(geboren am 30. April 1881, gestorben am 25. November 1958)
Der in Karlsruhe geborene Leopold (Carl Claudius) Ziegler studierte an der Technischen Hochschule seiner
Heimatstadt sowie an der Universität Heidelberg Philosophie. 1905 zum Dr. phil. promoviert, lebte Ziegler
als Privatgelehrter in Karlsruhe. Im Jahr 1925 siedelte er nach Überlingen am Bodensee um.
Zu seinen Werken gehört u. a. "Das Wesen der Kultur" (1903) und "Menschwerdung" (1948). Ziegler wurde 1929
mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt a. M. ausgezeichnet und war korrespondierendes Mitglied der
Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.
In der Nachlassbibliothek Leopold Zieglers, die um 1972 mit etwa 2150 Titeln
in die Bibliothek gekommen und gesondert aufgestellt ist (Signatur "LZ"), befinden sich 168
historische Titel. Der überwiegend deutschsprachige Bestand (außer 12 englischen, 4 französischen,
2 lateinischen und 2 italienischen Titeln) enthält je einen theologischen und philosophischen
Druck des 17. Jahrhunderts; ferner Schriften der Philosophie (38) und Theologie (9), der Geschichte und
Geographie (27) und der deutschen Literatur (12), der skandinavischen (12), englischen (18) und
romanischen (8). Daneben sind Kunst und Malerei (15), Volkskunde (3) oder Badisches Schrifttum
gering vertreten.
Literatur:
[1]
Leopold Ziegler - Leben und Werk in Dokumenten : 30. 4. 1881 - 25. 11. 1958 ;
Ausstellung vom 24. 11. 1978 - 10. 1. 1979, Badische Landesbibliothek, Karlsruhe /
bearb. von Gerhard Stamm .... - Karlsruhe, 1978. - 168 S. : Ill.; (dt.)
[2]
Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland / hrsg. von Bernhard Fabian -
Band 8; Baden-Württemberg und Saarland, I - S / hrsg. von Wolfgang Kehr. - 1994. - 356 S.; (dt.). -
ISBN 3-487-09582-3