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Herzlich Willkommen im BLBlog!

Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

PERRY RHODAN in der BLB

Die Abbildung zeigt das Cover des ersten Perry Rhodan-Heftes von 1961.

Cover des ersten PERRY RHODAN-Hefts von 1961

Felix Geisler, 11.3.2024

Raumschiff-Kommandant PERRY RHODAN und seine Crew landen auf dem Mond und treffen dort auf die Arkoniden, ein humanoides Volk und die absolute Großmacht der Milchstraße. Gemeinsam verhindern sie den drohenden Weltkrieg und es gelingt ihnen, die zerstrittene Menschheit zu einigen. So beginnt die große Weltraum-Serie „PERRY RHODAN – der Erbe des Universums“ im Jahr 1961 mit dem ersten Band „Unternehmen Stardust“, geschrieben von den Autoren Karl-Herbert Scheer und Clark Dalton. 

Was als kurzlebige Romanserie geplant war, wurde Legende: Anfang Februar 2024 erschien der PERRY RHODAN-Band 3260 „Die Wahl der Akonin“ von Kai Hirdt. Doch was hat PERRY RHODAN mit der Badischen Landesbibliothek zu tun? Seien Sie gespannt!

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Zur Geschichte der Fliegerei

Das Foto zeigt den Kleinen UHU in seinen Einzelteilen als Baukasten.

Der kleine Uhu als Modellbausatz in der dritten Version. Bildrechte bei Graupner und UHU.

Kurt Möser, 08.02.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/kspj-pm33

In meinem Alter muss man lernen, loszulassen. Mein Onkel, der Graphiker Fritz Möser, hat mir die Bedeutung des Verfahrens „Vorlass“ beigebracht. Interessante Bestände sollten nicht erst nach dem Tod des Sammlers in die richtigen – öffentlichen – Hände kommen, sondern vorher. Daran habe ich mich gehalten.

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Wie war's denn so? Ein Karlsruher Heldengespräch

Julia von Hiller und Jens Rügge, 30.6.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/mjkq-1c69

Die Szene spielt am Mittag des 24. Juni 2022. Wigalois vom Rade, ein Artusritter, ist zurück im Handschriften-Tresor der Badischen Landesbibliothek. Die treuen Gefährten auf den Regalböden unter und über ihm befragen ihn zu seinen Erlebnissen auf der Tagung, die seinetwegen am 23. und 24. Juni 2022 in der Badischen Landesbibliothek stattgefunden hat.

Wigalois hatte sich für zwei Tage in den Vortragssaal der Bibliothek begeben, um den dort anwesenden Forschern zur genaueren Untersuchung zur Verfügung zu stehen. Nach seinem Verkauf aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen im Jahr 1990 war er längere Zeit verschollen gewesen, doch hatte er Ende 2018 für die Badische Landesbibliothek gekauft werden und also der Forschung wieder zugänglich gemacht werden können. Da die übrigen Helden der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters aus der Donaueschinger Bibliothek schon seit 1994 in Karlsruhe wohnen, war er als ein Versprengter wieder in seine angestammte Heldenrunde zurückgekehrt. Mehr als hundert Tagungsgäste interessierten sich nun lebhaft für ihn als bebilderten Versroman aus dem Werkstattumfeld der Handschriftenmanufaktur des Diebold Lauber im elsässischen Hagenau.

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Clara Faisst zum 150. Geburtstag

Brigitte Knödler-Kagoshima, 22.6.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/x8z7-r207

Clara Mathilde Faisst, deren 150. Geburtstag wir am 22. Juni 2022 feiern, war eine vielseitig begabte Künstlerin und wirkte als Komponistin, Musikpädagogin, Pianistin und Dichterin. Geboren wurde sie 1872 in Karlsruhe, wo sie auch ihre erste musikalische Ausbildung am Großherzoglichen Konservatorium erhielt. Ab 1894 studierte sie an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin und wurde dort von Woldemar Bargiel (1828–1897), Max Bruch (1838–1920), Ernst Rudorff (1840–1916) und Robert Kahn (1865–1951) unterrichtet. Im Anschluss an ihre Rückkehr nach Karlsruhe im Jahr 1901 arbeitete sie als Künstlerin und Lehrerin. Sie blieb unverheiratet und verdiente ihren Lebensunterhalt mit Unterrichten und Konzertieren. Ihre Vokal- und Instrumentalwerke wurden in Karlsruhe öffentlich aufgeführt, teilweise erschienen ihre Werke auch im Druck. Zahlreiche Kontakte und Freundschaften pflegte sie mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Max Bruch, Hans Thoma (1839–1924), Willy Rehberg (1863–1937), Albert Schweitzer (1875–1965) und Wilhelm Furtwängler (1886–1954). Besonders wichtig waren ihre künstlerischen Auftritte, die regelmäßig in ihrer Wohnung stattfanden.

