Die BLB
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Aktuelles

1. Oktober bis 6. Oktober 2006

1.10.2006

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Warum man Handschriften anfassen muß“ Weitere Informationen

Frankfurter Rundschau: „Kanzleramt prüft Ausfuhrverbot für Karlsruher Handschriften“
„Im Streit um den geplanten Verkauf von kulturhistorisch bedeutenden Handschriften der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe lässt Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) ein Ausfuhrverbot prüfen. Nach dpa-Informationen erwägen Experten in Neumanns Büro, die Handschriftensammlung möglicherweise auf die Liste nicht veräußerbarer nationaler Kulturgüter setzen zu lassen.“

La Tribune de l'Art: „Les manuscrits de la Badische Landesbibliothek menacés de vente“

Der Tagesspiegel: „Erbe zu verscherbeln – Trotz Proteststurm: Baden-Württemberg will 3500 Handschriften verkaufen, um ein Schloss zu sanieren“

Der Sonntag: „Ausfuhrverbot wird geprüft“ und „Sogar aus den USA kommen die Proteste“
„Der Streit um den geplanten Verkauf von Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe im Wert von 70 Millionen Euro beschäftigt inzwischen offenbar auch das Kanzleramt.“

Boulevard-Baden.de, Seite 6: „Stadt kämpft für Erhalt der Handschriften – Viele Bürger sind entsetzt über den beabsichtigten Verkauf des einmaligen Kulturerbes“
„Die Resolution war am Dienstag perfekt: Einstimmig lehnte der Gemeinderat den Verkauf der historischen Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek zu Gunsten der Schloss- und Klosteranlage Salem ab.“

Forum Bestandserhaltung: „Drohender Verlust von unersetzlichem Kulturgut: Das Land Baden-Württemberg will mittelalterliche Handschriften veräussern“

Archivalia: „Karlsruhe: Sattes Presseecho“

Archivalia: „Audio-Dateien zur Causa Karlsruhe“

2.10.2006

DER SPIEGEL: „Unter dem Hammer – Länder und Kommunen entdecken die Kunstschätze aus Museen und Archiven als stille Reserve zum Stopfen von Haushaltslöchern“
„Diese Post hatte es in sich. 19 Professoren berühmter Universitäten wie Harvard, Princeton, Yale und Oxford fühlten sich letzte Woche benüßigt, der Regierung Baden-Württemberg die Leviten zu lesen.“

DIE ZEIT: „Landesherren – einst und jetzt – Wie das Haus Baden und der baden-württembergische Ministerpräsident kultur- und geschichtsvergessen handeln“

DIE ZEIT: „Kulturgüter: ‚Barbarisch‘ – Protestaufruf gegen geplanten Handschriften-Verkauf – Der Protest gegen den geplanten Verkauf von wertvollen Handschriften der Badischen Landesbibliothek durch die baden-württembergische Landesregierung wird schärfer.“

Archivalia: „Was wird aus den Handschriften der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe?“
Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse – Samstag, den 7. Oktober 2006, 14.30 Uhr

Archivalia: „Dreister Zugriff“

Archivalia: „Satzung der Zähringer Stiftung“

Archivalia: „Hinkender Gaul“

Archivalia: „Wir sind die wahren Eigentümer der Karlsruher Handschriften“

Archivalia: „Online-Petition mit über 2500 Unterzeichnern geschlossen“

Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft e.V.: „Stellungnahme und Presseerklärung zum geplanten Verkauf von Handschriftenbeständen der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe“
„Mit Entsetzen und Empörung haben die Mitglieder der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft davon Kenntnis erhalten, dass die Regierung des Landes Baden-Württemberg sich in einem beispiellosen "Deal" anschickt, die renommierte Badische Landesbibliothek durch den Verkauf ihrer wertvollsten Handschriftenbestände in ihrem Kern zu zerstören.“

BNN: „Protest gegen ‚Ausverkauf‘ – Bürger unterschreiben gegen den Verkauf von Handschriften“
„Ich sehe einfach nicht ein, dass hier historisches Gut verscherbelt werden soll“

Badische Zeitung: „Die Sammlung ist das Buch – Das Land will Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek verkaufen: Was steht da eigentlich auf dem Spiel?“ Weitere Informationen

bw-woche: „Schloss und weg – Landesregierung will Schloss Salem retten und dafür Handschriften verkaufen, jetzt ist sie in Erklärungsnot“

Archivalia: „Protestresolutionen in Sachen Karlsruher Handschriftenverkäufe“

Archivalia: „Landtag wird sich mit der Causa Karlsruhe befassen“

Verband deutscher Archivarinnen und Archivare: „Geplanter Verkauf von Handschriften der Badischen Landesbibliothek“
„Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare schließt sich den Protesten gegen den Plan der baden-württembergischen Landesregierung an, Handschriften der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe zu verkaufen.“

ver.di: „Verband deutscher Schriftsteller (VS) fordert Besucher der Frankfurter Buchmesse auf, mit ihrer Unterschrift gegen den Ausverkauf mittelalterlicher Handschriften zu protestieren“ 
siehe hierzu: Presseinformation des Verbands deutscher Schriftsteller (VS): „Der Vorsitzende des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di, Imre Török, und der VS Baden-Württemberg fordern Ministerpräsident Oettinger dringend auf, die geplante Veräußerung der wertvollen Handschriften der Badischen Landesbibliothek zu verhindern.“

ka-news: „Handschriften im Ausverkauf: Wogen schwappen über den großen Teich“
„Nicht nur im Badischen sorgt der geplante Verkauf wertvoller Handschriften aus dem Bestand der Badischen Landesbibliothek (BLB) (ka-news berichtete) für Empörung.“

