Badische Landesbibliothek
   


Handschriften, Drucke und Musikalien der Badischen Landesbibliothek auf Reisen

Auswärtige Veranstaltungen 2014

Adelssitze zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb


Die Ausstellung im Schloss Glatt zeigt Burgen und Schlösser am oberen Neckar in historischen Ansichten.

Das Wasserschloss Glatt liegt im Dorf Glatt, einem Stadtteil von Sulz am Neckar im Tal der Glatt. Im Schloss Glatt ist seit 2001 ein Kultur- und Museumszentrum untergebracht. In dem dreiflügeligen Schloss mit seinen vier Ecktürmen befinden sich vier Museen. Aber auch das Gebäude selbst ist sehenswert: Das Schloss Glatt ist eines der wenigen erhaltenen Wasserschlösser und wurde im 16. Jahrhundert unter Reinhard von Neuneck zu einem der frühesten Renaissanceschlösser umgebaut.


  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Malerische Ansichten der Ritterburgen Deutschlands : mit einem historischen und beschreibenden Texte / nach den Originalzeichnungen des Hrn. Maximilian von Ring. Paris : Engelmann [u.a.]
      Band 1: Das Großherzogthum Baden ; 1. Südlicher Theil : von dem Kinzigthale bis an den Bodensee / Maximilien Ring [Sonst.]. - 1829
      Band 2: Das Großherzogthum Baden ; 2. Nördlicher Theil : von dem Kinzigthale bis an den Main / Maximilien Ring [Sonst.]. - 1829
      Badische Landesbibliothek, 87C 75007,RH,1 und 2
Malerische Ansichten der Ritterburgen Deutschlands : mit einem historischen und beschreibenden Texte / nach den Originalzeichnungen des Hrn. Maximilian von Ring.
Malerische Ansichten der Ritterburgen Deutschlands : mit einem historischen und beschreibenden Texte / nach den Originalzeichnungen des Hrn. Maximilian von Ring. Paris : Engelmann [u.a.]
Band 2: Das Großherzogthum Baden ; 2. Nördlicher Theil : von dem Kinzigthale bis an den Main / Maximilien Ring [Sonst.]. - 1829

Badische Landesbibliothek, 87C 75007,RH,1 und 2
Malerische Ansichten der Ritterburgen Deutschlands : mit einem historischen und beschreibenden Texte / nach den Originalzeichnungen des Hrn. Maximilian von Ring.  




Applaus! Von Opern und Seifenopern in Ludwigsburg


Der Italiener Niccoló Jommelli prägte als Hofkapellmeister sechzehn Jahre lang das Musiktheater am württembergischen Hof. Jährlich komponierte er zwei neue Opern, die am Geburtstag und am Namenstag Herzog Carl Eugens aufgeführt wurden. Gemeinsam mit dem Ballettmeister Jean-Georges Noverre machte Jommelli Ludwigsburg zu einer europäischen Musikmetropole.

Aufwendigste Inszenierungen sollten alle bisher dargebotenen Opern übertreffen - an der Ludwigsburger Aufführung von Fetonte am 11. Februar 1768 wirkten alleine 436 Statisten mit. Die Ausstellung wirft aus Anlass von Jommellis 300. Geburtstag einen Blick auf die Welt der Oper in Ludwigsburg, auch über die Barockzeit hinaus.


  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Jommelli, Niccolò: Demofoonte : dramma per musica; (Napoli 1770) [Noten]. Libretto di Pietro Metastasio. Ed. crit. a cura di Tarcisio Balbo. - [Partitur]. - Bologna : Ut Orpheus Edizioni, c 2009. (Napoli e l'Europa / scelti da Riccardo Muti ; 1) Inkl. Libretto. - Vorwort in italienisch, deutsch und englisch; Kritischer Bericht in italienisch. - ISMN 979-0-2153-1610-2
      Badische Landesbibliothek, M 27208

Jommelli, Niccolò: Demofoonte : dramma per musica; (Napoli 1770). - Bologna : Ut Orpheus Edizioni, c 2009.

Badische Landesbibliothek, M 27208
Jommelli, Niccolò:
Demofoonte : dramma per musica; (Napoli 1770)




"Da hat Herr Scheffel etwas dazu gedichtet". Joseph Victor von Scheffel als bildender Künstler

  • Ausstellung im Museum für Literatur am Oberrhein Karlsruhe vom 15. November 2014 - 29. März 2015
  • Informationen im Internet: "Da hat Herr Scheffel etwas dazu gedichtet". Joseph Victor von Scheffel als bildender Künstler
  • Katalog zur Ausstellung:
    Gutgesell, Natalie: "Da hat Herr Scheffel etwas dazu gedichtet" : Joseph Victor von Scheffel als bildender Künstler; [anlässlich der Ausstellung "Da Hat Herr Scheffel Etwas Dazu Gedichtet" - Joseph Victor von Scheffel als Bildender Künstler; Scheffel in Franken 1859, Museum Kloster Banz Bad Staffelstein, 11. Juli bis 9. November 2014; Scheffels Früh- und Spätwerk, Studentenzeit und Italienreisen, Museum für Literatur am Oberrhein Karlsruhe, 15. November 2014 bis 29. März 2015; Scheffels Wartburg-Roman und die Frau Aventiure, Stadtmuseum Weimar, 21. November 2014 bis 1. Februar 2015].
    Halle (Saale) : Mitteldt. Verl. - Zugl.: Erlangen, Nürnberg, Universität, Dissertation, 2013/2014. ISBN 978-3-95462-318-1

Joseph Victor Scheffel zeichnet ab seinem sechsten Lebensjahr. Eine erste Anleitung erfolgt durch seinen Vater Philipp Jakob Scheffel (1789-1869), Direktor des badischen Büros der Rheinregulierungskommission und präziser Zeichner. Die Mutter Josephine Scheffel (1805-1865) führt einen literarisch-künstlerischen Salon im Haus der Familie in der Stephanienstraße, in dem viele Persönlichkeiten der Stadt verkehren, wie z.B. der Kriegsmaler Feodor Dietz (1812-1870) oder der Galeriedirektor, Landschaftsmaler und Stahlstecher Carl Ludwig Frommel (1789-1863), der der Schwester Marie Scheffel (1829-1857) Zeichenunterricht erteilt, vermutlich auch Joseph Victor.

