Badische Landesbibliothek
   


Die Bibliothek Josephs von Lassberg

Ute Obhof
(Gekürzte Fassung der Einleitung in: Ute Obhof u. a., Joseph Freiherr von Laßberg (1770 - 1855) und seine Bibliothek. Neuerwerbungen des Landes Baden-Württemberg in der Badischen Landesbibliothek, I. Begleitbuch zur Ausstellung vom 17. Februar bis 12. April 2001 in der Badischen Landesbibliothek, Karlsruhe 2001, S. 11-29)


Seit Oktober 1999 wurden die Druckwerke[1] der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen in verschiedenen Auktionshäusern versteigert oder anderweitig auf dem Antiquariatsmarkt angeboten[2]. Die Donaueschinger Bibliothek beherbergte seit 1855 auch die umfangreiche Büchersammlung des Gelehrten Joseph Maria Christoph Freiherrn von Laßberg (1770-1855). Das Land Baden-Württemberg hat große Anstrengungen unternommen, die wichtigsten Teile dieser Bibliothek zu erwerben und für die Öffentlichkeit zu bewahren. Diese Bücher haben nun in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe eine neue Heimat gefunden, wo sich bereits ein großer Teil seines Nachlasses, seine Handschriften, vor allem die deutschsprachigen Schätze des Mittelalters und deren Abschriften[3], und auch viele seiner Inkunabeln befinden. Alle bislang im Südwestverbund[4] katalogisierten Druckwerke aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen sind im elektronischen Katalog[5] der Badischen Landesbibliothek über Internet auffindbar.

Die Badische Landesbibliothek und ihre Vorgängerinstitutionen haben seit jeher das Provenienzprinzip bei der Aufstellung historischer Bestände berücksichtigt. Das Maß der Durchführung unterlag im Laufe der Zeiten natürlich Schwankungen. Das Provenienzprinzip wird deutlich zum Beispiel an unseren bereits publizierten Handschriftenkatalogen. Die Provenienz ist beim Handschriftenbestand sprechender Bestandteil der Signatur. Auch bei alten Drucken ist man zum Teil so vorgegangen.

Zusammengehörige historische Bibliotheken werden auch heute noch in Karlsruhe möglichst in der Aufstellung zusammengehalten. Da die Provenienz derzeit aus technischen Gründen nicht sprechender Signaturteil werden kann, wird ein zusammengehöriges Signaturenkontingent vergeben. Für die Druckwerke aus der Fürstlich Fürstenbergischen Bibliothek sind das die Signaturen ab 100 B 76000 RH in aufsteigender Folge. Bestände aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen, die an andere Standorte im In- und Ausland gelangt sind, beabsichtigt ein Internet-Projekt nachzuweisen[6] .

Zur Bibliothek Josephs von Laßberg

Joseph von Laßberg hat in seinem langen und beziehungsreichen Leben[7] mehrfach den Wohnort gewechselt. Die Geschichte seiner Bibliothek ist daher mit mehreren Stationen rund um den Bodensee verknüpft.

Die frühe Sammlung

Ob Joseph von Laßberg schon als Knabe im Elternhaus Bücher gesammelt hat, wie Carl Johann Greith[8] , sein erster Biograph, berichtet, sei dahingestellt. Christian Altgraf zu Salm[9] schreibt, daß Laßberg als junger Mann eine bibliophile Ausgabe der 'Satiren' Juvenals von 1542 erworben und mit dem Datum 4.5.1788 und den Nummern 42/43 bezeichnet habe, was darauf schließen lasse, daß der Achtzehnjährige einen Grundstock von Büchern bibliothekartig numeriert habe. Bei der niedrigsten derartigen Nummer unter den Laßberg-Bänden in der Badischen Landesbibliothek[10], der Nr. 4, handelt es sich um das 'Erotikon' oder 'Leukippe und Kleitophon' von Achilleus Tatius, Leiden 1640, mit griechisch-lateinischem Paralleltext[11], gekauft in Wien ohne Angabe des Datums[12]. Die 4 ist auch handschriftlich auf dem Rücken des in Pergament gebundenen antiken Liebesromanes angebracht. Ebenso gekennzeichnet ist die Nr. 40, ein Musenalmanach[13] auf das Jahr 1814. Die Nr. 54 ist eine Anleitung zur Kunst des Schwimmens[14]. Insgesamt muß man schließen, daß die Bände mit Sicherheit nicht bereits 1788, sondern erst Anfang des 19. Jahrhunderts durch einfache Numerierung geordnet wurden.

