Neuerwerbung des Monats

Die Neuerwerbung des Monats können Sie im Lesesaal der Badischen Landesbibliothek kennenlernen. Regelmäßig wird ab dem ersten Tag eines Monats eine neue Überraschung im Original präsentiert und zugleich hier auf der Webseite vorgestellt.

Die ausgewählten Exponate gewähren den Besucherinnen und Besuchern einen guten Einblick in den breit gefächerten Sammlungsbestand der BLB und stellen aktuell getätigte Erwerbungen vor – egal ob unikales Autograph, seltener Notendruck, Kochbuch oder Comic.

Eine Übersicht der Neuerwerbungen des Jahres 2023 finden Sie hier:

Neuerwerbung im Februar: Gutes für Haustiere

Haustiere sind hierzulande weit verbreitet. Am beliebtesten sind Hunde und Katzen. Die Verbindung zwischen Menschen und Tieren ist dabei zuweilen so eng, dass die Tiere fast wie Menschen behandelt werden. Kein Wunder also, dass es ganze Kochbücher für den Liebling gibt. Vom Smoothie bis zum veganen selbst zubereiteten Futter: Was in der Menschenwelt Trend ist, wird auch auf Haustiere übertragen (selbst wenn diese eigentlich Fleischfresser sind). Sogar Ratgeber zur Astrologie für Haustiere sind zu finden.

Solche Werke werden als Pflichtexemplar in der Badischen Landesbibliothek gesammelt. Sie erscheinen in baden-württembergischen Verlagen und werden hier aufbewahrt, um die Gesellschaft unserer Zeit auch für die Zukunft zu dokumentieren.

Mehr mit, von und über Tiere gibt es auch in der aktuellen Ausstellung im Erdgeschoss der BLB zu entdecken.

 

Linda Rügenwald: Vegane und vegetarische Hundeernährung. Freiburg: Kiefer, 2022
Badische Landesbibliothek, 122 E 1053

Valentina Kurscheid: Blitzrezepte für Hunde-Smoothies. Stuttgart: Ulmer, 2016
Badische Landesbibliothek, 116 E 420

Maja Byhahn: Das Pfotenhoroskop für den Hund. Stuttgart: Müller Rüschlikon, 2012
Badische Landesbibliothek, 113 A 594

Neuerwerbung im Januar: Badisches Familienalbum

Ein Bilderalbum besonderer Art fand im Dezember seinen Weg in die Badische Landesbibliothek. Es enthält 42 Porträts der Familie Bingner, von der seit dem 18. Jahrhundert mehrere Mitglieder hohe Ämter in Baden innehatten. Zusammengestellt wurde das Album vermutlich von dem prominentesten Mitglied der Familie, dem Juristen Adrian Bingner (1830–1902). In Karlsruhe geboren, studierte er in Heidelberg und wurde dort zunächst Amtsrichter. Nach verschiedenen Stationen, u.a. im badischen Justizministerium, wurde er 1879 als Senatspräsident des II. Zivilsenats an das neu gegründete Reichsgericht in Leipzig berufen.

Zu sehen ist auch sein Vorfahre Heinrich Daniel Bingner (1730–1812): Er gehörte als ursprünglich kurpfälzischer Staatsbeamter aus Mannheim seit 1803 mit dem Titel „Geheimer Referendär“ dem badischen „Geheimrats-Collegium“ an. Seine Frau, deren Schwestern und ein Schwager vervollständigen die aufgeschlagene Seite.

 

Familienalbum der Familie Bingner (ca. 1780–1870)
Badische Landesbibliothek, Cod. Karlsruhe 3523

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