Badische Landesbibliothek
   


Handschriften, Drucke und Musikalien der Badischen Landesbibliothek auf Reisen

Übersicht


Auswärtige Veranstaltungen 2012

Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike zum Mittelalter

  • Landesausstellung im Kulturhistorischen Museum Magdeburg vom 27. August bis 9. Dezember 2012
  • Informationen im Internet: Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike zum Mittelalter
  • Katalog zur Ausstellung: Kaisertum im ersten Jahrtausend : wissenschaftlicher Begleitband zur Landesausstellung Otto der Große und das Römische Reich, Kaisertum von der Antike zum Mittelalter / Hartmut Leppin, Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter (Hrsg.). - Regensburg : Schnell & Steiner, 2012.

Die große kunst- und kulturhistorische Landesausstellung in Sachsen-Anhalt wird anlässlich des 1100. Geburtstages von Kaiser Otto dem Großen und des 1050. Jahrestages seiner Kaiserkrönung in der Ottostadt gezeigt. Mit dieser dritten Ausstellung zu dem berühmten Kaiser setzt das Magdeburger Museum nach den beiden Europaratsausstellungen 2001 "Otto der Große. Magdeburg und Europa" und 2006 "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" die erfolgreiche Ausstellungsreihe zur Person Ottos des Großen fort.

Die Schirmherrschaft über die Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2012 hat der Präsident des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert übernommen:

"Aufstieg und Fall von Imperien faszinieren die Menschen seit jeher. Die Landesausstellung im Kulturhistorischen Museum Magdeburg zeichnet die ebenso spannungsreiche wie wirkmächtige Ideengeschichte eines Kaisertums nach, das sich über 1000 Jahre hinweg auf Rom berief. Die Darstellung von der Antike bis ins Mittelalter führt zu geistigen Wurzeln und kulturellen Ausprägungen, die Grundfeste unserer heutigen europäischen Zivilisation bilden. Als Schirmherr danke ich allen, die zum Gelingen dieser bemerkenswerten Schau beitragen und wünsche ihr viel Erfolg."

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
Handschrift aus dem Kloster Reichenau, Aug. perg. CCXXXVIII, 9. Jahrhundert
Sammelhandschrift, 9. Jahrhundert. Badische Landesbibliothek, Cod. Aug. perg. CCXXXVIII

Aufgeschlagen ist eine Beschreibung der Kathedrale von Saint-Denis.
Die Kathedrale von Saint-Denis ist eine ehemalige Abteikirche in der Stadt Saint-Denis nördlich von Paris. Sie war seit dem Jahr 564 Grablege fast aller fränkischen, später der französischen Könige. Die Kirche ist dem heiligen Dionysius, dem Schutzpatron und ersten Bischof von Paris geweiht, der - gemäß der Legende - in der Zeit der Christenverfolgungen um das Jahr 250 auf dem Montmartre enthauptet wurde, seinen Kopf aufnahm und bis zu dem Standort der heutigen Kirche wanderte, wo er tot zusammenbrach und bestattet wurde.
Die Kathedrale ist von großer kunsthistorischer Bedeutung, da in seinem 1140 begonnenen Chor die ersten spitzbogigen Kreuzrippengewölbe gebaut wurden, so dass Saint-Denis als Wiege der Gotik gilt.
Die Handschrift wird auch in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek präsentiert.



Mäzene, Sammler, Chronisten. Die Grafen von Zimmern und die Kultur des schwäbischen Adels

  • Ausstellung im in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch vom 16. Juli bis 16. September 2012 und im Dominikanermuseum Rottweil vom 30. September bis 2. Dezember 2012
  • Katalog zur Ausstellung: Die Grafen von Zimmern und die Kultur des schwäbischen Adels : Mäzene, Sammler, Chronisten / hrsg. von Casimir Bumiller. Stuttgart : Belser, 2012

Die Herren und Grafen von Zimmern haben im 16. Jahrhundert im wörtlichen und übertragenen Sinn Geschichte geschrieben. Das politisch nur wenig bedeutende Adelsgeschlecht von der oberen Donau und vom oberen Neckar war mit seiner kulturellen Repräsentation im Zeitalter von Renaissance und Humanismus stilbildend für große Teile des schwäbischen Adels und hat mit seiner chronikalischen Tätigkeit, als Bauherren, Sammler und Mäzene Werke von europäischem Rang hinterlassen.

