Künstlerpaar

 

Künstlerpaar <SA/JO>, Sabine Schäfer/Joachim Krebs
Akademie der Künste Berlin, 2013

Das Foto zeigt das Künstlerpaar anlässlich der Ausstellung ihrer RaumklangInstallation SprachMilieu III aus ProsaPhon(ie). Im Rahmen des Festivals Poesie als Kunstklang waren fünf Klangkünstler, kuratiert von der Medienkunstwissenschaftlerin Dr. Kersten Glandien, eingeladen vom 7. bis 15. Juni 2013 an der Akademie der Künste Berlin Klanginstallationen zu präsentieren. Dieses Ausstellungsprojekt war die letzte künstlerische Arbeit, die Joachim Krebs vor seinem Tod zusammen mit Sabine Schäfer realisierte.

Badische Landesbibliothek, K 3353

Ästhetik

Das Künstlerpaar Sabine Schäfer/Joachim Krebs entwickelte zwischen 1998 und 2013 Werke, die Klang- und Bildmaterialien aus dem Mikro- und Makrokosmos der Natur zugrunde legen. Für die Bearbeitung der Naturklangmaterialien entwickelte Joachim Krebs Mitte der 1990er-Jahre das künstlerisch-wissenschaftlich-philosophische Verfahren der „EndoMikroSonoSkopie“, das substantieller Bestandteil aller <SA/JO>schen Audio-Kompositionen ist. Die nachfolgenden Zitate der Autoren Ehrler und Margulies beleuchten verschiedene Aspekte in der künstlerischen Verwendung von Naturmaterialien und die Bearbeitungsverfahren, die die Künstler nutzen.

Dr. Hanno Ehrler: „In neuerer Zeit entwarf das Künstlerpaar sogenannte ‚Audio-Biosphären‘, Klangräume, die die beiden Komponisten als ‚Lebensräume für Klänge‘ bezeichnen. Diese ‚Audio- Biosphären‘ sind künstlerisch musikalische Produkte, zugleich aber auch Beiträge zu einer KlangÖkologie, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Problemen von Klang in der Umwelt beschäftigt. Sabine Schäfer und Joachim Krebs ist dieser außermusikalische Aspekt ihrer Arbeit sehr wichtig. Schließlich spiegelt er sich auch im Klang selbst. In ihren HörRäumen blenden die beiden Komponisten die von Lärm und Krach durchsetzte Außenwelt aus. Sie entfalten ein Klangmaterial, das sich von dem, was man gewöhnlich in der menschlichen Umwelt hört – Autos, Motoren, Maschinen, Handys, Musikanlagen – ganz grundsätzlich unterscheidet. So kann man zum Beispiel ganz unmittelbar erfahren, dass Naturklänge in unserer technisierten Zivilisation eine immer seltener zu erlebende Mangelware sind. Dem Künstlerpaar geht es um eine Sensibilisierung des Hörens für diese rar gewordene Klangwelt. Das Erleben einer Raumklangkomposition von Sabine Schäfer und Joachim Krebs könnte dazu beitragen, sich ganz allgemein mit ökologischen Fragen zu beschäftigen. Diese sind, wie die dem Klimabericht folgende Flut an politischen Diskussionen und medialen Berichten dokumentiert, stets auch politische Fragen und in Hinblick auf die grassierende Zerstörung der Biosphäre unseres Planeten durch den Menschen hochbrisant.“
Dr. Hanno Ehrler, Musikjournalist, in: Unhörbares Hörbar machen, aus: TopoSonic Arts, Kehrer Verlag, 2007