Yahoo: „Deutsche Bibliotheken empört“
„Der geplante Verkauf von wertvollen Handschriften der Badischen Landesbibliothek stößt beim Deutschen Bibliotheksverband (DBV) auf große Empörung. Die mit öffentlichen Mitteln erschlossenen Handschriften gehörten zum kulturellen Erbe Deutschlands und des christlichen Abendlandes, betonte der Verband am Montag in Stuttgart. Ihr Verkauf an private Sammler hätte zur Konsequenz, dass sie der Forschung und der Öffentlichkeit für immer entzogen würden.“

FAZ: „Die Bibliothek als Jagdgrund – Handschriften für Fürsten: Zweihundert Jahre nach der Säkularisation in Baden droht uns wieder ein schlimmer Verlust“
FAZ: „Alles klar – Stellungnahme des Hauses Baden reklamiert das Eigentum“
„Nun gibt es eine erste Stellungnahme des Hauses Baden, die dieser Zeitung vorliegt.“
Weitere Informationen

FAZ: „Kritik an Verkauf von Handschriften“
„Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Peter Strohschneider, hat den von der baden-württembergischen Landesregierung geplanten Verkauf von Bibliotheksgut scharf kritisiert.“ Weitere Informationen: Nachgefragt bei Prof. Peter Strohschneider“ 

inetbib: Pressemitteilung zum beabsichtigten Verkauf eines Teils der Handschriften der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe

Deutscher Bibliotheksverband, Sektion 4 – Wissenschaftliche Universalbibliotheken: „DBV-Newsletter – Ausgabe 101“
„Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. ist entsetzt, dass die Landesregierung von Baden-Württemberg plant, einem Verkauf der Handschriften des Hauses Baden, die den wertvollsten Bestand der Badischen Landesbibliothek bilden, auf dem freien Markt zur Deckung einer fehlenden Finanzierung des Fürstenhauses zuzustimmen. Sowohl der Deutsche Bibliotheksverband als auch die Sektion IV (Wissenschaftliche Universalbibliotheken) des Deutschen Bibliotheksverbands haben sich mit Pressemitteilungen den zahlreichen Protesten angeschlossen.“

Deutscher Bibliotheksverband, Sektion 4 – Wissenschaftliche Universalbibliotheken: Pressemitteilung zum beabsichtigten Verkauf eines Teils der Handschriften der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe
 „Die Sektion IV (Wissenschaftliche Universalbibliotheken) des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) reagiert mit völligem Unverständnis und großer Empörung auf die bekannt gewordenen Pläne des Landes Baden-Württemberg, einen Großteil der Handschriften der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe zum Kauf freizugeben.“

DIE WELT: „Badischer Handschriftenstreit – Baden-Württemberg plant den Streit mit dem Haus Baden über ein Paket badischer Kunstschätze mit einem geschätzten Wert von 300 Millionen Euro zu beenden. Kulturstaatsminister Neumann lässt ein Ausfuhrverbot prüfen.“

Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates, ConBrio Verlagsgesellschaft: „‚Barbarisch‘ – Protestaufruf gegen geplanten Handschriften-Verkauf“

Deutschlandradio: „Handschriftenstreit: Bund prüft offenbar Exportverbot“
„Der badische Handschriften-Streit hat endgültig die Bundesebene erreicht. Kulturstaatsminister Neumann prüft offenbar ein Exportverbot für die Dokumente.“

ka-news.de: „Kleine Karlsruher Bibliothek: Auf den literarischen Spuren der Stadt“

Frankfurter Rundschau: „Hüter und Verwalter“
„Der Plan, mittelalterliche Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe auf den Kunstmarkt zu werfen, um mit dem erhofften Erlös von 70 Millionen Euro das dem Markgrafen von Baden gehörende Schloss Salem und das dazugehörige Münster zu sanieren, hat viele Facetten: kulturpolitische, finanzielle, kulturgeschichtliche und konservatorische. Den irritierendsten Aspekt bildet die staatsrechtliche Seite. Der Markgraf von Baden ist der Auffassung, die Bibliotheks- und Handschriftenbestände seien nach wie vor Privateigentum des ehemaligen Herrscherhauses Baden, über das er wie jeder Erbe frei verfügen könne.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Kanzleramt prüft Ausfuhrverbot“

3.10.2006

Archivalia: „National wertvolles Kulturgut“

Cronaca: „Cultural suicide at Karlsruhe“
„This story has remained essentially invisible outside Germany, and I'm not sure why. It's been headline news there: a proposed selloff of 3500 of the 4200 medieval manuscripts – many of them of the highest importance – in the Badische Landesbibliothek of Karlsruhe. Worse, the money wouldn't even go to the library, or even to any public entity: The Counts of Baden are broke and need 70 million euros to fix up their Castle.“

Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen (KNAW): „International librarians concerned about manuscripts of Baden-Württemberg“
„Dr Alex Byrne, President of the International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA), expressed dismay when he heard of the planned sale of the manuscripts of the House of Baden by the provincial government of Baden-Württemberg.“

