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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Erinnerungen an Erich Kästner

Die Abbildung zeigt das Titelbild des Sammelalbums Das doppelte Lottchen (ca. 1952).

Titelbild des Sammelalbums Das doppelte Lottchen. Nach dem gleichnamigen Film von Erich Kästner. Hamburg [1952]. Badische Landesbibliothek, 124 F 130. – zum Nachweis

Barbara Bauer, Michael Fischer, Julia von Hiller, Ruth Müller-Brennfleck, Simone Scheurer und Thomas Schön, 30.7.2024

Das doppelte Lottchen, Das fliegende Klassenzimmer, Emil und die Detektive, Pünktchen und Anton, Die Konferenz der Tiere und viele mehr – das sind Klassiker der Kinderbuchliteratur! Bestimmt kennen Sie den einen oder anderen Titel als Buch oder in einer der vielen Verfilmungen. Der weltbekannte Autor dieser Werke ist Erich Kästner. Dieses Jahr hätte er seinen 125. Geburtstag gefeiert, wäre er nicht vor genau 50 Jahren verstorben. Anlässlich des Jubiläums wurde ein Aufruf in der Badischen Landesbibliothek gestartet: Wie und woran erinnern sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BLB, wenn sie an Erich Kästner denken? Sechs Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen folgten dem Aufruf und teilen ihre Gedanken dazu hier. 

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Wie war's denn so? Ein Karlsruher Heldengespräch

Julia von Hiller und Jens Rügge, 30.6.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/mjkq-1c69

Die Szene spielt am Mittag des 24. Juni 2022. Wigalois vom Rade, ein Artusritter, ist zurück im Handschriften-Tresor der Badischen Landesbibliothek. Die treuen Gefährten auf den Regalböden unter und über ihm befragen ihn zu seinen Erlebnissen auf der Tagung, die seinetwegen am 23. und 24. Juni 2022 in der Badischen Landesbibliothek stattgefunden hat.

Wigalois hatte sich für zwei Tage in den Vortragssaal der Bibliothek begeben, um den dort anwesenden Forschern zur genaueren Untersuchung zur Verfügung zu stehen. Nach seinem Verkauf aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen im Jahr 1990 war er längere Zeit verschollen gewesen, doch hatte er Ende 2018 für die Badische Landesbibliothek gekauft werden und also der Forschung wieder zugänglich gemacht werden können. Da die übrigen Helden der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters aus der Donaueschinger Bibliothek schon seit 1994 in Karlsruhe wohnen, war er als ein Versprengter wieder in seine angestammte Heldenrunde zurückgekehrt. Mehr als hundert Tagungsgäste interessierten sich nun lebhaft für ihn als bebilderten Versroman aus dem Werkstattumfeld der Handschriftenmanufaktur des Diebold Lauber im elsässischen Hagenau.

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