler.

Der Kunsthistoriker und Künstler wurde 1890 in Berlin geboren und kam aus dem jüdischen Großbürgertum. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Berlin, München und Freiburg ließ er sich zum ersten Mal 1924 am See in Bodmann-Ludwigshafen als freischaffender Maler und Schriftsteller nieder.

Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus begann eine Zeit der Unruhe und der Agonie. Kurt Badt musste 1939 nach London ins Exil fliehen. Dort lebte er während der Kriegszeit und intensivierte seine kunsthistorischen Studien. 1952 kehrte er an den Bodensee zurück und lebte bis zu seinem Tod 1973 in Überlingen.

Heike Frommer: Die wahre Schönheit der Dinge ; Kurt Badt - ein Leben für die Kunst
Katalog zur Ausstellung:
Heike Frommer: Die wahre Schönheit der Dinge ; Kurt Badt - ein Leben für die Kunst. Salem, Kulturamt Bodenseekreis, 2013.
ISBN 978-3-9813992-6-4

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Brief von Kurt Badt an Leopold Ziegler vom 09.05.1946. Signatur Karlsruhe 3053a
    • Kurt Badt: Grundlagen zu einer kritischen Biographie des Malers Andrea Solario, 1913. Signatur 74 D 5756



Karl Weltzien (1813-1870) - Begründer der Chemie am KIT

Dr. med. Karl Weltzien wurde 1850 Ordinarius für Chemie am Polytechnikum in Karlsruhe. Er begründete den modernen Chemieunterricht und etablierte die Chemie als eigenständigen Lehr-und Forschungsbereich. Anlässlich der 200. Wiederkehr seines Geburtstages haben die KIT-Bibliothek und das KIT-Archiv eine Ausstellung über Leben und Werk Karl Weltziens zusammengestellt.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Karl Weltzien: Systematische Uebersicht der sogenannten unorganischen Verbindungen. Heidelberg : Bassermann, 1867. Signatur: 98 B 77286 RH.

Karl Weltzien: Systematische Uebersicht der sogenannten unorganischen Verbindungen. Heidelberg : Bassermann, 1867.
Badische Landesbibliothek,
98 B 77286 RH.

Das Werk wird auch in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek präsentiert.
Karl Weltzien: Systematische Uebersicht der sogenannten unorganischen Verbindungen



Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013

  • Ausstellung im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim vom 2. Februar bis 25. August 2013
  • Informationen im Internet: Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013
  • Katalog zu Ausstellung:
    Durch Nacht zum Licht? : Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 - 2013; Katalog zur Großen Landesausstellung 2013 Baden-Württemberg / hrsg. vom TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. [Konzeption der Ausstellung: Horst Steffens ... Autoren: Torsten Bewernitz ...]. - Mannheim : TECHNOSEUM, 2013. - 450 S. ISBN 978-3-9808571-7-8
Am 23. Mai 1863 wurden in Leipzig der "Allgemeine Deutsche Arbeiterverein" (ADAV) gegründet und der Jurist Ferdinand Lassalle zum Vorsitzenden bestellt. Damit trat die erste politische Organisation der deutschen Arbeiterbewegung auf den Plan. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums zeigt das TECHNOSEUM eine große Landesausstellung zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Im chronologischen Rundgang erfahren die Besucherinnen und Besucher, welche Erfolge und Niederlagen die Arbeiterbewegung erfuhr und wie sie sich vom "vierten Stand" in die Mitte der Gesellschaft emanzipierte.

Die industrielle Revolution im Laufe des 19. Jahrhunderts und damit der Übergang von der Hand- in die Maschinenarbeit ließ die Anzahl der Fabrikarbeiter schnell steigen. Die Ausstellung zeichnet diese Entwicklung nach und zeigt, wie eng der Zusammenhang von Arbeit und Arbeiterbewegung war und in der heutigen Zeit noch ist. Dabei dürfen große Namen der Arbeiterbewegung wie August Bebel, Karl Liebknecht, wie Karl Marx und Friedrich Ebert ebenso wenig fehlen wie die einfacher Arbeiterinnen und Arbeiter und ihr Leben zwischen Fabrik, Verein und Gewerkschaft. Die Besucher wandeln von Epoche zu Epoche und erfahren dabei, vor welchen Aufgaben die Arbeiterbewegung stand - und bis zum heutigen Tag steht.

Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013
Sonderausstellung
"Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 - 2013"

Große Landesausstellung Baden-Württemberg vom 2. Februar bis 25. August 2012 im TECHNOSEUM Mannheim.


  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Karl Kautsky: Bernstein und das sozialdemokratische Programm, Stuttgart 1899. Signatur: 58 A 4327
    • Rosa Luxemburg: Massenstreik, Partei und Gewerkschaften, Hamburg 1906. Signatur: 51 A 1082



Vorträge, Lesungen, Konzerte

  • Codex Bruchsal 1
    Vortrag von Ute Obhof
    Martin-Luther-Haus, Luisenstr. 1, Bruchsal
    Dienstag, 15. Januar 2013, 9 - 11 Uhr
Sie ist einer der wertvollsten Schätze der Badischen Landesbibliothek. Die Mittelalter-Handschrift mit der unscheinbaren Signatur "Codex Bruchsal 1". Über das um 1220 entstandene Zeugnis romanischer Buchkunst referiert die wissenschaftliche Bibliothekarin Dr. Ute Obhof und präsentiert dabei zahlreiche bislang noch weitgehend unbekannte Bilder aus dem Prachtband.

Weitere Informationen



Adresse
Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe
Postfach 1429, 76003 Karlsruhe
Telefonnummern und E-Mail-Adressen


Öffnungszeiten
Mo - Fr 9.00 - 19.00 Uhr,
Sa 10.00 - 18.00 Uhr

Wissenstor:
Mo - Fr 9.00 - 24.00 Uhr,
Sa, So 10.00 - 24.00 Uhr

Lesesaal Sammlungen:
Mo - Mi, Fr 9.30 - 16.00 Uhr,
Do 9.30 - 18.00 Uhr


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