Badische Landesbibliothek
   


Kalender 2010 - Die Tulpen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach

Der Neue Medien Verlag gibt für das Jahr 2010 den Kalender "Die Tulpen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach" heraus. Die Abbildungen stammen aus dem Karlsruher Tulpenbuch, das in der Badischen Landesbibliothek aufbewahrt wird.

Die Tulpen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach

Kalender für das Jahr 2010
Herausgegeben vom Neue Medien Verlag
Die Tulpen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach - Kalender 2010


Informationen zum Kalender

Format:50 x 35 cm
Preis: 14,95 Euro
Fotos:Beate Ehlig, Badische Landesbibliothek
Verlag: Neue Medien Verlag
Produzent: Peter Achtnich
Verkauf: Der Kalender ist im Buchhandel erhältlich, außerdem an der Garderobe der Badischen Landesbibliothek während der Öffnungszeiten:
Mo-Mi und Fr 9-18 Uhr; Do 9-20 Uhr; Sa 9.30-12.30 Uhr.


Kalenderblätter für August und September 2010


Die Tulpen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach - Kalender 2010
Die Tulpen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach
Kalenderblatt für August 2010

Die meisten Aquarellblätter der Reihenfolge 25 bis 43 des Karlsruher Tulpenbuches tragen eine charakteristische Beschriftung: Datum und Nummer, jeweils in unmittelbarer Nähe einer Tulpenblüte. Einmal ist das Jahr 1727 (Blatt 31), sonst immer 1728 angegeben. Die Numerierung bezieht sich auf die entsprechenden Zahlen in den Karlsruher Blumenkatalogen von 1727 und 1728.
weitere Informationen

Aquarellblatt 31 aus dem "Karlsruher Tulpenbuch". Papier; Karlsruhe; um 1730 Badische Landesbibliothek, Cod. Karlsruhe 3302 (vormals Cod. KS Nische C 13)

Die Tulpen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach
Kalenderblatt für September 2010

Die bizarr geformte Papageientulpe wurde von der Hand des bekannten Blumenmalers und Garteninspektors August Wilhelm Sievert gefertigt, dem Sohn des Gärtners und Gartenältesten Joachim Sievert. Von Sievert stammt das älteste erhaltene datierte und signierte Pflanzenaquarell aus der Zeit Karl Wilhelms, nämlich eine 1718 in Durlach »ad vivum« gemalte Aloe.
weitere Informationen

Aquarellblatt 14 aus dem "Karlsruher Tulpenbuch". Papier; Karlsruhe; um 1730 Badische Landesbibliothek, Cod. Karlsruhe 3302 (vormals Cod. KS Nische C 13)
Die Tulpen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach - Kalender 2010


Zur Geschichte der Tulpenbücher

Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach (1679-1738) regierte die Markgrafschaft Baden von 1709 bis 1738. Im Jahr 1715 gründete er die Stadt Karlsruhe und verlegte dorthin die neue Residenz. Er hinterließ eine Sammlung von mindestens 6000 Pflanzenaquarellen. Vermutlich waren mehr als 5 300 dieser Blätter der Darstellung von Tulpen gewidmet. Dies erklärt die traditionelle Bezeichnung »Tulpenbücher«. Von der riesigen Fülle seiner Blumenportraits ist jedoch nur wenig erhalten geblieben. Sechzehn Großfoliobände mit der Bibliothekssignatur KS (= Kuppelsaal) Nische C 20 wurden 1942 beim Brand der Badischen Landesbibliothek vernichtet.

Auf welche Weise die beiden heute noch in der Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek vorhandenen Tulpenbücher KS Nische C 12 und C 13 die Katastrophe von 1942 überdauert haben, ist nicht bekannt. Diese sowie zwei weitere Bände im Besitz des Badischen Generallandesarchivs (Hfk, Hss. 263 und 269) enthalten die jetzt noch existierenden Blumen- bzw. Pflanzenaquarelle aus der Zeit Karl Wilhelms.

Nach der umfassenden Einigung zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Haus Baden im Jahr 2009 wurden u. a. Kunstgegenstände in der Badischen Landesbibliothek durch das Land Baden-Württemberg erworben, darunter auch die beiden Tulpenbücher. Um den neuen Rechtsstand nachzuvollziehen, bekamen die durch das Land Baden-Württemberg angekauften Handschriften und alten Drucke neue Signaturen. Die neuen Signaturen der beiden Tulpenbücher lauten "Cod. Karlsruhe 3301" und "Cod. Karlsruhe 3302".
Adresse
Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe
Postfach 1429, 76003 Karlsruhe
Telefonnummern und E-Mail-Adressen


Öffnungszeiten
Mo - Fr 9.00 - 19.00 Uhr,
Sa 10.00 - 18.00 Uhr

Lesesaal Sammlungen:
Mo - Fr 9.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 16.00 Uhr
Do 9.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 18.00 Uhr


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