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1. März bis 31. März 2007

2.3.2007

swr: „Prinz von Baden mahnt Einigung über Schloss Salem an“
„In der Diskussion um den Erhalt von Schloss Salem am Bodensee hat Bernhard Prinz von Baden an die Politik appelliert, sich für die langfristige Sicherung der Anlage einzusetzen. Das Geld für den langfristigen Unterhalt der Anlage könne von der Familie nicht alleine aufgebracht werden.“

Archivalia: „Bernhard Markgraf von Baden schließt rechtliche Auseinandersetzung nicht mehr aus“

Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates und der ConBrio Verlagsgesellschaft: „Markgrafenhaus verlangt im Kulturgüter-Streit schnelle Lösung“
„Im Kulturgüter-Streit in Baden-Württemberg fordert das Markgrafenhaus Baden die Landesregierung zu einer schnellen Lösung auf. Der Generalbevollmächtigte des Adelshauses, Bernhard Prinz von Baden, sagte am Freitag in Stuttgart, der geplante Vergleich mit dem Land über Eigentumsverhältnisse an Kulturgütern müsse zügig zu Stande kommen. Das Schloss Salem sei ansonsten als Kulturgut nicht mehr zu halten, warnte er.“

ka-news.de: „Grüne kritisieren Adelshaus – Prinz will 70 Millionen für Kunstschätze“
„In der Diskussion um den Erhalt der badischen Kunstschätze des Hauses Baden und über die Einbringung des Schloss Salem in eine Stiftung, gibt es weiter Unstimmigkeiten. Jürgen Walter, kulturpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, kritisiert vor allem den Versuch Bernhards Prinz von Baden, die Landesregierung unter Druck setzen zu wollen. Dieser fordert eine schnelle Lösung und versucht die Landesregierung mit Androhung einer Umwidmung sowie dem Verkauf des Schlosses zu einer Zahlung von 70 Millionen Euro zu bewegen.“

Märkische Oderzeitung: „Bernhard Prinz von Baden mahnt zügige Lösung im Kulturgüter-Streit an“
„Der Kulturgüter-Streit in Baden-Württemberg nimmt nach einer kurzen Ruhepause wieder an Schärfe zu. Das Markgrafenhaus Baden forderte am Freitag die baden-württembergische Landesregierung auf, sich auf den angedachten Vergleich einzulassen und 70 Millionen Euro zur Rettung von Schloss Salem zur Verfügung zu stellen.“

net-tribune: „Zukunft von Schloss Salem weiter offen“
„In der Diskussion um den Erhalt von Schloss Salem am Bodensee hat Bernhard Prinz von Baden an die Politik appelliert, sich für die langfristige Sicherung der Anlage einzusetzen. Von Baden sagte am Freitag in Stuttgart, der Zug zur Rettung sei noch nicht abgefahren.“

südwest presse: „Prinz von Baden: Gespräche über Zukunft von Salem wieder aufnehmen“
„Bernhard Prinz von Baden hat die Landesregierung zur Wiederaufnahme der Gespräche über die Zukunft von Schloss Salem aufgerufen.“

3.3.2007

F.A.Z.: „Zurück auf Los – Prinz Bernhard will mit Oettinger wieder über die badischen Kunstschätze verhandeln“
„Fast hätte man glauben können, Prinz Bernhard von Baden hätte die finanziellen Schwierigkeiten seiner Familie ohne die Hilfe des Landes gelöst. Seitdem Historiker und Juristen über die strittigen Eigentumsfragen der badischen Kunstschätze in einer eigens hierfür eingerichteten Kommission beraten, war von dem früheren markgräflichen Herrscherhaus wenig zu hören.“

BNN: „‚Zaudern und Zagen gefährdet die Zukunft‘ – Prinz Bernhard fordert Verhandlungen über Salem
Die Uhr am Münster der Salemer Schlossanlage zeigt fünf vor zwölf. Das doppelseitige Fotomotiv in der Imagebroschüre ist mit dramaturgischem Gespür gewählt. Genauso wie der Ort für den Appell: Das Stuttgarter Haus der Geschichte. Hier, einen Steinwurf vom Landtag entfernt, zieht sich Bernhard Prinz von Baden noch einmal den Windsorknoten der weinroten Krawatte zurecht, dann begrüßt er routiniert Dutzende Journalisten, Fotografen und Kameraleute.“

BNN: „Schaden auf beiden Seiten“
„Eines muss man dem künftigen Familienoberhaupt des Hauses Baden schon lassen: Im Gegensatz zu seinem Vater Markgraf Max versteht Prinz Bernhard die Klaviatur der Mediengesellschaft zu bedienen. Imagebroschüren, musikalische Open-Air-Veranstaltungen, ein Tag der offenen Tür: Der Erbprinz weiß mittlerweile ganz genau, dass er die Menschen gewinnen muss, wenn er Schloss Salem retten will.“