Mit der Zimmernschen Chronik, den Hinterlassenschaften ihres historiografischen und literarischen Schaffens, den Überresten ihrer bedeutenden Bibliothek und "Wunderkammer", den sakralen Werken des von ihnen mäzenatisch geförderten Meisters von Meßkirch und nicht zuletzt den Schlossbauten von Meßkirch und Wildenstein sind die Zimmern auch 400 Jahre nach ihrem Aussterben lebendig geblieben.

Stundenbuch des 15. Jahrhunderts aus dem Besitz Wilhelm Werners von Zimmern
Das Stundenbuch flämischer Provenienz besticht allein schon durch seine künstlerische Qualität. Auf einem Kalendarium folgen kalligrafisch aufwendig geschriebene Auszüge aus den Evangelien. Diese Texte sind hochwertig illuminiert durch 37 überwiegend ganzseitige Miniaturen.
Für die Zimmern-Forschung wird der Wert des Stundenbuchs durch die eigenhändigen Einträge seines Besitzers Wilhelm Werner von Zimmern enorm gesteigert. Er nutzte nicht nur die Vorsatzblätter, sondern auch das Kalendarium für familiengeschichtliche Notizen (Hinweise auf Vorfahren, Hochzeiten, Todesfälle, Zerstörung und Wiederaufbau des Schlosses Hohenzollern, ...).
Handschrift Rastatt 30


Die historische Ausstellung, die von den Landkreisen Rottweil und Sigmaringen in Verbindung mit der Gesellschaft Oberschwaben ausgerichtet wird, führt das Kulturerbe der Grafen von Zimmern in repräsentativen Zeugnissen zusammen und rückt damit die kulturellen Leistungen des schwäbischen Adels in der Zeit von Humanismus und Renaissance in den Blickpunkt.




Baden! 900 Jahre. Geschichten eines Landes

  • Ausstellung im Badischen Landesmuseum Karlsruhe vom 16. Juni - 11. November 2012
  • Informationen im Internet: Baden! 900 Jahre. Geschichten eines Landes
  • Weitere Informationen: Flyer zum Download (PDF)
  • Katalog zur Ausstellung: Baden! 900 Jahre : Geschichten eines Landes / Badisches Landesmuseum Karlsruhe. - Karlsruhe : Info-Verlag, 2012.

Badisches Landesmuseum Karlsruhe
Das Badische Landesmuseum Karlsruhe ist eines der aktivsten Museen im Bereich der Sonderausstellungen. Im Karlsruher Schloss, dem Hauptsitz des Badischen Landesmuseums, werden jährlich zwei große Sonderausstellungen vorbereitet.

Ist es badisch, wenn man aus vollem Halse das Badnerlied singt, wenn man von der gemütlichen Lebensart schwärmt oder sich an die freiheitlichen Traditionen des "Musterländles" erinnert? Fest steht, in kaum einer Gegend Deutschlands wird die regionale Identität so ausgeprägt gelebt wie im Südwesten. Doch was hat es mit dem "Badischen" tatsächlich auf sich? Welche historischen Ereignisse und Personen haben Baden geprägt? Was davon ist in Erinnerung geblieben, und welche Entwicklungen haben über die Landesgrenzen hinaus Wirkung gezeigt?

Baden! 900 Jahre

Antworten auf diese und viele weitere Fragen wird die Große Landesausstellung anlässlich des 900-jährigen Jubiläums des Landesteils Baden geben. Denn im Jahre 1112 wird der Herrschaftstitel des "Markgraf von Baden" in einer Urkunde erstmalig schriftlich genannt. Rund 400 Objekte erzählen badische Geschichte durch Geschichten, vom zersplitterten Herrschaftsgebiet des Mittelalters über die liberalen Tendenzen im Großherzogtum bis zum Landesteil des heutigen Baden-Württembergs. An interaktiven Stationen erfahren die Besucher selbst: Baden macht viel aus!

