Die BLB
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Aktuelles

1. August bis 20. Oktober 2007

1.8.2007

Archivalia: „Niederlage für die SPD: Staatsgerichtshof weist Klage ab“
s. auch „Staatsgerichtshof weist Feststellungsanträge der SPD-Fraktion sowie von 37 Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags zurück“

3.8.2007

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Zeller: Land gibt Millionen“
„Gemischte Gefühle hat Norbert Zeller beim Vorschlag der CDU und der Freien Wähler im Kreistag, für das Schloss Salem 1,5 Millionen Euro aus Kreismitteln zur Verfügung zu stellen. Schloss Salem sei ein hohes Kulturgut, das erhalten werden müsse. Dies sei Linie der SPD.“

6.8.2007

bwWoche: „Daumen runter – Seit 2000 wurden alle Klagen beim Staatsgerichtshof abgewiesen. SPD-Beschwerde macht da keine Ausnahme“
„Minderheiten macht die Urteilsstatistik wenig Mut: Verfassungsrichter leisten bei der Durchsetzung ihrer Position selten Schützenhilfe. Die SPD-Fraktion hat das jüngst zu spüren bekommen, als sie entgegen der Regierungsmehrheit über den Staatsgerichtshof einen Untersuchungsausschuss hatte durchsetzen wollen. Ihr Antrag wurde abgewiesen. Doch obwohl Verfassungsrichter in der Regel Bestehendes bestätigen, steigt die Zahl der Verfassungsbeschwerden.“

7.8.2007

Archivalia: „Interview über ARCHIVALIA“

9.8.2007

Stuttgarter Zeitung: „Berufsakademien sollen eine Hochschule werden“
„Sie sind auch Kunstminister. Was macht die Arbeitsgruppe badische Kulturgüter?“
„Sie arbeitet intensiv. Zum ersten Mal seit 1918 versucht man systematisch, die Eigentumsverhältnisse an den Kulturgütern des Hauses Baden aufzuklären. Das geschieht erstmals interdisziplinär. Juristen, Historiker und Archivare versuchen, alle Dokumente zu sichten, die Auskunft über die Eigentumsverhältnisse geben könnten.“

16.8.2007

Schwäbische Zeitung online: „Staatssekretär sieht Handlungsbedarf“
„Staatssekretär Richard Drautz ist zusammen mit dem FDP Landtagsabgeordneten Wetzel unterwegs im Bodenseehinterland. Einen Überblick über die Situation um das Salemer Schloss hat sich Drautz bei einem Besuch bei Prinz Bernhard von Baden verschafft. Neben der Gemeinde- und Kreisrätin Eryka Goll begleitete der ehemalige Baden Württembergische Wirtschaftsminister Walter Döring die Gruppe um Staatssekretär Richard Drautz im Schlossareal.“

1.9.2007

Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur (ZfdA), Band 136, Heft 3, 2007, S. 383–385: „Die Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek: Bedrohtes Kulturerbe?“
„Im September 2006, kurz vor dem 200. Jahrestag der Erhebung Badens zum Großherzogtum, wurde durch einen Zeitungsartikel bekannt, daß die baden-württembergische Landesregierung beabsichtigte, zur Finanzierung eines Vergleichs mit dem Adelshaus Baden einen Teil der als kostbares Kutlurerbe eingeschätzten Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe (BLB) zu verkaufen.“

politik und kultur, Zeitung des Deutschen Kulturrats, Nr. 05/07, Sept. – Okt. 2007: „Bedrohtes Kulturerbe? – Die Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek“
„Im Herbst letzten Jahres beherrschte der von der baden-württembergischen Landesregierung angeregte Verkauf von Handschriften der Badischen Landesbibliothek über mehrere Wochen die Feuilletons süddeutscher wie überregionaler Zeitungen. Kulturstaatsminister Neumann schaltete sich zugunsten der Landesbibliothek ein und auch der Deutsche Kulturrat äußerste sich in mehreren Pressemitteilungen äußerst besorgt über den immer salonfähiger werden Verkauf öffentlicher Kulturgüter. Deutschlandweit, aber auch international wurden Proteste der gelehrten wie zivilen Öffentlichkeit laut. Kulturschaffende und Kulturinteressierte machten aus ihrer ablehnenden Haltung bezüglich der Pläne des baden-württembergischen Ministerpräsidenten keinen Hehl.“

5.9.2007

Stuttgarter Zeitung: „Schlösser-Tour – Schloss Salem – Eine kunsthistorisch wertvolle Kleinstadt am Bodensee“
„Salem – Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Schloss Salem ist keine hochherrschaftliche Residenz einer Adelsfamilie. Vielmehr gleicht die Anlage einer Kleinstadt. 450 Menschen arbeiten in dem kunsthistorisch wertvollen Ensemble des ehemaligen Zisterzienserklosters aus dem 12. Jahrhundert, das sich auf 25 Hektar im idyllisch-hügeligen Bodensee-Hinterland erstreckt.“

9.9.2007

Christel Augenstein, Oberbürgermeisterin der Stadt Pforzheim: „Auszug aus dem Geleitwort zur Ausstellung ‚Johannes Reuchlins Bibliothek – gestern & heute‘“
„Die Stadt Pforzheim ist stolz, in dieser Ausstellung zahlreiche der hebräischen und griechischen Handschriften und alten Drucke, die einst den Kernbestand von Reuchlins Privatbibliothek bildeten, wieder in dessen Heimatstadt zeigen und durch eine Auswahl von Originalausgaben Reuchlinscher Werke ergänzen zu können.“

Matthias Dall'Asta, Reuchlinforschungsstelle Pforzheim: „Ausschnitt aus der Rede zur Eröffnung der Ausstellung ‚Johannes Reuchlins Bibliothek – gestern & heute‘“

10.9.2007

Pforzheimer Zeitung: „Als Bücher noch die Seele formten – Ausstellung ‚Johannes Reuchlins Bibliothek‘ im Stadtmuseum eröffnet – Schriften aus internationalen Sammlungen“
„Es ging ein Aufschrei durch die Kulturlandschaft im Südwesten, als laut wurde, dass insbesondere die Handschriftensammlung der badischen Markgrafen unter den Hammer kommen sollte. Vom Ausverkauf des baden-württembergischen Kulturguts war die Rede, vom Verlust unersetzbarer Schätze. Jetzt streiten sich Experten, was denn nun verkauft werden darf und was im Lande bleiben muss.“

15.9.2007

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Salem ist eine liebenswerte Gemeinde“
„Landrat Lothar Wölfle verschaffte sich gestern im Rahmen seiner Antrittsbesuche in den 23 Gemeinden des Bodenseekreises ein Bild von Salem und zeigte sich am Ende sehr angetan. Er nahm aber auch einige Anliegen, die ihm Bürgermeister Manfred Härle ans Herz gelegt hat, mit nach Friedrichshafen. Insbesondere sicherte er seine Unterstützung in Bezug auf den Erhalt von Schloss Salem zu.“

17.9.2007

Badische Landesbibliothek: Reuchlin-Handschriften der Badischen Landesbibliothek in Pforzheim
„Für die Ausstellung ‚Johannes Reuchlins Bibliothek – gestern & heute‘ anlässlich der Wiedererrichtung des Reuchlinkollegs an der Pforzheimer Schloss- und Stiftskirche St. Michael hat die Badische Landesbibliothek neun ihrer zwölf Reuchlin-Handschriften als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Sie werden im Stadtmuseum Pforzheim bis zum 11. November ausgestellt.“

Stuttgarter Nachrichten: „Kunstschätzestreit: Stellungnahme im Herbst – Wissenschaftsminister Frankenberg: Arbeit der Kommission sei ‚Jahrhundertwerk der Gründlichkeit‘“
„Weitgehende Klarheit für die strittigen Eigentumsverhältnisse rund um badische Kunstschätze erhofft sich Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) noch in diesem Herbst. Die Expertenkommission habe in einem ‚Jahrhundertwerk der Gründlichkeit‘ die Akten durchgearbeitet, eine Bewertung stehe aber noch aus, sagte Frankenberg am Montag in Stuttgart. Seit etwa einem Jahr wird über einen möglichen Verkauf wertvoller Kunstwerke und mittelalterlicher Handschriften debattiert. Nach massiver Kritik an diesen Plänen von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte die Landesregierung dazu ein interministerielle Arbeitsgruppe eingesetzt.“