Süddeutsche Zeitung: „Prinzenrolle – Handschriftenstreit: Haus von Baden setzt Landesregierung unter Druck“
„Im vergangenen Jahr schien es manchen so, als sitze da ein Prinz am Bodensee, der Baden-Württembergs Kunstschätze verkaufen will, die dem Land schon gehören. Ein Prinz, der mittelalterliche Handschriften verkaufen möchte, um die Familienkasse aufzubessern.“

BILD: „Verkauft der Prinz von Baden Schloss Salem? – Der Adel verliert die Geduld“
„Bernhard Prinz von Baden (38) reiste gestern in Stuttgart an, machte Druck für die Rettung von Schloss Salem. Grund: Die Markgrafen-Familie will das Anwesen in eine Stiftung umwandeln, verlangt aber dafür 70 Mio. Euro vom Land. Als Ministerpräsident Günther Oettinger (53, CDU) dafür wertvolle Handschriften verkaufen wollte, brach Streit aus. Seit vergangenen Herbst liegen die Verhandlungen mit dem Haus Baden auf Eis (BILD berichtete).“

Stuttgarter Zeitung: „Haus Baden: Für Salem ist es fünf Minuten vor zwölf – Adelsfamilie dringt auf neue Verhandlungen mit dem Land“
Von Reiner Ruf
„Das Markgrafenhaus Baden hat die Landesregierung aufgefordert, die Gespräche über die badischen Kulturgüter wieder aufzunehmen. Für das Schloss Salem stehe die Uhr auf fünf Minuten vor zwölf. Das Kunstressort reagierte reserviert.“

Badische Zeitung: „Prinz von Baden droht mit dem Verkauf Salems“
„Bernhard Prinz von Baden macht Druck: Wenn das Land nicht bald zu einem "fairen Ausgleich" mit seiner Familie bereit sei, müsse die Familie die kulturhistorisch wertvolle Schlossanlage Salem verkaufen. Andernfalls drohe der Ruin des Familienunternehmens.“

Badische Zeitung: „Land, Haus Baden und Salem – Kein Grund zur Hast“
„Da geht es dem Prinzen von Baden wie bürgerlichen Leuten: Wenn die Zinsen ticken, wird man nervös. Zumal bei so hohen Schulden, wie sie das Haus Baden hat. So selbstverständlich es also ist, dass Bernhard von Baden das Land zum raschen Handeln auffordert – seine private Notlage rechtfertigt keine unnötige Eile. Denn was Hast dem Land einbrockt, hat das erste Kapitel beim Versuch gezeigt, eine Adelsfamilie vor dem Ruin zu retten.“

Badische Zeitung: „Für den Prinzen ist es ‚fünf vor zwölf‘ – Haus Baden dringt auf baldigen ‚fairen Ausgleich‘ mit dem Land / Imagekampagne soll Öffentlichkeit sensibilisieren“
„Symbolträchtig hatte Bernhard Prinz von Baden die Presse gestern ins Stuttgarter Haus der Geschichte eingeladen, wo er Vorstandsmitglied des Kuratoriums ist. In Sichtweite von Landtag und Landesregierung fordert der 36-jährige dazu auf, rasch wieder das ‚politische Fenster‘ zu öffnen für einen ‚fairen Ausgleich‘ der Interessen des Landes und der des Hauses Baden.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Haus Baden geht in Offensive – Prinz Bernhard droht mit Verkauf – Neue Broschüre wirbt für ‚kulturhistorisches Erbe‘“
„Prinz Bernhard von Baden reiste dorthin, wo seiner Meinung nach ‚über die Zukunft Salems entschieden‘ wird: nach Stuttgart. Dort machte er gestern vor den Landesmedien Druck Richtung Landesregierung, wieder zu verhandeln. Andernfalls drohe der Verkauf.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Der Prinz droht mit ‚Plan B‘“
„Bernhard Prinz von Baden macht Druck: Werde die Landesregierung die Verhandlungen über eine Salem-Stiftung nicht bald wieder aufnehmen, drohe ein Verkauf der Schlossanlage.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Haus Baden“
„Prinz Bernhard von Baden steht seit 1998 mit damals 28 Jahren als Generalbevollmächtigter an der Spitze der ehemaligen Fürstenfamilie. Zuvor lenkte dessen Vater Markgraf Max von Baden die Geschicke des Hauses – nicht durchgängig erfolgreich.“

Bönnigheimer Zeitung: „KULTURGÜTERSTREIT / AUSGLEICH GEFORDERT – Haus Baden geht in die Offensive / Schloss Salem nicht länger zu halten“
„Das Haus Baden wird ungeduldig: Das Land müsse jetzt zügig den geplanten Ausgleich suchen, sonst sei Schloss Salem für die Öffentlichkeit verloren. Symbolträchtig hatte Bernhard Prinz von Baden die Presse gestern ins Stuttgarter Haus der Geschichte geladen, wo er Vorstandsmitglied des Kuratoriums ist.“

