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1. April bis 31. Mai 2007

1.4.2007

Der Sonntag: „Kulturgüterstreit: Eine bittere Bilanz“
„Er begann im September 2006, der Kulturgüterstreit. Bekannt wurde damals, was die badenwürttembergischen Landesregierung mit dem ehemaligen Herrscherhaus Baden abmachen wollte. Um der adligen Familie den Erhalt von Schloss Salem am Bodensee zu ermöglichen und der Landesregierung einen Rechtsstreit über den tatsächlichen Eigentümer von Kulturgut aus der badischen Geschichte zu ersparen, sollte die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe bluten. Die Bibliothek, so die politischen Überlegungen, könnte dem Haus Baden wertvolle mittelalterliche Handschriften im Wert von 70 Millionen Euro überlassen. Damit wären sämtliche weitere Forderungen der vermeintlichen adligen Besitzer von Kulturgut abgegolten, lautete die Begründung.“

2.4.2007

Bietigheimer Zeitung: „MUSEEN / DREI PAVILLONS BELEUCHTEN DIE GESCHICHTE DER REICHENAU – Gedächtnis der Menschheit“
„Ausstellungs-Motto: Zeigen, was man nicht mehr sieht“
„Das Benediktinerkloster, von dem heute noch Reste vorhanden sind, galt einst als kulturelles, wissenschaftliches und politisches Zentrum des Reiches der Karolinger und der Ottonen. Dort entstanden kunstvolle Handschriften, Buchmalereien und Wandgemälde.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Reichenau – Reise ins Mittelalter“
„Mit einem Festakt wurden die neuen Welterbe-Museumseinheiten zur Darstellung der kulturhistorischen Bedeutung des Reichenauer Inselklosters im frühen Mittelalter eingeweiht.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Der Geist der Reichenau – Die Reichenau, das Weltkulturerbe, hat seit dem Wochenende angemessenen Raum zur Selbstdarstellung. In drei Museen wird die Vergangenheit der Gemüse-Insel als eines der bedeutsamsten kulturellen Zentren des europäischen Mittelalters dargestellt.“

5.4.2007

Karlsruhe: StadtZeitung: „Kulturgüterstreit: Noch nicht ausgestanden – Publikation liefert Zwischenstand / Experten sollen Rechtsverhältnisse klären“
„Sie ist noch nicht ausgestanden. Die zunächst als Handschriftenstreit entfachte und später zum baden-württembergischen Kulturgüterstreit auflodernde Auseinandersetzung über den leichtfertigen Umgang mit Kulturgut in staatlich finanzschwachen Zeiten schwelt weiter. Nach massiven, weltweiten Protesten hält sich die Landesregierung inzwischen zurück und will die Ergebnisse einer Expertenkommission abwarten.“

Der Kurier (Karlsruher Stadtzeitung): „Noch nicht ausgestanden – Publikation liefert Zwischenstand zum Kulturgüterstreit“

12.4.2007

Stuttgarter Zeitung: „Neues Schloss Baden-Baden“
„Das Trauerspiel um die Traum-Immobilie begann, als sich Max Markgraf von Baden Mitte der 1990er Jahre außer Stande sah, die aus dem 14. Jahrhundert stammende Anlage weiter zu unterhalten. Auch das Land Baden-Württemberg und die Stadt Baden-Baden winkten angesichts eigener Finanznöte ab. In einer spektakulären Versteigerung des Auktionshauses Sotheby's kam daraufhin nahezu das gesamte Inventar unter den Hammer.“

Südwest Presse: „Erstmals Tag der Offenen Tür auf Schloss Salem – Imagekampagne“
„Prinz Bernhard von Baden veranstaltet auf Schloss Salem am Bodensee erstmals einen Tag der Offenen Tür. Mit dem Blick hinter die Kulissen will das Adelshaus nach Angaben vom Donnerstag mehr Verständnis für das aus finanziellen Gründen bedrohte «einzigartige historische Ensemble» wecken. Am 22. April kann sich die Öffentlichkeit bei mehreren Sonderführungen ein Bild der vielfältigen Aspekte des Kulturdenkmals machen.“

