Das Pressegespräch fand am Mittwoch, den 9. Juli 2003, um 11 Uhr in der
Badischen Landesbibliothek statt.
Erstmals werden in der Ausstellung
"Uns ist in alten Mären ... Das Nibelungenlied und seine Welt"
die drei bedeutendsten Originalhandschriften des Nibelungenlieds in direktem
Vergleich zu sehen sein. Die Badischen Landesbibliothek und das Badische Landesmuseum richten diese
einmalige Ausstellung aus, die ab dem 13. Dezember 2003 im Karlsruher Schloss gezeigt wird.
Die Ausstellung folgt in ausgewählten Stationen dem Handlungsstrang des Nibelungenliedes: der Geschichte um
Siegfried, Kriemhild, Gunther, Brünhild und Hagen sowie dem Schatz der Nibelungen. In spannenden Inszenierungen
werden Auszüge der mittelhochdeutschen Verse präsentiert und durch Exponate aus der Entstehungszeit des
Liedes um 1200 anschaulich ergänzt. So entsteht mit Themen wie Herrschaftsaufbau, Rittertum, Burgen,
Drachen, Weltbild, Schifffahrt, Turnier, Jagd, Festwesen, Kirche, Musik und Kleidung ein lebendiges Bild
des hohen Mittelalters.
Das Juwel der Ausstellung ist die Karlsruher
"Handschrift C". Sie gilt als die älteste der drei
vollständigen, im 13. Jahrhundert entstandenen Handschriften.
2001 wurde sie vom
Haus Fürstenberg in Donaueschingen
erworben. Die Handschrift wird seitdem als Eigentum der Landesbank Baden-Württemberg und der
Bundesrepublik Deutschland in der Badischen Landesbibliothek aufbewahrt. Weitere kostbare, nur
selten gezeigte Handschriften der mittelhochdeutschen Literatur werden zu sehen sein.
Pressegespräch am 9. Juli 2003 in der Badischen Landesbibliothek -
Prof. Dr. Krüger, Frau Jecht M.A., Prof. Dr. Siebenmorgen, Dr. Ehrle, Dr. Obhof
Foto: Badische Landesbibliothek
Es informierten: von der Landesbank Baden-Württemberg deren Pressesprecher und Direktor Kommunikation
Stefan Schütz, vom Badischen Landesmuseum Direktor Prof. Dr. Harald Siebenmorgen, Heidrun Jecht M.A. und
Prof. Dr. Jürgen Krüger, von der Badischen Landesbibliothek Direktor Dr. Peter M. Ehrle und Dr. Ute Obhof.