Böblinger/Sindelfinger Zeitung: „Haus Baden droht mit Verkauf von Schloss Salem“
„Das badische Adelshaus droht mit dem Verkauf von Schloss Salem, falls ein Vergleich mit dem Land im Streit um den markgräflichen Kunstbesitz scheitert. Die Adelsfamilie sieht sich außer Stande, die Anlage weiter zu finanzieren. Zuletzt ist es ruhig geworden an dieser Front. Das Thema liegt auf Eis, seit sich die Landesregierung im Herbst die Finger beim Versuch verbrannte, den Vergleich mit dem Verkauf historischer Handschriften zu finanzieren: Geld für das frühere Fürstenhaus, das seinerseits alle Kunstwerke an das Land abtreten wollte. Als sich dann aber herausstellte, dass mindestens zwei der vielen Gemälde ohnehin schon dem Land gehören, setzte die Regierung erst einmal eine Expertenkommission ein“

Böblinger/Sindelfinger Zeitung: „Zweiter Anlauf“
„Adel schützt vor Pleite nicht. Das Haus Baden ist ein Wirtschaftsbetrieb, der in den letzten Jahren eher schlecht als recht über die Runden kam. Warum auch sollte es der früheren Herrscherfamilie besser ergehen als anderen Mittelständlern? Wenn dann noch ein Erbe der Größe Salems die Bilanz trübt, spürt auch ein einstmals so reiches Haus wie das badische die Macht der Banken.“

4.3.2007

Der Sonntag: „Prinz Bernhard macht Druck“
„Das von Geldnöten gebeutelte Adelshaus Baden fordert mehr Tempo in Sachen ‚Schloss Salem am Bodensee‘. Prinz Bernhard von Baden hat jetzt öffentlich an die Politik appelliert, sich für die langfristige Sicherung der Anlage einzusetzen. Der Zug zur Rettung sei noch nicht abgefahren, sagte der älteste Sohn von Markgraf Max bei einer Pressekonferenz in Stuttgart.“

Archivalia: „Badische Verfassung von 1818“

Archivalia: „Ettlingers Studie zu den Urprovenienzen der Karlsruher Handschriften“

6.3.2007

Archivalia: „Salemer Lügenmärchen“

live-pr: „Baden-württembergische Regierung will sich im Kulturgüter-Streit nicht unter Druck setzen lassen – Oettinger wartet im Kulturgüter-Streit Gutachten ab“
„Die baden-württembergische Landesregierung will sich im Kulturgüter-Streit mit dem Markgrafenhaus Baden nicht unter Druck setzen lassen. Das Land halte an seinem Vorgehen fest, zunächst die Eigentumsfragen von Experten klären zu lassen, sagte Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) am Dienstag in Stuttgart.“

Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates und der ConBrio Verlagsgesellschaft: „Oettinger wartet im Kulturgüter-Streit Gutachten ab“
„Die baden-württembergische Landesregierung will sich im Kulturgüter-Streit mit dem Markgrafenhaus Baden nicht unter Druck setzen lassen.“

südwest presse: „Oettinger: Prinz von Baden kann jederzeit mit Regierung sprechen“
„Im Streit über die Zukunft von Schloss Salem hat sich Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) gesprächsbereit gezeigt, in der Sache will er aber hart bleiben. ‚Der Prinz von Baden hat jederzeit die Möglichkeit mit der Regierung zu sprechen‘, sagte Oettinger am Dienstag in Stuttgart zur Forderung von Bernhard Prinz von Baden, die Gespräche über badische Kulturgüter wieder aufzunehmen. Am Ablauf ändere das aber nichts, sagte der Regierungschef.“

7.3.2007

SPD-Landtagsfraktion: „Nun also doch: Gemälde aus dem Bestand der Zähringer-Stiftung vom Haus Baden versteigert“
„Landesregierung soll umgehend Regress-Ansprüche prüfen“
„Die heute bekannt gewordene Versteigerung eines Bildes aus den Beständen der Zähringer-Stiftung durch das Haus Baden wirft nach Auffassung des Karlsruher SPD-Abgeordneten Johannes Stober ein neues Licht auf die beabsichtigte Übereinkunft zwischen dem Land und dem Haus Baden.“

BNN: „Das Haus Baden muss erst einmal warten – Staatssekretär Dietrich Birk vor der Kulturkonferenz der Technologieregion“
„‚Das Land kann sich nicht unter Druck setzen lassen‘, erklärte jetzt Dietrich Birk vor der Kulturkonferenz der Technologieregion Karlsruhe. Der Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst nahm mit seiner Aussage Bezug auf die neuerlichen Bemühungen der Adelsfamilie von Baden, vom Land Baden-Württemberg 70 Millionen Euro zu erhalten.“

BNN: „Kommt Zeit, kommt Rat / von Michael Hübl“
„Im so genannten Kulturgüterstreit kommen gegenwärtig aus Stuttgart klare Signale: Die Arbeit der Expertengruppe, die prüfen soll, welche der vom Haus Baden als Eigentum reklamierten Gegenstände überhaupt noch im Besitz der Adelsfamilie sein könnten, braucht Zeit. Diese Zeit werde man sich nehmen, erklärte dieser Tage Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Recht so. Denn inzwischen hat sich gezeigt, dass offenbar auch bei der Versteigerung von badischen Besitztümern vor zwölf Jahren in Baden-Baden die Eigentumsverhältnisse durchaus nicht so eindeutig waren, wie lange angenommen wurde.“