13.4.2007

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Schloss Salem öffnet Türen“
„Prinz Bernhard von Baden veranstaltet auf Schloss Salem erstmals einen Tag der Offenen Tür. Mit dem Blick hinter die Kulissen will das Adelshaus mehr Verständnis für das aus finanziellen Gründen bedrohte ‚einzigartige historische Ensemble‘ wecken. Am 22. April kann sich die Öffentlichkeit bei mehreren Sonderführungen ein Bild der vielfältigen Aspekte des Kulturdenkmals machen.“

Badische Zeitung: „Euer Hochwohlgeboren haben viel Porzellan zerdeppert – Der badische Kunststreit hat seine Parallele in Sachsen: Das Haus Wettin fordert vom Freistaat immer weitere Kunstwerke zurück“
„Das Adelshaus Wettin, das 829 Jahre lang Sachsen regierte, hat kürzlich der Landesregierung eine Liste zukommen lassen mit 139 Gemälden, die sich in sächsischem Besitz befinden sollen. Die möchten die Wettiner zurückhaben.“

14.4.2007

Stuttgarter Zeitung: „Tag der offenen Tür auf Schloss Salem“
„Prinz Bernhard von Baden veranstaltet auf Schloss Salem am Bodensee erstmals einen Tag der offenen Tür. Mit dem Blick hinter die Kulissen will das Adelshaus nach Angaben vom Donnerstag mehr Verständnis für das aus finanziellen Gründen bedrohte «einzigartige historische Ensemble» wecken. Am 22. April kann sich die Öffentlichkeit bei mehreren Sonderführungen ein Bild der vielfältigen Aspekte des Kulturdenkmals machen.“

16.4.2007

Bietigheimer Zeitung: „DENKMALSCHUTZ / BADEN-BADEN WARTET SCHON LANGE AUF DIE ABGESPECKTEN UMBAUPLÄNE“
„Das Trauerspiel ums Schloss begann, als sich Max Markgraf von Baden Mitte der 1990er Jahre außer Stande sah, die Anlage aus dem 14. Jahrhundert weiter zu unterhalten. Land und Stadt winkten ab. In einer spektakulären Versteigerung kam dann nahezu das gesamte Inventar in neue Hände. Der ‚Ausverkauf badischer Kulturgüter‘ trieb manchem Kunstfachmann Tränen in die Augen. War doch das Neue Schloss vor der Auktion das einzige Residenzschloss am Oberrhein mit fast noch einheitlicher Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert.“

17.4.2007

BNN: „Tag der offenen Tür im Schloss Salem“
„Schloss Salem am Bodensee ist in vielerlei Hinsicht interessant: Zum einen ist der Familiensitz des Hauses Baden unumstritten eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler im Land. Zum Zweiten beherbergt die Schlossanlage, die als Zisterzienserkloster im zwölften Jahrhundert gegründet wurde, hinter seinen Mauern das drittgrößte Münster in Baden-Württemberg. In die Schlagzeilen geriet der Familiensitz des Hauses Baden, als bekannt wurde, dass die Hausherren zum Erhalt der 25 Hektar großen Anlage wertvolle Handschriften aus dem Bestand der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe veräußern wollten. Der Verkauf, der die Wellen der Empörung auch bei der Bevölkerung hochschlagen ließ, ist mittlerweile vom Tisch, doch die Zukunft der Schlossanlage ist nach wie vor ungewiss.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Wetzel plädiert für Schloss-Stiftung“
„Der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel spricht sich deutlich für den Erhalt des Schlosses Salem aus. Er befürwortet die Einrichtung einer Stiftung sowie eine Rekompensation an das Haus Baden für die in den vergangenen Jahren geleisteten Unterhaltsmaßnahmen.“

18.4.2007

Archivalia: „Lassberg-Studien“

Archivalia: „Causa Fürstenberg Donaueschingen“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Hereinspaziert in Schloss Salem“
„Ein ganzer Tag ist dem Thema "Zukunft für das kulturhistorische Erbe Salem" gewidmet. Salem bewahrt und vermittelt Kultur, und dies soll auch in Zukunft so sein. Dafür wirbt der Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag, 22. April, mit Aktionen und Sonderführungen ab 10.30 Uhr. Eintritt und alle Sonderaktionen sind gratis.“

