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Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Der Pflege eine Stimme geben

Das Foto zeigt die DHBW-Pflegestudierenden bei der Entwicklung eines Storyboards.

Die DHBW-Pflegestudierenden während der Aufnahmen für die Videos

Eine Kooperation der DHBW Karlsruhe mit der Badischen Landesbibliothek

Liane Meyer und A. Fischer, 26.3.2024

Im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung zwischen der Badischen Landesbibliothek (BLB) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) entwickelten Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften eine innovative Perspektive auf ihren Beruf: Während eines mehrtägigen Workshops in der Lernwerkstatt der BLB unter Anleitung des Medienpädagogen A. Fischer und der wissenschaftlichen Begleitung von Professorin Dr. Liane Meyer entstanden zwei beeindruckende Videoclips. Diese informativen und kreativen Kurzvideos geben Einblicke in die Vorzüge des Pflegestudiums an der DHBW Karlsruhe und fokussieren die positiven Aspekte des Pflegeberufes, dabei setzen sie sich aktiv mit Vorurteilen auseinander. 

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Neugriechisch I: Theodoras Bücher

Theodora von Griechenland als junge Frau.

Philip Alexius de László: Porträt der Prinzessin Theodora von Griechenland, verheiratete Markgräfin von Baden, 1928. Quelle: Wikimedia Commons

Julia von Hiller, 5.1.2024

Im Jahr 1995 hat das Land Baden-Württemberg die Schlossbibliothek Baden-Baden aus dem ehemals großherzoglichen Privatbesitz erworben. Etwa 40.000 Bände wurden damals aus dem Schloss in Baden-Baden nach Karlsruhe gebracht und nach und nach bei uns erschlossen. Darunter auch 402 Bücher aus dem Besitz der griechischen Prinzessin Theodora, die 1931 nach Baden heiratete: viele seltene und nirgends anderswo überlieferte Bücher ...

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50 Jahre Landesbibliographie

Gerrit Heim, 28.11.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/5ypz-c131

Viele Landkreise feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Dies tut auch die Landesbibliographie Baden-Württemberg. Auch wenn beide Ereignisse weit voneinander entfernt zu liegen scheinen, handelt es sich dabei um keinen Zufall. Am 1. Januar 1973 trat die große Kreisreform in Baden-Württemberg in Kraft. Zusammen mit der Neugliederung der Regierungsbezirke und der Gemeindereform war sie die größte Neustrukturierung in der Geschichte des Bundeslandes Baden-Württemberg. Damit löste sich das Land von den seit der Gründung des Südweststaates fortgeführten Strukturen, die bis 1973 die Vorgängerterritorien Baden und Württemberg in Form von Verwaltungsgrenzen sichtbar machten.

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70 Jahre Landesverfassung

Jan-Dirk Rausch (Gastautor), 20.11.2023 

DOIhttps://doi.org/10.58019/rrvv-wa93

Am 19. November 1953 trat die Verfassung des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Dies wird am 28. November 2023 in der Lobby des Stuttgarter Landtags gefeiert. Wahrscheinlich nur dort, denn die Landesverfassung ist ein nicht gerade zum Feiern geeignetes, der Öffentlichkeit kaum bekanntes Regelwerk und bei weitem nicht so populär wie die Verfassung des Bundes, das Grundgesetz, auf dessen Rechte und Garantien sich viele Menschen regelmäßig berufen, das die Zusammenarbeit von Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat bestimmt und über das mit großer Macht das Bundesverfassungsgericht wacht, was immer wieder nach schlagzeilenträchtigen Entscheidungen die Öffentlichkeit bewegt.

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Der Oberbadische Aufstand 1923

Michael Fischer, 19.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/gbfg-b553

Das Jahr 1923 gilt gemeinhin als das „Krisenjahr“ der Weimarer Republik, in dem eine ganze Reihe von Ereignissen die Grundfesten der jungen Republik erschütterten: die Besetzung des Ruhrgebiets durch die französische Armee und der anschließende „Ruhrkampf“, Separationsbewegungen in Bayern und im Rheinland, Wirtschaftskrise und Hyperinflation, der kommunistische Umsturzversuch im so genannten „Deutschen Oktober“, die Reichsexekution gegen die sozialdemokratisch-kommunistischen Landesregierungen in Sachsen und Thüringen sowie der Hitler-Ludendorff-Putsch.

Auch im Badischen Oberland, wie die höher gelegenen Gebiete der früheren Markgrafschaft Baden-Durlach auch bezeichnet werden, eskalierte im September 1923 ein aus der prekären sozialen und wirtschaftlichen Situation geborener Konflikt zwischen der Arbeiterschaft aus Lörrach und weiteren Ortschaften in der Umgebung mit den lokalen Unternehmern zu einem bürgerkriegsähnlichen Aufstand unter kommunistischer Führung. Mit seiner starken Textilindustrie war Lörrach neben Mannheim eine badische Hochburg der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD).