1792 bereits hatte Laßberg auf Heiligenberg von seinem Freund und Mentor Johann Leonhard Hug (1765-1846) die reich illuminierte deutsche Handschrift des 15. Jahrhunderts mit dem Text 'Christus und die minnende Seele'[15] als Geschenk erhalten.

Helmsdorf

Im Jahre 1798 bezog er für rund 6 Jahre das Gut Helmsdorf bei Immenstaad. Mit dem Erwerb der ritterschaftlichen Besitzung war die Mitgliedschaft zum Kanton Hegau der Freien Reichsritterschaft verbunden. Bände mit dem Eintrag Lassberg de/zu Helmsdorf oder ähnlich sind zum Beispiel 'Le désespoir amoureux [...] de Don Quichotte'[16] , Amsterdam 1715, oder 'Konradin von Schwaben'[17], Frankfurt und Leipzig 1791. Diese Geschichte des unglücklichen Enkels Kaiser Friedrichs des Zweiten gehört als Nr. 8 zu dem oben genannten Grundstock an Büchern.

Das Gut Helmsdorf selbst gab Anregungen zu historischen Studien und damit auch zum Erwerb entsprechender Literatur. Ausgangsmaterial dafür waren die Gutsurkunden und -akten, die Laßberg als Käufer vom Kloster Habstal miterworben hatte. Der neue Reichsritter beschäftigte sich unter den Herren von Helmsdorf insbesondere mit Konrad von Helmsdorf. Die Gestalt eines Konrad von Helmsdorf als mittelhochdeutschem Autor und Besitzer von Handschriften beflügelte sein Interesse[18]. In späterer Zeit bot sich sogar noch eine weitere Verknüpfung mit Laßbergs Biographie an, da ein Helmsdorf im 15. Jahrhundert Burg und Herrschaft Eppishausen im Thurgau erworben hatte.

Eppishausen im Thurgau

Das Schloßgut Eppishausen, 1812 von Laßberg gekauft, wurde für ein Vierteljahrhundert Laßbergs Zuhause. Auch als Zufluchtsort für die Fürstin Elisabeth zu Fürstenberg (1767-1822) gedacht, wurde Eppishausen mit ihren Mitteln renoviert. Das finanzielle und geistige Mäzenatentum seiner Lebensgefährtin Elisabeth ließ Laßbergs Bibliothek und Sammlungen erheblich anwachsen.

Auch die ersten Jahre mit seiner zweiten Frau Jenny (1795-1859), die Geburt der Zwillinge Hildegard und Hildegunde (1836), die Besuche seiner Schwägerin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) und deren Mutter erlebte Eppishausen.

Meersburg

1837 gelang es Laßberg, die alte Meersburg von der badischen Domänenverwaltung zu erwerben. Teil des Umzugsgutes von Eppishausen nach Meersburg waren an die 150 Bücherkisten. Freudig über den Erwerb der Meersburg schrieb Laßberg zum bevorstehenden Umzug an Ludwig Uhland (1787-1862):

Jezt gehet es ans Einpaken, das ist mühesam und langweilig; aber das Auspaken und Aufstellen ist hinwieder lustig, und dann will ich auch wieder mit erneutem Mut und Lust arbeiten; denn dort wird mir ein Wunsch gewärt, den ich bisher stets vergeblich närte, ich kann alle meine Bücher und Handschriften etc. in einem schönen, hellen, gewölbten (ehemaligen Archiv-) Saale beisammen aufstellen und durch die Glastüre eines anstoßenden geräumigen Arbeitszimmers alles übersehen. Hoc erat in votis: dii melius et auctius fecere! bene est! nil amplius oro[19]!