4.10.2006

Offener Brief an den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg und die Abgeordneten des Landtags von Baden-Württemberg – von über 2500 Fachleuten unterzeichnet 

Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke, Offener Brief an Ministerpräsident Öttinger: „Erhalten sie die kulturelle Identität des Badischen Landesteils Baden-Württembergs - Verhindern Sie den Verkauf der Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek“

InetBib: „International librarians concerned about manuscripts of Baden-Württemberg“
„It is understood that the sale is intended to finance the preservation of the Salem castle, the last castle of the house of Baden, and its ongoing maintenance. While this is desirable, it must not be done at the expense of this important collection of manuscripts.“

Erzdiözese Freiburg: „Sorge um Handschriften – Erzbischof Zollitsch schreibt Ministerpräsident Oettinger“
„In einem Brief an Ministerpräsident Günter H. Oettinger äußert der Freiburger Erzbischof insbesondere die Befürchtung, dass davon auch Bestände betroffen sein sollen, die im Rahmen der Auflösung der Klöster vor 200 Jahren vom Markgräflichen Haus Baden übernommen worden waren.“

Union der deutschen Akademien der Wissenschaften: „Wider die Veräußerung der Karlsruher Handschriften“
„Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, zu deren zentralen Aufgaben die Edition der handschriftlichen Überlieferung gehört, begrüßt und unterstützt den Protest namhafter britischer, amerikanischer und deutscher Mediävisten gegen das Ausweiden und Zerstreuen der einzigartigen Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek.“

DIE ZEIT: „Handschriften-Verkauf: Weitreichende Kritik aus aller Welt – Trotz nationaler und internationaler Proteste hält das baden-württembergische Kunstministerium am geplanten Verkauf wertvoller Handschriften der Badischen Landesbibliothek fest.“

Stuttgarter Zeitung: „Erbprinz von Baden schließt Rechtsstreit mit dem Land aus“ 

FAZ, Leserbrief, zu „Kuhhandel mit Büchern“ von Rose-Maria Gropp (F.A.Z. vom 22.9.2006): „Eine schmerzende Wunde“ und „Veruntreuung von Staatseigentum“ Weitere Informationen

BAM-Portal: Literatur und Dokumente über die Handschriften der Badischen Landesbibliothek auf www.bam-portal.de

BNN: „Auf der Suche nach einer ‚intelligenten Lösung‘ – CDU-Landtagsabgeordnete gegen Verkauf wertvoller Handschriften / SPD und Grüne warten auf Antwort“
„Katrin Schütz kann sich vor Zuschriften und Anrufen kaum retten. Seit bekannt ist, dass das Land Baden-Württemberg den Verkauf von kulturhistorisch wertvollen Handschriften plant, um Ansprüche des Hauses Baden zu befriedigen, appellieren viele Bürger an die Karlsruher CDU-Landtagsabgeordnete, die zugleich stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst ist, einen solchen Ausverkauf könne sie doch nicht zulassen.“

SWR2: „SWR2 informiert über Streit um badische Handschriftensammlung“
„Beiträge über die Prachthandschriften der Landesbibliothek / Gespräch mit dem Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Mußgnug über die Besitzverhältnisse
In zwei ausführlichen Sendungen greift das Kulturradio SWR2 am kommenden Wochenende nochmals den Streit um die Handschriften der Badischen Landesbibliothek auf.“

swr.de: „Erneuter Protest gegen Handschriften-Verkauf – Auch die Union der deutschen Akademien protestiert gegen umstrittene Teilverkäufe aus der Badischen Landesbibliothek. Die Dachorganisation der sieben Wissenschaftsakademien hat die Bundesregierung aufgefordert, die Handschriftensammlung auf die Liste der nationalen Kulturgüter zu setzen.“

Prof. Dr. Walter Berschin, Heidelberg: „Im Trüben der Geschichte fischen“
„Die Abtei St. Peter im Schwarzwald ist im Zuge der Säkularisation 1806 mit all ihrem Besitz an das Großherzogtum Baden gefallen als Ausgleich für Teile des Reichs links des Rheins, die Frankreich annektierte. Man darf auf den Beweis gespannt sein, den der Markgraf von Baden dafür erbringt, daß die Abtei St. Peter den regierenden Adeligen nicht als Staatsbesitz, sondern als Privatbesitz zugewiesen wurde. Denn dies ist die Begründung, mit der der Markgraf (oder der ihn beratende Kunsthändler) u.a. die Herausgabe der Karlsruher Handschrift St. Peter perg. 7 betreibt. Verwundern muß die Bereitwilligkeit, mit der sich der neue Stuttgarter Ministerpräsident Oettinger auf Verhandlungen über eine derart schwach begründete Forderung eingelassen hat.“

Stuttgarter Zeitung: „Eigentum der Fürsten ‚recht unklar formuliert‘ – Prozessrisiko im Handschriftenstreit doch nicht allzu hoch“
„Ministerpräsident Oettinger muss künftig Feuilletons lesen. Der Widerstand gegen die Verkaufspläne historischer Handschriften erregt inzwischen weltweite Aufmerksamkeit. Das Entgegenkommen des Regierungschefs der Fürstenfamilie gegenüber wird immer fragwürdiger.“