Schwarzwälder Bote: „Das Land, der Adel und das »Jahrhundertwerk der Gründlichkeit«“
„Weitgehende Klarheit für die strittigen Eigentumsverhältnisse rund um badische Kunstschätze erhofft sich Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) noch in diesem Herbst. Die Expertenkommission habe in einem »Jahrhundertwerk der Gründlichkeit« die Akten durchgearbeitet, eine Bewertung stehe aber noch aus, sagte Frankenberg am Montag in Stuttgart. Seit etwa einem Jahr wird über einen möglichen Verkauf wertvoller Kunstwerke und mittelalterlicher Handschriften debattiert. Nach massiver Kritik an diesen Plänen von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte die Landesregierung dazu ein interministerielle Arbeitsgruppe eingesetzt.“

18.9.2007

BNN: „Kunstschätzestreit: Expertise im Herbst“
„Weitgehende Klarheit für die strittigen Eigentumsverhältnisse rund um badische Kunstschätze erhofft sich Wissenschaftsminister Peter Frankenberg noch in diesem Herbst. Die Expertenkommission habe in einem ‚Jahrhundertwerk der Gründlichkeit‘ die Akten durchgearbeitet, eine Bewertung stehe aber noch aus, sagte Frankenberg gestern in Stuttgart.“

Archivalia: „Reuchlin-Ausstellung mit Handschriften der BLB“

Schwäbische Zeitung online: „Schloss Salem: Die Zeit läuft davon“
„‚Wenn sich das Land jetzt nicht bewegt, geht mit Saisonende auch die Zeit des Kulturdenkmals Salem zu Ende‘, hat Bernhard Prinz von Baden beim Besuch Landrat Wölfles gesagt. Birgit Rückert, die für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, bestätigte gestern auf Anfrage der SZ, ‚dass mit der wirtschaftlichen Verwertung von Schloss Salem‘ begonnen worden sei. Im Klartext heißt das: Schloss Salem soll verkauft werden. Die positiven Signale, die sich die markgräfliche Familie vom Land erhofft hatte, seien nicht erfolgt. Es gebe nicht einmal Hinweise darauf, dass die Landesregierung die Verhandlungen zum Erhalt des Schlosses wieder aufnehmen wolle, so Rückert.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Schnelle Lösung für Schloss Salem“
„Die Freien Wähler in Salem machen sich Sorgen um Schloss Salem und stellen den Antrag an die Verwaltung, den ‚Erhalt des Kulturdenkmals Salem‘ auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung zu nehmen.“

südwest-aktiv: „HANDSCHRIFTENSTREIT: Gutachten fast fertig“
„Noch in diesem Herbst soll klar sein, wem viele badische Kunstschätze gehören – dem Land oder dem Haus Baden. Die Expertenkommission habe in einem ‚Jahrhundertwerk der Gründlichkeit‘ die Akten durchgearbeitet, sagte Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU). Die Bewertung stehe aber noch aus. Seit etwa einem Jahr wird über einen Verkauf wertvoller Kunstwerke und mittelalterlicher Handschriften debattiert. Nach massiver Kritik an diesen Plänen von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte die Landesregierung dazu eine interministerielle Arbeitsgruppe eingesetzt. Die Kunsthistoriker und Juristen sollen die Besitzverhältnisse der Kunstgegenstände durchleuchten.“

19.9.2007

Schwäbische Zeitung online: „Bis Weihnachten soll Klarheit her“
„Endlich ein Datum: Bis 22. Dezember soll die Expertenkommission, die die Eigentumsverhältnisse der Kulturgüter von Schloss Salem klären soll, ihr Ergebnis vorlegen, hieß es gestern im Kulturausschuss des Kreistags, der in Salem tagte. Landrat Lothar Wölfle will bei einem Termin mit Ministerpräsident Oettinger auf die Dringlichkeit der Sache hinweisen. ‚Denn möglicherweise ist diese Rechtsfrage noch lange nicht geklärt‘, meinte Wölfle mit Blick auf eventuelle Gegengutachten und weitere Expertisen. Im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten will er deshalb anregen, die Rechtsfrage von der Zukunft des Schlosses zu trennen.“

1.10.2007

Librarium: „Zeitschrift d. Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft, Heft 2, September 2007, S. 114 ff: Handschriften als Spielball der Politik
Von Johannes Baumgartner

Ulrich Müller, MdL (Bodenseekreis, CDU): „Schloss Salem: Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen - Pressemitteilung“
„Seit einem Jahr liegt die Lösung für Schloss Salem auf Eis. Wollte die Landesregierung zunächst über den Verkauf von Kunstgegenständen Schloss Salem unter die Arme greifen, ohne Steuergelder in Anspruch zu nehmen, so folgte nach vielen Protesten auch der Opposition im Stuttgarter Landtag ein Lösungsweg, der vorsah, aus Mitteln von Landesstiftung, Kulturhaushalt des Landes und Spenden 30 Mio € aufzubringen und die künftigen Investitionen laufend aus dem Landeshaushalt zu bestreiten. Das Schloss sollte dabei in eine gemeinschaftliche Stiftung von Land und dem Haus Baden eingebracht werden und die Streitfragen um die Kunstgegenstände im Vergleichsweg geregelt werden.“

5.10.2007

BNN: „Salem: Müller macht Druck – Bodenseekreis spendet Million“
„Nach Einschätzung des CDU-Landtagsabgeordneten und Ex-Verkehrsministers Ulrich Müller verzögert sich die Arbeit der Expertenkommission im so genannten Kulturgüterstreit bis ins nächste Jahr. Müller, zu dessen Wahlkreis das Schloss Salem gehört, fordert Ministerpräsident Günther Oettinger und Kunstminister Peter Frankenberg (beide CDU) auf, möglichst bald wieder in Verhandlungen mit dem Haus Baden einzutreten.“

Archivalia: „Veröffentlichungen aus der Karlsruher Altertümersammlung“

7.10.2007

FDP – Dr. Hans-Peter Wetzel: „Liberaler Familiensonntag Schloss Salem“
„Liberaler Familiensonntag mit Prinz Bernhard von Baden“
„Am vergangenen Sonntag führte die FDP einen Familiensonntag im Schloss Salem durch. Viele FDP Mitglieder mit Ihren Familien und vor allem Kindern waren gekommen um eine Führung durch das Schloss Salem zu machen.“

8.10.2007

Haus der Geschichte – Pressemitteilung Nr. 62/2007: „Haus der Geschichte »Adel verpflichtet – wozu?« – mit Bernhard Prinz von Baden“
„»Zeitzeugen im Haus der Geschichte« – Susanne Offenbach im Gespräch mit südwestdeutschen Adligen“

11.10.2007

Schwäbische Zeitung online: „Schloss erhält Millionen-Finanzspritze“
„Die Gemeinde Salem unterstützt die geplante Stiftung für das Kulturerbe Schloss Salem mit einer Million Euro. Das hat der Gemeinderat am Dienstag bei einer Gegenstimme beschlossen. Bürgermeister Manfred Härle deutete an, dass der Bodenseekreis eine Summe in gleichem Umfang für die Stiftung bereitstellen wolle. Vorgespräche und Diskussionen hat es in den vergangenen Wochen viele gegeben. Jetzt lässt die Gemeinde Salem den Worten Taten folgen und macht Nägel mit Köpfen.“

13.10.2007

Landesvereinigung Baden in Europa:
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, lieber Herr Oettinger,
wie wir gehört haben, wird ein Ergebnis der von Ihnen gegründeten Kommission zur Untersuchung der Besitzverhältnisse der Handschriften und Inkunabeln sowie der Kunstgegenstände der badischen Landesbibliothek und der Kunsthalle erst Anfang des Jahres 2008 vorliegen. Wie wir ebenfalls erfahren haben, scheint die Geduld der Banken zu Ende zu gehen. Wir sind deshalb der Meinung, dass das Land Baden-Württemberg seinen Beitrag zur Erhaltung der Klosteranlage Salem leisten muss. Wir sind und waren immer der Meinung, dass Salem nicht durch den Verkauf von wertvollen Kulturgütern finanziert werden kann, aber es darf in keinem Fall für die Öffentlichkeit verloren gehen.“