Am Gymnasium ist der Karlsruher Portraitmaler Franz Epple (1791-1856) Scheffels Zeichenlehrer, der nach der Kopiermethode unterrichtet, der Wiederholung einzelner Augen oder Nasen vor dem Zeichnen eines Gesichts oder einer menschlichen Ganzfigur, in der Regel nach der Antike. Daneben erhält Scheffel privaten Zeichenunterricht bei dem Tier- und Landschaftsmaler Rudolph Kuntz (1797-1848).

Scheffels wichtigster Künstlerfreund ist zeitlebens Anton von Werner (1843-1915), der ab 1862 in Karlsruhe studiert. Am Beginn seiner Karriere als preußischer Kriegsmaler stehen seine einfühlsamen Illustrationen der Scheffel-Werke, die er auch Otto von Bismarck näher bringt, und bei deren Lektüre er den Kanzler zweimal zeichnet.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Album von Alberta von Freydorf
      Badische Landesbibliothek, K 3242
Album von Alberta von Freydorf - K 3242
Album von Alberta von Freydorf - K 3242. 1832-1920. 67 Bl.
Die Abbildung zeigt eine Zeichnung von Joseph Victor von Scheffel aus dem Jahr 1858.
Digitale Sammlungen: Album von Alberta von Freydorf - K 3242



Max Laeuger - Gesamt.Kunst.Werk


Anlässlich seines 150. Geburtstags am 30.09.2014 zeigt das Badische Landesmuseum eine Ausstellung des Gesamtwerkes Max Laeugers. Er gilt als der bedeutendste badische Universalkünstler des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umfasst Keramik, Grafik, Gärten, Architektur, Möbel und Glasfenster, aber auch Stickereien, Tapeten und Linoleumböden.

Keramik bildet den Schwerpunkt in Laeugers Werk. Die Gefäße und Baukeramiken der Prof. Laeuger'schen Kunst-Töpfereien Kandern (1897-1914) zählen zu den bedeutendsten Leistungen der europäischen Jugendstilkeramik. Mit seinen Fliesenbildern, Reliefs und Plastiken der eigenen Karlsruher Werkstatt aus den 1920er bis in die 1940er Jahre überwand der weltberühmte Keramiker erstmals in der modernen deutschen Keramik vollständig die Grenze zur Plastik und Malerei. Laeuger gilt als der Altmeister der deutschen Kunstkeramik und zugleich als ihr Erneuerer.

Auch als Grafiker, Architekt und Gartenarchitekt setzte Laeuger Maßstäbe. Seine Plakate zählen zu den ersten des deutschen Jugendstils. Mit seinen architektonischen Gärten setzte sich Laeuger an die Spitze der modernen Gartengestaltung in Deutschland. Stellvertretend dafür steht die Gönner-Anlage in Baden-Baden, der besterhaltene öffentliche Jugendstil-Garten in Deutschland.
  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Ausstellungsplakat Galerie ZAK, Paris, 6. - 19.6.1930. Signatur K 2944 F 1, 22
    • Ausstellungsplakat Hebelgymnasium Lörrach, 22.10.-1.11.1949; Entwurf: Haller, Ausführung: Hochrheindruck H. Strotz + Co., Säckingen/Brombach. Signatur K 2944 F 2
    • Stadthaus Pradella-Burckh., Basel, Aufrissplan Fassade; Bleistift/Buntstift auf Transparentpapier; einmal in der Mitte gefaltet; datiert: 21. Juli 24. Signatur K 2944 C 2
    • Hauptbahnhof Karlsruhe, Halle, Wettbewerbsentwurf, 1904, Bleistift/Tusche/Aquarell auf Karton. Signatur K 2943 C 1 (aus Album entnommen)

      Max Laeuger:
Hauptbahnhof Karlsruhe, Halle, Wettbewerbsentwurf, 1904

    • Universitätsstadt Berlin, Entwurf Gesamtanlage, Vogelschau, 1938, Bleistift/Buntstift/Aquarell auf Transparentpapier. Signatur K 2944 C 29
    • Universitätsstadt Berlin, Karl Butz, Brücke über den Stößensee, Kohle auf Papier. Signatur K 2944 C 29
    • Carl-Benz-Denkmal, Studie, Denkmal in der Augusta-Anlage mit Idee für Baumbepflanzung der Umgebung; Bleistift/Tusche/Aquarell/Kreide auf Transparentpapier, auf Papier geklebt. Signatur K 2943 C 11 (4)
    • Carl-Benz-Denkmal, Proportionsstudie; Fotografie, mit Bleistift/Tusche/Deckweiß stellenweise übermalt, auf Karton geklebt. Signatur K 2943 C 11 (6)
    • Keramische Reliefs für Schwimmstadion Berlin, Olympische Spiele Berlin 1936, Situationszeichnung für Relief Amazone zu Pferde, Aquarell/Deckfarbe auf Lichtpause. Signatur K 2944 C 12
    • Wandfries für Speisezimmer der Villa Boveri, Baden/CH, um 1897, Entwurf, Tusche/Aquarell auf Papier. Signatur K 3288
    • Gruftanlage Prinz Max für seine Mutter, Baden-Baden, Entwurf; Bleistift/Aquarell/Deckfarbe auf Karton; auf Papier geklebt; bezeichnet auf Träger: "Baden-Baden M.L. 1914". Signatur K 2943 C 15, 3 (1)
    • Gruftanlage Prinz Max für seine Mutter, Baden-Baden, Modell; Fotografie; auf Karton geklebt; bezeichnet mit Bleistift: "Baden-Baden Gruft Prinz Max M. L.". Signatur K 2943 C 15, 3 (2)
    • Gartenbau-Ausstellung Mannheim 1907, Entwurf Interieur Badehaus, 1905-07, Ausstellung Mannheim 1907, Bleistift/Aquarell/Deckfarbe auf Papier. Signatur K 2944 C 1, Bl. 24

