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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Träume, Wunder, Abenteuer

Zu sehen ist ein geöffnetes Buch, links ist eine Skizze einer Ruine bei Rom zu sehen, sowie ein Zitat von Baumberg, auf der rechten Seite befindet sich die Titelseite des Buches.

Abb. 1: Tage-Buch einer Reise nach Italien, im Jahr 1794. Gedruckt zum Besten der Armen, Mannheim: Schwan, 1802, Badische Landesbibliothek, 115 B 3268.

Henning Ohst, 20.5.2026

DOI: https://doi.org/10.58019/EV9Z-YR65

Ein unbekannter Autor veröffentlichte im Jahr 1802 das Tagebuch einer Italienreise, die er 1794 unternommen hatte – anonym und ausdrücklich zum Besten der Armen gedruckt. Sein Versprechen an die Leserschaft war ungewöhnlich offen: Wer das Buch lese, erspare sich die Mühe und das Risiko, selbst nach Italien zu reisen, denn alles werde so deutlich dargestellt, als ob man es selbst sähe. Die Reisekosten, die Strapazen, die Gefahr, unterwegs bestohlen zu werden oder krank zu werden – all das entfalle.

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Neue Ausstellung: Max Reger und Karl Straube

Die Abbildung zeigt die erste Seite der Notenhandschrift für die Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 von Max Reger.

Max Reger, Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 (1900), Notenhandschrift für Karl Straube, S. 1
Max-Reger-Institut, Mus. Ms. 204 – erworben 2017.

Jürgen Schaarwächter, 30.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/b3tp-mt26

Max Reger und Karl Straube: Gerade aus Sicht vieler Organisten bilden die zwei Männer eine unauflösliche Einheit. Wie weitgehend die beiden Künstler miteinander verwoben waren, versuchen wir in dieser Ausstellung zu skizzieren, die seit dem 27. September 2023 in der Badischen Landesbibliothek zu sehen ist.

Ein Problem bei der Vorbereitung einer solchen Ausstellung ist für uns nicht selten ein Luxusproblem – aus den reichen Beständen des Max-Reger-Instituts Karlsruhe auszuwählen. Ein großer Teil der diesmal gezeigten Exponate wurde 1958, vor 65 Jahren also, erworben, mittelbar aus dem Nachlass Karl Straubes, dessen Witwe Regers Manuskripte veräußert hatte. Die jüngste Neuerwerbung aus Straubes Nachlass erfolgte 2017 – möglicherweise das berühmteste Orgelwerk Regers überhaupt, Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46. Bis 1900 verfasste Reger für Karl Straube, der viele Uraufführungen seiner Orgelwerke spielte, eigene Handschriften dieser Orgelwerke, häufig aus dem simplen Grund, dass sich die Werke noch im Druckprozess befanden und die Uraufführung nicht selten bereits vor Drucklegung erfolgte.

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Rückblick: Schwarzwaldbahn-Ausstellung

Zu sehen ist eine Darstellung eines Landschaftsausschnitts mit Schwarzwaldhütte, Tanne und Bahnbrücke im Hintergrund.

Ewald Keil: Vom Rhein längs der Schwarzwaldbahn zum Bodensee und Rheinfall. München 1928
Badische Landesbibliothek, 121 E 976 - Zum Digitalisat.

Barbara Bauer, 26.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/8d8t-8602

Am 16. September 2023 ist die Ausstellung „Mit der Schwarzwaldbahn an den Bodensee. Tourismuswerbung im Wandel“ zu Ende gegangen. Aus diesem Anlass werfen wir einen Blick zurück auf die Ausstellung und ziehen Bilanz.

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Wir feiern Johannes Reuchlin!

Porträt von Johannes Reuchlin, 18. Jh., Badische Landesbibliothek, Graph Slg 3230 (an den rechten Rand)

Porträt von Johannes Reuchlin, 18. Jh., Badische Landesbibliothek, Graph Slg 3230 (an den rechten Rand), Quelle: BLB.

Kira Epple, 2.8.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/q2d8-xf75

Anlässlich des 500. Todestags des Humanisten Johannes Reuchlin (1455–1522) veröffentlicht die Badische Landesbibliothek eine virtuelle Ausstellung und feiert damit sein Lebenswerk. Bekannt wurde Johannes Reuchlin durch seine Arbeit mit der hebräischen Sprache, seine Verdienste im christlich-jüdischen Dialog und durch seine große Bibliothek, deren Reste im Bestand der Badischen Landesbibliothek erhalten sind. Alle zwölf noch bekannten Handschriften aus Reuchlins Besitz sind vollständig digitalisiert und in den Digitalen Sammlungen zu finden. Durch die Erschließung einer neuen Wissenschaft, der Hebraistik, steht Johannes Reuchlin beispielhaft für die Epoche der Renaissance. Sein Leben war geprägt von verschiedenen beruflichen Tätigkeiten, so war er Jurist, Diplomat, Philologe, Philosoph, Gräzist und Hebraist. Heute gilt er vor allem auch als Vorreiter religiöser Toleranz.

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