Die Badische Landesbibliothek stellt zahlreiche Leihgaben für die Ausstellung zur Verfügung. Die Ausstellung wird von einem abwechslungsreichen Programm in der ganzen Region sowie von einem reich illustrierten Katalog mit Beiträgen renommierter Autoren begleitet.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Schöpflin, Historia Zaringo-Badensis, Bd. 1, 1763 (95 B 75067,1 RE)
    • Schröckh, Allgemeine Weltgeschichte für Kinder, T. 3, 1781 (Gym 239, 3)
    • Die gantz Bibel, Straßburg/Durlach 1529/30 (76 B 1755,4/6 RH)
    • Tulpenbuch, 1 Blatt: Carolinea princeps L., um 1730 (Cod. Karlsruhe 3301)
    • Des ... Markgrafen von Baden Karl Friedrichs kurzgefaßte Grundsätze der Staatshaushaltung, 1782 (Gym 87)
    • Mathy, Verfassungsfeier, 1843 (OZA 931,2.1843)
    • Marianne Weber, Beruf und Ehe - Die Beteiligung der Frau an der Wissenschaft, 1906 (108 A 52952)
    • Oechsler, "Sperrlingsleben" aus dem Badischen Kulturkampf von 1874/76, 1927 (92 A 52490)
    • Weinbrenner, Architektonisches Lehrbuch, 1810/19 (54 C 21,1/3)
    • Roller, Die Irrenanstalt nach allen ihren Beziehungen, 1831 (O 50 A 417)
    • Hebel, Allemannische Gedichte, 1803 (O 42 A 468)
    • Hebel, Biblische Geschichten, T. 1, 1824 (92 A 75002,1 RH)
    • Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes, 1811 (O 60 A 531 RH)
    • Babo, Der Tabak und sein Anbau, 1852 (44 A 1074)
    • Hasemann, Bildermappe - Seiner Königlichen Hoheit dem Grossherzog Friedrich von Baden zur Feier des 70ten Geburtstages (1896) (98 C 76028)
    • Badische Denkschrift über die wirtschaftliche und kulturelle Notlage Badens als Grenzland und besetztes Gebiet, 1929 (O 43 B 399)
    • Remmele, Staatsumwaelzung und Neuaufbau in Baden, 1925 (O 52 A 1148)
    • Denkschrift der Siedlungsgesellschaft Freiburg im Breisgau, 1929 (O 55 B 16)
    • Die deutsche Erhebung in Baden, 1933 (OK 9,35)
    • Büchner, Der Eid des Hippokrates, 1947 (ZA 619,2,4)
    • Schneider, Gedenkwort zum 20. Juli, 1947 (ohne Signatur)
    • Brief von Freya v. Moltke an R. Schneider 19.4.47 (K 2875a)
    • Großherzoglich Badische Heil- und Pflegeanstalt Illenau, ca. 1842 (98 C 76280 RH)
    • Cosmographey oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichten, gebreüche ... / erstmals beschriben durch Sebastianum Munsterum, 1564 (98 B 76217 RH)
    • Stundenbuch des Markgrafen Christoph des Ersten von Baden, Faksimile (78 A 13388, Faks)





Hebelfest 2012 in Hausen im Wiesental

  • Ausstellung in Hausen im Wiesental zum Hebelfest im Mai 2012
  • Informationen im Internet: Das Hebelfest

Ein kultureller Höhepunkt des Jahres ist in Hausen im Wiesental das seit 1860 gefeierte Hebelfest am 10. Mai zur Erinnerung an den alemannischen Dichter und Kalendermann Johann Peter Hebel (1760 - 1826).

Einen zentralen Bestandteil dabei bildet seit 1860 der Festzug, mit dem die offiziellen Gäste am Bahnhof abgeholt und zur Festhalle geleitet werden. Die Hebelmusik in ihrer historischen Tracht gestaltet insbesondere durch ihre Musikbeiträge einen großen Teil des Festes mit.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zum Hebelfest:
    • Wörterbuch des Belchismus von Johann Peter Hebel, handschriftlich ohne Einband, Bestandteil von Signatur K 1216,1



Franziskus - Licht aus Assisi

  • Ausstellung im Erzbischöflichen Diözesanmuseum in Paderborn vom 9. Dezember 2011 bis 6. Mai 2012
  • Informationen im Internet: Franziskus-Ausstellung
  • Flyer zur Ausstellung (PDF)
  • Katalog zur Ausstellung:
    Franziskus - Licht aus Assisi : Katalog zur Ausstellung im Erzbischöflichen Diözesanmuseum und im Franziskanerkloster Paderborn ; [9. Dezember 2011 bis 6. Mai 2012] / hrsg. von Christoph Stiegemann ... München: Hirmer, 2011. ISBN 978-3-7774-4081-1

In der Reihe seiner bekannten Mittelalter-Ausstellungen widmet sich das Erzbischöfliche Diözesanmuseum auf Initiative der deutschsprachigen franziskanischen Gemeinschaften einer der wirkmächtigsten und bis heute populärsten Heiligengestalten des Mittelalters: Franziskus von Assisi (1181/82-1226).

