Erschließung

Erschließung des Stuffer-Verlagsarchivs

Leitung: Dr. Annika Stello
Bearbeitung: Dr. Franziska Schaudeck
Projektstart: 1. Februar 2021
Projeklaufzeit: bis 30. September 2021

Der Baden-Badener Verleger Herbert Stuffer (1892–1966) gründete 1926 in Berlin einen Kinderbuchverlag, der äußerst erfolgreich war. Unter dem Druck der NS-Repressalien gegen jüdische und politisch missliebige Künstler, von denen Stuffer eine große Zahl im Programm hatte, verlegte er seinen Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen 1937 nach Baden-Baden, wo er bis 1965 bestand. Zu seinen Autoren und Illustratoren gehörten so berühmte Künstler wie Lisa Tetzner, Karen Michaelis oder Tom Seidmann-Freud. Teile des Geschäftsarchivs des Kinderbuchverlags und von Stuffers privatem Nachlass kamen 2008 bzw. 2011, zusammen mit einer Sammlung der vom Verlag publizierten Bücher, in die Badische Landesbibliothek und mussten zunächst aufwändig konservatorisch behandelt werden. Verlagsarchiv und persönlicher Nachlass sind untrennbar miteinander verquickt.

Ziel des Projekts ist es, die Akten, Korrespondenzen und sonstigen Dokumente des Archivs zu erschließen und somit der Forschung besser zugänglich zu machen, die ein dokumentiertes Interesse an diesem Bestand hat. Vorgesehen ist daher die sachgerechte Ordnung und Erschließung nach RNAB sowie die Katalogisierung in der Verbunddatenbank Kalliope. Die Bücher wurden bereits 2017 vollständig im Verbundsystem des K10plus erfasst und sind über den Katalog plus recherchierbar.

 

Digitalisierung

Digitalisierung des Hoftagebuchs

Leitung: Dr. Jana Madlen Schütte
Umfang: 18.000 Images
Gefördert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg
Projektstart: 1. Oktober 2020
Projektende: 31. März 2021

Gegenstand des Projekts ist die Digitalisierung des Hoftagebuchs (1835–1917), das täglich vom Hoffourier, später Kammerfourier genannt, geführt wurde und über das Geschehen bei Hof und die diplomatischen Beziehungen Badens Auskunft gibt. Digitalisiert werden 82 Jahrgänge im Umfang von 18.000 Seiten, deren Bände ausschließlich aus dem Bestand der Badischen Landesbibliothek stammen.

 

Digitalisierung von Musikhandschriften (Teilprojekt 4) der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek aus den Beständen der Badischen Landesbibliothek

Leitung: Dr. Jana Madlen Schütte
Gefördert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg
Umfang: 60.000 Images
Projektstart: 1. Januar 2020
Projektende: 31. März 2021

Gegenstand des Projekts ist die Digitalisierung von Musikhandschriften der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen im Umfang von 60.000 Seiten.

Die Donaueschinger Musikhandschriften umfassen 3.612 Signaturen. Sie sind – neben den Donaueschinger Musikdrucken – Bestandteil der Musikaliensammlung der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen, die sich in der Obhut der Badischen Landesbibliothek befindet.

Es ist Ziel der Badischen Landesbibliothek, die Donaueschinger Musikalien vollständig zu digitalisieren. Aufgrund des großen Umfangs der Sammlung kann dieses Ziel jedoch nur in einzelnen Schritten erreicht werden. Nach Abschluss dieses vierten Teilprojektes werden alle Donaueschinger Musikhandschriften digitalisiert vorliegen.

 

Digitalisierung des Badischen Anzeigeblattes für den Seekreis und des Großherzoglichen Badischen Allgemeinen Anzeigeblattes

Leitung: Dr. Jana Madlen Schütte
Umfang: 46.500 Images
Gefördert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg
Projektstart: 1. April 2020
Projektende: 31. März 2021

Gegenstand des Projekts ist die Digitalisierung der Zeitungen Großherzoglich Badisches Anzeigeblatt für den Seekreis (1810–1855) und Großherzoglich Badisches Allgemeines Anzeigeblatt (1856–1868) im Umfang von 46.500 Seiten.

Die Badische Landesbibliothek hat es sich zur Aufgabe gemacht, die badischen seriellen Quellen moderner Staatlichkeit sukzessive zu digitalisieren. Nachdem bereits verschiedene umfangreiche zentrale Publikationen dieser Art (z.B. die Gesetz- und Verordnungsblätter) digitalisiert worden sind, folgen nun auch die für einzelne Regionen bzw. Kreise erschienenen Publikationen. Zu diesen gehören die beiden genannten Anzeigenblätter.

 

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