19.4.2007

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Prinz wirbt für Erhalt des Kulturgutes“
„Einstimmig hat der Gemeinderat eine von der Verwaltung ausgefertigte Solidaritätsbekundung mit dem Haus Baden verabschiedet, in der die Landesregierung aufgefordert wird, den Erhalt des Schlosses Salem in seiner jetzigen Form nicht aufs Spiel zu setzen.“

Drehscheibe: „Was macht die Kunst?“
„Sie regt Leser und Redaktionen an und auf. Zeitungen bieten der Kunst ein Forum, sie machen Verstecktes sichtbar und schlagen sich gelegentlich auf die Seite der Kulturschaffenden, wenn diese beim Streit ums Geld von Politikern beschränkt werden.“

21.4.2007

Badisches Tagblatt: „Der Entrüstung folgt das Buch – Neuerscheinung des Casimir Katz Verlags informiert über den so genannten ‚Handschriftenstreit‘“
„Nur wenige Monate nach dem so genannten ‚Handschriftenstreit‘ ist nun ein Buch zu dem Thema im Gernsbacher Casmir Katz Verlag erschienen.“

Landesvereinigung Baden in Europa e. V.: „Kulturausverkauf vom Tisch? – Landtagspräsident Straub und Ministerpräsident Oettinger versprechen Lösung ohne Verkauf / Abgeordnete und Landesvereinigung zu Besuch in Salem“
„Für die Sanierung der Klosteranlage im südbadischen Salem (Bodenseekreis) wird offenbar eine Lösung gefunden, bei der es nicht notwendig sein wird, andere Kulturgüter zu veräußern. So jedenfalls äußersten sich übereinstimmend Landtagspräsident Peter Straub und Ministerpräsident Günther H. Oettinger.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Einigkeit beim Reizthema“
„Unisono erklang der deutliche Appell an die Landesregierung: Das Schloss Salem muss in seiner derzeitigen Struktur für die Öffentlichkeit erhalten werden. Es darf nicht so weit kommen, dass der Markgraf von Baden zur Veräußerung seines bedeutenden Kulturdenkmals genötigt wird.“

22.4.2007

swr.de: „Haus Baden wirbt für Erhaltung von Schloss Salem“
„Mehr als 8.000 Besucher haben den Tag der Offenen Tür auf Schloss Salem am Bodensee genutzt. Angesichts der Debatte über den möglichen Verkauf von Kulturgütern des Adelshauses hatte Bernhard Prinz von Baden zu einem Blick hinter die Kulissen eingeladen.“

23.4.2007

BNN: „Charme-Offensive des Prinzen zog Tausende an – Tag der offenen Tür auf Schloss Salem / Lösung in Sicht?“
„Der Gartensaal des Schlosses platzt aus allen Nähten. Genauso hat sich Bernhard Prinz von Baden das vorgestellt. Kurzerhand hat die Regie dieses Tags der offenen Tür im Stammschloss des Hauses Baden umdisponiert. Statt Stühle gibt es nun Stehplätze – so können mehr Besucher den programmatischen Vortrag mit verfolgen. Und statt wie geplant nur einmal zu referieren, wiederholt der Geschäftsführer des Badischen Hauses das Gesagte gleich noch einmal.“

Archivalia: „Salemer Charme-Offensive“

ka-news.de: „Kulturausverkauf vom Tisch? Lösung für Salem und Kulturgüter gesucht“
„Wie die Landesvereinigung Baden in Europa erfahren haben will, zeichnet sich im ‚Kulturgüterstreit‘ eine Lösung ab, durch die sowohl die einzigartige Klosteranlage Salem wie auch die übrigen badischen Kulturgüter gerettet werden könnten. Für die Sanierung der Klosteranlage im südbadischen Salem werde offenbar eine Lösung gefunden, bei der es nicht notwendig sein werde, andere Kulturgüter zu veräußern.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Ansturm auf Schloss Salem“
„Rund 7000 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür am Sonntag nach Schloss Salem, um einen Blick auf die kunsthistorischen Besonderheiten, aber auch hinter die Kulissen zu werfen. Sie waren nicht nur gekommen, weil ausnahmsweise alles gratis war, sondern bekundeten echtes Interesse an den vielfältigen Herausforderungen, die das Haus Baden in der Diskussion um die Zukunft des Schlosses auch demonstrieren wollte.“