Das kunst- und kulturhistorisch angelegte Ausstellungsprojekt führt erstmals eine Vielzahl qualitätvoller, hochkarätiger Exponate aus dem Sacro Convento zu Assisi sowie aus zahlreichen internationalen Museen und Bibliotheken, darunter die Vatikanische Pinakothek und die Biblioteca Apostolica Vaticana, auf Zeit in Paderborn zusammen.

Klarenbuch. Straßburg, um 1490-1492. Badische Landesbibliothek, Cod. Thennenbach 4
Klarenbuch. Straßburg, um 1490-1492. Badische Landesbibliothek, Cod. Thennenbach 4

Die Handschrift enthält qualitätvolle Initialen vor allem zum Leben der heiligen Klara, das in alemannischer Übersetzung niedergeschrieben wurde.
Nach der Auflösung des Straßburger Klosters im Jahre 1524 gelangte die Handschrift in den Freiburger Klarissenkonvent.
Die Handschrift wird auch in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek präsentiert.


Neben Werken der frühen italienischen Tafelmalerei und spätmittelalterlicher Freskenfolgen sind Glanzleistungen der Buchkunst ebenso zu sehen wie barockzeitliche Meisterwerke, welche die neuen franziskanischen Bildthemen aus der Zeit der Gegenreformation vergegenwärtigen.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Cod. Karlsruhe 357
    • Cod. St. Peter perg. 57
    • Cod. Thennenbach 4



Friedrich Hecker. Leben und Mythos eines Revolutionärs 1811 - 1881


Mit einer kleinen Ausstellung im Foyer des Karlsruher Schlosses erinnert das Badische Landesmuseum im Herbst dieses Jahres an den 200. Geburtstag von Friedrich Hecker, der am 28. September 1811 in Eichtersheim (heute Gemeinde Angelbachtal) geboren wurde. Die Ausstellung ist vom 28. September 2011 bis zum 8. Januar 2012 zu sehen.

Wie kein zweiter steht Friedrich Hecker für die revolutionären Ereignisse in Baden im Jahr 1848. Durch seinen Aufruf zum bewaffneten Aufstand im April 1848 erwarb er sich den Ruf eines "Manns der Tat". Zwar scheiterte dieser Aufstand schon nach wenigen Tagen, und Hecker floh ins Exil in die Schweiz und später in die USA. Doch das Bild des Revolutionärs mit dem typischen "Heckerhut" blieb bestehen und wurde zum Sinnbild für die gesamte Erhebung der Jahre 1848/49.

Flyer zur Ausstellung "Friedrich Hecker"
Friedrich Hecker. Leben und Mythos eines Revolutionärs 1811 - 1881


Die Ausstellung zeichnet den Lebensweg Heckers nach: Abgeordneter der badischen Ständeversammlung in den 1840er Jahren, Heckerzug und Emigration 1848, Teilnahme am amerikanischen Bürgerkrieg 1861-1864, Besuch in Deutschland 1873. Bis zu seinem Tod 1881 blieb Hecker ein engagierter Republikaner, der sich am politischen Leben in den USA beteiligte und zu den Verhältnissen in Deutschland kritisch Stellung nahm. Populär war er deshalb auf beiden Seiten des Atlantiks.