      Max Laeuger:
Gartenbau-Ausstellung Mannheim 1907, Entwurf Interieur Badehaus, 1905-07

    • Entwurfszeichnung Buffet und Sessel, für Wohnhaus Albert, Wiesbaden?; Kareol, Aerdenhout?; eigenes Wohnhaus, Karlsruhe?; datiert unten rechts: 23.12.08, Bleistift auf Blaupause; Rückseite: Entwürfe für Vasen Hoffstr., Sept. 1923. Signatur K 2942 B 5
    • Gönneranlage, Baden-Baden, Ideenskizze Brunnen für Gönneranlage, um 1907, Bleistift/Aquarell/Deckfarben auf Papier; auf Karton aufgeklebt. Signatur K 2943 C 15, 2 (1)
    • Gönneranlage, Baden-Baden, Josephinenbrunnen der Gönneranlage, Fotografie, z. T. mit Deckfarbe übermalt; auf Karton geklebt; Foto signiert: "M. L.". Signatur K 2943 C 15, 2 (2)
    • Paradies, Baden-Baden, Blick auf die Brunnenhalle; Fotografie, z. T. mit Aquarell/Deckfarbe übermalt; auf Papier geklebt; Foto signiert: "M. L.". Signatur K 2943 C 15, 4 (7)
    • Wohnhaus Haefely, Garten, isometrische Ansicht; Tusche/Aquarell auf Transparentpapier, auf Papier geklebt; bezeichnet: Bleistift: "Haefely 1922 M. L."; Tusche: "M.L Basel". Signatur K 2943 C 16 (4)
    • Wohnhaus Haefely, Garten; 2 Varianten für Ansichten des Brunnens vor einer Heckenwand; Tusche auf Transparentpapier, auf Papier geklebt. Signatur K 2943 C 16 (2)
    • Wohnhaus Haefely, oben: Ansicht der Gartenbank mit Tisch vor Heckenwand; 1922; Tusche auf Transparentpapier, auf Papier geklebt; unten: Lageplan des Hauses mit Garten; Tusche/Aquarell/Deckfarbe auf Papier, auf Papier geklebt. Signatur K 2943 C 16 (1)
    • Tonwerke Kandern, Musterbuch für Gefäßkeramik (Se.Nr. 1-147), gebunden; 1897 - um 1899; Zeichnungen Bleistift/Tusche/Aquarell/Deckfarben, z. T. eingeklebt. Signatur K 2942 B 1
    • Tonwerke Kandern, Musterbuch für Gefäß- und Baukeramik, 1897 - um 1899; Zeichnungen Bleistift/Tusche/Aquarell/Deckfarben, z. T. eingeklebt. Signatur K 2942 B 2
    • Notizbuch für die Ofenfabrik Mayer, 1896; Tusche/Bleistift auf Papier, Klammerheftung. Signatur K 2942 B 4
    • Katalog für einen von Max Laeuger gestalteten Wohnraum, ausgestellt auf der Jubiläums-Kunst-Ausstellung Karlsruhe 1902, hrsg. v. Karlsruher Künstlerwerkstätten, Generalvertrieb: C. F. Otto Müller Kaiserstrasse 144, Karlsruhe. Signatur K 2944 F 2
    • Entwurf für eine Kaminumrandung, um 1899; Bleistift/Aquarell/Deckfarben auf Papier, auf Papier geklebt. Signatur K 2944 B 21
    • 2 Blätter mit Entwürfen für Vogelplastiken, Bleistift auf Papier, 1923; skizzenhafte Erstentwürfe mit vielen Korrekturen sowie Zeichnungen (gleiche Modelle) mit wenig Korrekturen; schwarzer Farbstempel: MLK PROF. M. LÄUGER. Signatur K 2942 B 5
    • Große Reliefschale, Werk-Nr. 3212, 1928, Aquarell, Nachzeichnung, Bleistift/Aquarell auf Transparentpapier, auf Papier geklebt. Signatur K 2942 B 6

      Max Laeuger:
Große Reliefschale, Werk-Nr. 3212, 1928, Aquarell, Nachzeichnung, Bleistift/Aquarell auf Transparentpapier

    • Frau mit Kind (Madonna?), Werk.-Nr?; Bleistift/Aquarell/Kreide auf Papier, auf Papier geklebt; bezeichnet: "Schwörer Berlin 12. Okt 30". Signatur K 2942 B 7
    • Frauenkopf, Werk-Nr. 384P?; Bleistift/Aquarell/Kreide auf Transparentpapier, auf Papier geklebt; bezeichnet mit Bleistift: "384.P". Signatur K 2942 B 7
    • Frauenkopf, Werk-Nr. 4107; Bleistift/Aquarell/Kreide auf Papier, auf Papier geklebt; bezeichnet: "M. L. 20/20 cm Keramik No. 4107". Signatur K 2942 B 7
    • Frauenkopf, Werk-Nr. 4057; Bleistift/Aquarell auf Transparentpapier, auf Papier geklebt; bezeichnet mit Bleistift: "M. L Sept. No. 4057 30/30 cm". Signatur K 2942 B 7

