(geboren am 10. April 1770, gestorben am 15. März 1855)
| 1770
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10. April: Joseph Maria Christoph Freiherr von Laßberg als Sohn des Fürstlich Fürstenbergischen
Geheimen Rats und Oberjägermeisters Joseph Maria Franz Freiherr von Laßberg und der Anna Maria Freiin von
Malzen in Donaueschingen geboren
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| 1777
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Schulstiftstelle im Kloster Salem. Später Josephinisches Gymnasium in Donaueschingen
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| 1785
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Kadett im 4. Straßburger Husarenregiment, bei seinem Onkel Conrad von Malzen. Von diesem 1786 feierlich zum Ritter geschlagen
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| 1786
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Universität Straßburg: Jura, Nationalökonomie, Forstwissenschaft
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| 1787
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Universität Freiburg im Breisgau: Jura, Nationalökonomie, Philosophie. Lernt Leonhard Hug und wohl
auch Albrecht von Ittner kennen. Noch als Freiburger Student Jagdjunker in der Fürstenbergischen
Forstverwaltung mit Expektanz auf die Forstmeisterstelle des Vaters
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| 1789
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Forstpraktikum in Hohenzollern-Hechingen
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| 1792
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Oberforstmeister, Dienststelle Heiligenberg
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| 1795
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Heirat mit Maria Anna Ebinger von der Burg. Vier Söhne: Karl, Friedrich, Leonhard, Erasmus
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| 1798
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Erwerb des Freiadeligen Ritterguts Helmsdorf bei Immenstaad am Bodensee vom Dominikanerinnenkloster
Habstal
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| 1804
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Stelle des Vaters übernommen: Landesforst- und Jägermeister bei der Fürstlich Fürstenbergischen
Zentralverwaltung in Donaueschingen
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| 1805
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Mitbegründer der Gesellschaft der Freunde vaterländischer Geschichte an den Quellen der Donau;
Laßberg zuständig für Naturgeschichte im allgemeinen und Forstwissenschaft im besonderen.
Fürstinmutter Elisabeth zu Fürstenberg, geb. Prinzessin zu Thurn und Taxis, kommt nach dem Tod des
regierenden Fürsten (1804) mit dem designierten Fürsten Karl Egon (geb. 1796) ins Fürstentum
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| 1806
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Im Zuge der Mediatisierung wird das Fürstentum unter Baden, Württemberg und Hohenzollern-Sigmaringen
aufgeteilt. Laßberg unterstützt die politischen Bemühungen der Fürstinmutter um Restauration des Landes.
Gemeinsamer Sohn Hermann von Liebenau (1807-1874)
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| 1807
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Auf Veranlassung Elisabeths wird Laßberg durch den Landesadministrator zum Geheimen Rat ernannt
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Joseph Freiherr von Laßberg
Lithographie von J.Bauer
[1]
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| 1812
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Erwerb des Schlossguts Eppishausen im Thurgau
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| 1814
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Frühjahr: Tod von Anna Maria von Laßberg. Herbst: Laßberg begleitet Fürstin Elisabeth auf den Wiener
Kongress; Bemühungen um Zusammenschluss und innere Reform des deutschen Adels und der ehem.
Reichsritterschaft
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Bildnis Laßbergs, um 1850
(Fürstenhäusle Meersburg)
[2]
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| 1815
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Erwerb der Handschrift C des Nibelungenlieds aus Mitteln der Fürstin (für 250 Dukaten)
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| 1817
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Karl Egon II. von Fürstenberg majorenn erklärt. Er verlobt sich mit Amalie von Baden: Starke Stellung
Fürstenbergs innerhalb Badens. Pensionierung Laßbergs, der sich nach Eppishausen zurückzieht, welches mit
Geldern der Fürstin ausgebaut wird.
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| 1822
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Tod der Fürstin Elisabeth auf Heiligenberg
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| 1834
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Heirat mit Anna Maria Freiin von Droste-Hülshoff (Jenny, gest. 1859)
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| 1836
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Geburt der Zwillinge Hildegard (gest. 1909) und Hildegunde (gest. 1914). Erster Besuch Annette von
Droste-Hülshoffs am Bodensee
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| 1837
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Erwerb der Meersburg von der badischen Domänenverwaltung
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| 1848
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24. Mai Annette von Droste-Hülshoff gestorben
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| 1855
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15. März Laßberg gestorben
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[1]
aus:
Briefwechsel zwischen Joseph Freiherrn von Laßberg und Ludwig Uhland /
hrsg. von Franz Pfeiffer. Mit einer Biogr. Franz Pfeiffers von Karl Bartsch. -
Wien : Braumüller, 1870. - CVII, 342 S. : Ill.; (dt.)
[2]
aus:
"Unberechenbare Zinsen" : bewahrtes Kulturerbe ; Katalog zur Ausstellung der vom Land
Baden-Württemberg erworbenen Handschriften der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek ;
[Württ. Landesbibliothek, 28.10. - 18.12.1993 ...] / Württembergische Landesbibliothek Stuttgart ;
Badische Landesbibliothek Karlsruhe. Hrsg. von Felix Heinzer. Mit Beitr. von Hans-Peter Geh .... -
Stuttgart : Württembergische Landesbibliothek, 1993. - XI, 160 S. : zahlr. Ill.; (dt.)
ISBN 3-88282-036-5