Dr. Daniel S. Margulies: „… Der dritte Bereich der ästhetischen Neurowissenschaften greift Theorien aus der künstlerischen Praxis und die Begriffe der Subjektivität und individuellen Identität auf und versucht künstlerische Methodologie in neurowissenschaftliche Ansätze zu integrieren. Die Konzepte des avoiding closure und presenting the unpresentable spielen dabei eine große Rolle. Die Arbeiten von <SA/JO> stellen einen idealen Ausgangspunkt für die Übertragung künstlerischer Ansätze in die neurowissenschaftliche Methodik dar. Die theoretische Grundlage ihrer Arbeiten ist disziplinen-übergreifend und erweitert die Sichtweise auf die Kunst, da sie sich auch der Theorien und Methoden der Neurowissenschaften bedient haben.“
Dr. Daniel S. Margulies, „Berlin School of Mind and Brain“ der Humboldt Universität zu Berlin, Mitglied der „Association of Neuroesthetics“, Auszug aus dem Gastvortrag über Kunst und Neurowissenschaft, ZKM, 3.7.2009, anlässlich der Ausstellungseröffnung „MicroSonical Shining Biospheres No.1“ des Künstlerpaars <SA/JO>

Werke des Künstlerpaars Sabine Schäfer / Joachim Krebs 2013–1998

SprachMilieu III aus ProsaPhon(ie) (2013)
8-kanalige RaumklangKomposition für einen begehbaren 8-gliedrigen RaumklangKörper mit der Textlinie <flucht> von Konrad Bayer, Stimmen: Rufus Beck und Peter Fitz, basierend auf der radiophonen RaumklangKomposition Prosaphon(ie) – eine sonotopologische KlangSprachKonsistenzMaschine (2001/2002), Premiere: Ausstellung Poesie als Kunstklang, Poesie Festival 2013, Akademie der Künste Berlin 7. – 15.06.2013.

SolarSonical Insects #2 – eine MikroKlang-MakroFilm-EreignisSphäre (2012)
für den musealen Raum, Audio-Video-Installation (3-Kanal Video, 84:00 Loop, 1-Kanal Video, 10:35 Loop / 2-Kanal Audio über 10 Lautsprecher, 10:35 Loop) Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Einzelausstellung, 16.11.2012 – 27.1.2013.

SolarSonical Insects #2 – eine MikroKlang-LED-Video-Licht-Skulptur (2012)
für den öffentlichen Raum, Audio-Video-Installation (1-Kanal-Video eingerichtet für ein LED-Triptychon: 126 Min. Loop / 2-Kanal Audio per QR-Code, Mobiletag über Smartphone mit Stereo-Kopfhörer) Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Einzelausstellung, 16.11.2012 – 10.3.2013.

SolarSonical Insects – eine MikroKlang-FarbLicht-EreignisSphäre (2012)
Audio-Video-Installation, Dauer: 10´35´´ (Loop) Premiere ZKM Medienmuseum Sound Art. Klang als Medium der Kunst Gruppenausstellung, März 2012 – Januar 2013.

Werkreihe MicroSonical Shining Biospheres (seit 2009):
MikroklangMilieu BLAU aus MicroSonical Shining Biospheres No.1 CD-Veröffentlichung Replace Ed. DEGEM 2011 / MikroklangMilieu GRÜN aus MicroSonical Shining Biospheres No.1 Ursendung DeutschlandRadio Kultur (DLR) Berlin 2010 / Premiere MicroSonical Shining Biospheres No.1 – Eine begehbare MikroKlang FarbLicht-EreignisSphäre, Audio-LED-Video-Installation mit begleitender REM-Fotogalerie von Kleinstlebewesen, Einzelausstellung ZKM subRaum, Juli 2009 – Januar 2010.

Werkreihe ProsaPhon Nr.1 (2008)
Konzertinstallation, 8-kanalige RaumklangKomposition mit der Textlinie <flucht> von Konrad Bayer, Stimmen: Rufus Beck und Peter Fitz, basierend auf SprachMilieu III der SWR-Produktion Prosaphon(ie) – eine sonotopologische KlangSprachKonsistenzMaschine UA 2009 ARD-Hörspieltage.

