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Herzlich Willkommen im BLBlog!

Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

100 Jahre deutsche Nationalhymne

Zu sehen ist eine Aufnahme von Friedrich Ebert

Reichspräsident Friedrich Ebert, 1925. - Quelle: Wikipedia.

Almut Ochsmann (Gastautorin), 11.8.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/4h2w-ac18

„Einigkeit und Recht und Freiheit“, den Anfang unserer Nationalhymne, haben wir fast täglich in der Hand: Er ist auf dem Rand der deutschen 2-Euro-Münzen eingeprägt. Diese demokratischen Grundsätze scheinen uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit zu sein. Doch das war nicht immer so. Badische Zeitungen aus den Digitalen Sammlungen der BLB erzählen die wechselvolle Geschichte der Nationalhymne.

Im August 1922 erklärte der damalige Reichspräsident der Weimarer Republik Friedrich Ebert das „Lied der Deutschen“ zur offiziellen Nationalhymne. Text und Melodie sind aber schon früher entstanden. Zunächst bekam der Komponist Joseph Haydn den Auftrag, für den österreichischen Kaiser Franz II. ein „Volkslied“ zu schreiben: „Gott erhalte Franz den Kaiser, Unsern guten Kaiser Franz!“ Das war 1797 und kann durchaus als Reaktion auf die französische Marseillaise gesehen werden. Die Kaiserhymne wurde schnell sehr beliebt und noch im selben Jahr komponierte Haydn sein Streichquartett op. 76 Nr. 3, in dessen zweitem Satz diese Melodie variiert wird und das als „Kaiserquartett“ bekannt ist.

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Herzlichen Glückwunsch Baden-Württemberg

Zu sehen ist die Überschrift der Zeitung "Das Neue Baden" vom Mai 1947.

Abb. 1: Die Zeitung Das Neue Baden vom Mai 1947.

Jana Schütte, 25.4.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/6zvc-dv89

Am 25. April 1952 rief Reinhold Maier (FDP/DVP) in Stuttgart den Südweststaat aus und somit wurde aus den Ländern Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern ein neues Bundesland. Am heutigen Tag feiert Baden-Württemberg also seinen 70. Geburtstag.

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Zeitungsarchäologie II: Auktionspech

Textplakat mit allen Angaben zu Ort, Termin und Inhalt der Vorstellung.

Abb. 1: Anschlagzettel zur Vorstellung des Seiltänzers Rudolph Knie am 6. und 7. Juni 1832 in Karlsruhe (121 C 38 R).

Julia von Hiller, 9.2.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/a1ey-4k57

Am 14. Oktober 2021 wurden bei Kiefer Buch- und Kunstauktionen in Pforzheim zweiundzwanzig Schaustellerzettel verauktioniert. Bei genauerer Recherche stellte sich heraus, dass viele dieser Zettel zu Darbietungen von Akrobaten, Zauberern und Sängerinnen, zu Präsentationen von Menschen, Tieren und Kunstobjekten et cetera nach Karlsruhe gehören, wo sie in den Jahren 1831 bis 1833 zum Einsatz gekommen sind. Als frühe Dokumente der Unterhaltungs- und Eventbranche des 19. Jahrhunderts haben sie ohnehin einen einzigartigen kulturgeschichtlichen Wert. Nun waren sie womöglich auch noch Zeugnisse dieser Branche aus unserer Stadt. Und Unikate waren sie vermutlich auch. Deshalb haben wir uns in der BLB sofort brennend dafür interessiert, sind der Sache nachgegangen und haben auf die Zettel geboten.

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Verkehr und Mobilität in Baden

Ausgabe des Großen Straßburger hinkenden Boten von 1947, S. 6.

Abb. 1: Ausgabe des Großen Straßburger hinkenden Boten von 1947, S. 6.

Jana Madlen Schütte, 29.10.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/b5gy-qp12

In der 140. Ausgabe des Großen Straßburger hinkenden Boten von 1947, eines seit 1806 in Straßburg erschienenen Kalenders, findet sich ein Rückblick, der auch die Veränderung des Verkehrswesens in diesem Zeitraum aufnimmt und aus der Perspektive des personalisierten „Boten“ berichtet. Dessen Reisen, also seine Zustellung, fanden zunächst noch mit der Postkutsche statt, bis das Dampfschiff und die Eisenbahn genutzt werden konnten. Der Bericht endet mit dem Ausruf: „Nun werde ich selbst in das entlegenste Dörfchen mit Autos gefahren.“ Dieses Beispiel zeigt sehr anschaulich, welche Änderungen der Ausbau der Verkehrswege und die Einführung neuer Beförderungsmittel zur Folge hatten. Dank der Finanzierung durch die Stiftung Kulturgut kann in einem seit Oktober 2021 bestehenden Digitalisierungsprojekt an der Badischen Landesbibliothek nun eine breite Quellenbasis digital zur Verfügung gestellt werden, die der Erforschung des Themenspektrums dient. Die auf diese Weise zugänglich gemachten Quellen stellen besonders für wirtschafts- und sozialgeschichtliche Fragestellungen sowie für die Alltagsgeschichte des 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wahre Fundgrube dar.