Yahoo: „Ministerium hält an Handschriften-Verkauf fest“
„Trotz nationaler und internationaler Proteste hält das baden-württembergische Kunstministerium am geplanten Verkauf wertvoller Handschriften der Badischen Landesbibliothek fest.“

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: „Schriftliches Kulturgut muss bewahrt werden – Hamburger Staatsbibliothek protestiert gegen Handschriften-Verkauf in Karlsruhe“
„Voller Sorge verfolgt die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg die Entwicklungen, die sich in einem der Vorzeigeländer Deutschlands abzeichnen.“

Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates und der ConBrio-Verlagsgesellschaft: „PEN-Zentrum protestiert gegen Handschriften-Verkauf – Die Schriftstellervereinigung PEN Deutschland protestiert gegen den geplanten Verkauf von wertvollen Handschriften der Badischen Landesbibliothek durch die baden-württembergische Landesregierung.“

bwheute.de: „Ministerium hält an Handschriften-Verkauf fest – Schriftsteller protestieren“
„Die Verantwortlichen im Kunstministerium Baden-Württemberg halten trotz nationaler und internationaler Proteste am geplanten Verkauf von wertvollen Handschriften der Badischen Landesbibliothek fest.“

ka-news: „Handschriften-Verkauf: Rechtsexperten beziehen Stellung“
„Nachdem der geplante Handschriften-Verkauf der Landesregierung für immer mehr internationales Aufsehen sorgt (ka-news berichtete), herrscht weiterhin Unklarheit darüber, welche Rechte das Haus Baden gegenüber der Landesregierung überhaupt geltend machen kann. In beiden Lagern existieren Experteneinschätzungen und Gutachten, welche die jeweilige Argumentation stützen.“

Börsenblatt: „PEN kritisiert Handschriften-Verkauf – Sammlung in Karlsruhe hat ‚nationales Gewicht‘“
„Mit Unverständnis und Empörung reagiert das PEN-Zentrum Deutschland auf die Absicht der baden-württembergischen Landesregierung, historische Handschriften zu verkaufen, um Schloss Salem zu sanieren.“

Deutschlandradio: „Kunstministerium in Stuttgart will ungeachtet der Proteste an Verkauf von Handschriften festhalten“
„Die Proteste aus dem In- und Ausland gegen den Verkauf der badischen Handschriften ficht das Kunstministerium in Stuttgart nicht an. Das Ministerium halte an seiner Entscheidung fest, sagte ein Sprecher.“

net-tribune.de: „Erbprinz von Baden: Baden-Württemberg hat keinen Rechtsstreit zu befürchten“
„Erbprinz Bernhard von Baden schließt einen Rechtsstreit mit dem Land zur Klärung der Eigentumsrechte an der Handschriftensammlung aus der Badischen Landesbibliothek und den Kunstschätzen in anderen Karlsruher Museen definitiv aus.“

Art Magazine: „Frankfurt: Podiumsdiskussion zum Handschriften-Verkauf“
Die Entscheidung des Landes Baden-Württemberg, die Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek zu Gunsten des badischen Adelshauses zu versteigern, wird öffentlich hart kritisiert. Am kommenden Samstag, 7. Oktober, 14.30 Uhr findet auf der Frankfurter Buchmesse [...] eine Podiumsdiskussion statt mit dem Thema: Was wird aus den Handschriften der badischen Landesbibliothek Karlsruhe?“

Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften: „Protestschreiben des UV zur geplanten Zerschlagung des Bestandes der Karlsruher Handschriften“

H-Soz-u-Kult – Historischen Fachinformation: „Podiumsdiskussion: Was wird aus den Handschriften der badischen Landesbibliothek?“

5.10.2006

F.A.Z., Leserbrief von Dr. Peter Michael Ehrle, Direktor der Badischen Landesbibliothek: „Für Baden und Europa verloren?“ zu den Artikeln über den Ausverkauf der Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe (F.A.Z.-Feuilleton vom 22. September)

F.A.Z.: „Das Recht ist das Recht und nicht bloß eine Behauptung – Nach allen Regeln der Domänenfrage: Die Handschriften der Badischen Landesbibliothek sind Staatseigentum / von Winfried Klein“
„Den zahlreichen Protesten gegen den noch immer nicht abgesagten Verkauf von Handschriften der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, dessen Erlös den Erhalt der markgräflischen Anlage Schloß Salem sicherstellen soll, haben sich nun auch der Freiburger Erzbischof Zollitsch, die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und die Direktoren aller baden-württembergischen Landes- und Universitätsbibliotheken angeschlossen. Welche Gründe kann die baden-württembergische Landesregierung diesem Protest entgegensetzen?“

Radio Vatikan – Die Stimme des Papstes und der Weltkirche: „Benediktiner protestieren gegen Handschriftenverkauf“
„Der Protest gegen den geplanten Verkauf kostbarer Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe hält an. Heute forderten 20 benediktinische Äbtissinnen und Äbte aus dem deutschen Sprachraum den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger (CDU) in einem offenen Brief auf, von dem Vorhaben abzulassen.“