Audio-Biosphäre (seit 2007)
Audio Biospheres - The Acoustic Microcosm of Insect Voices Internationaler Entomologen Kongress, Humboldt Universität Berlin 2011 / Landschaftsgarten mit der begehbaren RaumklangInstallation Audio-Biosphäre Nr. 1, Ausstellung Landesgartenschau Bad Essen 2010, Landschaftsarchitektur: Klahn, Singer und Partner / Audio-Biosphäre Nr. 1 RaumklangKomposition, Ausstellung imagining media@zkm.de, ZKM Medienmuseum / Klangdom Ausstellungsraum, Oktober 2009 – Mai 2011.

Der Wandelraum für elektroakustische Raumklangkunst …raumKLANGraum…entgrenzend… (2006)
konzipiert und kuratiert von <sabine schäfer // joachim krebs>, LED-Licht-inszenierter HörRaum für einen 4-gliedrigen, begehbaren RaumklangKörper, mit Werken von L. Ferrari, R. Minard, M. Schafer, J. S. Sistermanns, H. Westerkamp und dem Künstlerduo. Kunstmuseum Stuttgart im Rahmen des ISCM World New Music Festival 2006.

TopoSonic Tunnel (2005)
begehbarer RaumklangKörper, Ankauf der Stadt Wolfsburg, Dauerausstellung seit November 2005, Science Center phaeno Wolfsburg, Architektur: Zaha Hadid.

Brennnesselgarten mit Lilien und Raumklängen (2005)
begehbarer RaumklangKörper, Landschaftsarchitektur: Ulrich Singer, Klahn+Singer+Partner, Ausstellung Natur & Kunst Gartenfestival Schloss Ippenburg 2005.

Das Raumklangkunst-Projekt TopoSonic Spheres (2004)
Erstsendung der radiophonen Dolby Surround-RaumklangKomposition: 2004, SWR Auftragswerk: Südwestrundfunk (SWR), Veröffentlichung auf DVD/CD (DTS 5.1 / Stereo): WERGO/ARTIST.CD, Erstsendung der stereophonen Version: 2004, Hessischer Rundfunk (HR), UA der 4-kanaligen RaumklangKomposition: 2004, ZKM Karlsruhe, Premiere des begehbaren RaumklangKörpers: 2006, Kunstmuseum Stuttgart.

Das Raumklangkunst-Projekt AquaAngelusVox (seit 1997)
AquaAngelusVox – ein Hildegard von Bingen-KlangRaum, 16-kanalige RaumklangKomposition für einen 16-gliedrigen RaumklangKörper, UA: 1998, Ravensburg, Version für 16 Lautsprechergruppen und Bildprojektion, UA: 1998, Zeiss-Großplanetarium Berlin, AquaAngelusVox – ein RaumklangMandala mit Hildegard von Bingen Veröffentlichung auf DVD/CD (AC-3 5.1 / DVDAudio 2+2+2 / Stereo) bei MDG 2004, UA der 8-kanaligen RaumklangKomposition: 2003, Unna, UA der 6-kanaligen RaumklangKomposition: 2004, Cannes, Premiere des begehbaren, 8-gliedrigen RaumklangKörpers: 2005, Paris, Premiere des begehbaren, 4-gliedrigen RaumklangKörpers: 2006, Kunstmuseum Stuttgart.

TopoSonic Lines n’Rooms (2002)
8-kanalige RaumklangKomposition für einen konzertanten, 8-gliedrigen RaumklangKörper, Auftragswerk: Inventionen 2002, UA der Konzertinstallation: 2002, Inventionen – Berliner Festival Neuer Musik.

TopoSonic Lines n’Rooms with Instruments (2002)
RaumklangKomposition für einen 12-gliedrigen, konzertanten RaumklangKörper mit 8 Lautsprechern und 4 Instrumentalisten (Fl., Ob., Klar., Schlzg.), Auftragswerk: AUDI Kulturfonds in Zusammenarbeit mit der Münchener Biennale, Internationales Festival für Zeitgenössisches Musiktheater, UA der Konzertinstallation: 2002, museum mobile Ingolstadt.