      Max Laeuger:
Frauenkopf, Werk-Nr. 4057; Bleistift/Aquarell auf Transparentpapier, auf Papier geklebt

    • Zwei Tanzende, Werk-Nr. 4562; Bleistift/Aquarell/Kreide auf Papier, auf Papier geklebt; bezeichnet mit Bleistift: "M. L No 4562 Gr. 25/30 cm München Lager 1940". Signatur K 2942 B 7
    • Schnellhefter "Proben Notizen" (Handaufzeichnungen zu keramischen Techniken) auch mit losen Blättern, 1924/25, aufgeschlagen und ausgebreitet mit losen Blättern. Signatur K 2944 B 41, 3
    • Jubiläums-Gartenbauausstellung Mannheim 1907, Laeuger-Garten, Vogelperspektive, 1905-1907, Aquarell/Deckfarbe auf Lichtpause. Signatur K 2943, C2 (20)
    • Gartenbau-Ausstellung Mannheim 1907, Ausstellungshallen, Aufriss, Tusche auf Transparentpapier, 1905-07. Signatur K 2943, C 14 (7)
    • Große Gartenbau-Ausstellung Mannheim 1907; Gartendetail; Tusche/Aquarell auf Papier, auf Papier geklebt. Signatur K 2943 C 16 (3)
    • Wohnhaus Kareol, Aerdenhout/NL, Entwurf "Offene Halle", dat. 27.1.1908, Tusche/Aquarell/Buntstift auf Lichtdruck; bezeichnet "RAUM No XVII OFFENE HALLE J. C. B. Bl. No. 99 KARLSRUHE 27. Jan. 1908"; entnommen aus Prachtalbum "J. C B"., Blatt Nr. 99. Signatur K 2943 C 6 (8)
    • Wohnhaus Kareol, Aerdenhout/NL, Entwurf "Wohnzimmer", dat. 12. März 1908, Tusche/Aquarell/Buntstift auf Lichtdruck; bezeichnet "RAUM No XIX,XX WOHNZIMMER J. C. B. Bl.No.129 KARLSRUHE 12. März 1908"; entnommen aus Prachtalbum "J. C B", Blatt Nr. 129. Signatur K 2943 C 6 (17)
    • Wohnhaus Kareol, Aerdenhout/NL, Entwurf, Längsschnitt durch das Hauptgebäude, 1:50; Bleistift/Tusche/Aquarell auf Transparentpapier; bezeichnet "KARLSRUHE 14.11.08 PROF. M. LÄUGER". Signatur K 2943 C 6 (3)
    • Wohnhaus Kareol, Aerdenhout/NL, J. C. Bunge: Grundriss Wohnhaus Kareol, 1:100, Tusche/Buntstift auf Transparentpapier, datiert: 30.7.29; bezeichnet "J. C. Bunge 30.7.29". Signatur K 2943 C 6 (1)
    • Planzeichnung, Fassade Gartenseite, Tusche/Bleistift, z. T. koloriert; 1:25, 22.11.1907. Signatur K 2943 C 6
    • Porträt J. C. Bunge, um 1926, Bleistift/Aquarell/Buntstift auf Papier, auf Papier geklebt; bezeichnet "Bunge Kareol M. L.". Signatur K 2943 C 5




Karl der Grosse: Macht - Kunst - Schätze

  • Ausstellungstrias im Krönungssaal des Aachener Rathauses, im Centre Charlemagne und in der Domschatzkammer Aachen vom 20. Juni - 21. September 2014
  • Informationen im Internet: Karl der Grosse: Macht - Kunst - Schätze

Vor 1200 Jahren - am 28. Januar 814 - starb Karl der Große in Aachen. Die Person Karls des Großen und sein Wirken stehen im Mittelpunkt der drei Sonderausstellungen im Karlsjahr 2014, die an drei Ausstellungsorten stattfinden werden. Neben eigenen Sammlungsbeständen werden zahlreiche bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen die Ausstellungen bereichern.
  • Ausstellung 1 - Orte der Macht: Im Krönungssaal des Rathauses, der ehemaligen Königshalle der Pfalz, stehen die Pfalzen Karls des Großen im Mittelpunkt.
  • Ausstellung 2 - Karls Kunst: Im Centre Charlemagne, einem neuen Ausstellungshaus im Kernbereich der Pfalz, wird die kulturelle Blüte der Karolingerzeit anhand hochkarätiger Kunstwerke sichtbar.
  • Ausstellung 3 - Verlorene Schätze: In der Domschatzkammer nahe der karolingischen Marienkirche kehren Kostbarkeiten des Kirchenschatzes der Karolingerzeit und des Mittelalters noch einmal an ihren ursprünglichen Platz zurück.
  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung Orte der Macht:
    • Glossae ex euangeliis
      9./10. Jahrhundert
      Badische Landesbibliothek, Cod. Aug. perg. 129
      Digitale Sammlungen: Glossae ex euangeliis

Glossae ex euangeliis, 9./10. Jahrhundert
Glossae ex euangeliis,
Blatt 10r
(Grundriss der Kirchen auf Golgotha mit Erklärungen)
9./10. Jahrhundert

Badische Landesbibliothek,
Cod. Aug. perg. 129



Der Krieg daheim. Karlsruhe 1914 - 1918

  • Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais (9. Mai bis 26. Oktober 2014)
    Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach (10. Mai bis 26. Oktober 2014)
  • Informationen im Internet: Der Krieg daheim. Karlsruhe 1914 - 1918

Im Ersten Weltkrieg starben 17 Millionen Menschen. Aus Karlsruhe verloren 5.324 Soldaten ihr Leben, aus Durlach 529. Doch der Krieg wurde nicht nur an der Front geführt, sondern auch daheim: Die deutschen Städte waren die "Heimatfront". Auch für Karlsruhe und Durlach markierte der Krieg einen tiefen Einschnitt.