14.10.2007

Badische Zeitung: „Haus Baden: Keine Chance für Schloss Salem“
„‚Salem fährt 2007/2008 an die Wand‘: Bernhard Prinz von Baden sieht keine Chance mehr, Schloss Salem zu erhalten – ungeachtet des noch ungeklärten Kulturgüterstreits mit dem Land Baden-Württemberg.“

Stuttgarter Nachrichten: „Salem nicht mehr zu retten“
„Bernhard Prinz von Baden sieht ungeachtet des noch ungeklärten Kulturgüterstreits mit dem Land Baden- Württemberg keine Chance mehr, Schloss Salem zu erhalten. Bei der Veranstaltung ‚Zeitzeugen im Haus der Geschichte‘ sagte der Generalbevollmächtigte des Hauses Baden am Sonntag nach einem Bericht der ‚Südwest Presse‘ (Montag): ‚Salem fährt 2007/2008 an die Wand.‘“

15.10.2007

swr.de: „Haus Baden will Schloss Salem verkaufen“
„Das Haus Baden will Schloss Salem verkaufen. Bernhard Prinz von Baden erklärte, die Anlage bis Ende des Jahres abstoßen zu wollen. Auf dem Haus Baden lasten 30 Millionen Euro Schulden, die nur durch einen Verkauf der Anlage beglichen werden könnten, so der Prinz. Salem werde zum Jahreswechsel ‚‘an die Wand fahren‘, sagte Bernhard Prinz von Baden im Haus der Geschichte in Stuttgart. Bis dahin hätten die Banken dem Haus Baden Zeit gegeben.“

SWR2, Journal am Mittag: „Neue Runde im Handschriftenstreit – Der Prinz will Schloss Salem verkaufen“
Gespräch mit Ralf Heineken

FAZ.NET: „Ein Makler für Salem“
„Vielleicht hätte sich eine etwas andere Formulierung angeboten, angesichts des Gegenstands. Aber Prinz Bernhard von Baden sagte es am Sonntag bei einer Veranstaltung in Stuttgart so: ‚Salem fährt 2007/2008 an die Wand.‘ Das meldet die Deutsche Presseagentur. Da das Moratorium seiner Banken zum Jahresende auslaufe, müsse das Haus Baden dreißig Millionen Euro Schulden zurückzahlen. Das sei nur über einen Verkauf der Anlage des früheren Zisterzienserklosters Salem möglich.“

BNN: „‚Salem fährt an die Wand‘ – Bernhard Prinz von Baden sieht keine Chance mehr, seinen Familiensitz zu halten“
„Bernhard Prinz von Baden sieht ungeachtet des noch ungeklärten Kulturgüterstreits mit dem Land Baden- Württemberg keine Chance mehr, Schloss Salem zu erhalten.“

BNN: „Drohung oder Verzweiflung?“
„Dem Haus Baden steht das Wasser bis zum Hals. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Doch gestern hat der Prinz der Diskussion um den Verkauf badischer Kulturgüter zum Erhalt des Schlosses in Salem neue Dramatik gegeben. Bernhard Prinz von Baden bekannte bei einer öffentlichen Veranstaltung, dass er selbst nicht mehr an eine Rettung durch das Land glaubt. Verliert der Prinz jetzt die Nerven? Es ist nur noch eine Frage von wenigen Wochen bis die von der Landesregierung eingesetzte Expertenkommission zur Prüfung der Eigentumsverhältnisse von Handschriften, Bildern und anderen Kulturgütern aus dem Besitz der Nachfahren der badischen Großherzöge ihre Ergebnisse präsentieren wird. Angekündigt waren sie für den Spätherbst. Das Land liegt also noch voll im Zeitplan - obwohl der angestrebte Vergleich damit noch nicht in trockenen Tüchern ist.“

ka-news.de: „Salem in Gefahr – Prinz von Baden sieht keine Chance mehr“
„30 Millionen Euro Schulden lasten auf Schloss Salem, das nun unmittelbar vor dem Verkauf an private Investoren steht. Bernhard Prinz von Baden traue es dem Land Baden-Württemberg nicht mehr zu, das Schloss als öffentlich zugängliches Kulturgut zu erhalten. Seit der Verkauf einiger Kulturschätze aufgrund heftiger Proteststürme gescheitert ist (ka-news berichtete), gibt es wohl keine Chance mehr aus den Schulden rauszukommen, so Bernhard Prinz von Baden gegenüber ka-news. Das historische Schloss Salem lockt jährlich rund 130.000 Besucher an und beherbergt seit 1920 ein weltbekanntes Internat. Eine Lösung durch politische Hilfe, wie es bis vor kurzem noch angedacht war, sei aus Zeitgründen nicht mehr denkbar, so der Prinz. Er sei fest entschlossen bis zum 31. Dezember dieses Jahres die Schulden abzulösen, was nur noch durch eine Abkoppelung zu erreichen sei. Erstes Ziel, so das Adelshaus, sei ein Stiftungserlös für das Kulturerbe.“

Landesvereinigung Baden in Europa: „Landesvereinigung: Landesstiftung muss Salem retten!“
„Die Landesstiftung Baden-Württemberg muss mit Geldmitteln dafür sorgen, dass die Stiftung zustande kommt, mit der die für die Geschichte bedeutende Klosteranlage Salem erhalten werden kann. Dies fordern die Vorsitzenden der Landesvereinigung Baden in Europa, Prof. Robert Mürb und Gerlinde Hämmerle, in einem eindringlichen Appell an Ministerpräsident Günther H. Oettinger.“

Fraktion GRÜNE, Landtag Baden-Württemberg: „GRÜNE zum Stiftungsvorschlag Schloss Salem“
„Jürgen Walter: Sorgfältig prüfen“
„Den Vorschlag des Hauses Baden, zur Zukunft des Schlosses Salem eine gemeinnützige Stiftung zu gründen, kommentiert der kulturpolitische Sprecher der Grünen im Landtag Jürgen Walter“

Stuttgarter Zeitung online: „Haus Baden dringt auf Stiftung“
„Bernhard Prinz von Baden dringt ungeachtet des Kulturgüterstreits mit dem Land auf eine gemeinnützige Stiftung zum Erhalt des Schlosses Salem am Bodensee. "Das Dilemma ist nur zu lösen, wenn die beiden Fragen – die umstrittenen Eigentumsrechte an den Kulturgütern des Hauses Baden und das historische Ensemble des Schlosses – voneinander getrennt werden", sagte der Prinz am Montag in Salem.“

Stuttgarter Zeitung: „Haus Baden hat kein Geld für Schloss Salem“
„Bernhard Prinz von Baden sieht ungeachtet des noch ungeklärten Kulturgüterstreits mit dem Land Baden-Württemberg keine Chance mehr, Schloss Salem zu erhalten.“

Stuttgarter Nachrichten online: „Haus Baden dringt auf Stiftung“
„Bernhard Prinz von Baden dringt ungeachtet des Kulturgüterstreits mit dem Land auf eine gemeinnützige Stiftung zum Erhalt des Schlosses Salem am Bodensee. ‚Das Dilemma ist nur zu lösen, wenn die beiden Fragen – die umstrittenen Eigentumsrechte an den Kulturgütern des Hauses Baden und das historische Ensemble des Schlosses – voneinander getrennt werden‘, sagte der Prinz am Montag in Salem.“

Stuttgarter Nachrichten online: „Baden investiert nicht mehr für Sanierung – Adelshaus legt Dachreparatur auf Eis – Denkmalexperte sieht Verkauf skeptisch“
„Trotz überdurchschnittlicher Förderung steckt das Haus Baden derzeit kein Geld mehr in die Sanierung von Schloss Salem. Stattdessen lässt die Familie den Wert der Anlage schätzen, um sie zu verkaufen. Wenn Prinz Bernhard die Handwerker bestellt, weil es durchs Dach regnet, haben die monatelang zu tun“