ProsaPhon(ie) – eine sonotopologische KlangSprachKonsistenz-Maschine (2001/02)
radiophone RaumklangKomposition mit Textlinien von Konrad Bayer (49’51’’), KlangSprachMilieu Nr. 1 mit <stadt> (14’31’’), KlangSprachMilieu Nr. 2 mit <der die mann>, 3. Fassung (10’33’’), KlangSprachMilieu Nr. 3 mit <flucht> (24’45’’) Stimmen: Rufus Beck, Peter Fitz, Friedhelm Ptok, Auftragswerk: SWR. Erstsendung: 2002, SWR.

SprachMilieu III (2001/2002)
aus ProsaPhon(ie) mit der Textlinie <flucht> von Konrad Bayer (14’37’’), Stimmen: Rufus Beck, Peter Fitz.

Die Raumklangkunst-Projektreihe Sonic Lines n’Rooms (1999–2001): Sonic Lines n'Rooms No. 7 (2001)
12-gliedriger, begehbarer RaumklangKörper, ständige Ausstellung seit Oktober 2001 im ZKM Karlsruhe in der VIP-Lounge der Gesellschaft zur Förderung der Kunst und Medientechnologie (Ankauf ).

Sonic Lines n'Rooms No. 5 (2001)
8-gliedriger, begehbarer RaumklangKörper, Premiere ZKM Karlsruhe 2001, 8-kanalige RaumklangKomposition, UA: 2001, Limited-NOISE Festival @ 291 Gallery London.

Sonic Lines n'Rooms No. 4 (1999)
8-kanalige RaumklangKomposition, UA: 2001, 10th Florida Electroacoustic Music Festival Gainesville (USA).

Sonic Lines n'Rooms No. 3 (1999)
8-kanalige RaumklangKomposition, UA: 2000, Wiretap 6.07 / Time-based Space Rotterdam.

Raum 4 aus Sonic Lines n'Rooms (1999)
8-gliedriger, begehbarer RaumklangKörper, Premiere: 2001, Festival MIX.01 Aarhus.

Raum 3 aus Sonic Lines n'Rooms (1999)
8-gliedriger, begehbarer RaumklangKörper Premiere: 2000, KlangArt Buch / Akademie der Künste Berlin.

Raum 2 aus Sonic Lines n'Rooms (1999)
umgehbarer, 8-gliedriger RaumklangKörper.

Raum 1 aus Sonic Lines n'Rooms (1999)
umgehbarer, 8-gliedriger Raumklang-Körper, Premiere: 1999, Audio-Art Festival Warschau.

Sonic Lines n'Rooms (1999)
stereophone RaumklangKomposition, Erstsendung: 2000, Sender Freies Berlin / SFB *radio kultur.

Sonic Lines n'Rooms (1999)
32-kanalige RaumklangKomposition für einen begehbaren, 4-gliedrigen RaumklangKörper mit 4 x 8 Lautsprechern, Auftragswerk: Südwestrundfunk (SWR), UA: 1999, Donaueschinger Musiktage, Internationales Festival für Zeitgenössische Musik Donaueschingen.

SonicLines No. 1 (1998)
8-kanalige Komposition für ein Raumklang-Objekt mit 8-gliedrigem Lautsprecherensemble, Auftragswerk: Goethe-Institut Rom, UA: 1998, 35. Festival Nuova Consonanza Rom.

AerAquaAngelusVox – eine radiophone Klangreise mit Hildegard (1998)
Auftragswerk: DeutschlandRadio Berlin (DLR), Erstsendung: 1998, DLR Berlin.

TopoPhonicAmbience No. 2 – Feldlerche mit Meer (1998)
8-kanalige RaumklangKomposition für ein 8-gliedriges RaumklangEnvironment, Premiere: 1998, Technologiepark (TPK) Karlsruhe.

SonicRooms No. 1 (1997) und No. 2 (1998)
8-kanalige Raumklang-Kompositionen für den 8-gliedrigen, begehbaren RaumklangKörper Klangzelt, Premiere: 1998, Städtische Galerie Fruchthalle Rastatt – Einzelausstellung SonicRooms.