Die Ausstellung geht in neun Abteilungen auf die Ereignisse in Karlsruhe und Durlach ein. Kunst und Kultur, Kriegspropaganda, Luftkrieg, Lazarettstadt, Versorgungskrise, Kriegswirtschaft sowie Kriegserinnerung sind die Themen im Stadtmuseum. Die Bereiche Garnison sowie Kindheit und Jugend werden im Pfinzgaumuseum gezeigt.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Deutsche Kriegsausstellung. Karlsruhe : Reiff [Drucker], 1916. Signatur O56 A675
      Digitale Sammlungen: Deutsche Kriegsausstellung
    • Käthe Birke: Die fleischlose Küche in der Kriegszeit nebst einfachen Fischgerichten. Karlsruhe : Braun, [1917]. Signatur 111 A 71435
      Digitale Sammlungen: Die fleischlose Küche in der Kriegszeit nebst einfachen Fischgerichten
    • Gustav Schmid: Anleitung zum Braten, Backen und Kochen mit Schmid'schem Streckfleisch. Cannstatt : Kirchhoff'sche Buchdruckerei, [1918]. Signatur 108 K 459
      Digitale Sammlungen: Anleitung zum Braten, Backen und Kochen mit Schmid'schem Streckfleisch
    • Eberhard von Künßberg: Einarm-Fibel. Karlsruhe : Braun, 1915. Signatur 46 B 23
      Digitale Sammlungen: Einarm-Fibel : ein Lehr-, Lese- uund Bilderbuch für Einarmer
    • Ernst Friedrich: Krieg dem Krieg. Berlin : Freie Jugend, 1924. Signatur 68 A 253
    • Karl Ewald Olszewski: Der Kriegs-Struwwelpeter. München : Holbein, 1915. Signatur 83 B 1623 RK
    • Friederike Engelhard: Der Kriegsschuh : Anleitung zum Anfertigen und Ausbessern von Stiefeln und Hausschuhen nach dem Kursus "Kriegs-Schuhfürsorge" des Nationalen Frauendienstes zu Frankfurt am Main. München : Holbein, 1915. Signatur 113 H 78
      Digitale Sammlungen: Der Kriegsschuh

Einarm-Fibel : ein Lehr-, Lese- und Bilderbuch für Einarmer
hrsg. von Eberhard Freih. v. Künßberg u. d. Lehrern d. Heidelberger Einarmschule (jetzt in Ettlingen bei Karlsruhe). - 2., erw. Aufl. - Karlsruhe : Braun, 1915. Badische Landesbibliothek, 46 B 23
Einarm-Fibel : ein Lehr-, Lese- und Bilderbuch für Einarmer



Das Konstanzer Konzil

  • Ausstellung im Konzilgebäude in Konstanz
    vom 27. April bis zum 21. September 2014
  • Informationen im Internet: Das Konstanzer Konzil
  • Katalog und Begleitband zur Ausstellung:
    Das Konstanzer Konzil. Katalog. Hrsg. vom Badischen Landesmuseum Karlsruhe. Darmstadt: Theiss, 2014
    Das Konstanzer Konzil. Essays. Hrsg. von Karl-Heinz Braun, Mathias Herweg, Hans W. Hubert, Joachim Schneider und Thomas Zotz. Darmstadt: Theiss, 2013

2014 jährt sich der Beginn des Konstanzer Konzils zum 600. Mal. Das Konzil war ein kirchenpolitisches Großereignis, welches Konstanz in den Jahren 1414-1418 zum Zentrum der europäischen Politik und zur Begegnungsstätte der Kulturen Europas machte. Das Land Baden-Württemberg gedenkt des Jubiläums dieses spätmittelalterlichen Weltereignisses mit einer Großen Landesausstellung. Ihre Ausrichtung wurde dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe übertragen.

Die Ausstellung ist vom 27. April bis zum 21. September 2014 am Originalschauplatz des Geschehens in Konstanz zu sehen. Für die Schirmherrschaft über die Große Landesausstellung konnte Bundespräsident Joachim Gauck gewonnen werden.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Ulrich von Richenthal, Chronik des Konzils von Konstanz, 1467
      Badische Landesbibliothek, Cod. Ettenheim-Münster 11
      Digitale Sammlungen: Chroniken - Ettenheim-Münster 11
    • Chronik des Konstanzer Konzils, 1483
      Badische Landesbibliothek, Cod. Dh 9
      Digitale Sammlungen: Chronik des Konstanzer Konzils
    • Ignaz Heinrich von Wessenberg: Die großen Kirchenversammlungen, 1845
      Badische Landesbibliothek, Signatur 61 A 1357, 1-4
    • Vitruvius: De architectura libri decem. - Argentorati, 1543
      Badische Landesbibliothek, Signatur 82 A 13400 RH

Cod. Ettenheimmünster 11, fol. 23v / 24r
Ulrich von Richenthal, Chronik des Konzils von Konstanz, 1467
Badische Landesbibliothek, Cod. Ettenheimmünster 11, fol. 23v / 24r



Mapping Spaces. Netzwerke des Wissens in der Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts

  • Ausstellung im ZKM - Museum für Neue Kunst in Karlsruhe
    vom 12. April bis 13. Juli 2014
  • Informationen im Internet: Mapping Spaces. Netzwerke des Wissens in der Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts
  • Katalog zur Ausstellung:
    Mapping Spaces. Netzwerke des Wissens in der Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts : Katalogbuch zur Ausstellung Karlsruhe/ZKM/Museum für Neue Kunst Karlsruhe 12.4.-13.7.2014. Gehring, Ulrike [Hrsg.] ; Weibel, Peter [Hrsg.]. München: Hirmer, 2014. ISBN 978-3-7774-2230-5

Das ZKM wirft einen neuen Blick auf die Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts. Vergleichbar der modernen Satellitenvermessung (GPS) verdankt sich auch die maßstäbliche Landschaftsaufnahme einem verzweigten Netzwerk des Wissens: der Allianz von Geodäten, Mathematikern, Instrumentenbauern und Malern. Lange bevor die Neuen Medien sich also digitaler Bilder aus dem All bedienten, entwarfen Künstler moderne Fernerkundungssysteme.

Die Ausstellung "Mapping Spaces" untersucht erstmals in diesem Umfang den Einfluss frühneuzeitlicher Handbücher zur Geographie, der Vermessungskunde und dem Festungsbau auf die niederländische Malerei um 1650. Den Auftakt des an der Universität Trier entwickelten Projektes bilden die großformatigen Kriegspanoramen Pieter Snayers, in denen Karten und Landschaftsbilder übereinander projiziert werden, um die neuesten Errungenschaften des modernen Ingenieurwesens, der Ballistik und des Festungsbaus zu dokumentieren.

Mehr als 220 Exponate, darunter Gemälde, Messinstrumente, Zeichengeräte, Bücher, Karten und Globen aus den bedeutendsten Sammlungen der Welt wie dem Prado (Madrid), dem Louvre (Paris), dem Rijksmuseum (Amsterdam) oder dem Kunsthistorischen Museum (Wien) belegen diese neue, bildwissenschaftliche These. Die Neu-Kartierung eines frühneuzeitlichen Wissensraumes wird begleitet von zeitgenössischen Kunstwerken, die den Einfluss technologischer Entwicklungen auf unsere heutige Raumwahrnehmung thematisieren.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Albrecht Dürer: Etliche Underricht zu Befestigung der Stett, Schloss und Flecken. Nürenberg: [Hieronymus Andreae], 1527. Signatur: 98 B 76225 RH
    • Albrecht Dürer: Underweysung der Messung mit dem Zirckel und Richtscheyt in Linien, Ebnen unnd gantzen Corporen. Nürenberg: Formschneyder, 1538. Signatur: 98 B 76225 RH
    • Daniel Specklin: Architectura von Vestungen : wie die zu unseren Zeiten an Stätten, Schlössern und Claussen, zu Wasser, Land, Berg und Thal... möge erbawet. Straßburg: Zetzner, 1599. Signatur: 68 B 570 RH
    • Nicolaus Kopernikus: Nicolai Copernici Torinensis De Revolutionibvs Orbium coelestium : Libri VI. ... Habes etiam tabulas expeditissimas ... Norimbergae: Petreius, 1543. Signatur: 54 B 45 RH
    • Hieronymus Rodler: Eyn schön nützlich Büchlin vnd Vnderweisung der Kunst des Messens, mit dem Zirckel, Richtscheidt oder Linial : zu nutz allen Kunstliebhabern, fürnemlich den Malern, Bildhawern, Goldschmiden, Seidenstickern, Steynmetzen, Schreinern, auch allen denen, so sich der Kunst des Augenmeß (Perspectiva zu Latin gnant), zugebrauchen Lust haben. Siemeren: Rodler, 1531. Signatur: 63 B 190 RH
    • Johann Philipp Abelinus: Theatrvm Evropaevm: oder außführliche und wahrhafftige Beschreibung aller und jeder denckwürdiger Geschichten, so sich hin und wider in der Welt ... sich zugetragen haben. Franckfurt am Mayn: Merian, 1662. Band 1: ... vom Jahr Christi 1617 biß auff das Jahr 1629 exclus. Signatur: 65 B 548 RH
    • Bernhardus Varenius: Bernhardi Vareni Geographia universalis / aucta ab J. Newton. - ed. quarta. - Cantabrigiae, 1693. Signatur: Gym 1676

Nicolaus Kopernikus: Nicolai Copernici Torinensis De Revolutionibvs Orbium coelestium
Nicolaus Kopernikus: Nicolai Copernici Torinensis De Revolutionibvs Orbium coelestium : Libri VI. ... Habes etiam tabulas expeditissimas ... Norimbergae: Petreius, 1543. Seiten 66v - 67r. Signatur: 54 B 45 RH



Frieden für Europa - 300 Jahre Rastatter Frieden


Vor 300 Jahren richteten sich die Augen der europäischen Politik auf das in der Markgrafschaft Baden-Baden gelegene Rastatt: Im beeindruckenden Residenzschloss wurden Verhandlungen geführt, die den Ländern Europas nach 150 Jahren Krieg endlich den lang ersehnten Frieden bringen sollten.

Das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und präsentieren daher vom 7. März bis 15. Juni 2014 das internationale Ausstellungsprojekt: Frieden für Europa - 300 Jahre Rastatter Frieden, 1714-2014.

Im Jahre 1714 beendeten die Friedensschlüsse von Utrecht, Rastatt und Baden (CH) den Spanischen Erbfolgekrieg. Frankreich, das Hl. Römische Reich deutscher Nation, England und die Niederlande hatten um die Vormachtstellung in Europa verlustreiche Schlachten geführt.

