Skulpturengarten

Skulpturengarten

Für die Hofgestaltung der Badischen Landesbibliothek lud die Staatliche Hochbauverwaltung in Absprache mit dem Architekten Oswald Mathias Ungers (1926–2007) vier Künstler ein, eine Skulptur vor dem Haupteingang der Badischen Landesbibliothek zu positionieren. Ziel war es, den Garten für die Besucherinnen und Besucher als „Raum der Kontemplation“ zu gestalten und zum Verweilen einzuladen.

Die Kunstwerke arbeiten mit geometrischen Formen, die von zentraler Bedeutung für die Architektur des Bibliotheksgebäudes sind, und setzen die Architektur somit in ein Verhältnis zum umgebenden Raum. Es handelt sich dabei um die folgenden Arbeiten:

Sol LeWitt: 2–2 Half Off

Aluminum, weiß lackiert, 1991

Das Quadrat war für den amerikanischen Künstler Sol LeWitt (1928–2007) von sicherlich ebenso eminenter Bedeutung wie für den Architekten Oswald Mathias Ungers. Im Skulpturengarten errichtete der minimalistische Konzeptkünstler LeWitt ein Gittergerüst aus mehreren ineinander gefügten Quadraten.

Sol LeWitt: 2–2 Half Off

Per Kirkeby: Ohne Titel

Backstein, 1991

Der dänische Künstler Per Kirkeby (geb. 1938) gestaltete eine aus rotem Backstein errichtete Wand in Form einzelner Quadrate. In ihrer Mitte bildet sie einen begehbaren quadratischen Raum.

Per Kirkeby: Ohne Titel

Georg Herold: Mehr Licht

Klinker, 1991

Der Kölner Bildhauer Georg Herold (geb. 1947) trug für das Skulpturenkonzept der Badischen Landesbibliothek ein pyramidales Werk aus galvanisiertem Klinker bei. Der sich nach oben verjüngende Schacht weist auf jeder seiner vier Außenwände einen schrägen Riss auf. Durch eine Öffnung auf der oberen Abschlussfläche der Arbeit fällt ein Lichtstrahl, der einen kleinen Lichtpunkt am Boden erzeugt.

Georg Herold: Mehr Licht

Hubert Kiecol: Die hohe Treppe

Beton, 1991

Der ebenfalls in Köln lebende Bildhauer Hubert Kiecol (geb. 1950) errichtete im Skulpturengarten einen Pfeiler aus Beton, der an seinem oberen Ende mit fünf getreppten Stufen abschließt.

Hubert Kiecol: Die hohe Treppe