Die Bibliotheksräumlichkeiten in der Meersburg wurden von Besuchern mit ihrem Blick auf den Bodensee ebenso gerühmt wie ihr hervorragender Bestand. Gustav Friedrich Waagen (1794-1868) schrieb:

... Die Aussicht über den herrlichen See im Vordergrunde zu der sich vielfach hinter- und durcheinander aufthürmenden Kette der Schweizeralpen im Hintergrunde ist wunderbar großartig, zumal aus einem geräumigen Erker der sehr zahlreichen und wertvollen Bibliothek ...[20].

"Laßberg-Bände" in grünem Leder

Benötigte eine Handschrift, die in den Besitz Laßbergs gelangte, einen Einband, so ließ er sie in grünes Leder mit Rückenvergoldung binden. Für die Handschriften wurden sowohl Ganz- als auch Halblederbände[21] gewählt. Auch für wichtige Druckwerke[22] ließ er sich einen solchen grünen "Laßberg-Einband" anfertigen (s. Katalognr. 20). Häufig sind diese Bände auch mit einem gelben Schnitt (für Gold) versehen und haben zusätzlich beigebundene leere Blätter für Notizen. Die Aufträge gingen an einen Sigmaringer Buchbinder[23]. Bei den Druckwerken überwiegen die Halblederbände.

Laßberg-Bände in grünem Leder

Bestandsaufbau

Ein Beispiel für einen planmäßigen Ausbau der Bibliothek bezüglich der Altgermanistik und darüber hinaus bildet Nikolaus Heinrich Julius' Bibliographie 'Bibliotheca Germano-Glottica'[24], deren handschriftliche Einträge im einzelnen noch einer genaueren Untersuchung bedürfen.

Plan der Bibliothek in Meersburg

Laßberg hatte für seine Bibliothek in Meersburg neue Bücherkästen[25] anschaffen lassen. Über die Aufstellung dieser Kästen oder Schränke in der alten Meersburg können wir uns heute ein genaues Bild machen, da der Plan der Meersburger 'Bibliotheca Laszbergiana', gezeichnet wohl von der Hand ihres Besitzers selbst, im Nachlaß Laßbergs in der Badischen Landesbibliothek[26] erhalten ist.

Plan der Bibliothek in Meersburg
BLB, Karlsruhe: K 2912.
Plan der Bibliothek in Meersburg

Signaturschilder und Bibliothekskatalog

Die charakteristischen dem Plan entsprechenden Signaturschilder der Bibliothek Laßbergs sind auf dem Rücken unten aufgeklebt. Sie nennen zunächst die Schranknummer in der entsprechenden römischen Ziffer. Darunter steht arabisch die Nummer des Buches. Auf dem vorderen Spiegel oben ist außerdem, meist mit Bleistift, die römische Schranknummer, das Bücherbrett in Kleinbuchstaben und (gelegentlich in roter Tinte, mit der die Signaturetiketten beschriftet wurden,) die Nummer des Buches im Gesamtbestand angegeben. So können auch ehemalige Bände aus der Bibliothek Laßbergs, die ihr ursprüngliches Rückenschild verloren haben, leicht identifiziert werden (s. z. B. die 'Kinder und Hausmärchen' der Brüder Grimm, Katalognr. 13).

Die Durchzählung der Bände in der Gesamtzahl muß erst in späterer Zeit im Hinblick auf den Verkauf erfolgt sein. Vorher war die letzte Ziffer in der Zählung wohl eher auf das einzelne Brett beschränkt. Im Nachlaß Laßbergs in der Badischen Landesbibliothek befinden sich noch Katalogzettel für den Monographienbestand. Sie sind nicht in dem Format, das Johne[27] beschreibt, sondern 10,5 x 16,5 cm groß. Auch auf diesen Zetteln läßt sich feststellen, daß die das Exemplar betreffende Ziffer mehrfach verändert wurde.

Der Meersburger Bibliothekskatalog

Der im Rahmen des Verkaufs und der Überführung der Laßbergschen Sammlung 1855 nach Donaueschingen gelangte Bibliothekskatalog ist heute nur noch fragmentarisch erhalten, da der dortige Bibliothekar Karl August Barack ihn im Rahmen des Kataloges der Donaueschinger Hofbibliothek weiterverwendete[28].