Das Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt zeigt in einer kulturhistorischen Ausstellung, wie in Rastatt das politische Mächteverhältnis neu geordnet und eine rund 50jährige Friedensperiode für Europa eingeläutet wurde. Mit dem Rastatter Schloss hat sich der einzige Originalschauplatz dieser bedeutenden Friedensschlüsse erhalten. Hier lassen sich anhand kleiner Inszenierungen mit Silhouetten die monatelangen Friedensverhandlungen und die Geschehnisse abseits des Verhandlungstisches nachvollziehen.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Traité de Paix entre le Roy, l'Empereur et l'Empire: conclu à Bade le 7 septembre 1714. - Paris : Chez François Fournier, 1714.
      Signatur: Gym 4198

Traité de Paix entre le Roy, l'Empereur et l'Empire: conclu à Bade le 7 septembre 1714
Traité de Paix entre le Roy, l'Empereur et l'Empire: conclu à Bade le 7 septembre 1714.
Paris : Chez François Fournier, 1714. Signatur: Gym 4198



Von Matisse zum Blauen Reiter. Expressionismus in Deutschland und Frankreich


«Expressionismus» wird heute gemeinhin als deutsche Bewegung verstanden, ungeachtet der Tatsache, dass er sich am Anfang des 20. Jahrhunderts aus einer lebhaften Auseinandersetzung von deutschen Künstlern mit der Klassischen Moderne in Frankreich entwickelte.

Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Los Angeles County Museum of Art und dem Musée des Beaux-Arts in Montréal entsteht, rückt die Verhältnisse ins richtige Licht. Sie zeigt auf, dass der Expressionismus keine nationale Bewegung war, sondern vielmehr eine im Geiste des Kosmopolitismus und produktiven Austauschs entstandene.

Gemeinsam mit über 100 Meisterwerken der Klassischen Moderne und des deutschen Expressionismus werden neueste Forschungsergebnisse dieser bisher kaum wissenschaftlich nachgezeichneten Rezeptionsgeschichte präsentiert.

  • Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Guillaume Apollinaire: Alcools : poèms 1898 - 1913.
      Paris : Mercur de France, 1913.
      Signatur: MO 1169 W

Guillaume Apollinaire: Alcools : poèms 1898 - 1913
Guillaume Apollinaire: Alcools : poèms 1898 - 1913
Paris : Mercur de France, 1913. - 204 S. Signatur: MO 1169 W



Zersägt - Ein Krimi um barocke Theaterkulissen


Es ist eine kleine Sensation: Bei der Renovierung eines Villinger Bürgerhauses wurden 175 beidseitig bemalte Bretter gefunden, die sich als fast 300 Jahre alte Kulissenteile eines klösterlichen Schultheaters entpuppten. Ein solcher Fund ist europaweit einmalig und wirft neues Licht auf die Theatergeschichte im Zeitalter des Barock. Gärten, Paläste und Wälder künden von Träumen und Fantasien im frühen 18. Jahrhundert.

Die Theaterkulissen stecken voller Rätsel, ihre Erforschung erfordert detektivisches Gespür. Die Ausstellung 'Zersägt. Ein Krimi um barocke Theaterkulissen' vom 30. November 2013 bis 23. Februar 2014 im Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen wird den Besucher selbst in den Mittelpunkt des Geschehens versetzen und mit Zeugen vertraut machen, die über das Auffinden der Bretter, ihre Zuordnung, Datierung und Restaurierung berichten. Dabei ergeben sich spannende Perspektiven auf die Theaterkultur des barocken Villingen.

Die Sonderausstellung wird von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann. Zur Ausstellung gibt es ein reiches Begleitprogramm unter dem Titel 'Theater, Träume, Illusionen'

Zersägt - Ein Krimi um barocke Theaterkulissen
Bühnenplan zur Handschrift Donaueschingen 137 (lose Beilage zur Handschrift)

Raum Villingen, 2. Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts - 88 Blatt ; 31,5 x 10,5 cm. - Schreibsprache: südöstliches oberrheinisch (Raum Villingen)





Imperium der Götter.
Isis - Mithras - Christus. Kulte und Religionen im Römischen Reich


Welche Bedeutung besaß Religion im römischen Weltreich? Waren die Götter die eigentlichen Herrscher des Imperiums? Im Leben der Römer, die sich selbst für die "religiösesten aller Sterblichen" hielten, waren Kult und Religion allgegenwärtig und ein wesentlicher Bestandteil ihrer Identität.

Mit der Expansion Roms zu einem Weltreich und der Begegnung mit anderen Kulturen entwickelte sich eine unerschöpfliche Vielfalt religiöser Verhältnisse - ein buntes Nebeneinander von Göttern und Kulten, die einander in fruchtbarer Wechselwirkung beeinflussten. So ergänzten im Laufe der Zeit auch "neue" oder "fremde" Gottheiten die Götterwelt um Jupiter, Juno und Minerva.

Das Badische Landesmuseum zeigt erstmals eine umfassende und vergleichende Präsentation der sog. orientalischen Kulte und Religionen. Aktuelle Forschungsergebnisse eröffnen neue Perspektiven auf die überwältigende Vielfalt der religiösen Entwicklungen im Römischen Reich. Die archäologischen Entdeckungen der vergangenen Jahrzehnte ermöglichen zudem neue Erkenntnisse hinsichtlich der Kultpraxis und der Heiligtümer.