Dieser so genannte Oberbadische Aufstand jährt sich nun zum hundertsten Mal und ist in den Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek (BLB) und der Universitätsbibliothek (UB) Freiburg gut anhand digitalisierter Quellen nachzuvollziehen: Neben digitalisierten Zeitungen wie dem Badischen Beobachter (UB Freiburg) und dem Karlsruher Tagblatt (BLB) fanden die Ereignisse ebenfalls Niederschlag in den Debatten im Badischen Landtag (u.a. hier und hier), dessen Protokolle sich wie einige andere zeitgenössische Dokumente in den Digitalen Sammlungen der BLB befinden. Im folgenden Beitrag wird auf die Ereignisse in Lörrach fokussiert.

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Hyperinflation 1923

Das Bild zeigt eine  Reichsbanknote über fünf Billionen Mark von 1923.

Reichsbanknote über fünf Billionen (5.000.000.000.000) Mark von 1923. Der Wert entspricht 5 Rentenmark nach dem Wechselkurs vom 15. November 1923. Quelle: Wikipedia Commons.

Gerrit Heim, 21.7.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/rmny-q544

Inflation – kaum ein ökonomischer Fachbegriff löst in Deutschland so zuverlässig Emotionen aus. Während sich viele europäische Gesellschaften über einen längeren Zeitraum mit konstant hohen Preissteigerungsraten arrangieren, löst in Deutschland jede Veränderung der Nachkommastelle ein mediales Echo aus. Dahinter steckt nicht zuletzt eine kollektive Inflationsangst, die auf ein einschneidendes Ereignis in der deutschen Geschichte zurückgeht: die Hyperinflation von 1923.

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Wegbereiterinnen für das Frauenstudium

Brigitte Knödler-Kagoshima, 30.6.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/a29e-ve71

Im 19. Jahrhundert strebten Frauen vermehrt danach, Zugang zu einer höheren Schulbildung und zu einem Universitätsstudium zu erlangen. Eine führende Rolle bei dieser Entwicklung nahm das Großherzogtum Baden mit seinen beiden Landesuniversitäten in Heidelberg und Freiburg ein. Im Folgenden werden die vier Frauen vorgestellt, die als erste Frauen an der Universität Heidelberg promovierten und dadurch zu Wegbereiterinnen für das Frauenstudium in Baden und Deutschland wurden.

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Neu entdeckt: eine unbekannte Zeichnung

Das Bild zeigt ein Selbstporträt der Künstlerin Marie Ellenrieder von 1818.

Marie Ellenrieder (1791–1863). Selbstporträt 1818. Quelle: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

Edwin Fecker (Gastautor) und Annika Stello, 2.5.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/e1jt-qx61

Unverhofft kommt oft – das gilt auch in Bibliotheken. Als vor kurzem einige handschriftliche Dokumente elektronisch verzeichnet wurden, deren Existenz zwischen einer größeren Menge gedruckter Bücher bisher unbeachtet geblieben war, ereignete sich wieder einmal ein solch unverhoffter Moment. Zwischen den von außen unscheinbaren Blättern und Büchlein fand sich auch ein Album mit eingeklebten Kunstpostkarten des 19. Jahrhunderts (Karlsruhe, BLB, K 3293 IV 21). Es ist auf den ersten Blick dekorativ, aber ansonsten nicht allzu bemerkenswert. Etwas ganz Besonderes stellt jedoch das allererste eingeklebte Bild des Albums, eine aquarellierte Zeichnung, dar.

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Landesmutter Großherzogin Luise von Baden

Zu sehen ist ein Porträtgemälde von Luise Großherzogin von Baden, geborene Prinzessin Luise von Preußen (1838 bis 1923) von Franz Xaver Winterhalter von 1856.

Luise Großherzogin von Baden (1838–1923). Porträtgemälde von Franz Xaver Winterhalter 1856. Quelle: Wikimedia Commons.

Ludger Syré (Gastautor), 21.4.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/vqfv-e176

Am 23. April 2023 jährt sich zum hundertsten Mal der Todestag der Großherzogin Luise von Baden (1838–1923). An der Seite ihres Mannes, Großherzog Friedrich I. von Baden (1826–1907), füllte sie über 50 Jahre die Rolle der badischen Landesmutter aus und genoss im überwiegenden Teil der Bevölkerung Ansehen und Beliebtheit. Worauf lässt sich ihre Popularität zurückführen, was waren ihre nachhaltigen Verdienste?

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90 Jahre NS-Machtergreifung

Frédérique Renno, 30.01.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/h2wz-sv90

Heute vor 90 Jahren, am 30. Januar 1933, wurde Adolf Hitler vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zum Reichskanzler des Deutschen Reiches ernannt. Hitler übernahm damit die Führung einer Koalitionsregierung aus der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) und der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP). Es waren turbulente Zeiten, in denen sich die Ereignisse förmlich überschlugen.

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