BNN: „Bild aus Zähringer-Stiftung versteigert – Entgegen bisherigen Beteuerungen ist bei der Sotheby's-Versteigerung 1995 auf dem Neuen Schloss in Baden-Baden mindestens ein Gemälde aus Beständen der so genannten Zähringer- Stiftung unter den Hammer gekommen. Das geht aus einer Antwort des Kunstministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor. Bei dem Werk handelt es sich um das Stück ‚Hirtenidylle‘ von Georg Otto Eduard Saal. Es ist in Band fünf des Auktionskatalogs unter der Nummer 4293 aufgeführt und erzielte einen Erlös von 60 000 Mark.“ Weitere Informationen

Badische Zeitung: „Land bleibt auf Kurs gegenüber Haus Baden“
„Im Streit um die Zukunft von Schloss Salem sowie um den Finanzausgleich zwischen dem Lamd und dem Haus Baden hat sich Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) gesprächsbereit gezeigt. In der Sache will er aber hart bleiben. ‚Der Prinz von Baden hat jederzeit die Möglichkeit, mit der Regierung zu sprechen‘, sagte er. Am Ablauf ändere das aber nichts.“

Damals: „Karlsruher Tulpenbuch im Internet“
„Blumenzucht und Blumenmalerei waren eine zeittypische Liebhaberei barocker Fürsten. Insbesondere die Tulpe, erst um die Mitte des 16. Jahrhunderts in Europa bekannt geworden, erfreute sich wegen ihrer fast unübersehbaren Sortenvielfalt größter Beliebtheit. Für ihre Zwiebeln wurden zeitweise phantastische Preise gezahlt. Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach (1679–1738), selbst ein passionierter Gärtner, den man oft schon im Morgengrauen mit dem Spaten hantieren sah, konnte gegen Ende seines Lebens im Karlsruher Schlossgarten mehr als 5000 Tulpensorten bewundern. Die Badische Landesbibliothek bewahrt einen Band mit 72 Blumendarstellungen aus der Zeit Karl Wilhelms (um 1730). Dieses berühmte Karlsruher Tulpenbuch ist jetzt im Internet frei zugänglich.“

Bönnigheimer Zeitung: „HAUS BADEN – Oettinger ist gesprächsbereit“
„Im Streit über die Zukunft von Schloss Salem hat sich Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) gesprächsbereit gezeigt, in der Sache will er aber hart bleiben. ‚Der Prinz von Baden hat jederzeit die Möglichkeit, mit der Regierung zu sprechen‘, sagte Oettinger gestern in Stuttgart zur Forderung von Bernhard Prinz von Baden, die Gespräche über badische Kulturgüter wieder aufzunehmen. Am Ablauf ändere das aber nichts, sagte der Regierungschef. ‚Erst die Gutachter, dann die Folgerungen und dann die Entscheidungen.‘ Oettinger sagte, die Prüfung der Eigentumsfragen werde spätestens in einem halben Jahr abgeschlossen sein. Er rechne nicht damit, dass das Haus Baden das Schloss mit seinen Sammlungen verkaufen wolle.“

8.3.2007

BNN: „‚Hui Buh‘ der Landesregierung“
„Mit scharfer Kritik am Stuttgarter Kunstministerium haben Grüne und SPD im Landtag auf die neueste Entwicklung im Kulturgüterstreit reagiert. Von einem Chaos im Hause des Wissenschaftsministers Peter Frankenberg spricht der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Jürgen Walter. Frankenberg habe offenbar selbst den Überblick verloren, mutmaßt Walter.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Salem – Streit um Kulturgüter verschärft“
„Der Streit um den Verkauf badischer Kunstgegenstände erhält neue Nahrung. Inzwischen wird bekannt, dass schon 1995 ein wertvolles Gemälde der Zähringer-Stiftung trotz eines Verbotes bei Sotheby's versteigert wurde.“

Stuttgarter Zeitung: „Markgrafen im Zwielicht“
„Das Kunstministerium hat gegenüber dem Grünen-Abgeordneten Jürgen Walter bestätigt, dass das badische Markgrafenhaus 1995 mindestens ein Gemälde womöglich rechtswidrig versteigert hat. Die Ermittlungen sind eingeleitet.“

Sindelfinger/Böblinger Zeitung: „Streit um Baden-Kunst zieht Kreise / von Arnold Rieger“
„Das Haus Baden hat bei der großen Auktion 1995 auch Kunstwerke versteigert, die ihm wahrscheinlich gar nicht gehörten. Die Landesregierung räumte jetzt ein, dass dabei auch zwei Gemälde aus der Zähringerstiftung unter den Hammer kamen.“

Bönnigheimer Zeitung: „KULTURGÜTERSTREIT / DOCH GEMÄLDE DER ZÄHRINGER-STIFTUNG VERKAUFT – Grünen-Kritik: Chaos im Wissenschaftsministerium“
„Dem Wissenschaftsministerium fehlt in Sachen badische Kulturgüter offenbar seit langem der Überblick. Auf Anfrage des Grünen-Abgeordneten Jürgen Walter musste es jetzt doch eine falsche Beurteilung aus dem Jahr 1995 einräumen, die noch im Januar wiederholt worden war.“