Imperium der Götter. Isis - Mithras - Christus. Kulte und Religionen im Römischen Reich

Ausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe vom 16. November 2013 - 18. Mai 2014
Imperium der Götter.
Isis - Mithras - Christus. Kulte und Religionen im Römischen Reich


  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • James Spencer Northcote, William R. Brownlow: Roma sotterranea : die römischen Katakomben; eine Darstellung der neuesten Forschungen / bearb. von Franz Xaver Kraus. - Freiburg im Breisgau : Herder, 1873.
      Signatur: 66 A 1185
    • François-René de Chateaubriand: Les martyrs ou le triomphe de la religion chrétienne : avec des remarques sur chaque livre, et des fragmens du voyage de l'auteur en Grèce et à Jérusalem. - Paris; Lyon : Le Normant, 1810.
      Signatur: 70 A 2059,1



Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013

  • Ausstellung im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz vom 30. Oktober 2013 bis 1. Mai 2014. Kooperationsprojekt des TECHNOSEUMS Mannheim und des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz zum 150jährigen Jubiläum der ADAV-Gründung in Leipzig
  • Informationen im Internet: Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013

1863 jährt sich zum 150. Mal die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins [ADAV] unter Vorsitz von Ferdinand Lasalle in Leipzig. Dieses herausragende Jubiläum bot den Anlass, die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung von Ihren Anfängen bis heute zu präsentieren. Deshalb richtete das TECHNOSEUM Mannheim vom 2. Februar bis 25. August 2013 die große Landesausstellung in Baden-Württemberg zu diesem Thema aus.

Sachsen ist - über die Leipziger ADAV-Gründung 1863 hinaus - eine Wiege der deutschen Arbeiterbewegung und als 'rotes Königreich' zum Mythos geworden. Die Besucher begegnen als erstem Objekt einem hölzernen Pflug um 1800 und sie verlassen die Ausstellung neben einem Industrieroboter. Zwischen diesen beiden Objekten der Arbeitswelt spielt sich die Geschichte der Arbeiterbewegung ab. Über 600 Exponate, darunter zahlreiche aus Sachsen, illustrieren den historischen Spaziergang durch 200 Jahre.

Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013
Sonderausstellung
"Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 - 2013"

Ausstellung im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz vom 30. Oktober 2013 bis 1. Mai 2014


  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Karl Kautsky: Bernstein und das sozialdemokratische Programm, Stuttgart 1899. Signatur: 58 A 4327
    • Rosa Luxemburg: Massenstreik, Partei und Gewerkschaften, Hamburg 1906. Signatur: 51 A 1082



Die Wittelsbacher am Rhein

  • Ausstellung im Museum Zeughaus und Barockschloss Mannheim vom 8. September 2013 bis 2. März 2014
  • Informationen im Internet: Die Wittelsbacher am Rhein

Die kurfürstliche Residenzstadt Mannheim und die Rhein-Neckar-Region sind Gastgeber für Geschichtsinteressierte aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland.

Die Kulturschaffenden aus drei Bundesländern haben sich zusammengetan, um gemeinsam an ein historisches Jubiläum zu erinnern. Im Jahre 1214 übertrug der Staufer Friedrich II. die Pfalzgrafschaft bei Rhein an die Familie der Wittelsbacher. Was folgte war eine klassische Aufsteigergeschichte: 600 Jahre lang regierten die Wittelsbacher die Pfalz. Sie avancierten zu Kurfürsten und stellten unter König Ruprecht sogar für gewisse Zeit die Spitze des Heiligen Römischen Reichs. Und sie hinterließen beeindruckende Spuren in Kunst und Kultur.

Aus über 600 Jahren Kulturgeschichte haben sich zahlreiche Pretiosen erhalten, die an den Ausstellungsorten zu einem einmaligen Ensemble zusammengeführt werden. Überdies feiert die ganze Region das Wittelsbacherjahr und stellt die Geschichte der bedeutenden Herrscherdynastie an den originalen Schauplätzen in einer der attraktivsten Gegenden Deutschlands vor.

Gezeigt wird die große Doppel-Schau in Mannheim an den Orten, an denen die Wittelsbacher tatsächlich wirkten. Der mittelalterliche Zeitabschnitt von 1214 bis 1504 ist im Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen, die neuzeitliche Epoche bis 1803 wird im nur wenige Gehminuten entfernten, kurfürstlichen Barockschloss der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg präsentiert.

Darüber hinaus beteiligen sich die Villa Ludwigshöhe in Edenkoben, das Historische Museum der Pfalz in Speyer, das Kurpfälzische Museum Heidelberg und Schloss Erbach im Odenwald mit weiteren Ausstellungsteilen am Wittelsbacherjahr 2013.

  • Leihgaben aus der Badischen Landesbibliothek zur Ausstellung:
    • Turnierbuch Georg Rüxners, Simmern 1530, Signatur 42 C 39 RH
    • Stammbuch von Joh. Mich. und Joh. Carl Heuß, Straßburg, um 1560, Signatur Karlsruhe 2978. Das Werk wird auch in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek präsentiert.

Turnierbuch Georg Rüxners
Turnierbuch Georg Rüxners. Simmern 1530
Badische Landesbibliothek, 42 C 39 RH, Blatt 4r

Georg Rüxners Turnierbuch gilt als das berühmteste der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstandenen Turnierbücher. Es erschien zuerst 1530 in Simmern und war dem Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Simmern gewidmet.



Adresse
Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe
Telefonnummern und E-Mail-Adressen


Öffnungszeiten
Mo - Fr 9.00 - 19.00 Uhr,
Sa 10.00 - 18.00 Uhr

Wissenstor:
Mo - Fr 9.00 - 22.00 Uhr,
Sa, So 10.00 - 22.00 Uhr

Lesesaal Sammlungen:
Mo - Mi, Fr 9.30 - 16.00 Uhr,
Do 9.30 - 18.00 Uhr


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