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Zigarettenbilder aus Baden-Baden

Zu erkennen ist eine Collage aus Zigarettenbildern. 

Abb. 1: Werbeseite für die Mercedes-Zigarette im Sammelalbum "Filmkünstler aus aller Welt" der A. Batschari Cigarettenfabrik G.m.b.H. Baden-Baden, 1930. Signatur: 121 F 158,R,1. - Zum Digitalisat.

Julia von Hiller, 12.10.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/05bc-6a89

Mit Jahresbeginn 2021 wurde die Tabakwerbung in Deutschland weiter eingeschränkt. Auch Kinowerbung ist jetzt verboten, wenn der gezeigte Film für noch nicht volljähriges Publikum zugelassen ist. Ab 2022 gilt ein Werbeverbot auf Außenflächen wie Plakatwänden und Leuchtreklametafeln, zunächst für herkömmliche Zigaretten, ab 2024 auch für E-Zigaretten. Ganz verboten ist die Zigarettenwerbung aber immer noch nicht. Und in begrenztem Rahmen ist vieles anderswo längst Verbotene in Deutschland noch immer erlaubt: das Sponsoring von Veranstaltungen, das Verteilen von Gratis-Zigaretten oder das Betreiben von Flagship-Stores. Und natürlich bleiben der Zigarettenindustrie auch weiterhin alle Möglichkeiten der Produktplatzierung in Tankstellen und Supermärkten, des Gewinnspiel-Marketings und des Merchandising.

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Aus der Trennung heraus!

Zu sehen ist das Werbeplakat der Ausstellung "Aus der Trennung heraus! 200 Jahre Evangelische Landeskirche in Baden". Es besteht aus einer Collage, im Vordergrund befindet sich eine Abbildung einer Statue von zwei, sich an den Händen haltenden, Engeln. Der Hintergrund ist bunt.

Abb. 1: Ausstellungsplakat – Aus der Trennung heraus!

Julia von Hiller, 26.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/8t2b-jt78

Am 2. Juli 1821 trat in der Karlsruher Stadtkirche eine Synode aus 22 Lutheranern und 22 Reformierten zusammen, um aus den beiden evangelischen Konfessionen eine unierte Kirche zu bilden. Am 26. Juli war das Werk vollendet. Großherzog Ludwig von Baden erließ die Unionsurkunde, die von den Synodalen unterzeichnet wurde. Ein Anfang war gemacht. Heute feiert die Evangelische Landeskirche in Baden den 200. Jahrestag der Kirchenunion. Wir als Badische Landesbibliothek können nur Weniges beitragen, aufgrund der Zerstörung der BLB im Zweiten Weltkrieg ist der ehemals reiche Quellenbestand zur Kirchenunion nicht erhalten und nur fragmentarisch ersetzt worden. Aber wir gratulieren umso herzlicher mit einer kleinen Auswahl heute bei uns wieder verfügbarer digitalisierter Drucke zur Evangelischen Kirchenvereinigung im Großherzogtum Baden.

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Landtagsprotokolle

Abbildung von historischen Protokollen aus dem Jahr 1819.

Abb. 1: Abbildung eines Buchbandes mit historischen Protokollen von 1819.

Stefan Unser und Jana Madlen Schütte, 23.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/vv6a-4g83

Seit Kurzem sind über 600 Bände der Badischen Landtagsprotokolle im Volltext durchsuchbar. In einem Projekt wurden diese in Kooperation mit OCR-BW, dem Kompetenzzentrum für Texterkennung der Universitätsbibliotheken Mannheim und Tübingen mit der Software Tesseract volltexterkannt und in die Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek eingespielt.

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Digitalisierung Wirtschaft

Titelblatt der als "Dankesspende im Jubiläumsjahr 1896" von badischen Industriellen herausgegebenen "Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden".

Abb. 1: Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden: eine Dankesspende im Jubiläumsjahre 1896 ihrem Herrscherhaus dargebracht von Badischen Industriellen, 98 C 76067.

Jana Madlen Schütte, 2.6.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/p16h-2112

Am 9. September 1896 feierte Großherzog Friedrich I. von Baden (1826–1907) seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass erhielt er auch die hier abgebildete Schrift mit dem Titel Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden von badischen Industriellen mit kurzen Abrissen der einzelnen Unternehmen und zugehörigen Illustrationen. Sie bietet einen guten Überblick über die Wirtschaftslage Badens dieser Zeit. In einem im April 2021 begonnenen Digitalisierungsprojekt an der Badischen Landesbibliothek wird zur Erforschung des Themenspektrums nun eine breite Quellenbasis digital zur Verfügung gestellt.

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RegionaliaOpen

Susanne Jaklin, Jana Madlen Schütte und Anna Weintraut, 18.5.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/KQ5F-CZ79

In RegionaliaOpen verbindet die Badische Landesbibliothek Open Access, also den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, mit Landeskunde und -geschichte: Allen, die über die Region publizieren, bietet sie mit ihrem neuen Repositorium RegionaliaOpen – Open-Access-Publikationsserver für den Südwesten ab sofort die Infrastruktur für eine Open-Access-Veröffentlichung. Außerdem können über RegionaliaOpen viele frei verfügbare Publikationen gefunden und kostenfrei genutzt werden.

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