Schwäbische Zeitung online: „Seltsame Blüten im Handschriftenstreit“
„Der Streit um die Eigentumsverhältnisse wertvoller Kunstschätze im so genannten Handschriftenstreit in Baden-Württemberg treibt immer seltsamere Blüten. Nachdem Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Versteigerung kostbarer Gemälde Mitte der 90er Jahre aufgekommen waren, wird inzwischen sogar die legale Existenz der Zähringer-Stiftung selbst in Frage gestellt. Von den Besitzverhältnissen innerhalb dieser Stiftung hing damals der Verkauf der Bilder ab.“

9.3.2007

BNN: „Wilder Wirbel um die Stiftung – Kurioser Handschriftenstreit“
„Der Streit um die Eigentumsverhältnisse wertvoller Kunstschätze im so genannten Handschriftenstreit treibt immer seltsamere Blüten. Nachdem Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Versteigerung kostbarer Gemälde Mitte der 90er Jahre aufgekommen waren, wird inzwischen sogar die legale Existenz der Zähringer-Stiftung selbst infrage gestellt.“

ka-news.de: „Ausverkauf von Kulturgütern? – Haus Baden versteigerte Stiftungs-Gemälde“
„Mit der Versteigerung des Gemäldes ‚Hirtenidylle‘ aus den Beständen der Zähringer-Stiftung geht es in die nächste Runde beim Streit um den Verkauf von badischen Kulturgütern.“

Badische Zeitung: „Die Lage wird immer verzwickter – Hat das Haus Baden ein Kunstwerk verkauft, das ihm gar nicht gehörte? / Zweifel an der Rechtsgültigkeit der Zähringer-Stiftung“
„Die Rechtsverhältnisse zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Haus Baden sind verzwickt. Wie verzwickt, hat der Streit zu Tage gefördert, wem die Kunstschätze des ehemaligen badischen Großherzogtums gehören. Weil so vieles unklar ist, wird macher Verkauf von Kunstwerken durch das Haus Baden in seiner Rechtmäßigkeit fragwürdig. Etwa die Versteigerung eines Gemäldes, das 1995 bei Sotheby's in London 60 000 Mark (31 000 Euro) gebracht hat.“

Archivalia: „Zähringer-Stiftung: Presse vermeldet aufgeregt Neuigkeiten, die für uns keine sind“

Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates und der ConBrio Verlagsgesellschaft: „Bundesrat billigt UNESCO-Kulturgut-Übereinkommen“
„Der Bundesrat hat den Weg zur Ratifizierung des UNESCO-Kulturgut-Übereinkommens vom November 1970 frei gemacht. Mehr als 36 Jahre nach der Annahme des Vertragswerkes durch die UNESCO-Generalkonferenz billigte die Länderkammer am Freitag in Berlin eine entsprechende Gesetzesvorlage der Bundesregierung. Der Bundestag hatte den Regierungsentwurf bereits Anfang Februar verabschiedet.“

10.3.2007

F.A.Z.: „Tricks im Hause Baden – Verkauf von fremdem Eigentum“
„Der Streit um den Verkauf badischer Kunstgegenstände hört nicht auf. Die Landesregierung hat auf eine Anfrage der Fraktion der Grünen jetzt eingeräumt, dass vom Haus Baden im Jahr 1995 zwei Gemälde bei Sotheby's versteigert worden sind, die Eigentum der Zähringer-Stiftung waren.“

11.3.2007

Der Sonntag: „Vom reichen Kloster zum teuren Erbe“
„Es war eine Drohung im gepflegten Stil, mit der Prinz Bernhard von Baden an die Öffentlichkeit ging. Seine Familie sehe sich außerstande, die Anlage von Schloss Salem am Bodensee weiter zu finanzieren, die Banken drängen (DER SONNTAG berichtete).“

12.3.2007

bwWoche: „Oettinger wartet im Kulturgüter-Streit Gutachten ab“
„Die Landesregierung von Baden-Württemberg will sich im Kulturgüter-Streit mit dem Markgrafenhaus Baden nicht unter Druck setzen lassen. Die Landesregierung halte daran fest, zunächst die Eigentumsfragen von Experten klären zu lassen, sagte Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) in Stuttgart. Er stellte jedoch in Aussicht, dass die hierfür eingesetzte Kommission ihre Arbeit in weniger als einem halben Jahr beenden werde. Der Generalbevollmächtigte des Adelshauses, Bernhard Prinz von Baden, hatte eine schnelle Lösung in der Auseinandersetzung angemahnt.“

bwWoche: „Stuttgarter Nachrichten: Bedrängt“
„Adel schützt vor Pleite nicht. Das Haus Baden ist ein Wirtschaftsbetrieb, der in den letzten Jahren eher schlecht als recht über die Runden kam. Warum auch sollte es der früheren Herrscherfamilie besser ergehen als anderen Mittelständlern? Wenn dann noch ein Erbe der Größe Salems die Bilanz trübt, spürt auch ein einstmals so reiches Haus wie das badische die Macht der Banken. Das neuerliche Drängen, das Land möge sich endlich am Erhalt des Schlosses beteiligen, lässt den Griff der Gläubiger erahnen.“

