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Herzlich Willkommen im BLBlog!

Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Wahlen I: Wahlkämpfe im Großherzogtum

Schwarz-weiße Innenansicht eines historischen Versammlungssaals mit hohen Fenstern, Säulen und mehreren Personen an Tischen und auf einer erhöhten Galerie.

Abb. 1: Der Karlsruher Ständesaal mit überfüllten Tribünen (1845, zeitgenössische Darstellung). Quelle: Wikipedia.

Hans-Peter Becht, 31.7.2026

DOI: https://doi.org/10.58019/RV3B-JE52

Wahlen können in Baden auf eine lange Geschichte zurückblicken, die mit der Verfassung von 1818 beginnt. Bei Wahlkämpfen geht es in der Regel heiß her, und der politische Gegner wird oftmals mit unlauteren Methoden bekämpft – heute wie im 19. Jahrhundert.

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Badische Landtagswahl 1925

„Die badischen Landtagswahlen“, in: Badische Presse vom 26. Oktober 1925, Quelle: BLB.

Michael Fischer, 26.10.2025

DOI: https://doi.org/10.58019/B0CJ-8523

Im März 2026 wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt – und das in einer sich zunehmend polarisierenden politischen Lage. Vor 100 Jahren wählten die Badener am 25. Oktober 1925 in einer sich ebenfalls immer weiter polarisierenden Lage einen neuen Landtag. Zwar ist die damalige Situation nur schlecht mit der heutigen Lage zu vergleichen – aber gleichwohl lohnt sich ein Blick auf die Rahmenbedingungen, Akteure, Themen und Resultate des damaligen Wahlkampfes. Ein besonderes Augenmerk wird im Folgenden auf die publizistischen Organe der wahlkämpfenden Parteien von 1925 gelegt.

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150 Jahre badische Münzprägung, Teil II

Das Foto zeigt eine Abbildung des Sammlungsgebäude auf einer Postkarte vom Anfang des 20. Jahrhunderts.

Abbildung des Sammlungsgebäudes auf einer Postkarte (Anfang 20. Jahrhundert). – zum Digitalisat

Eine Dokumentation in Schlaglichtern anhand von Dokumenten in der Badischen Landesbibliothek Teil II

Felix Geisler, 11.9.2024

In diesem zweiten Teil wird hier ausgeführt, welche Bedeutung der Bibliotheksdirektor Wilhelm Brambach für die badische Münzsammlung spielte, wie es mit der Karlsruher Münzpräge weiterging und wo sich das Münzkabinett aus der ehemaligen Großherzoglichen Hofbibliothek heute befindet.

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150 Jahre badische Münzprägung , Teil I

Die Abbildung zeigt eine Bleimedaille auf den bau der Münzstätte in Karlsruhe 1826.

Bleimedaille auf den Bau der Münzstätte 1826, geprägt von Ludwig Kachel

Eine Dokumentation in Schlaglichtern anhand von Dokumenten in der Badischen Landesbibliothek Teil I

Felix Geisler, 5.9.2024

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis 1936 waren die Großherzogliche Hof- und Landesbibliothek in Karlsruhe und das Großherzogliche Münzkabinett eng miteinander verbunden: Sie wurden in den gleichen Räumlichkeiten aufbewahrt und in Personalunion geleitet. In den folgenden Ausführungen wird die Geschichte der badischen Münzprägung in zwei Teilen nachgezeichnet. Hier im ersten Teil stehen die Anfänge bis Mitte des 19. Jahrhunderts sowie die Art und Weise der Münzherstellung im Vordergrund.

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Klavier, Konzerte, Konservatorium

Das Foto zeigt den Karlsruher Pianisten und Komponisten Josef Schelb um 1932.

Josef Schelb um 1932. Foto: Privatbesitz

Brigitte Knödler-Kagoshima, 3.7.2024

1894, vor 130 Jahren, wurde Josef Schelb in Krozingen geboren. Er lernte Klavier, zeigte sich schon früh begabt und entschied sich dafür, die Musik zum Beruf zu machen. Vor hundert Jahren, im Jahr 1924, wurde Josef Schelb als 30-Jähriger an das Badische Konservatorium nach Karlsruhe berufen. Sein beruflicher Beginn in Karlsruhe fiel in die mittleren Jahre der Weimarer Republik, die auch als die „Goldenen Zwanziger Jahre“ bezeichnet werden. In vielen Ländern Europas gab es in den 1920er Jahren einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung und auch Wissenschaft, Kunst und Kultur blühten auf. Wie prägte diese kulturelle Glanzzeit das Leben des Komponisten und Pianisten Josef Schelb in Karlsruhe? Wie berichteten die zeitgenössischen Zeitungen über Schelbs erste Jahre an seinem neuen Wirkungsort? Das lässt sich in den Zeitungen der Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek recherchieren.