Presseportal / news aktuell: „Beim Thema Kunst mischen sich deutsche Lokalzeitungen gerne ein“
 „In welch origineller Weise Zeitungen dabei vorgehen, ist in der aktuellen Ausgabe der drehscheibe (19.4.) nachzulesen. ‚Kunststücke‘ heißt das Titelthema des Magazins aus Lokalredaktionen für Lokalredaktionen, das von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird. Gerade beim Thema Kunst verlassen die Zeitungen schon einmal den objektiven Standpunkt des Beobachters und mischen in der Diskussion kräftig mit: Die Badischen Neusten Nachrichten (Karlsruhe) setzte sich gegen den Verkauf von mittelalterlichen Handschriften aus dem Fundus der Landesbibliothek ein.“

Stuttgarter Zeitung: „Prinz Bernhard droht mit Liquidation von Schloss Salem – Mit einem Tag der offenen Tür versucht das Haus Baden die Gläubigerbanken zu beruhigen und das Land unter Druck zu setzen“
„Mit einer Charmeoffensive versucht das Haus Baden den Druck auf die Landesregierung zu erhöhen. Die fest gefahrenen Verhandlungen über den Verkauf der badischen Kunstschätze sollen bald möglichst weiter gehen. Andernfalls drohe die Liquidation von Schloss Salem.“

Schwäbische Zeitung online: „10 000 Besucher folgen der Einladung des Hauses Baden“
„Geht es nach dem Wetter, steht Schloss Salem eine sonnige Zukunft ins Haus: Um die 10- 000 Menschen haben gestern den Tag der Offenen Tür zum Anlass genommen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Veranstaltung ist Teil einer Kampagne, um in der Öffentlichkeit Unterstützung für den Erhalt der Anlage zu mobilisieren.“

24.4.2007

Landeskunde online: „Badische Heimat zu Gast beim Haus Baden“
„Einer Einladung des Hauses Baden folgend informierte sich Landesvorstand und Beirat des Landesvereins Badische Heimat (Freiburg) Mitte April in Schloss Salem über die Hintergründe des seit Monaten schwelenden Streits um die Kunstgüter des Hauses Baden. Prinz Bernhard und die Geschäftsführerin der Salemer Kultur und Freizeit GmbH, Frau Dr. Birgit Rückert sowie der Kustos der Feuerwehrmuseums, Herr Helmut Ziegler führten die Gruppe persönlich durch die weitläufige ehemalige Klosteranlage der Salemer Zisterzienser, die sich seit 1802 im Besitz des markgräflichen Hauses befindet.“

Landesverein Badische Heimat, Freiburg, Pressemitteilung: „Badische Heimat zu Gast beim Haus Baden“
„Einer Einladung des Hauses Baden folgend informierte sich Landesvorstand und Beirat des Landesvereins Badische Heimat (Freiburg) Mitte April in Schloss Salem über die Hintergründe des seit Monaten schwelenden Streits um die Kunstgüter des Hauses Baden.“

25.4.2007

Schwäbische Zeitung online: „Landtagspräsident weckt Hoffnungen“
„Die Gäste aus der Landeshauptstadt waren mit Ihrem Besuchsprogramm etwas in Verzug geraten. Die Übergabe der Solidaritätserklärung der Gemeinde Salem mit dem Haus Baden an die aus Stuttgart angereisten politischen Vertreter aus allen Fraktionen erfolgte deshalb nicht zum geplanten Zeitpunkt. Nutznießer waren die aus dem Raum Karlsruhe und Baden-Baden zu einer Besichtigungs- und Informationsfahrt angereisten Vertreter der Landesvereinigung Baden in Europa. Sie konnten so bereits vor dem offiziellen Empfang mit Bernhard Prinz von Baden ins Gespräch kommen.“