13.3.2007

Damals: „Voller Veranstaltungskalender in Salem – Barock- und Zisterziensertage im Schloß am Bodensee“
„Im Rahmen einer Pressekonferenz im Stuttgarter Haus der Geschichte hat Bernhard Prinz von Baden das Veranstaltungsprogramm des Schlosses Salem für das Jahr 2007 vorgestellt. Das vielfältige Programm sieht neben zahlreichen Musik- und Gastronomie-Events auch poetische Lesungen und mehrere Ausstellungen vor. Musik und Weinkultur stehen in Salem dieses Jahr im Vordergrund, doch auch Geschichtsinteressierte kommen bei den Barocktagen im Juli und den Zisterziensertagen in September auf ihre Kosten.“

14.3.2007

swr.de: „Keine Einsicht in Akten der Zähringer-Stiftung“
„Die Regierungsakten zu den umstrittenen Plänen zum Verkauf von Handschriften der Zähringer-Stiftung bleiben nach dem Willen der meisten Landtagsabgeordneten geschlossen. Die CDU/FDP-Mehrheit lehnte Anträge der Grünen auf Einsicht in die Papiere zur Stiftung ab. Derzeit klärt eine Expertenkommission die Frage, welche Gemälde und Handschriften dem Land gehören, welche dem Haus Baden und welche der Zähringer-Stiftung. Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) kündigte im Landtag an, dass die Expertenkommission im Herbst ihre Ergebnisse vorlegen soll. Bis dahin bleibt wohl unklar, wer die Sanierung von Schloss Salem finanzieren soll.“

swr.de: „Landtag debattiert über RAF und Kinderbetreuung“
„Weitere Themen für die Abgeordneten sind die Ferienregelung im Land, die Finanzierung für den Erhalt der badischen Kulturgüter und das geplante Rauchverbot an den Schulen.“

südwest presse: „Akten zu Zähringer-Stiftung bleiben zu – Landtag lehnt Einsicht ab“
„Trotz neuer Gerüchte bleiben die Regierungsakten zur umstrittenen Zähringer-Stiftung nach dem Willen der meisten Landtagsabgeordneten geschlossen. Die CDU/FDP-Mehrheit lehnte am Mittwoch Anträge der Grünen auf Einsicht in die Papiere zur Stiftung ab. CDU und FDP wollen die Arbeit einer Expertenkommission abwarten, die im Streit um Kunstschätze die Besitzverhältnisse klären soll.“

15.3.2007

BNN: „Kulturgüterstreit: Druck steigt weiter“
„Eine Verquickung der Zukunftssicherung von Schloss Salem mit der Frage nach den Besitzverhältnissen von Kulturgütern des Hauses Baden ist nach Ansicht der SPD im Landtag nicht akzeptabel. Das hat gestern der Karlsruher Abgeordnete Johannes Stober im Landtag deutlich gemacht. Auch die Grünen sind dieser Ansicht. In der Debatte warf die Opposition der Landesregierung abermals dilettantisches Vorgehen vor und erhöhte den Druck.“

Badische Zeitung: „Vor Juli keine Entscheidung – Staatsgerichtshof braucht Zeit“
„Erst im Juli wird der Staatsgerichtshof entscheiden, ob der von der SPD im Landtag beantragte Untersuchungsausschuss zum Streit um die badischen Kunstschätze eingesetzt werden muss oder nicht, erklärte Gerichtspräsident Eberhard Stilz auf Anfrage. Die Regierungsparteien CDU und FDP hatten den Antrag abgelehnt, weil es sich bei dem zwischen Land und dem Haus Baden ins Auge gefassten millionenschweren Vergleich zum Erhalt von Schloss Salem um noch nicht abgeschlossenes Regierungshandeln gehe. Die SPD erhob darauf Klage vor dem Staatsgerichtshof. Auch die wissenschaftliche Aufarbeitung der zwischen Land und Haus Baden strittigen Eigentumsfragen im Zusammenhang mit den badischen Kunstschätzen zieht sich hin.“

ka-news: „Verkauf von Kulturgütern – Regierungsakten bleiben geschlossen“
„Die Regierung im Stuttgarter Landtag will sich nicht in die Karten schauen lassen, wenn es um den umstrittenen Verkauf von Handschriften aus dem Besitz der Zähringer-Stiftung geht. Die Akten bleiben geschlossen, entschied gestern die CDU/FDP-Koalition im Landtag. Die Grünen hatten in Stuttgart einen entsprechenden Antrag gestellt.“

Bönnigheimer Zeitung: „KULTURGÜTERSTREIT / Staatsgerichtshofurteil erst im Juli – Landtag muss warten“
„Die Aufklärung im Kulturgüterstreit zieht sich. Ob ein Untersuchungsausschuss legal ist, wird man erst im Juli wissen. Und die Baden-Experten brauchen wohl bis Herbst. Erst im Juli wird der Staatsgerichtshof entscheiden, ob der von der SPD im Landtag beantragte Untersuchungsausschuss zum Streit um die badischen Kunstschätze eingesetzt werden muss oder nicht.“