Die Raumklangkunst-Projektreihe SonicRooms (1997–98)
Entwicklung einer Projektreihe mit begehbaren RaumklangKörpern.

Seit 1997 Entwicklung von lichtinszenierten, begehbaren, umgehbaren und konzertanten RaumklangKörpern.

Sabine Schäfer, Medienkünstlerin und Komponistin

geb.1957 in Karlsruhe, studierte an der Hochschule für Musik (HfM) Karlsruhe die Fächer Klavier, Improvisation und Komposition (1992 Konzertexamen Komposition bei Wolfgang Rihm). Seit 1989 ist sie Dozentin an der HfM Karlsruhe. Ein Auslandsstipendium des DAAD ermöglichte ihr Studien auf dem Gebiet der digitalen Klangerzeugung und der Raumklangsteuerung an Computermusikzentren der USA und der Niederlande. Seit 1991 entwickelt sie installative Kunst und erhielt für ihr KunstProjekt TopoPhonien den Siemens-Medienkunstpreis. Von 1998–2013 realisierte sie KünstlerpaarWerke gemeinsam mit Joachim Krebs. Schäfer war von 2004–2008 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik. 2015 war sie Gastdozentin an der Hochschule der Künste in Bern HKB (CH). Sie ist Mitglied der GEDOK Karlsruhe in den Fachbereichen Bildende Kunst, Medienkunst und Musik und stellvertretende Fachbeirätin des Fachbereichs Fotografie und Medienkunst. 

Werke Sabine Schäfer 2000–1991  

RaumklangInstallationen und -Projekte 1997–1991:

TopoPhonie Nr. 4 (1997/2007)
16-kanalige RaumklangKomposition, Stimme: Salome Kammer, Auftragswerk: Stadt Karlsruhe, UA: 1997, Multimediale 5 Medienkunst-Festival des ZKM I Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Neueinrichtung für den Klangdom im Kubus des ZKM, UA: 2007, im Rahmen des Festivals produced @, Konzerthighlights aus 10 Jahren ZKM – Institut für Musik und Akustik.

SonicOpening (1997)
konzertante RaumklangInstallation für großes Lautsprecherensemble, Auftragswerk: Stadt Karlsruhe, UA: 1997, Festakt im Hallenbau A zur Einweihung der neuen Gebäude des ZKM Karlsruhe.

Was erzählte ich über „Sprach(t)räume“? (1997)
Eine dreidimensionale Paraphrase über die Stereoproduktion Sprachträume – ein endlos geflochtenes Band, 8-kanalige RaumklangKomposition, Auftragswerk: WDR Köln, Studio Akustische Kunst, UA: 1997, MusikTriennale Köln.

TopoPhonie Nr. 3 (1996)
8-kanalige RaumklangKomposition für einen begehbaren RaumklangKörper, Auftragswerk: Warschauer Herbst, UA: 1996, Warschauer Herbst / 39. Internationales Festival für Zeitgenössische Musik Warschau.

TopoPhonicPlateaus (1995)
23-kanalige RaumklangKomposition für einen lichtinszenierten, begehbaren RaumklangKörper mit 27-gliedrigem Lautsprecherensemble und computergesteuertem Konzertflügel, Auftragswerk: Südwestfunk (SWF), UA: 1995, Donaueschinger Musiktage.

Hörbild (1994/95)
RaumklangObjekt mit 11-gliedrigem Lautsprecherensemble, UA: 1995, Berliner Festwochen.

Kompositionen für das RaumklangObjekt Hörbild:

Tableau I–III (1995)
Koproduktion mit Joachim Krebs, Auftragswerk: Siemens Arts Program München, UA: 1995, Berliner Festwoche.

TopoPhonic Ambience No. I (1995)
Auftragswerk: Sender Freies Berlin (SFB), UA: 1995, Klanggalerie des SFB Berlin.