Stuttgarter Nachrichten: „Prinz Bernhards Gemeinsinn stößt an Grenzen – Zeitzeugen-Gespräch mit dem Chef der Familienunternehmen des Hauses Baden“
„Er lebt im Einfamilienhaus, ist verheiratet mit einer Bürgerlichen, und den Prinzen im Namen empfindet er als ‚schweren Tobak‘: Bernhard Prinz von Baden ist ein Adeliger zum Anfassen. Temperament- und humorvoll schildert der 37-jährige im Gespräch mit der Journalistin Susanne Offenbach, wie er seinen Wein- und Forstbetrieb auf der Höhe der Zeit hält. Ein ganz normaler Unternehmer also, gäbe es da nicht das, was er "öffentlichen Auftrag" nennt. Voller Leidenschaft schildert er im Haus der Geschichte, wie sich noch heute auf dem Salemer Münster Dachziegel finden, die Botschaften aus dem 12. Jahrhundert tragen: Sie stehen stellvertretend für einen Gebäudekomplex, der zu den schönsten und größten Klosteranlagen Deutschlands gehört.“

Yahoo Nachrichten: „Land wartet Gutachten zu Wert von Schloss Salem ab“
„Die baden-württembergische Landesregierung reagiert vorerst mit Zurückhaltung auf den drohenden Verkauf des Kulturdenkmals Schloss Salem. Das Land führe zurzeit Gespräche mit dem Haus Baden über Schloss Salem, erklärte das Finanzministerium am Montag in Stuttgart. Über das weitere Vorgehen werde erst beraten, wenn eine Expertise zum Wert des Schlosses vorliege. Bernhard Prinz von Baden hatte Medienberichten zufolge am Wochenende angekündigt, dass das Schloss Salem wegen der hohen Schuldenlast von 30 Millionen Euro verkauft werden müsse. Um die Sicherung des Schlosses wird seit langer Zeit gerungen. Ursprünglich wurde mit dem Land über einen Vergleich verhandelt, der wegen des so genannten Kulturgüterstreits aber auf Eis liegt. Nach Angaben des Finanzministeriums hat das Haus Baden ein privates Immobilienunternehmen beauftragt, den objektiven Wert des Schlosses festzustellen. Das Gutachten soll in den nächsten Wochen vorliegen. Eine Ministeriumssprecherin sagte auf ddp-Anfrage, zurzeit gebe es «Informationsgespräche».“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Salem kündigt Schlossverkauf an“
„Schloss Salem steht vor dem Verkauf an private Investoren. Bernhard Prinz von Baden traut es dem Land Baden-Württemberg nicht mehr zu, das Schloss als öffentlich zugängliches Kulturgut zu erhalten. 30 Millionen Euro Schulden lasten auf dem Adelshaus. ‚Die Banken wollen nicht verlängern, ich auch nicht‘, sagte Bernhard Prinz von Baden gegenüber dieser Zeitung. Er sei fest entschlossen, die Schulden zum 31. Dezember 2007 abzulösen, was nur noch über einen Verkauf des Schlosses möglich sei.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Umfrage – Sollte das Land das Haus Baden beim Erhalt von Schloss Salem unterstützen?
„Ja, das Land ist beim Erhalt von wichtigen Kulturgütern in der Pflicht.“
„Nein, das Haus Baden ist selbst für eine solide Finanzierung verantwortlich.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Schloss im Angebot“
„Adelsfreunde und Kulturmenschen muss die Mitteilung des Prinzen von Baden betrüben: Seine Familie kann Schloss Salem nicht mehr halten. Die Schulden sind so hoch, dass dieses ehemals regierende Haus die feine Immobilie verkaufen muss. Bis Ende des Jahres schon soll das ehemalige Kloster neue Herren oder Herrinnen gefunden haben. In der Mitteilung des Erbprinzen schwingt auch Enttäuschung mit: Darüber, dass das Land nicht den aristokratischen Haushalt saniert. Das wollte Günther Oettinger durchaus und ließ sich dabei auf einen schrägen Handel ein. Doch der scheiterte an ungeklärten Rechtsfragen, da der Ministerpräsident Kunstwerke erwerben wollte, die Baden-Württemberg bereits gehören – und nicht mehr Baden.“

Badische Zeitung: „Streit um das Haus Baden – Schloss zu verkaufen“
„Das Anwesen ist mit 25 Hektar recht großzügig, zudem gut erhalten, historisch bedeutsam und idyllisch am Bodensee gelegen. Und es ist zu haben: Bernhard Prinz von Baden will Schloss Salem verkaufen. Will? Er muss! Dem Haus Baden sitzen die Banken im Nacken, aber im Rechtsstreit mit dem Land um den Verkauf wertvoller mittelalterlicher Handschriften ist kein rasches Ergebnis zu erwarten.“

Badisches Tagblatt: „Erhalt nicht möglich“
„Bernhard Prinz von Baden sieht ungeachtet des noch ungeklärten Kulturgüterstreits mit dem Land Baden-Württemberg keine Chance mehr, Schloss Salem zu erhalten. Bei der Veranstaltung ‚Zeitzeugen im Haus der Geschichte‘ sagte gestern der Generalbevollmächtigte des Hauses Baden: ‚Salem fährt 2007/2008 an die Wand.‘“

südwest-aktiv: „‚Schloss Salem fährt 2008 an die Wand‘ – KULTURGÜTERSTREIT / Prinz Bernhard von Baden gibt Vergleich verloren“
„Prinz Bernhard von Baden sieht ungeachtet des noch ungeklärten Kulturgüterstreits mit dem Land keine Chance mehr, Schloss Salem zu erhalten. Bei einer Veranstaltung im Haus der Geschichte in Stuttgart sagte Prinz Bernhard gestern, es sei ‚tragisch, Salem fährt 2007/2008 an die Wand‘. Weil das Moratorium der Banken zum Jahresende auslaufe, müsse das Adelshaus die 30 Millionen Euro Schulden zurückzahlen, was nur über einen Verkauf der jährlich 130 000 Besucher anlockenden Zisterzienser-Anlage möglich sei. Eine politische Lösung, wie sie zunächst angedacht war, hält der Adlige aus Zeitgründen nicht mehr für denkbar.“

südwest-aktiv: „Das Land will wissen, wie viel Salem wert ist“
„Nach dem Notruf von Bernhard Prinz von Baden rückt die Frage, ob und wie Schloss Salem doch für die Öffentlichkeit erhalten werden kann, wieder in den Vordergrund. Der Prinz hatte erklärt, er sehe aus finanziellen Gründen keine Alternative mehr zum Verkauf der Immobilie, die dem Haus Baden gehört.“

freiepresse.de: „Land wartet Gutachten zu Wert von Schloss Salem ab – Bernhard Prinz von Baden will das Schloss wegen hoher Schuldenlast von 30 Millionen Euro verkaufen“
„Die baden-württembergische Landesregierung reagiert vorerst mit Zurückhaltung auf den drohenden Verkauf des Kulturdenkmals Schloss Salem. Das Land führe zurzeit Gespräche mit dem Haus Baden über Schloss Salem, erklärte das Finanzministerium am Montag in Stuttgart. Über das weitere Vorgehen werde erst beraten, wenn eine Expertise zum Wert des Schlosses vorliege. Bernhard Prinz von Baden hatte Medienberichten zufolge am Wochenende angekündigt, dass das Schloss Salem wegen der hohen Schuldenlast von 30 Millionen Euro verkauft werden müsse.“

Badische Landesbibliothek: „Lichtenthaler Handschriften der Badischen Landesbibliothek werden ausgestellt“
„In der Ausstellung ‚Schätze aus Pergament – Mittelalterliche Handschriften aus Frankenthal‘ vom 19. September – 25. November 2007 in Frankenthal wird die berühmte, vor 860 Jahren entstandene ‚Frankenthaler Bibel‘ präsentiert. Sie ist von weiteren, aus ganz Europa zusammengetragenen, alten Büchern des Glaubens umgeben, die entweder in der Frankenthaler Schreibstube entstanden sind oder aus der Bibliothek des Klosters stammen. Zu sehen sind Handschriften aus Rom, Wien, Den Haag, Göttingen, Darmstadt und Heidelberg.“
„Als Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek werden die Codices Lichtenthal 84, 97 und 100 gezeigt.“