Ute Obhof
(Gekürzte Fassung der Einleitung in: Ute Obhof u. a., Joseph Freiherr von Laßberg (1770 - 1855) und seine Bibliothek. Neuerwerbungen des Landes Baden-Württemberg in der Badischen Landesbibliothek, I. Begleitbuch zur Ausstellung vom 17. Februar bis 12. April 2001 in der Badischen Landesbibliothek, Karlsruhe 2001, S. 11-29)


[1] Ausgenommen die Inkunabeln, die bereits früher versteigert wurden, vgl. den Auktionskatalog: Sotheby's. Incunabula from the Court Library at Donaueschingen. Auction 1st July 1994, London 1994.
[2] Im einzelnen informieren darüber folgende Verkaufskataloge: Reiss und Sohn. Aus einer süddeutschen Fürstenbibliothek, I. Auktion 68, 20. Oktober 1999; II. Auktion 70, 3.-4. Mai 2000; III. Auktion 73, 24. Oktober 2000, Königstein im Taunus, 1999-2000. Peter Kiefer: Bücher und Graphik. Fürstenbibliothek aus Süddeutschland, Auktion 40, 3.-5. Februar 2000; Auktion 41, 18.-20. Mai 2000; Auktion 42, 5.-7. Oktober 2000, Pforzheim 2000. Bernard J. Shapero, Rare Books, London: A Collection of Books from the Fürstenberg Library at Donaueschingen 16th-19th Century (I); A Collection of Continental Literature 16th-19th Centuries from the Fürstenberg Library at Donaueschingen (II); Travel from Antiquity to Modern Times, Books from the Fürstenberg Library (III); Education (IV), London 2000. Weitere Bände wurden von den Antiquariaten Dr. Jörn Günther, Hamburg; U. Kolb & M. Weiers, Altstadt Antiquariat, Freiburg i. Br.; Heritage Book Shop, Los Angeles, veräußert.
[3] Einen genauen Nachweis gibt Felix Heinzer, Die neuen Standorte der ehemals Donaueschinger Handschriftensammlung, Scriptorium 49 (1995) 312-319.
[4] Nicht im Südwestverbund katalogisert werden die Inkunabeln. Sie stehen unter dem Signaturenbestandteil Ink. Don. zusammen und werden im Rahmen des Baden-Württembergischen Inkunabelprojektes erschlossen (http://www.uni-tuebingen.de/ub/kata/inkun.htm). Die Handschriften (Signatur: Hs. Don. ...) werden derzeit im Rahmen eines DFG-Projektes neu katalogisiert.
[5] Suchen mit dem Abrufzeichen az=dona
[6] Klaus Graf, "Donaueschingen Digital" (http://www.uni-koblenz.de/~graf/dondig.htm.).
[7] Zur Biographie Laßbergs s. Joseph von Lassberg. Mittler und Sammler. Aufsätze zu seinem 100. Todestag. Herausgegeben von Karl S. BADER, Stuttgart 1955; Ulrich Gaier - Helmut Weidhase, Joseph Freiherr von Laßberg (1770-1855). Imaginierte Lebensformen des Mittelalters, Marbacher Magazin 82 (1998). Sonderheft zu dem Symposion Joseph Freiherr von Lassberg in Meersburg im Oktober 1998, Marbach am Neckar 1998; Ulrich Gaier, Annette von Droste-Hülshoff und ihre literarische Welt am Bodensee, Marbacher Magazin 66 (1993). Sonderheft für die Droste-Gedenkstätten in Meersburg/Bodensee, 4., durchgesehene Auflage, Marbach a/N 1997.
[8] Erinnerung an Joseph Freiherrn von Laßberg auf der alten Meersburg, Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland 53 (1864) S. 425-441, 505-522, hier: S. 429.
[9] Lassberg als Kunstsammler, in: BADER, S. 65-87, hier: S 69.