Cycle of Sound (1997)
Sechs Klangszenen, Auftragswerk: WDR Köln, Studio Akustische Kunst, UA: 1997, 5. Acustica International / MusikTriennale Köln.

Sound Warp / Fruits of Columbus Vers. II (1992/94)
23-kanalige, begehbare RaumklangInstallation mit Videoinstallation/Hens Breet, NL, UA: 1994, KunstWerke Berlin – Gruppenausstellung Irrton – Festival virtueller Irritation Berlin.

TopoPhonic Scenes (1993)
16-kanalige, konzertante Raumklang-Installation, UA: 1993, Multimediale 3 des ZKM I Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.

The Spiritual Location of Sound (1993)
16-kanalige, begehbare Raumklang-Installation für Kirchenräume, mit Lichtinszenierung / Hens Breet, NL, UA: 1993, Festival Kultur(t)raum – Europa, Heiliggeistkirche Heidelberg.

TopoPhonic Spheres (1993)
Part I /Part II – Tribute to Dresden /Part III, 16-kanalige, konzertante RaumklangKomposition für Lautsprecherensemble und Computerflügel, mit Videoinstallation / Hens Breet, NL, Auftragswerk: Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) Karlsruhe, UA: 1993, Internationale Konferenz des Bundesforschungsministeriums Bonn und der OECD Paris, Dresden. 

TopoPhonic Zones (1992)
Drei Klang-Licht-Räume, UA: 1992, Badischer Kunstverein Karlsruhe – Einzelausstellung.

Sound Warp / Fruits of Columbus
23-kanalige, begehbare RaumklangInstallation, Video-Installation /Hens Breet, NL.

Lost
16-kanalige, begehbare RaumklangSkulptur, Licht-Objekt / Werner Cee, D.

Lines Between
begehbare RaumklangInstallation für ein 8-gliedriges Lautsprecherensemble, Licht-Objekt /Werner Cee, D.

…ein endlos geflochtenes Band… (1992)
8-kanalige, konzertante RaumklangInstallation, UA: 1992, Festakt zu Gründung des Instituts für Angewandte Kulturwissenschaft der Universität Karlsruhe (TH). 

TopoPhonie II (1991)
16-kanalige RaumklangInstallation, UA: 1991, Festival Frauenperspektiven Karlsruhe.
 
Radiophone Klangkunst, Produktionen 2000–1995: 

Warped Visions of Lauren’s Voice – Eine Reise in den Mikrokosmos der Stimmklänge Lauren Newtons (2000)
Stimme: Lauren Newton, Auftragswerk: DeutschlandRadio (DLR) Berlin und des Saarländischen Rundfunk (SR), Erstsendung: DeutschlandRadio Berlin (DLR) 2000.

Fremdenführung durch die Räume M. C. Eschers (1998)
nach einem Text von Jochen Beyse, Stimme: Christian Brückner, Auftragswerk: Südwestfunk (SWF), UA: 1999, Hörspieltage des SWR, Planetarium Mannheim, Erstsendung: 1998, Südwestfunk / S 2 Kultur.

MEIN (T)RAUM – eine radiophone Paraphrase über den gleichnamigen Text von Franz Schubert (1997)
mit Salome Kammer und Udo Samel, Auftragswerk: Saarländischer Rundfunk (SR), UA: 1997, Festival Musik und Medien Saarbrücken, Erstsendung: 1997, Saarländischer Rundfunk/ SR 2.

Sprach(t)räume – ein endlos geflochtenes Band (1996)
nach Texten von L. Carroll, D. R. Hofstadter und G. Deleuze, mit Isabel Navarro, Gisela Saur-Kontarski u. a., Auftragswerk: WDR Köln, Studio Akustische Kunst, Erstsendung: 1996, Westdeutscher Rundfunk/WDR3.

Different Warps (1994/95)
radiophone Klangkomposition, prämiert beim WDR-Wettbewerb Acustica International 1994/95, Erstsendung: 1995, Westdeutscher Rundfunk/WDR3. 

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