Nachlass Max Laeuger

Der Keramiker, Bildhauer, Maler und Kunsthandwerker Max Laeuger (1864–1952), geboren in Lörrach, war seit 1898 Professor an der Technischen Hochschule Karlsruhe, u.a. für Innenarchitektur und Gartenkunst. Sein schriftlicher Nachlass kam 1971 in die Badische Landesbibliothek (K 2941–K 2946).

Neben Korrespondenzen (ca. 1.700 Briefe), Manuskripten und anderen Vorarbeiten zu seinen theoretischen Werken umfasst der Nachlass zahlreiche Fotos, Lebensdokumente und umfangreiches Bildmaterial seines künstlerischen Schaffens wie etwa Skizzen, Zeichnungen, Aquarelle, Pläne und Entwürfe von seiner Hand. Ergänzt wird dieser Teilnachlass durch Dokumente aus dem Nachlass des mit Laeuger gut bekannten badischen Künstlers Karl Albiker (1878–1961). Dessen Briefnachlass befindet sich ebenfalls in der BLB (K 2977).

Ein Teil der Sammlung blieb durch den Sohn Karl Albikers erhalten (K 3288) und wurde erst 2014 erworben. Sie enthält Materialien aus Laeugers Atelier: Bilder, Entwurfszeichnungen, Fotos von Keramiken, die er zum Teil übermalte, Notizen und einige Aufnahmen, die den Künstler selbst zeigen. Hinzu kommen Materialien von Laeugers Hand, vor allem aber auch Korrespondenzen Albikers, die zumeist das künstlerische Schaffen thematisieren. Beide Künstler wirkten in vielfältiger Weise weit über die Region hinaus und arbeiteten über lange Zeit zusammen.

Weitere Teile des Nachlasses von Max Laeuger finden sich u.a. im Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai). Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe und das Dreiländermuseum in Lörrach bewahren größere Sammlungen seiner keramischen Werke.

Die von Max Laeuger (1864–1952) entworfene Wasserkunstanlage Paradies in Baden-Baden