Das Pressegespräch fand am Donnerstag, den 27. November 2003, um 11 Uhr in der
Badischen Landesbibliothek statt.
Die berühmte Nibelungenlied-Handschrift C wird seit Juni 2001 unter optimalen konservatorischen
Bedingungen in der Badischen Landesbibliothek aufbewahrt und ist zu wissenschaftlichen
Zwecken einsehbar. Um jedoch auch der breiten Öffentlichkeit einen Zugang zu ermöglichen,
wurden die 2440 Stophen des Nibelungenliedes digitalisiert. Der kostenfreie Zugang zur
digitalen Handschrift erfolgt über die Web-Adresse
http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/nib/uebersicht.html
auf dem Web-Server der Badischen Landesbibliothek.
Wie in der farbigen digitalen Handschrift geblättert, gesucht und gelesen werden kann,
wurde am 27. November 2003 im Rahmen eines Pressegesprächs in der Badischen Landesbibliothek demonstriert.
Das Nibelungenlied war sogar zu hören. Ein Tondokument, der Beginn der ersten Aventiure, ist der
digitalen Handschrift als Beispiel für eine gesprochene mittelhochdeutsche Fassung beigegeben.
Einige Daten zum Umfang des Projekts: ca. 80 MByte Speicherplatz, ca. 400 HTML-Seiten, ca. 1700 Dateien.
Die Badische Landesbibliothek
stellt damit die erste Nibelungenlied-Handschrift vollständig ins Netz.
Die Digitalisierung wurde mit Mitteln der Landesbank Baden-Württemberg ermöglicht.