16.10.2007

BNN: „Immobilienmakler ermittelt den Wert des Schlosses Salem – Prinz Bernhard: Verkauf ist noch keine beschlossene Sache“
„‚Ja‘, bekräftigt Bernhard Prinz von Baden, ‚ich höre mich im Markt um.‘ Der Generalbevollmächtigte des Hauses Baden macht sich Stück für Stück mit den Möglichkeiten eines Verkaufs des Schlosses Salem vertraut. Beschlossene Sache ist eine Veräußerung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht, wie der Prinz im Gespräch mit den Badischen Neuesten Nachrichten beharrt. Bis Jahresende halten die Banken noch still, macht der 37-Jährige deutlich. Dann aber brauche er eine ‚plausible Rückführungsstrategie‘. Eine solche unter Umgehung eines Schloss-Verkaufs zu vermitteln, sei kaum möglich, solange das Land nicht verhandle. Mit 30 Millionen Euro steht das Haus Baden bei den Instituten in der Kreide. Geld, das in den vergangenen Jahren zur Sicherung und Pflege des gewaltigen Schlosskomplexes nebst Münster ausgegeben werden musste.“

ka-news.de: „Kampf ums Kulturerbe – ‚Salem muss gerettet werden‘“
„‚Das Dilemma ist da, aber es ist nicht alternativlos‘, umschrieb Bernhard Prinz von Baden am gestrigen Montag die Lage, in der sich Schloss Salem im Moment befindet: wegen der hohen Schuldenlast von 30 Millionen Euro droht der Verkauf (ka-news berichtete). Der Ruf nach der Rettung des historischen Gemäuers vor der Veräußerung wird unterdessen auch von politischer Seite immer lauter.“

Stuttgarter Zeitung: „Haus Baden bereitet den Verkauf von Schloss Salem vor – Erbprinz Bernhard: Gemeinnützige Stiftung ist nach wie vor das Ziel – Land will zunächst Eigentumsrechte geklärt wissen“
„Erbprinz Bernhard von Baden will vom Land Baden-Württemberg so schnell wie möglich Klarheit darüber haben, ob das Schloss Salem in eine Stiftung überführt werden kann. Alternativ wird der Verkauf des Schlosses vorbereitet.“

Pforzheimer Zeitung: „Baden-Prinz besorgt um Erhalt von Schloss Salem“
„Bernhard Prinz von Baden dringt ungeachtet des Kulturgüterstreits mit dem Land auf eine gemeinnützige Stiftung zur Rettung des Schlosses Salemam Bodensee. Ziel sei, das kulturhistorische Erbe von Salem fortzuführen. ‚Das Dilemma ist nur zu lösen, wenn die beiden Fragen – die umstrittenen Eigentumsrechte an den Kulturgütern des Hauses Baden und das historische Ensemble des Schlosses – voneinander getrennt werden‘, sagte der Prinz gestern der Nachrichtenagentur dpain Salem. ‚Die Zeit drängt, weil das Moratorium der Banken zum Jahresende ausläuft‘, betonte der 37-jährige Generalbevollmächtigte des Hauses Baden. Dabei gehe es um Kredite von rund 30 Millionen Euro für die bisherige Sanierung.“

Archivalia: „Neues vom Kulturgüterstreit: Haus Baden will Salem verkaufen/will die Stiftung“

Mannheimer Morgen: „Haus Baden erhöht Druck auf Landesregierung – Verkauf von Schloss Salem an Private als Faustpfand / Fürstenfamilie droht Überschuldung“
„Die Situation ist verworren. Eigentlich waren sich das Haus Baden und die Landesregierung über einen Vergleich über 70 Millionen Euro einig, der über den Verkauf von alten Handschriften finanziert werden sollte. Mit dem Erlös hätte die Adelsfamilie die bei der Sanierung des Schlosses aufgelaufenen Verbindlichkeiten abgelöst, und das Land hätte das Kapital für eine langfristige Sicherung des früheren Zisterzienserklosters erhalten. Das endete vor Jahresfrist mit einem politischen Desaster für die Regierung Oettinger. Seither versuchen Experten die Eigentumsrechte der Kunstschätze zu klären. ‚Die Aufklärung der juristischen Fragen verzögert sich ständig‘, klagt Prinz Bernhard.“

Johannes Stober, MdL (Karlsruhe, SPD): „Spätestens wenn die Veräußerung zur realen Gefahr wird, muss Schloss Salem unabhängig von den umstrittenen Eigentumsfragen an den Badischen Kulturgütern gerettet werden“
„Der Karlsruher SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober begrüßte die Bereitschaft von Herrn Bernhard von Baden die Frage um die Zukunft von Schloss Salem nun unabhängig von den umstrittenen Eigentumsverhältnissen an den Badischen Kulturgütern zu klären. Diesen Vorschlag hatte ihm Johannes Stober bereits sechs Monaten zuvor während eines Besuchs von Landtagsabgeordneten am 21. April 2007 in Salem gemacht. Allerdings beharrte Herr von Baden damals auf seiner Forderung nach den kompletten 70 Mio. EUR. Davon sollten 40 Mio. EUR in die Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung für das Schloss Salem fließen, sowie weitere 30 Mio. EUR direkt an das Haus Baden gehen.“

Heilbronner Stimme: „Schloss Salem bald unterm Hammer?“
„Finanzsorgen – Das Haus Baden erhöht im Streit um die Rettung von Schloss Salem den Druck auf das Land. Die Familie lässt ein Wertgutachten für die Anlage am Bodensee erstellen. Dem Land droht Bernhard Prinz von Baden mit einem Verkauf an private Investoren. Bis Ende des Jahres will er Klarheit, weil dann das Stillhalteabkommen der Banken für gestundete Kredite über 30 Millionen Euro ausläuft. Die Situation ist verworren. Eigentlich waren sich das Haus Baden und die Regierung über einen Vergleich über 70 Millionen Euro einig, der über den Verkauf von alten Handschriften finanziert werden sollte.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Die Prinzenrolle schmeckt nicht jedem“
„Die Landesregierung reagiert gelassen auf die Ankündigung von Bernhard Prinz von Baden, das Schloss Salem bis Jahresende verkaufen zu wollen. Die Opposition sieht ‚Versagen‘ des Landes. Birgit Homburger hatte den richtigen Riecher, als sie den Veranstaltungsort für den kleinen Parteitag der Südwest-FDP festlegte. Am kommenden Wochenende werden die Liberalen im ehrwürdigen Schloss Salem am Bodensee Themen zur ‚Kulturpolitik‘ beraten. Der Zeitpunkt könnte günstiger nicht sein, Aufmerksamkeit zu erreichen. Denn erst vor wenigen Tagen kündigte das Haus Baden an, die Immobilie schon zum Jahresende auf den Markt zu werfen. Ein Stillhalteabkommen mit den Banken, so Bernhard Prinz von Baden, laufe dann aus.“

Bönnigheimer Zeitung: „Das Land will wissen, wie viel Salem wert ist – SCHLOSS / DER DRUCK DURCH BERNHARD PRINZ VON BADEN LÖST NEUE BEWEGUNG AUS“
„Nach dem Notruf von Bernhard Prinz von Baden rückt die Frage, ob und wie Schloss Salem doch für die Öffentlichkeit erhalten werden kann, wieder in den Vordergrund. Der Prinz kann auch anders: ‚Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die gemeinnützige Stiftung zustande kommt‘, sagte er gestern verbindlich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Tags zuvor hatte er noch öffentlich erklärt, er sehe jetzt keine Alternative mehr zum Verkauf des kulturhistorisch wertvollen Schlosses Salem im Bodenseekreis, das dem Haus Baden gehört.“

südwest-aktiv: „Das Land will wissen, wie viel Salem wert ist – SCHLOSS / Der Druck durch Bernhard Prinz von Baden löst neue Bewegung aus“

