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Augusta Bender II: Tierschutz und Frauenbewegung

Zu sehen ist eine schwarz-weiße Porträtfotografie von Augusta Bender im Alter von 24 Jahren.

Augusta Bender im Alter von 24 Jahren. Aus: Bender, Augusta: Auf der Schattenseite des Lebens II (1914), Frontispiz. Quelle: BLB.

Elena Henn, 23.6.2025

DOI: https://doi.org/10.58019/0WK5-A693

Bereits im ersten Teil zu Augusta Bender wurden ihre Tierschutzbestrebungen erwähnt. Diese verdienen eine genauere Betrachtung, denn Benders wohl bemerkenswertester Roman ist Die Macht des Mitleids (1910). Schon als Kind bevorzugte Bender, die schon früh eine Außenseiterin war, Tiere vor Kindern als Spielgefährten, und aß aufgrund eines für sie traumatischen Schlachterlebnisses in ihrer Kindheit kein Fleisch mehr. Dies schildert sie zum Beispiel in ihrem stark autobiographisch gefärbten Roman Der Kampf ums höhere Dasein (1907).

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Augusta Bender I: Zwischen Heimat und Welt

Zu sehen ist eine schwarz-weiße Porträtfotografie von Augusta Bender im Alter von 24 Jahren.

Augusta Bender im Alter von 24 Jahren. Aus: Bender, Augusta: Auf der Schattenseite des Lebens II (1914), Frontispiz. Quelle: BLB.

Elena Henn, 2.6.2025

DOI: https://doi.org/10.58019/H35J-8A97

Am 16. September 1924 starb Augusta Bender nach einem sehr bewegten Leben in einem Altersheim in Mosbach – die heutzutage beinahe Vergessene war unter anderem Heimatschriftstellerin, aber auch Lehrerin, Tierschützerin und Frauenrechtlerin. Sie sprach vier Sprachen, interessierte sich sowohl für Kultur und Volkskunde als auch für Psychologie und Philosophie, auch mit naturwissenschaftlichen Themen war sie nicht unvertraut. Doch weite Teile ihres Wissens musste sie sich selbst beibringen, denn ihre Ausgangsbedingungen waren als Frau im 19. Jahrhundert und als Bauerntochter alles andere als optimal. Ihr umfangreicher Nachlass, bestehend aus rund 40 Bänden Korrespondenzen, Werkmanuskripte und -abschriften, Autobiographisches sowie Familiendokumente, befindet sich heute in der Badischen Landesbibliothek. Weitere Teile des Nachlasses befinden sich im Stadtarchiv Mosbach.

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