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Zum 1. Mai 2024

Der Screenshot zeigt die Titelseite des Karlsruher Tagblatts vom 30. April 1933.

Ausgabe des Karlsruher Tagblatts vom 30. April 1933, Nr. 119, Titelseite. – zum Digitalisat

Frédérique Renno, 30.4.2024

Maifeiertag, Tag der Arbeit, moving day, Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse, Feiertag des Weltproletariats – der gesetzliche Feiertag am 1. Mai hatte im Laufe der Geschichte unterschiedliche Bezeichnungen. Aber haben Sie sich schon einmal überlegt, wo der Feiertag am 1. Mai seine Wurzeln hat?  Antworten auf diese Frage gibt unter anderem die Berichterstattung in der Presse, natürlich mit verschiedenen Sichtweisen und Bewertungen der Ereignisse, je nachdem, welcher politischen Richtung die jeweilige Zeitung damals zugeneigt war. Der folgende Text bietet daher einen kurzen Abriss zu den verschiedenen Begebenheiten am 1. Mai. Anhand der digitalisierten Zeitungen in der Badischen Landesbibliothek lässt sich nachverfolgen, wie die badische Presse von den Ereignissen zum 1. Mai seit bald 140 Jahren berichtete. 

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‚Pressefreiheit‘

 Der Screenshot zeigt einen Ausschnitt der Mittagsausgabe der Badischen Presse vom 28. November 1905.

Mittagsausgabe der Badischen Presse vom 28. November 1905, S. 2. – zum Digitalisat

Lothar Jordan, 16.2.2024

Es gehört zu den Grundproblemen der Wortgeschichte und der Begriffsgeschichte, die erste Verwendung von Termini nachzuweisen. Dieses Problem stellte sich auch für die Arbeit an meinem Buch Pressefreiheit. Studie zur Geschichte von Wort und Begriff (2023 erschienen). Die Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek waren hilfreich, um zu dokumentieren, wo und wann der Terminus ‚Pressefreiheit‘ in dieser Form gebraucht wurde.

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Margarete Schweikert 1923

Das Foto zeigt Margarete Schweikert mit Geige in den 1920er-Jahren.

Margarete Schweikert in den 1920er-Jahren. Badische Landesbibliothek, Mus. Hs. 1418a,73 – Quelle: Kalliope-Verbund.

Brigitte Knödler-Kagoshima, 6.12.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/cgw2-6009

Margarete Schweikert (1887–1957) war eine Violinistin, Musikpädagogin und Komponistin aus Karlsruhe. Ihr musikalisches Schaffen umfasst etwa 160 Lieder, mehrere Stücke für Klavier und Orgel sowie kammermusikalische Werke. Als Musikerin trat sie in zahlreichen Konzerten im südwestdeutschen Raum auf, sowohl mit ihren eigenen Kompositionen als auch mit Stücken anderer Komponisten. Darüber hinaus war sie als Kritikerin für die Karlsruher Presse tätig und schrieb Rezensionen über Konzerte und Opernaufführungen. Seit 2004 wird der musikalische Nachlass von Margarete Schweikert in der Badischen Landesbibliothek aufbewahrt.

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50 Jahre Landesbibliographie

Gerrit Heim, 28.11.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/5ypz-c131

Viele Landkreise feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Dies tut auch die Landesbibliographie Baden-Württemberg. Auch wenn beide Ereignisse weit voneinander entfernt zu liegen scheinen, handelt es sich dabei um keinen Zufall. Am 1. Januar 1973 trat die große Kreisreform in Baden-Württemberg in Kraft. Zusammen mit der Neugliederung der Regierungsbezirke und der Gemeindereform war sie die größte Neustrukturierung in der Geschichte des Bundeslandes Baden-Württemberg. Damit löste sich das Land von den seit der Gründung des Südweststaates fortgeführten Strukturen, die bis 1973 die Vorgängerterritorien Baden und Württemberg in Form von Verwaltungsgrenzen sichtbar machten.

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70 Jahre Landesverfassung

Jan-Dirk Rausch (Gastautor), 20.11.2023 

DOIhttps://doi.org/10.58019/rrvv-wa93

Am 19. November 1953 trat die Verfassung des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Dies wird am 28. November 2023 in der Lobby des Stuttgarter Landtags gefeiert. Wahrscheinlich nur dort, denn die Landesverfassung ist ein nicht gerade zum Feiern geeignetes, der Öffentlichkeit kaum bekanntes Regelwerk und bei weitem nicht so populär wie die Verfassung des Bundes, das Grundgesetz, auf dessen Rechte und Garantien sich viele Menschen regelmäßig berufen, das die Zusammenarbeit von Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat bestimmt und über das mit großer Macht das Bundesverfassungsgericht wacht, was immer wieder nach schlagzeilenträchtigen Entscheidungen die Öffentlichkeit bewegt.

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