Reutlinger Generalanzeiger: „Die Zeit zerrinnt, der Putz bröckelt – Schloss Salem – Haus Baden dringt auf Stiftung unabhängig vom Ausgang des Kulturgüterstreits. Finanzministerium will Gutachten über den Wert des Areals abwarten“
„Bernhard Prinz von Baden dringt ungeachtet des Kulturgüterstreits mit dem Land auf eine gemeinnützige Stiftung zum Erhalt des Schlosses Salem am Bodensee. »Das Dilemma ist nur zu lösen, wenn die beiden Fragen – die umstrittenen Eigentumsrechte an den Kulturgütern des Hauses Baden und das historische Ensemble des Schlosses – voneinander getrennt werden«, sagte er. »Die Zeit drängt, weil das Moratorium der Banken ausläuft«, betonte der 37-jährige Generalbevollmächtigte. Dabei gehe es um Kredite von rund 30 Millionen Euro für die bisherige Sanierung. »Die Klärung der juristischen Fragen verzögert sich ständig und kann sich ins Jahr 2008 hinziehen«, sagte Prinz Bernhard mit Blick auf die seit rund einem Jahr arbeitende Expertenkommission des Landes.“

Pressehaus Heidenheim: „Das Land will wissen, wie viel Salem wert ist – Nach dem Notruf von Bernhard Prinz von Baden rückt die Frage, ob und wie Schloss Salem doch für die Öffentlichkeit erhalten werden kann, wieder in den Vordergrund.“
„Der Prinz kann auch anders: ‚Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die gemeinnnützige Stiftung zustande kommt‘, sagte er gestern verbindlich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Tags zuvor hatte er noch öffentlich erklärt, er sehe jetzt keine Alternative mehr zum Verkauf des kulturhistorisch wertvollen Schlosses Salem im Bodenseekreis, das dem Haus Baden gehört. Die Banken drängten auf die Rückzahlung der 30 Millionen Euro, die seit den 90er Jahren in die Sanierung des Schlosses gesteckt worden seien.“

Ludwigsburger Kreiszeitung: „Land wartet Gutachten über Schloss Salem ab – Bernhard Prinz von Baden dringt auf gemeinnützige Stiftung“
„Ungeachtet des Kulturgüterstreits mit dem Land dringt Bernhard Prinz von Baden auf eine gemeinnützige Stiftung zum Erhalt des Schlosses Salem am Bodensee. Das Land führt Gespräche über das Schloss, teilte eine Sprecherin des Finanzministeriums mit. Zunächst solle jedoch ein Gutachten über den Wert des Ensembles abgewartet werden.“

Rhein-Neckar-Zeitung: „Wie geht es weiter mit Schloss Salem? – Prinz Bernhard von Baden gibt Hoffnung auf Stiftung nicht auf“
„Der Prinz kann auch anders: ‚Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die gemeinnützige Stiftung zustande kommt‘, sagte er gestern verbindlich in einem Zeitungsinterview. Tags zuvor hatte er noch öffentlich erklärt, er sähe jetzt keine Alternative mehr zum Verkauf des kulturhistorisch wertvollen Schlosses Salem, das dem Haus Baden gehört. Die Banken drängten auf die Rückzahlung der 30 Millionen Euro, die seit den neunziger Jahren in die Sanierung des Schlosses gesteckt worden seien.“

Schwäbische Zeitung Biberach: „Investmentfirma soll Schloss Salem kaufen“
„Bernhard Prinz von Baden hat eine Immobilienfirma beauftragt, einen Käufer für Schloss Salem zu finden. Nach Informationen der ‚Schwäbischen Zeitung‘ will die Firma Engel & Völkers des Ensemble an eine Investmentfirma verkaufen. ‚Ich muss den Banken sagen, wie sie zu ihrem Geld kommen‘, sagte der Prinz. Das Moratorium der Banken laufe zum Jahresende aus. Notfalls müssten die Häuser auf dem ehemaligen Klosterareal stückweise verkauft werden. Ziel sei aber nicht der Verkauf, sondern immer noch ein Vergleich mit dem Land Baden-Württemberg, betonte der Prinz. Die Hamburger Immobilienfirma Engel & Völkers mit Niederlassungen in Konstanz und Überlingen arbeitet bereits mit mehr als zehn Mitarbeitern an einem Verkaufskonzept und hat auch erste Gespräche geführt.“

Schwäbische Zeitung Biberach: „Kulturgüterstreit – ‚Salem ist kein Einfamilienhaus‘“
„Noch wird auf Schloss Salem lautstark gehämmert. Doch Prinz Bernhard hat bereits angekündigt, dass er kein Geld mehr für die notwendigen Renovierungsarbeiten des ehemaligen Zisterzienserklosters übrig hat. Mittlerweile ist das Schloss mit jährlich 130 000 Besuchern zwar tipptopp renoviert, doch dafür steht die Adelsfamilie vor einem Schuldenberg von 30 Millionen Euro. ‚Ich muss den Banken sagen, wie sie zu ihrem Geld kommen‘, sagte der Prinz. Sein Ziel sei zwar immer noch eine gemeinnützige Stiftung zum Erhalt des Schlosses. Trotzdem müsse er die Verwertung des Schlosses vorbereiten. Er stehe mit vielen Leuten in Kontakt, um den Marktwert zu ermitteln und mögliche Käufer zu finden. Zu einer Verkaufsstrategie zählt auch die ‚Einteilung in verkäufliche Einheiten‘. Dann würde das Ensemble nicht komplett, sondern sozusagen scheibchenweise in einzelnen Häusern verkauft. ‚Alle Gebäude haben einen Wert‘, so der Prinz. Für das gothische Münster lasse sich jedoch selbst auf dem internationalen Markt kaum ein Käufer finden.“

Schwäbische Zeitung Biberach: „Es fehlt der Plan B“
„Die Gemeinde Salem hat für eine Stiftung zum Erhalt von Schloss Salem bereits eine Million Euro zugesagt. Der Bodenseekreis hat ein ähnliches Engagement in Aussicht gestellt. Auch die Opposition fordert die Landesregierung zum Handeln auf. ‚Die Landesregierung ist in der Pflicht, Salem für die Öffentlichkeit zu retten‘, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Nils Schmid. Der kulturpolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Jürgen Walter, sagt: ‚Es steht für die Grünen außer Frage, dass es eine Lösung für Salem geben muss, aber der jahrzehntelange Streit um die Kulturgüter kann nur nach sorgfältiger Prüfung beigelegt werden.‘ Das Haus Baden sei bei Salem stärker gefördert worden als andere, die öffentliche Hand habe sich bei der Sanierung von Schloss Salem mehr als großzügig gezeigt, immerhin handele es sich nicht in ein im Besitz des Landes befindliches Objekt sondern um Privatbesitz.“

Schwäbische Zeitung Biberach: „Kommentare – In Sachen Salem läuft die Zeit ab“
„Als Drohgebärde hat man bislang gerne die Warnungen des Prinzen von Baden abgetan, er könne sich zur Begleichung seiner Schulden zu einem Verkauf von Schloss Salem gezwungen sehen. Nun scheint diese schlechteste aller Lösungen immer realer zu werden. Für das Land wäre sie ein Ohrfeige.“

Schwäbische Zeitung Biberach: „Es gibt nur noch wenige große Klöster im Südwesten“
„Die Anfänge der Salemer Anlage liegen im Mittelalter. Das 1134 gegründete Zisterzienser-Kloster wird schnell zu einem der bedeutendsten im deutschsprachigen Raum. Seine Ländereien reichen von Esslingen bis zum Südschwarzwald und dem Allgäu. Im Barock erreicht Salem den Höhepunkt seiner politischen Bedeutung.“