9.5.2007

Badische Zeitung: „Was schon zerschlagen wäre – Karlsruher Handschriftensammlung: Zwischenbilanz eines Streits“
„Die Journalistin Bettina Wieselmann hatte es an den Tag gebracht, was Landesregierung und das Haus Baden schon fix und fertig ausgehandelt hatten (zu lesen in der BZ am 20. Septemberg 2006). Mit Verkäufen aus der Handschriftenabteilung der Landesbibliothek sollten Eigentumsansprüche des ehemaligen Herrscherhauses auf Kunstgegenstände, die sich in Obhut des Landes befinden, abgegolten und der bauliche Bestand des Familiensitzes Schloss Salem gesichert werden.“

26.5.2007

swr.de: „Haus Baden will nicht länger auf Stiftung warten“
„Das Haus Baden drängt auf eine Lösung der offenen Fragen bei der Sanierung von Schloss Salem am Bodensee. Die mit dem Land getroffene Vereinbarung liegt seit dem geplatzten Verkauf badischer Kulturschätze auf Eis.“

„Kulturhistorisches Erbe Salem“, Eröffnungsrede: Begrüßungsrede SKH Prinz Bernhard von Baden zur Podiumsdiskussion 26. Mai 2007

29.5.2007

BNN: „Prinz Bernhard von Baden: Die Zeit drängt – Podiumsdiskussion zum Kulturgüterstreit / Justizminister Goll: Die Lage ist sehr verzwickt“
„In der Frage des Fortbestandes von Schloss Salem dringt Bernhard Prinz von Baden auf eine Lösung“

Archivalia: „Salem: Nicht drängeln bitte“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Stiftung soll es richten“
„Seit Monaten herrscht im Kulturgüterstreit zwischen der Landesregierung und dem Haus Baden Grabesstille, während die Sorge um das kulturhistorische Erbe Salem wächst. Unter anderem geht es um wertvolle Handschriften. Nun startet Bernhard Prinz von Baden eine neue Offensive mit der Idee einer gemeinnützigen Stiftung Salem.“

Badische Zeitung: „Prinz Bernhard will nicht länger warten“
„In der Frage, wie Schloss Salem fortbestehen soll, dringt Bernhard Prinz von Baden auf eine Lösung: ‚Die Zeit drängt. Wir können nicht länger warten‘, sagte er auf einem ‚Zukunftsforum kulturhistorisches Erbe Salem‘ in Salem. Justizminister Ulrich Foll (FDP) betonte, dass die Landesregierung hinter der derzeit auf Eis gelegten Stiftungslösung stehe. Er plädiere dafür, ‚den Vergleich so abzuschließen, wie er geplant war‘.“

Stuttgarter Zeitung: „Haus Baden drängt weiter auf Vergleich“
„Das Land soll die Gespräche im Kulturgutstreit fortsetzen. Das hat Bernhard Prinz von Baden beim Zukunftsforum kulturhistorisches Erbe Salem erneut gefordert. Bei der Stiftungslösung solle es zu einer schnellen Einigung kommen. Prinz Bernhard nutzte das Treffen der Altsalemer Schülervereinigung, um vor einem illustren Kreis von Wohlgesonnenen für sein Anliegen zu werben. Auf einem Podium saßen der Historiker Michael Stürmer als Moderator, der Industriemanager Klaus Mangold, Eva Marie Haberfellner, die Leiterin der Schule Schloss Salem, und Walter Smerling von der Bonner Stiftung Kunst und Kultur.“

Schwäbische Zeitung online: „In Sachen Salem ist Stuttgart am Zug“
„Aus Schloss Salem kam am Wochenende der flammende Aufruf, endlich etwas für die Rettung dieses einmaligen Klosterensembles von Weltrang zu tun. In der Tat scheint die Uhr auf kurz vor zwölf zu stehen. Aber die Landesregierung hüllt sich derzeit ängstlich in Schweigen. Selbstverständlich war es ein höchst einseitig interessierter Kreis, der sich auf dem Schloss im Hinterland des Bodensees traf – Prinz Bernhard von Baden, Freunde der Familie, ehemalige Schüler des berühmten Internats aus aller Welt. Und wen wundert's, wenn sie alle vehement den Erhalt ihres geliebten Salem forderten – koste es, was es wolle. Es wäre jedoch falsch, diese Signale als reine Stimmungsmache abzutun.“