In welcher Form sich diese Popularität äußerte, wo überall Hecker-Darstellungen zu finden sind, wird die Ausstellung ebenfalls anhand überraschender Exponate aufzeigen. Eine bisweilen religiöse Züge annehmende Verehrung für den "Held der Revolution" steht dabei neben Belegen für die scharfe Kritik am unüberlegt scheinenden Handeln des "Räuberhauptmanns" Hecker.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Hecker, Friedrich: Die staatsrechtlichen Verhältnisse ..., 1845. - Signatur O 43 A 790
    • Hecker, Friedrich: Die Erhebung des Volkes ..., 1848. - Signatur O 42 B 62, 27,3 RH
    • Hecker, Friedrich: Gepfefferte Briefe, 1868. - Signatur 48 A 1274
    • Hecker, Friedrich: Reden und Vorlesungen, 1872. - Signatur 48 A 1276
    • Blankenhorn, Adolph, und Friedrich Hecker: Über den Weinbau der Vereinigten Staaten ..., 1883. - Signatur 98 B 77036 RH



Mystik - Sehnsucht nach dem Absoluten

  • Ausstellung im Museum Rietberg in Zürich vom 23. September 2011 - 15. Januar 2012
  • Informationen im Internet: Mystik - Sehnsucht nach dem Absoluten
  • Katalog zur Ausstellung:
    Mystik : die Sehnsucht nach dem Absoluten ; [Ausstellung Museum Rietberg Zürich, 23. September 2011 bis 15. Januar 2012] / hrsg. von Albert Lutz. Mit Beiträgen von Urs App .... - 1. Aufl.. - Zürich : Scheidegger & Spiess, 2011. ISBN 978-3-85881-335-0, ISBN 3-85881-335-4.

Das Museum Rietberg präsentiert die weltweit erste kulturvergleichende Ausstellung zum Thema Mystik. Das schwer fassbare religiöse Phänomen wird anhand von vierzig Mystikerinnen und Mystikern veranschaulicht: Ihr Leben und ihre Schriften zeigen beispielhaft, wie reich und vielfältig ihre spirituellen Erfahrungen waren. Die ausgewählten Mystiker stammen aus den grossen Weltreligionen - Christentum, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Islam und Judentum - und decken einen Zeitraum von über 2000 Jahren ab.

150 Kunstwerke und Originaldokumente sowie über 30 multimediale Installationen und Visualisierungen erläutern die Welt der Mystik: eine Welt spiritueller Erfahrungen und Geheimnisse.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Wonnentaler Graduale - Codex U.H. 1
    • Codex Lichtenthal 20

Wonnentaler Graduale - Codex U.H. 1
Die Handschrift wurde wohl im Kloster Wonnental bei Kenzingen im Breisgau geschrieben und später in einem weltlichen Breisgauer Skriptorium illuminiert. Sie stellt eine der am reichsten künstlerisch ausgestatteten liturgischen Handschriften des 14. Jahrhunderts dar. Als Graduale enthält sie Gesänge der Messe, die Noten sind in einer Quadratnotation wiedergegeben.

Ein Digitalisat der Handschrift ist in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek enthalten.
Graduale cisterciense (Wonnentaler Graduale) - U. H. 1



Vorträge, Lesungen, Konzerte

  • Codex Bruchsal 1
    Vortrag von Dr. Ute Obhof
    Dienstag, 20. März 2012, 19.30 Uhr
    Veranstaltungsort: Bruchsal, Pfarrheim St. Peter

    Hinter der unscheinbaren Signatur "Codex Bruchsal 1" verbirgt sich einer der wertvollsten Schätze der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Das so genannte Speyerer Evangelistar, entstanden um 1220, ist ein beeindruckendes Zeugnis romanischer Buchkunst und belegt mit seinen von mehreren Künstlern ausgeführten Bildern und Initialen die hohe Kunst der Buchmalerei im 13. Jahrhundert.
    Dem wertvollen und aus konservatorischen Gründen nur selten gezeigten Schatz der Karlsruher Landesbibliothek widmet Dr. Ute Obhof, Leiterin der Abteilung für Historische Bestände, am Dienstag, 20. März, einen historischen Vortrag. Auf Einladung der Kolpingsfamilie Bruchsal spricht sie um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Peter, Peter-und-Paul-Straße 55. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Förderverein St. Peter wird gebeten.
Adresse
Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe
Telefonnummern und E-Mail-Adressen


Öffnungszeiten
Mo - Fr 9.00 - 19.00 Uhr,
Sa 10.00 - 18.00 Uhr

Wissenstor:
Mo - Fr 9.00 - 22.00 Uhr,
Sa, So 10.00 - 22.00 Uhr

Lesesaal Sammlungen:
Mo - Mi, Fr 9.30 - 16.00 Uhr,
Do 9.30 - 18.00 Uhr


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