TAZ – Die Tageszeitung: „Altes Pergament wird zum Politikum – Die Stuttgarter Landesregierung will mittelalterliche Handschriften an Privatsammler versteigern. Das geplante Geschäft mit dem Fürstenhaus Baden stößt weltweit auf Protest. Fachleute warnen, der Deal käme einer ‚zweiten Säkularisierung‘ gleich.“

SWR-Fernsehen, 20.15 Uhr: „Ausverkauf im Fürstenhaus - Wem gehören die Handschriften? Ländersache Baden-Württemberg - Thema der Woche - mit Jacqueline Stuhler“

Ordensgemeinschaften in Deutschland: „Mönche beklagen zweite Enteignung“

Landesportal Baden-Württemberg: „Spitzengespräch zur Sicherung badischer Kulturgüter“ Ministerpräsident Günther H. Oettinger: Ziel ist eine für alle Seiten zumutbare Gesamtlösung – Gründlichkeit vor Schnelligkeit

Landesvereinigung Baden in Europa e. V.: „Unterschriftenliste“ Kein Ausverkauf Badischen Kulturgutes – Handschriften von Weltrang müssen in Karlsruhe bleiben.

BNN: „Kritik an Handschriftenverkauf wächst weiter – Erbprinz: Rechtsstreit wäre ‚verheerend‘“ Protest von Erzbischof und mehreren Institutionen

Bibliothek & Information Deutschland (BID) – Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände: „Verkauf von Handschriften der Badischen Landesbibliothek“

ka-news: „Handschriften-Streit: Juristen bezweifeln Herausgabeansprüche“
„Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen äußert sich in einer aktuellen Pressemitteilung zum geplanten Verkauf der Handschriften des Badischen Landesbibliothek (ka-news berichtete). Nach derzeitigem Kenntnisstand beurteilt die Gemeinschaft die Durchsetzbarkeit etwaiger Ansprüche des Hauses Badens wegen Verjährung zumindest als fraglich.“

Osthessen-News: „Allianz der Ignoranz – Protest gegen Verkauf mittelalterlichen Handschriften“

Hessischer Rundfunk: „Marburger Protest gegen Handschriftenverkauf – Baden-Württemberg will wertvolle historische Handschriften verkaufen, um dem finanziell angeschlagenen Adelshaus Baden unter die Arme zu greifen. Zwei hessische Professoren haben eine Protestaktion gegen den Verkauf gestartet – offenbar mit Erfolg.“

SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg: „Krisengipfel zum Handschriftenverkauf: Oettinger in der Sackgasse“
Ute Vogt: „Das Grundübel ist und bleibt, dass sich die Landesregierung in vorauseilendem Gehorsam den Besitzansprüchen des Hauses Baden unterwirft“ 

Yahoo: „Oettinger sucht nach Alternativen zum Verkauf von Handschriften“
„Ministerpräsident Günther Oettinger sagte am Donnerstag, es sei noch keine Entscheidung gefallen. Ziel sei eine für alle Seiten zumutbare Gesamtlösung.“

Yahoo: „Bewegung im Handschriften-Streit“
„Nach heftiger Kritik aus dem In- und Ausland relativiert die baden-württembergische Landesregierung ihren Plan, wertvolle Handschriften der Badischen Landesbibliothek zu verkaufen.“

arbido: „Schlussverkauf im Hause Baden“
„Dank ihrer bedeutenden mittelalterlichen Handschriftensammlung zählt die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe zu den wichtigsten europäischen Bibliotheken. Noch, denn die baden-württembergische Landesregierung will dem Markgrafen von Baden einen Grossteil der kulturhistorisch bedeutenden Sammlung im Wert von rund 70 Millionen Euro zum Verkauf überlassen.“

Stuttgarter Zeitung: „Es muss eine Einigung kommen – anders geht es nicht“
„Erbprinz Bernhard von Baden verteidigt den geplanten Verkauf von einmaligen Handschriften, um Schloss Salem zu erhalten“

Stuttgarter Zeitung: „Der schwarze Peter liegt bei Frankenberg – Der Minister muss den Ausverkauf exekutieren – Oettinger lädt zu Gespräch ins Staatsministerium“
„Peter Frankenberg und Gerhard Stratthaus gelten als Leuchttürme im Landeskabinett. Bleibt es beim Verkauf der badischen Handschriften, ist der Finanzminister fein raus, der schwarze Peter liegt beim Kollegen vom Wissenschaftsressort.“

Stuttgarter Nachrichten: „Handschriften-Verkauf: Protest in CDU-Fraktion – Krisensitzung im Staatsministerium“
„Der Widerstand gegen den geplanten Verkauf badischer Kunstschätze hält an: Auch in der Katholischen Kirche und in der CDU-Landtagsfraktion stößt das Vorhaben auf Kritik. Ministerpräsident Günther Oettinger hat unterdessen für Mittwochabend eine Krisensitzung einberufen.“

netzeitung: „Oettinger überdenkt Handschriften-Verkauf – Die baden-württembergische Landesregierung reagiert auf Protest gegen den geplanten Verkauf kulturhistorisch bedeutender Handschriften. Mit dem Erlös sollte ein anderes Kulturgut finanziert werden.“
„Nach internationaler Kritik am geplanten Verkauf kulturhistorisch bedeutender Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek sucht die baden-württembergische Landesregierung nach Alternativen. Über einen Verkauf von Handschriften sei noch nicht entschieden, teilte das Staatsministerium am Donnerstag in Stuttgart mit.“

Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates und der ConBrio Verlagsgesellschaft: „Drei-Säulen-Modell" für Handschriften – Bewegung im Handschriften-Streit – Ministerpräsident Oettinger schlägt Drei-Säulen-Modell vor – Weitere Gespräche geplant“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Neue Proteste gegen Ausverkauf“
„Der geplante Verkauf wertvoller Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe sorgt weiterhin für Turbulenzen. Neben Wissenschaftlern äußern sich auch Stimmen aus der katholischen Kirche abschlägig über das Vorhaben. Die Union der deutschen Akademien machen gegen die umstrittenen Teilverkäufe mobil: Die Dachorganisation der sieben Wissenschaftsakademien forderte die Bundesregierung auf, die Handschriftensammlung der Bibliothek auf die Liste der nationalen Kulturgüter zu setzen.“

freiepresse.de: „Land Sachsen: Wir verkaufen keine Kulturgüter – Finanzministerium folgt dem baden-württembergischen Vorstoß nicht – Stuttgart will kostbare Handschriften verkaufen – Weltweit Proteste“
„Keinen Grund zur Sorge über die Veräußerung von Kulturgut aus Landesbesitz gibt es derzeit in Sachsen. Befürchtungen, dass der geplante Verkauf wertvoller Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe durch die Landesregierung in Stuttgart Schule machen könne, sind nach Auskunft des Pressesprechers des sächsischen Finanzministeriums, Burkhart Beyer, gegenstandslos.“

Archivalia: „Nachrichten zum Karlsruher Handschriftenstreit“

Bild: „Handschriften-Verkauf: Literaten wettern gegen Oettinger“
„Der Protest gegen den geplanten Verkauf kostbarer, mittelalterlicher Handschriften (für etwa 70 Millionen Euro) zugunsten des badischen Adelshauses geht weiter! Jetzt wettert die internationale Schriftstellervereinigung PEN gegen Ministerpräsident Günther Oettinger (52, CDU).“

Deutschlandradio: „Protestbrief gegen Handschriftenverkauf“
„Der Verkauf der badischen Handschriften wäre ein beispielloser Akt der Barbarei. Warnen mehr als 2.500 Fachleute und Wissenschafter in einem offenen Brief an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger. Dem Land würde mit der Veräußerung der mittelalterlichen Handschriften ein zentraler Bestand seines kulturellen Erbes genommen.“

Deutschlandradio: „Landesregierung in Stuttgart sucht im Streit um Handschriftenverkauf nach Alternativen“
„Nach Kritik aus dem In- und Ausland suche die Landregierung in Stuttgart nun nach Alternativen, sagte FDP-Fraktionschef Ulrich Noll der DPA. Statt der mittelalterlichen Handschriften sollten nun andere Kunstwerke – etwa Gemälde – veräußert werden.“

Echo Online: „PEN kritisiert Schriftenverkauf“

6.10.2006

Deutscher Kulturrat: „Kultureinrichtungen Baden-Württembergs sollen jetzt für das Haus Baden bluten – Deutscher Kulturrat begrüßt, dass Handschriften der Badischen Landesbibliothek vorerst vor Verkauf gesichert sind und bedauert, dass hauptsächlich die Kultur in Baden-Würtemberg das Haus Baden sanieren soll“

DIE ZEIT: „Handschriften-Verkauf: Auch Alternative ist umstritten – Nach dem Einlenken der baden-württembergischen Landesregierung im Handschriften-Streit appelliert Landeskunstminister Peter Frankenberg an die Kunsteinrichtungen, ihren Beitrag für eine Ersatzlösung zu leisten.“

Pforzheimer Zeitung: „Land behandelt Baden als Kolonie“
„Das PZ-Interview mit Robert Mürb, Vorsitzender der Landesvereinigung Baden in Europa, über den geplanten Verkauf der Handschriftensammlung der Karlsruher Landesbibliothek“

Karlsruhe: StadtZeitung: „BLB-Handschriftenstreit: Einhellige Empörung – Echo der Medien auf BLB-Handschriftenverkauf“
„Sie würde damit dem verschuldeten markgräflichen Haus aus der Patsche helfen und so dem Landeshaushalt dank einer aus dem Erlös geplanten Stiftung Unterhaltskosten für Salem ersparen. Die StadtZeitung dokumentiert repräsentativ das Medienecho.“

Karlsruhe: StadtZeitung: „BLB-Handschriftenstreit: Tödlicher Verlust – Warnung vor Konsequenzen im Mittelpunkt eines Vortrags in der BLB“
Breite Rückendeckung für den Kampf gegen einen Ausverkauf von Handschriften, Inkunabeln, Frühdrucken und Musikalien erhielt der Direktor der Badischen Landesbibliothek (BLB) Dr. Peter Michael Ehrle vergangene Woche bei seinem eigentlich als historisches Bibliotheksportrait im Rahmen des Baden-Jubiläums gedachten Vortrag.“

ka-news: „Badischer Kulturgüterstreit“
„Der Badische Kulturgüterstreit – im folgenden kurz BKS genannt – bewegt inzwischen sogar bundesweit die Gemüter, nachdem sich dieser Tage auch der Kulturausschuss des Bundestages mit der Frage beschäftigte, was aus den Kunstschätzen werden soll, um die sich das Land und das Haus Baden seit Anbeginn der Zeiten streiten.“

ka-news: „Im Kreuzfeuer der Kritik“
„Der Protest gegen den geplanten Handschriftenverkauf ebbt nicht ab und nimmt immer breitere Ausmaße an. Neben Wissenschaftlern aus aller Welt (ka-news berichtete) bezieht nun die katholische Kirche klar Position gegen die Veräußerungspläne“