17.3.2007

Archivalia: „Genialste Fälschung seit der Konstantinischen Schenkung“

Stuttgarter Zeitung: „Die Schenkung / Von Reiner Ruf“
„Salem war ein Problem gewesen, lange hatten Frankenberg und Stratthaus gezerft. Der für die Schlösser im Land zuständige Finanzminister wollte die gewaltige Anlage partout nicht haben, weil es zum Dach hereinregnete und die Sanierung eine Menge von Geld kostete, das er für ein neues Regierungsviertel in Stuttgart vorhalten musste. Schließlich verfiel Stratthaus auf die Idee, Salem der Universität Freiburg zu vermachen. Für die war Frankenberg zuständig, also musste der Kunstminister, der im Hauptberuf Wissenschaftsminister war, die Sanierung von Salem bezahlen. Natürlich sträubte sich Frankenberg. Bis ihm Stratthaus vorschlug, die Studiengebühren zu erhöhen.“ Weitere Informationen

19.3.2007

bwWoche: „Tag + Landtag + Land“
„Das Thema ‚Kunstschätze Baden‘ gehört inzwischen zu den Dauerbrennern im Landtag. Eine Ursache dafür ist, dass immer wieder Neuigkeiten auf den Tisch kommen. Der Grüne Jürgen Walter hat jetzt herausgefunden, dass bereits 1995 vom Haus Baden zwei Bilder verkauft worden sind, die ihm nicht gehörten. Dies musste Kunstminister Peter Frankenberg (CDU) einräumen. Dennoch forderten er und die Sprecher der Regierungskoalition die Opposition dazu auf, die Ergebnisse der Expertenkommission abzuwarten. Ihr gehören Wissenschaftler an, die endgültig klären sollen, welche Kunstschätze dem Land gehören. Bis wann sie zu Potte kommen werden, ist unklar. Frankenberg hofft auf den Herbst.“

22.3.2007

Stadt Marbach am Neckar: „Schillerpreisträger 2007 steht fest – Die Schillerstadt hat sich für Prof. Dr. Dieter Mertens entschieden“
„Aufsehen erregte Mertens Anfang November 2006, als es ihm gelang, im Streit um die Handschriften der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe und die Kulturgüter des Hauses Baden den Beweis zu führen, dass, entgegen der Ansicht baden-württembergischen Landesregierung, die Markgrafentafel von Hans Baldung Grien nicht dem Haus Baden, sondern seit 1930 dem Land Baden-Württemberg gehört.“

23.3.2007

Bietigheimer Zeitung: „SCHILLERPREIS – Marbach ehrt Historiker Mertens“
„Der Historiker Dieter Mertens ist der Schillerpreisträger 2007 der Stadt Marbach. Der 67-jährige emeritierte Professor soll für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden.“

25.3.2007

Der Tagesspiegel: „Aus der Vergangenheit zurück – Wettiner fordern wieder Dresdner Kunstschätze“
„Als das Deutsche Kaiserreich 1918 unterging und mit ihm all die regierenden Fürstenhäuser, unterließ es die Republik, den Adelsbesitz kurzerhand zu übernehmen. Es bedurfte mannigfaltiger Verhandlungen, die zumindest in Sachsen zufriedenstellend ausfielen.“

27.3.2007

Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates und der ConBrio Verlagsgesellschaft: „Kulturpolitik braucht engagierten Journalismus“
„Der politik und kultur-Journalistenpreis (puk-Journalistenpreis) wird zum vierten Mal ausgeschrieben. Mit dem puk-Journalistenpreis wird die allgemeinverständliche Vermittlung kulturpolitischer Inhalte in Print-Medien, dem Hörfunk, dem Fernsehen und dem Internet ausgezeichnet. politik und kultur ist die Zeitung des Deutschen Kulturrates und erscheint sechs Mal im Jahr.“

28.3.2007

F.A.Z.: „Jetzt steht die Handschriftenaffäre schon in der Bibliothek – Der Skandal ist zum Buch geworden, gehört aber lange noch nicht zu den Akten: Die Stuttgarter Landesregierung lässt die Kultur prophylaktisch bluten“ Von Rose-Maria Gropp

F.A.Z: „Dieter Mertens – Schillerpreis der Stadt Marbach“
„Der Historiker Dieter Mertens erhält den Schillerpreis der Stadt Marbach. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird Mertens, der zuletzt einen Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte in Freiburg innehatte, für seine Forschungen zur südwestdeutschen Landesgeschichte zurkannt.“

Archivalia: „Buchpräsentation zu den Handschriften der Badischen Landesbibliothek und der Causa Karlsruhe“

Archivalia: „Die bedeutendste fürstliche Büchersammlung der frühen Neuzeit soll verhökert werden“

Archivalia: „Protestschreiben des Ulmer Vereins zur geplanten Zerschlagung des Bestandes der Karlsruher Handschriften“

