Handschriften

Handschriften

Die älteste Handschrift der Badischen Landesbibliothek: Ein Fragment aus dem Matthäusevangelium, 6. Jh.
Badische Landesbibliothek Karlsruhe, Cod. Aug. Fr 14

Der Handschriftenbestand der Badischen Landesbibliothek umfasst über 4.000 mittelalterliche und frühneuzeitliche Codices. Sie stammen zum Teil aus den Sammlungen der badischen Markgrafen und Großherzöge, überwiegend jedoch aus dem ehemaligen Besitz badischer Klöster, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts säkularisiert wurden und deren Buchbestände in die Hofbibliothek nach Karlsruhe gelangten. Ein weiterer Teil der Handschriften kam durch spätere Ankäufe hinzu. Besondere Bedeutung kommt dabei der Sammlung der deutschsprachigen Handschriften aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen zu.

Aufgrund der Tatsache, dass die Badische Landesbibliothek aus einer ehemaligen Hofbibliothek erwachsen ist, gab es über die Frage, ob die vor der Abschaffung der Monarchie in Baden erworbenen Bestände der BLB dem Land Baden-Württemberg oder als ehemaliger Privatbesitz der Großherzöge den Erben des Hauses Baden gehören, zeitweise heftige Auseinandersetzungen. Daraus resultierte der sog. Handschriftenstreit.

Ausführlichere Informationen zur Geschichte des Handschriftenbestandes der BLB finden Sie im ersten Band unseres Handschriftenkataloges.

Post- und Briefkarten mit unterschiedlichen Motiven aus den kostbaren Handschriften der Badischen Landesbibliothek können Sie in unserem Shop im Foyer der Badischen Landesbibliothek erwerben. Dort finden Sie auch Faksimiles von einigen unserer bedeutendsten Handschriften sowie aktuelle Ausstellungskataloge.