17.10.2007

Badische Landesbibliothek: „Portulan-Karte der Badischen Landesbibliothek aus dem Jahr 1449 in Berlin“
„Die Ausstellung ‚Novos Mundos – Neue Welten. Portugal und das Zeitalter der Entdeckungen‘ vom 25. Oktober 2007 – 10. Februar 2008 im Deutschen Historischen Museum in Berlin thematisiert die weltumspannende Rolle Portugals zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert und beleuchtet internationale Vernetzungen und Konflikte, die sich als Folge der ‚Entdeckungsfahrten‘ ergaben.“
„Als Leihgabe aus der Badischen Landesbibliothek wird eine Portulan-Karte mit einer Darstellung des Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres aus dem Jahr 1449 gezeigt.“

Stuttgarter Nachrichten: „Schillerpreis – Marbach ehrt Freiburger Historiker“
„Der Freiburger Historiker Dieter Mertens bekommt den Schillerpreis 2007 der Stadt Marbach am Neckar (Kreis Ludwigsburg). Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, wird das Lebenswerk des 1940 geborenen, emeritierten Professors gewürdigt. Mit seinem ‚Handbuch der baden-württembergischen Geschichte‘ habe er eine ‚wissenschaftliche Arbeit von höchstem Rang‘ verfasst. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1959 alle zwei Jahre für hervorragende Arbeiten zur Landeskunde vergeben. Im November 2006 sorgte Mertens im Streit um badische Kunstschätze für Schlagzeilen. Im unterschied zur CDU/FDP-Landesregierung ordnete er die Markgrafentafel von Hans Baldung Grien unter Berufung auf Dokumente aus dem Jahr 1930 dem Besitz des Landes und nicht dem des Hauses Baden zu. Durch diese Bewertung des renommierten Historikers erhielt der politische Streit über Pläne des Landes zum Verkauf wertvoller mittelalterlicher Handschriften für rund 70 Millionen Euro neue Nahrung.“

Archivalia: „Dieter Mertens erhält Schillerpreis“

Frankfurter Rundschau online: „Schillerpreis 2007 – Dieter Mertens für Lebenswerk ausgezeichnet“
„Der Freiburger Historiker Dieter Mertens bekommt den Schillerpreis 2007 der Stadt Marbach am Neckar bei Ludwigsburg. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, wird das Lebenswerk des 1940 geborenen, emeritierten Professors gewürdigt. Mit seinem ‚Handbuch der baden-württembergischen Geschichte‘ habe er eine ‚wissenschaftliche Arbeit von höchstem Rang‘ verfasst. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1959 alle zwei Jahre für hervorragende Arbeiten zur Landeskunde vergeben. Im November 2006 sorgte Mertens im Streit um badische Kunstschätze für Schlagzeilen. Im Unterschied zur CDU/FDP-Landesregierung ordnete er die Markgrafentafel von Hans Baldung Grien unter Berufung auf Dokumente aus dem Jahr 1930 dem Besitz des Landes und nicht dem des Hauses Baden zu. Durch diese Bewertung erhielt der politische Streit über Pläne des Landes zum Verkauf wertvoller mittelalterlicher Handschriften für rund 70 Millionen Euro neue Nahrung.“

südwest-aktiv: „Freiburger Historiker Mertens bekommt Schillerpreis 2007“
„Der Freiburger Historiker Dieter Mertens bekommt den Schillerpreis 2007 der Stadt Marbach am Neckar (Kreis Ludwigsburg). Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, wird das Lebenswerk des emeritierten Professors und in erster Linie sein «Handbuch der baden-württembergischen Geschichte» gewürdigt. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1959 alle zwei Jahre für hervorragende Arbeiten zur Landeskunde vergeben. Im November 2006 sorgte Mertens im Streit um badische Kunstschätze für Schlagzeilen.“

www.ad-hoc-news.de: „Land wartet Gutachten zu Wert von Schloss Salem ab“
„Die baden-württembergische Landesregierung reagiert vorerst mit Zurückhaltung auf den drohenden Verkauf des Kulturdenkmals Schloss Salem. Das Land führe zurzeit Gespräche mit dem Haus Baden über Schloss Salem, erklärte das Finanzministerium am Montag in Stuttgart. Über das weitere Vorgehen werde erst beraten, wenn eine Expertise zum Wert des Schlosses vorliege. Bernhard Prinz von Baden hatte Medienberichten zufolge am Wochenende angekündigt, dass das Schloss Salem wegen der hohen Schuldenlast von 30 Millionen Euro verkauft werden müsse. Um die Sicherung des Schlosses wird seit langer Zeit gerungen. Ursprünglich wurde mit dem Land über einen Vergleich verhandelt, der wegen des so genannten Kulturgüterstreits aber auf Eis liegt.“

FDP (Bundespartei): „Homburger bereitete Kleinen Parteitag mit Kulturreise vor“
„Zur Vorbereitung des Landeshauptausschusses am Samstag, den 27. Oktober im Schloss Salem begab sich die Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, Birgit HOMBURGER, in der letzten Woche auf eine Kulturreise. Ab Mittwoch steuerte sie dafür auf einer dreitägigen Tour kulturelle Einrichtungen des Landes an, um sich zu informieren und über die kulturpolitischen Antrag der FDP zu diskutieren. Auf der Reise spielte aber auch der zweite Kulturantrag, der in Salem beraten wird, eine Rolle. Dieser befasst sich mit der Haltung der FDP zum Erhalt der Kulturgüter des Hauses Baden und der Klosteranlage Salem.“

18.10.2007

BNN: „Hervorragende Arbeiten – Freiburger Historiker Dieter Mertens erhält Schillerpreis“
„Der Freiburger Historiker Dieter Mertens bekommt den Schillerpreis 2007 der Stadt Marbach am Neckar. Wie die Stadtverwaltung gestern mitteilte, wird das Lebenswerk des 1940 geborenen, emeritierten Professors gewürdigt. Mit seinem ‚Handbuch der baden-württembergischen Geschichte‘ habe er eine ‚wissenschaftliche Arbeit von höchstem Rang‘ verfasst. Die mit 5 000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1959 alle zwei Jahre für hervorragende Arbeiten zur Landeskunde vergeben. Im November 2006 sorgte Mertens im Streit um badische Kunstschätze für Schlagzeilen.“

Badische Heimat und Schwäbischer Heimatbund: „Erhaltung von Schloss und Kloster Salem – Brief des Landesvereins Badische Heimat und des Schwäbischen Heimatbunds an Ministerpräsident Günther Oettinger vom 18. Oktober 2007 ... sowie die Antwort aus dem Staatsministerium“

Stuttgarter Nachrichten: „Ausverkauf Haus Baden – Es begann mit dem Neuen Schloss – Bürger müssen seitdem draußen bleiben“
„Die Diskussion um den drohenden Verkauf des Schlosses Salem am Bodensee erinnert an das Schicksal eines anderen badischen Adelssitzes: an das des Neuen Schlosses in Baden-Baden. Das markante Wahrzeichen hoch über der Kurstadt ist in einen tiefen Dornröschenschlaf versunken. Nach dem Verkauf durch die Markgrafen ist der frühere Stammsitz des Hauses Baden nun in kuwaitischer Hand. Die Geschäftsfrau Fawzia al-Hassawi entwickelt seit Jahren Pläne für eine neue Nutzung – vom Luxushotel bis hin zum Feriendomizil für ihre Familie. Die Bürger, die früher zumindest in Teilen des herrschaftlichen Schlossparks spazierengehen durften, müssen seitdem leider draußen bleiben.“

Schwäbische Zeitung online: „Der Ausverkauf des Hauses Baden soll gestoppt werden“
„Die Diskussion um den drohenden Verkauf des Schlosses Salem am Bodensee erinnert an das Schicksal eines anderen badischen Adelssitzes: an das des Neuen Schlosses in Baden-Baden.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Der Ausverkauf des Hauses Baden soll gestoppt werden“
„Die Diskussion um den drohenden Verkauf des Schlosses Salem am Bodensee erinnert an das Schicksal eines anderen badischen Adelssitzes: an das des Neuen Schlosses in Baden-Baden.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „‚Wir können nicht mehr warten‘“
„Mit der Ankündigung, den Verkauf des Schlosses Salem nun konkret in Angriff zu nehmen, sorgte Bernhard Erbprinz von Baden am vergangenen Wochenende in Stuttgart für Überraschung. Sollte das nur Druck auf die Landesregierung machen oder resigniert das Haus Baden?“
„Tatsächlich habe ich aber nichts grundsätzlich Neues gesagt. Ich bin als Unternehmer verantwortlich für meine Mitarbeiter, Pensionäre und die eigene Familie. Da kann ich nicht bis Silvester warten und mir dann überlegen, wie ich 30 Millionen an die Banken zurückbezahle - das muss ich vorbereiten. Es sind noch zweieinhalb Monate bis zum Jahresende und da verlangen die Banken nach sehr konkreten Antworten.“