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Keine einzige unkatalogisierte Note mehr!

Das dekorativ gestaltete Titelblatt zeigt ein Foto des Großherzogs in einem Hexagramm aus zwei roten und gelben Dreiecken, also den badischen Landesfarben, darüber die Überschrift "Baden Stern" in roter Farbe.

Abb. 1: Musikdruck aus der Schlossbibliothek Baden-Baden (Bad MusDr S 2189). - Quelle: zum Digitalisat.

Julia von Hiller, 2.5.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/K0AA-6E66

Es ist so weit: Bei uns in der BLB gibt es keine einzige handgeschriebene oder gedruckte Musiknote mehr, die nicht weltweit nachgewiesen wäre! Keine Viertelnote, keine halbe Note und ganze Noten erst recht nicht. Wir haben die Katalogisierung sämtlicher bei uns vorhandenen Notenmaterialien vollständig abgeschlossen. Dank an das RISM-Team München für die fantastische Zusammenarbeit und Gratulation an das gleichsam nur „nebenberuflich“ in der Erschließung tätige Expertenteam um Janina Späth zu seiner wunderbaren Leistung. 

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Landtagsprotokolle

Abbildung von historischen Protokollen aus dem Jahr 1819.

Abb. 1: Abbildung eines Buchbandes mit historischen Protokollen von 1819.

Stefan Unser und Jana Madlen Schütte, 23.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/vv6a-4g83

Seit Kurzem sind über 600 Bände der Badischen Landtagsprotokolle im Volltext durchsuchbar. In einem Projekt wurden diese in Kooperation mit OCR-BW, dem Kompetenzzentrum für Texterkennung der Universitätsbibliotheken Mannheim und Tübingen mit der Software Tesseract volltexterkannt und in die Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek eingespielt.

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Die Postkarte als Instagram der Gründerzeit

Abb. 1: Ernst Kutzer: Die Nibelungen. 5. Hagen an der Bahre Siegfrieds. Wien: Katholischer Schulverein für Österreich, 1916. Signatur: 120 H 3032,R,5.

Julia von Hiller, 26.5.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/pbh0-xx19

Die Postkarte ist ein kulturgeschichtliches Dokument ersten Ranges. Aber auch sie musste erst erfunden werden. Das war 1866, als Heinrich von Stephan auf der 5. Deutschen Post-Konferenz in Karlsruhe erste Überlegungen dazu anstellte. Am 1. Juli 1870 wurde die Postkarte in Baden und anderen deutschen Staaten als Korrespondenzmedium zugelassen, ein fulminanter Auftakt. In den nächsten fünf Jahren setzte sie sich weltweit durch. Ab 1. Juli 1875 konnte sie im international einheitlichen Format überallhin versendet werden.

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Fretum Magellanicum

Abb. 1: Die neuwen Inseln so hinder Hispanien gegen Orient. Aus: Sebastian Münster: Cosmographey. - Basel: Petri 1564. - Signatur: 98 B 76217 RH. - Zum Digitalisat.

Julia von Hiller 25.4.2021 8.20 Uhr

DOI: https://doi.org/10.58019/QBKX-D550

Am 27. April 1521 ist Ferdinand Magellan auf der Philippineninsel Mactan gestorben. Der portugiesische Kommandant einer spanischen Schiffsflotte, die eine Westroute nach "Ostindien" suchte, um die einträglichen Gewürzinseln im Pazifik für den Herrschaftsbereich der kastilischen Könige zu sichern, wurde nur etwa vierzig Jahre alt.

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