30.5.2007

Ludwigsburger Kreiszeitung: „Prinz von Baden macht wegen Salem Druck“
„Justizminister: Land steht hinter Stiftungslösung“
„In der Frage des Fortbestandes von Schloss Salem dringt Prinz Bernhard auf eine Lösung“

31.5.2007

ka-news.de: „Stiftung Salem: Sanierung des Schlosses rückt näher“
„Da die Sanierung des Schlosses Salem vor einiger Zeit zwangsweise bis auf weiteres verschoben wurde, drängt das Haus Baden nun auf eine endgültige Lösung des Problems. Eine Stiftung, gegründet von Bernhard Prinz von Baden selbst, soll nun das nötige Geld für die Sanierung des kulturhistorischen Schlosses und des ehemaligen Klosters herbeischaffen. Seit der Verkauf einiger Kulturschätze aufgrund heftiger Proteststürme gescheitert ist, herrscht auch in punkto Kulturgüterstreit Funkstille zwischen der Landesregierung und dem Haus Baden; Sanierungsvorhaben des kulturhistorischen Erbes Salem liegen derzeit auf Eis (ka-news berichtete). Und dabei wird die Besorgnis um das Schloss nicht kleiner.“

Pforzheimer Zeitung: „Publikation stellt die Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek vor“
„Die Gefahr eines Verkaufs der unersetzlichen Handschriften der Badischen Landesbibliothek (BLB) in Karlsruhe scheint zwischenzeitlich gebannt. Doch ein jetzt erschienener Band macht die Bedeutung der Handschriften einerseits, die Brisanz des Vorgangs in kulturpolitischer Hinsicht andererseits deutlich. Die baden-württembergische Landesregierung plante in einer Nacht- und Nebelaktion wichtige Bestandteile der Handschriftensammlung der Karlsruher Landesbibliothek zu verkaufen, um damit angebliche Forderungen des Hauses Badenan das Land auszugleichen.“

Südwestrundfunk: „Programmhinweise“
„Bernhard Prinz von Baden Er stammt aus Deutschlands ältestem Fürstengeschlecht der Zähringer und leitet seit 1998 das Familienunternehmen. Seit 2003 ist er auch Präsident des Internationalen Clubs, der die Galopprennen Baden-Baden in Iffezheim ausrichtet. Im Moment drängt der Prinz vehement auf eine Lösung des Sanierungsfalles Schloss Salem, das in eine Stiftung umgewandelt werden soll. Voraussetzung ist eine Entschädigung durch das Land Baden-Württemberg.“

Archivalia: „Nachhilfestunde zum badischen Kulturbesitz“

Inetbib: „Vortrag zum Thema: badischer Kulturbesitz 10. Juli in HD“

Heidelberger Rechtshistorische Gesellschaft e.V., Veranstaltung am 10. Juli 2007: „Der vormals Großherzoglich Badische Kulturbesitz zwischen dem Fürstenrecht des 19. und dem Staatsrecht des 20. Jahrhunderts“

Landeskunde online: „Für das Kulturerbe Salem ist es fünf Minuten vor zwölf – Zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft von Schloss Salem lud Prinz Bernhard von Baden am vergangenen Samstag in die Bibliothek des Schlosses. Unter dem Titel ‚Zukunftsforum kulturhistorisches Erbe Salem‘ diskutierten Prof. Dr. Dr. Eva-Maria Haberfellner, Leiterin des Internats Schloss Salem, Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn, Direktor des Museums Küppersmühle, Duisburg, Dr. Klaus Mangold, Manager, Vorsitzender des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, und Bernhard Prinz von Baden, Generalbevollmächtigter des Markgrafen von Baden, über die Möglichkeiten, Schloss Salem als Kulturerbe angesichts der wirtschaftlichen Lage des Hauses Baden für die Allgemeinheit zu retten.“