Ulrich Müller, MdL (Bodenseekreis, CDU): „Wer rettet Schloss Salem? – Pressemitteilung“
„‚Das Land wird seinen Beitrag zur Lösung des Schicksals von Schloss Salem leisten. Das will die Landesregierung bei möglichst weitgehender Schonung des Landeshaushalts seit Jahren. Sie stößt dabei auf viele Widerstände und Kritik. Aktuell erklärte Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU), dass das Land das Ziel habe, die Schlossanlage Salem als Ganzes zu sichern und für die Öffentlichkeit zugänglich zu erhalten‘ – so kommentiert Ulrich Müller als CDU-Abgeordneter für den Bodenseekreis die jüngste Diskussion um Salem.“

Schwarzwälder Bote: „Der Ausverkauf des Hauses Baden soll gestoppt werden“
„Die Diskussion um den drohenden Verkauf des Schlosses Salem am Bodensee erinnert an das Schicksal eines anderen badischen Adelssitzes: an das des Neuen Schlosses in Baden-Baden.“

19.10.2007

BNN: „Das Neue Schloss liegt weiter im Dornröschenschlaf – Geschäftsfrau aus dem Golfstaat hat bereits Millionen investiert und pokert nun mit der Stadt um eine abgespeckte Hotelversion“
„Die Diskussion um den drohenden Verkauf des Schlosses Salem am Bodensee erinnert an das Schicksal eines anderen badischen Adelssitzes: das Neue Schloss in Baden-Baden.“

Stuttgarter Nachrichten: „Verkauf von Schloss Salem – Internat muss nicht weichen - Schulleiterin Eva Marie Haberfellner betonte, ihr Mietvertrag sei wasserdicht“
„Ein Verkauf von Schloss Salem am Bodensee hätte für das Elite-Internat keinerlei Auswirkungen. Das betonte die Leiterin der Schule Schloss Salem, Eva Marie Haberfellner, in einer Mitteilung am Freitag. Der Mietvertrag, den der Schulträgerverein mit dem Haus Baden geschlossen habe, sei per Grundbucheintrag gesichert und wäre von einer Veräußerung nicht betroffen. Eine Verlegung sei ausgeschlossen. Im Internat Salem habe viele Prominente die Schulbank gedrückt, unter anderem Königin Sofia von Spanien oder der Schriftsteller Golo Mann und die Politikerin Hildegard Hamm-Brücher. Die private Koedukationsschule wurde nach reformpädagogischen Prinzipien 1920 gegründet.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „‚Schloss Salem darf nicht verkauft werden‘“
„Nachdem Bernhard Prinz von Baden am Wochenende ankündigte, den Verkauf von Schloss Salem konkret in Angriff zu nehmen, weil zum Jahresende das Moratorium der Banken ausläuft, meldeten sich alle drei Landtagsabgeordneten des Bodenseekreises zu Wort. Sie bekräftigen zwar einhellig ihren und den festen Willen ihrer Parteien zur Rettung des Kulturdenkmals, doch machen sich Ulrich Müller (CDU) und Norbert Zeller (CDU) gegenseitig massive Vorwürfe. Müller versichert, das Land werde seinen Beitrag zur Rettung von Schloss Salem leisten. Das wolle die Landesregierung bei möglichst weitgehender Schonung des Landeshaushalts seit Jahren.“

Glaube aktuell: „Freiburger Historiker Dieter Mertens bekommt Schillerpreis 2007“
„Der Freiburger Historiker Dieter Mertens bekommt den Schillerpreis 2007 der Stadt Marbach am Neckar bei Ludwigsburg. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, wird das Lebenswerk des 1940 geborenen, emeritierten Professors gewürdigt. Mit seinem ‚Handbuch der baden-württembergischen Geschichte‘ habe er eine ‚wissenschaftliche Arbeit von höchstem Rang‘ verfasst. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1959 alle zwei Jahre für hervorragende Arbeiten zur Landeskunde vergeben. Im November 2006 sorgte Mertens im Streit um badische Kunstschätze für Schlagzeilen.“

Pressehaus Heidenheim: „Eine Kuwaiterin ist Herrin im Neuen Schloss – DENKMAL / HAUS BADEN MUSSTE SCHON EINMAL EINEN ADELSSITZ VERKAUFEN – Geschäftsfrau steckte schon Millionen in das marode Gemäuer – Pläne für neue Nutzung“
„Den Verkauf seines Schlosses in Salem erwägt derzeit Bernhard Prinz von Baden. Schon einmal musste das Adelshaus aus finanziellen Gründen eine prächtige Immobilie veräußern. Das Neue Schloss in Baden-Baden gehört nun einer Geschäftsfrau aus Kuwait. Die Diskussion um den drohenden Verkauf des Schlosses Salem am Bodensee erinnert an das Schicksal eines anderen badischen Adelssitzes: das Neue Schloss in Baden-Baden. Das markante Wahrzeichen hoch über der Kurstadt ist in einen tiefen Dornröschenschlaf versunken. Nach dem Verkauf durch die Markgrafen ist der frühere Stammsitz des Hauses Baden nun in kuwaitischer Hand.“

südwest-aktiv: „Eine Kuwaiterin ist Herrin im Neuen Schloss – DENKMAL / HAUS BADEN MUSSTE SCHON EINMAL EINEN ADELSSITZ VERKAUFEN – Geschäftsfrau steckte schon Millionen in das marode Gemäuer – Pläne für neue Nutzung“
„Den Verkauf seines Schlosses in Salem erwägt derzeit Bernhard Prinz von Baden. Schon einmal musste das Adelshaus aus finanziellen Gründen eine prächtige Immobilie veräußern. Das Neue Schloss in Baden-Baden gehört nun einer Geschäftsfrau aus Kuwait.“

FDP Baden-Württemberg: „Landeshauptausschuss in Salem – Kleiner Parteitag der FDP-Baden-Württemberg zur Kulturpolitik“
siehe auch Anträge zum Landeshauptausschuss am 27.10.2007 in Salem
Antrag 2, Seite 9: Beendigung des Kulturgüterstreits und Erhalt von Schloss Salem

20.10.2007

Archivalia: „Neues Schloss Baden-Baden ist den Bürgern nicht mehr zugänglich“

Archivalia: „FDP bläst zum Museumsausverkauf“
„Da ist er wieder dieser absurde ‚Landesbezug‘. Als ob die heutigen Staatsgrenzen in irgendeiner Weise für Kulturgüter verbindlich gewesen wären. Als Bestandteil historischer Landessammlungen haben alle Kulturgüter in den Sammlungen des Landes natürlich einen Landesbezug und lassen sich nicht herauslösen.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Volk gegen Schlossverkauf“

Schwäbische Zeitung Biberach: „Kulturgüterstreit – Salem: Landrat mahnt zu Eile“
„Im Streit um die Zukunft von Schloss Salem hat nun der Landrat des Bodenseekreises, Lothar Wölfle (CDU), Ministerpräsident Günther Oettinger eingeschaltet. Die Arbeit der Expertenkommission brauche zu lange, sagt Wölfle. "Die Arbeit der Expertenkommission braucht genau das, was wir nicht haben. Nämlich Zeit", sagte Wölfle gestern. In einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten will er nun klären, ob man die Eigentumsfrage bei den Kulturgütern nicht von der Frage nach der Zukunft von Schloss Salem abkoppeln könne. Wegen der Forderung der Banken hat Bernhard Prinz von Baden angekündigt, Schloss Salem zu verkaufen, wenn Ende des Jahres keine Lösung in Sicht ist.“