29.3.2007

BNN: „Pflichtlektüre zu einer kostbaren Bücherwelt – Handschriften der Landesbibliothek als bedrohtes Kulturerbe: Neuer Band vorgestellt“
„Eine Kampfschrift? Beileibe nicht, sagte der Karlsruher Bibliotheksdirektor Peter Michael Ehrle gestern bei der Vorstellung eines neuen Buchs in der Badischen Landesbibliothek, dessen brisanter Anlass den Verdacht einer kämpferischen Absicht zunächst durchaus nahelegt.“

Archivalia: „Neue Parlamentaria zur Causa Karlsruhe“

Archivalia: „Dieter Mertens erhält Schillerpreis der Stadt Marbach“
„Der Historiker Dieter Mertens erhält den mit 5000 Euro dotierten Preis für sein Lebenswerk, aber die Jury würdigte insbesondere den Baldung-‚Scoop‘: http://archiv.twoday.net/stories/2880867/

Landesvereinigung Baden in Europa: „Ein Buch zu dem Thema Handschriftensammlung“
„Die Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek: Bedrohtes Kulturerbe?“

30.3.2007

FAZ: „Wer weitere Schwabenstreiche verhindern will, lese dieses Buch! – Damit der Staat nicht Kunstwerke kauft, die ihm schon gehören: Winfried Klein hält dem Haus Baden den rechtshistorischen Spiegel vor“

Stuttgarter Zeitung: „Ein Lehrstück in Sachen Kulturpolitik – Über den ‚Handschriftenstreit‘ zwischen der Landesregierung und dem Haus Baden informiert ein neues Buch“
„Ein schmales, aber substanzreiches Buch, das noch einmal alle Aspekte des Streits um die badischen Kulturgüter darstellt, ist jetzt in Karlsruhe präsentiert worden. Der Konflikt, der beinahe zu einem badisch-schwäbischen Kulturkampf wurde, ist noch immer nicht ausgestanden. Das waren noch Zeiten, als die Landesregierung immer betonte, dass die Kultur etwas wert sei.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „1000 Jahre altes Buch fürs neue Museum“
„Der berühmte Mönch Hermann der Lahme (1013–54) dürfte darin mit großem Interesse geschmökert haben – ebenso wie viele andere Klosterbrüder seiner Zeit und in den Jahrhunderten danach: Das so genannte ‚Hausbuch‘ des Benediktiner-Klosters Reichenau war ein Standardwerk für die Gemeinschaft, sozusagen das Einmaleins der Abtei. In ihm hatte man die Geschichten der auf der Insel verehrten Heiligen und der im Kloster verwahrten Reliquien in einem Band versammelt. Zur Eröffnung der neuen Museumseinheiten am morgigen Samstag kehrt das rund 1000 Jahre alte Originalbuch an seinen Ursprungsort zurück.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Geist der Reichenau in Buchform“
„Nun können die Reichenauer aber unverhofft in der mit rund 200 Quadratmetern Ausstellungsfläche größten der drei neuen Museumseinheiten, die hierfür eingerichtet wurden und morgen eröffnet werden, doch eine Originalhandschrift aus der früheren Klosterbibliothek zeigen: Das so genannte Hausbuch der vom Wanderbischof Pirmin 724 gegründeten Abtei, das im 10. und 11.Jahrhundert geschrieben wurde und nun in dem architektonisch unspektakulären, nahezu fensterlosen Neubau in Mittelzell bis Anfang Juni zu sehen sein wird.“

Archivalia: „Aus der Kommission Altes Buch (KAB) im BVB“

31.3.2007

Die Zeit: „Unesco-Welterbe: Drei neue Museumspavillons auf Reichenau – Auf der Weltkulturerbe-Insel Reichenau werden künftig drei neue Mini-Museen über die historische Bedeutung der Bodensee-Insel informieren. Etwa eine Million Tagestouristen kommen jährlich nach Reichenau.“

Stuttgarter Zeitung: „Ein Hausbuch aus dem zehnten Jahrhundert als Attraktion – Mit drei neuen Museumspavillons will die Insel Reichenau ihren Besuchern vermitteln, warum sie zum Unesco-Weltkulturerbe gehört“
„Hauptattraktion aber wird ein so genanntes Hausbuch aus dem 10. Jahrhundert sein. Darin enthalten sind lateinische Texte über den Evangelisten Markus und weitere verehrte Heilige sowie eine Geschichte über eine Heilig-Blut-Reliquie von Jesus.“

Pforzheimer Zeitung: „Drei neue Museumspavillons auf der Insel Reichenau – Auf der Weltkulturerbe-Insel Reichenau werden künftig drei neue Museumspavillons über die historische Bedeutung informieren. Die Mini-Museen auf der Bodenseeinsel wurden am Samstag von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) eingeweiht.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Drei neue Museumspavillons auf der Insel Reichenau – Auf der Weltkulturerbe-Insel Reichenau werden künftig drei neue Museumspavillons über die historische Bedeutung informieren. Die Mini-Museen auf der Bodenseeinsel wurden am Samstag von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) eingeweiht.“