F.A.Z.NET: Glosse Feuilleton: „Handschriftenaffäre“
„Genau betrachtet, hat die Landesregierung von Baden-Württemberg in einer Art Bescheidenheit – fast tragisch – ihre eigene Bedeutung unterschätzt. Oder noch genauer: wenigstens die der Kulturschätze im heutigen Land Baden, das früher halt einmal die im innersten Europa gelegene Wiege der Kultur war.“

F.A.Z.: „Hände weg vom Erbe!“
„Die Bestürzung über die Bereitschaft Baden-Württembergs, Handschriften sowie unersetzliche Buchmalerei, darunter Meisterwerke von der Reichenau, aus der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe zu verkaufen, wird allein durch den Proteststurm in der Öffentlichkeit gemildert.“

F.A.Z., Leserbrief: „Kulturgüter schutzlos?“
„Es fällt nicht leicht, angesichts des Ausverkaufs der Handschriftensammlung der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe die Ruhe zu bewahren. Das Perfide daran ist: Das Land Baden-Württemberg hat alle Trümpfe in der Hand, was den möglichen Schutz der unersetzlichen Handschriften angeht.“ Weitere Informationen

Le Monde: „Il faut sauver les manuscrits de Karlsruhe“
Weitere Informationen

BNN: „Wieder Bewegung im Handschriftenstreit – Landesregierung reagiert auf zahlreiche Proteste“
„Im Streit um die Karlsruher Handschriften zeichnet sich möglicherweise eine Wende ab.“

BNN: „Der Druck war erfolgreich“
„Grüne und SPD zum Handschriftenstreit / Protest aus Weimar“

netzeitung: „Kritik an Oettingers Kniefall vor dem Adel – Die Stuttgarter Landesregierung gerät wegen eines geplanten Handschriften-Verkaufs zunehmend unter Druck. Kritiker beklagen, dass damit das Haus Baden saniert werden soll.“
„Im Streit um den Verkauf wertvoller Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek hat Baden-Württembergs SPD-Landtagsfraktion die Stuttgarter Landesregierung scharf angegriffen.“

ngo-online: Haus Baden: „Umstrittene Abfindung eines Adelshauses“
„Nach heftiger Kritik aus dem In- und Ausland modifiziert die baden-württembergische Landesregierung möglicherweise ihren Plan, wertvolle Handschriften der Badischen Landesbibliothek zu verkaufen.“

Stuttgarter Zeitung: Großherzog von Baden: „Das Testament“
„Im Staatsarchiv Freiburg liegt unter der Signatur C 25/3 Nr. 111 eine Akte des Badischen Ministeriums des Kultus und Unterrichts aus dem Jahre 1952, die sich mit der beabsichtigten Gründung einer "Zähringer-Stiftung" befasst.“ Weitere Informationen

Stuttgarter Zeitung: „Eine Stiftung, die offiziell nichts besitzt – Letzter Wille nur teilweise vollstreckt: Kunstgegenstände nie an Zähringer-Stifung übertragen“
„Geht es nach dem Willen eines verstorbenen badischen Großherzogs, dann dürfen die derzeit so umstrittenen Handschriften gar nicht verkauft werden. Aber das Testament Friedrichs II. spielt im Millionenpoker offensichtlich keine Rolle.“ Weitere Informationen

Stuttgarter Zeitung: „Oettinger sucht einen Ausweg aus der Krise – Regierungschef schlägt jetzt ein Drei-Säulen-Modell vor“
„Nach den Protestwellen der vergangenen Tage versucht Ministerpräsident Günther Oettinger den Streit um die mittelalterlichen Handschriften zu entschärfen. Dazu hat er ein Drei-Säulen-Modell entwickelt. Aber auch nach einem Spitzentreffen im Staatsministerium bleiben Fragen offen.“

Stuttgarter Zeitung: „Der Ruf als Kulturnation ist beschädigt“
„Von Honolulu bis Rom beschweren sich Experten über den Plan der Landesregierung“

Deutschlandradio: „Es geht darum, einen Kunstbestand im Wert von 300 Millionen Euro zu sichern – Wissenschaftsminister Frankenberg: Handschriftenstreit soll Rechtssicherheit herstellen“
„Im Streit um den Verkauf wertvoller Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe geht der baden-württembergische Wissenschaftsminister Peter Frankenberg davon aus, dass auch landeseigene Kunst veräußert werden muss.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: Handschriften: „Kommando zurück – Baden-Württembergs Landesregierung ändert ihren Kurs in Sachen Handschriftenverkauf. Sollten ursprünglich rund 70 Millionen Euro erlöst werden, einigte man sich nun auf ein "Drei-Säulen-Modell" aus Verkauf, Sponsoring und Zuschuss.“

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: „Aufgewacht“
„Die Landesregierung rückt ab von ihrem Plan, die Handschriftensammlung zu veräußern, um dem Haus Baden hohe Hypothekenlasten zu ersparen. Das ist beileibe kein Kurswechsel.“

Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement der Hochschule der Medien Stuttgart: Stellungnahme zum geplanten Verkauf der Handschriftenbestände der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe

SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg: „Ausverkauf von Kulturgütern: Kotau vor dem Adel“
„Vogt verlangt von der Landesregierung, alle weiteren Verhandlungen mit dem Haus Baden umgehend zu stoppen.“

Deutschlandradio: „SPD in Stuttgart und Kulturrat kritisieren Ministerpräsident Oettinger im Handschriften-Streit“
„Im Streit um den Verkauf der badischen Handschriften ist die Landes-SPD unzufrieden mit der gestern von Ministerpräsident Günther Oettinger vorgestellten Lösung.“

Deutschlandradio: „Kulturrat kritisiert Drei-Säulen-Modell bei Streit um Handschriften“
„Im Streit um den Verkauf der 'badischen Handschriften' hat der Deutsche Kulturrat die Landesregierung in Stuttgart kritisiert. Es sei mehr als bedenklich, dass der Kulturetat des Landes zwei Mal zur Finanzierung des Hauses Baden herhalten solle, sagte Geschäftsführer Olaf Zimmermann.“

Times Literary Supplement, Leserbrief: „German manuscript collections“

SWR Fernsehen: „Handschriftenstreit: Frankenberg appelliert an Solidarität der Kunsteinrichtungen im Land – SPD lehnt Verkauf von Kulturgütern für das Schloss Salem ab“

swr.de: „SPD wirft Regierung Kniefall vor badischem Adel vor – Im Streit um den Verkauf von Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek wirft die SPD-Landtagsfraktion der Landregierung einen Kniefall vor dem Adel vor.“
„Da das Land vor den vermeintlichen Ansprüchen des Hauses Baden eingeknickt sei, ohne diese wirklich zu prüfen, forderte Vogt einen Stopp der Verhandlungen.“

Bild: „Verscherbelt Oettinger jetzt Gemälde statt Handschriften? – Der große Streit um unser Kulturgut“
„Sie nannten ihn Kulturbanause und Kunst-Kannibale, weil er kostbare Handschriften verscherbeln und damit das Haus der badischen Adelsfamilie sanieren will. Jetzt gibt Ministerpräsident Günther Oettinger (52, CDU) dem Druck der internationalen Fachwelt nach, macht einen Rückzieher!“

Juraforum: „Handschriftenstreit: Frankenberg appelliert an Solidarität der Kunsteinrichtungen im Land SPD lehnt Verkauf von Kulturgütern für das Schloss Salem ab“

Stuttgarter Zeitung: „Handschriftenverkauf: Land sucht Alternativen – Oettinger: Entscheidung noch nicht gefallen“
„Unter dem Druck weltweiter Proteste am geplanten Verkauf wertvoller Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek sucht das Land Baden-Württemberg nun Alternativen.“

Kultura extra: „Drei, zwei, eins – Deins? – Über den Verkauf wertvolle mittelalterliche Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe“
„Ein bemerkenswerter Vorgang ist das, der da nun schon seit zwei Wochen im konservativ regierten Baden-Württemberg seinen Lauf nimmt: Wertvolle mittelalterliche Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe sollen dort nach dem Plan der von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) angeführten Regierung im Rahmen eines Vergleichs mit dem Adelshaus Baden verkauft werden.“

f.-a.net: „Auch Alternative zu Handschriften-Verkauf umstritten“
„Nach dem Einlenken der baden-württembergischen Landesregierung im Handschriften-Streit appelliert Landeskunstminister Peter Frankenberg (CDU) an die Kunsteinrichtungen, ihren Beitrag für eine Ersatzlösung zu leisten. Es solle vermieden werden, dass nur die Badische Landesbibliothek die Last der Finanzierung des Vergleichs mit dem Markgrafenhaus Baden trage, sagte der Minister am Freitag.“

Heilbronner Stimme: „Land will alte Handschriften behalten – Der Druck von Experten aus aller Welt gegen den geplanten Verkauf wertvoller Handschriften aus den Beständen der Badischen Landesbibliothek zeigt Wirkung: Sponsoren sollen zumindest einen Teil der Kunstwerke ankaufen und anschließend den staatlichen Einrichtungen als Dauerleihgabe überlassen.“

Archivalia / Mediaevistisches Institut, Fribourg: „Concerne: Dispersal of the Karlsruhe library“

Archivalia: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“

Archivalia: „Herzog August Bibliothek spricht von Vertrauensbruch“

Süddeutsche Zeitung: „Das Drei-Säulen-Modell – Mit Kompromissen versucht Baden-Württemberg die Karlsruher Handschriften zu retten“
„Am Donnerstag schrieben ihm auch noch die Benediktiner-Mönche, was sie vom geplanten Handschriften-Verkauf halten. Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte in den vergangenen Tagen stets gesagt, er habe mit Kritik gerechnet, aber mit so viel dann wohl doch nicht.“

Bietigheimer Zeitung: „BADEN-DEAL / HANDSCHRIFTEN-VERKAUF OFFEN: Oettinger sucht andere Lösungen - Solidarbeitrag von Museen eingefordert“
„Setzen sich die Kritiker des geplanten Handschriftenverkaufs durch?“