[10] Weitere sind z. B. 100 B 76763 RH (Nr. 8), 100 B 76666 RH (Nr. 44 gestrichen, Nr. 242 gestrichen, Nr. 243); 100 B 76249 RH (Nr. 68); 100 B 76438 RH (Nr. 83); 100 B 76090 (Nr. 135); 100 B 76503 RH (Nr. 160); 100 B 76657 RH (Nr. 232); 100 B 76186 RH (Nr. 328); 100 B 76522,1814 RH (Nr. 355).
[11] BLB, Karlsruhe: 100 B 76578 RH.
[12] In der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen gab es vor dem Verkauf des Druckschriftenbestandes im Jahre 1999 aus der Systematik herausgenommene und in einem Schrank gesondert aufbewahrte Literatur, insbesondere erotischer Art. Unter diesen Bänden befanden sich auch einige Laßbergiana.
[13] BLB, Karlsruhe: 100 B 76839 RH,1814.
[14] Melchisédech Thévenot, L'Art de nager, Paris 1786, BLB, Karlsruhe: 100 B 76048 RH.
[15] BLB, Karlsruhe: Hs. Don. 106.
[16] BLB, Karlsruhe: 100 B 76589 RH.
[17] BLB, Karlsruhe: 100 B 76763 RH.
[18] Vgl. z. B. Laßbergs 'Dichterbuch', BLB, Karlsruhe: K 2913, Nr. 165, und die dort erwähnte 'Wigalois'- Handschrift, später im Besitz Melchior Goldasts von Haiminsfeld (heute: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Ms. b. 42); ferner die Ausgabe aus Laßbergs Besitz, Wigalois, der Ritter mit dem Rade, getihtet von Wirnt von Gravenberch, hg. v. George Friedrich Benecke, Berlin 1819, S. XXXXII, BLB, Karlsruhe: 100 B 76815 RH.
[19] Briefwechsel zwischen Joseph Freiherrn von Laßberg und Ludwig Uhland. Herausgegeben von Franz Pfeiffer, Wien 1870, S. 238.
[20] Christian Altgraf zu Salm, Lassberg als Kunstsammler, in: BADER, S. 65-87, hier: S 77.
[21] Z. B. BLB: Hs. Don. 70.
[22] BLB Karlsruhe: 100 B 76016 RH, 100 B 76029 RH, 100 B 76097 RH, 100 B 76109 RH, 100 B 76134 RH, 100 B 76683 RH; leicht variiert: 100 B 76037 RH, 100 B 76045 RH, 100 B 76769 RH; ähnlich: 100 B 76224 RH.
[23] In vergleichbaren, allerdings blau gebundenen Ausgaben französischer Literatur in der Originalsprache fand sich eine von der Hand Laßbergs geschriebene Notiz, aus der hervorgeht, daß Laßberg bei einem Sigmaringer Buchbinder arbeiten ließ. Vgl. z. B. François Juste Marie Raynouard, Choix des poésies originales des Troubadours, I, Paris 1816, BLB, Karlsruhe: 100 B 76548,1 RH.
[24] oder Versuch einer Literatur der Alterthümer, der Sprachen und Völkerschaften der Reiche, germanischen Ursprungs und germanischer Beymischung, Hamburg 1817, BLB, Karlsruhe: 100 B 76538 RH.
[25] Adolf Kastner, Lassberg auf der alten Meersburg, in: BADER, S. 299-377, hier: S. 304f.
[26] BLB, Karlsruhe: K 2912.
[27] Die alten Kataloge der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen, Zeitschrift des Deutschen Vereins für Buchwesen und Schrifttum 4 (1921) S. 58-78, hier: S. 77.
[28] Anne Ziegenbein, Martin Maier: Der Ritter aus der Steiermark - buchkundliche und philologische Untersuchung eines spätmittelalterlichen Erzählliedes (Wissenschaftliche Arbeit für das Lehramt an Gymnasien, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, Institut für deutsche Sprache und ältere Literatur), Freiburg 1998, S. 13, Anm. 55; Susanne Langner-Drescher, Die Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek (von 1465 bis 1871). Magisterarbeit in der Philosophischen Fakultät I der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 1990, S. 50f.
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