Gefiltert nach Schlagwort badische landesbibliothek Filter zurücksetzen

Herzlich Willkommen im BLBlog!

Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

Recherchieren und arbeiten Sie zu Beständen der Badischen Landesbibliothek? Haben Sie einen interessanten Artikel, den Sie uns vorschlagen möchten? Wir freuen uns über Ihre Nachrichten, Anmerkungen und Fragen zu den Blogbeiträgen – nehmen Sie hier gerne Kontakt mit der Redaktion auf.

Sie wollen immer benachrichtigt werden, wenn ein neuer Blogbeitrag erscheint? Dann abonnieren Sie den BLBlog hier.

Kontakt: Dr. Michael Fischer

Clara Schumann in Karlsruhe

Das Portrait zeigt Clara Schumann in einer Autotypie von Franz Hanfstaengl, München 1857.

Portrait Clara Schumann, Lithographie nach dem Foto von C. von Jagemann Wien 1866 von W. J. Morgan & Co. Cleveland. Das Portrait befindet sich im Besitz des Verfassers dieses Beitrags.

Wolfgang Seibold, 24.10.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/6ted-e173

Am 1. Februar 1839 kam die berühmte Pianistin Clara Schumann (1819–1896) auf ihrer zweiten Parisreise zum ersten Mal nach Karlsruhe; als Quartier bezog sie den Englischen Hof am Marktplatz. Tags darauf spielte sie im Schloss vor Großherzogin Sophie von Baden(1801–1865). Anfang der 1850er Jahre lernte sie Johann Wenzel Kalliwoda und seinen Sohn Wilhelm kennen, als sie am 23. Juli 1851 mit ihrem Mann, dem Pianisten und Komponisten Robert Schumann, auf der Durchreise in Baden-Baden Station machte. Dann folgen zeitlich die Jahre, aus denen ihre acht Briefe im Konvolut in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe stammen.

WEITERLESEN

Projekt: Reichenauer Inkunabeln

Katharina Ost, 13.10.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/mfc6-5w30

Katharina Ost ist Projektmitarbeiterin an der Badischen Landesbibliothek und arbeitet in einem Projekt zu den Reichenauer Inkunabeln. In diesem Projekt, das von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg gefördert wird, werden die in der Badischen Landesbibliothek befindlichen Inkunabeln Reichenauer Provenienz digitalisiert und mit qualitativ verbesserten Metadaten online verfügbar gemacht.Was dabei genau ihre Aufgaben sind, erfahren Sie in diesem Interview.

WEITERLESEN

Neue Ausstellung: Max Reger und Karl Straube

Die Abbildung zeigt die erste Seite der Notenhandschrift für die Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 von Max Reger.

Max Reger, Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 (1900), Notenhandschrift für Karl Straube, S. 1
Max-Reger-Institut, Mus. Ms. 204 – erworben 2017.

Jürgen Schaarwächter, 30.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/b3tp-mt26

Max Reger und Karl Straube: Gerade aus Sicht vieler Organisten bilden die zwei Männer eine unauflösliche Einheit. Wie weitgehend die beiden Künstler miteinander verwoben waren, versuchen wir in dieser Ausstellung zu skizzieren, die seit dem 27. September 2023 in der Badischen Landesbibliothek zu sehen ist.

Ein Problem bei der Vorbereitung einer solchen Ausstellung ist für uns nicht selten ein Luxusproblem – aus den reichen Beständen des Max-Reger-Instituts Karlsruhe auszuwählen. Ein großer Teil der diesmal gezeigten Exponate wurde 1958, vor 65 Jahren also, erworben, mittelbar aus dem Nachlass Karl Straubes, dessen Witwe Regers Manuskripte veräußert hatte. Die jüngste Neuerwerbung aus Straubes Nachlass erfolgte 2017 – möglicherweise das berühmteste Orgelwerk Regers überhaupt, Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46. Bis 1900 verfasste Reger für Karl Straube, der viele Uraufführungen seiner Orgelwerke spielte, eigene Handschriften dieser Orgelwerke, häufig aus dem simplen Grund, dass sich die Werke noch im Druckprozess befanden und die Uraufführung nicht selten bereits vor Drucklegung erfolgte.

WEITERLESEN

Rückblick: Schwarzwaldbahn-Ausstellung

Zu sehen ist eine Darstellung eines Landschaftsausschnitts mit Schwarzwaldhütte, Tanne und Bahnbrücke im Hintergrund.

Ewald Keil: Vom Rhein längs der Schwarzwaldbahn zum Bodensee und Rheinfall. München 1928
Badische Landesbibliothek, 121 E 976 - Zum Digitalisat.

Barbara Bauer, 26.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/8d8t-8602

Am 16. September 2023 ist die Ausstellung „Mit der Schwarzwaldbahn an den Bodensee. Tourismuswerbung im Wandel“ zu Ende gegangen. Aus diesem Anlass werfen wir einen Blick zurück auf die Ausstellung und ziehen Bilanz.

WEITERLESEN

Was macht eigentlich eine Papierrestauratorin?

Magdalena Liedtke und Christiane Schwab, 13.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/4f04-2e37

Magdalena Liedtke (ML) und Christiane Schwab (CS) sind Restauratorinnen in der Badischen Landesbibliothek. Was genau ihren Beruf ausmacht, erfahren Sie im folgenden Interview.

WEITERLESEN

130 Jahre Mädchengymnasium in Karlsruhe

Frédérique Renno, 2.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/b8cs-b024

Vor einigen Wochen wurden hier im Blog die vier ersten Frauen vorgestellt, die in Deutschland an der Universität Heideberg promovierten und dadurch zu Wegbereiterinnen für das Frauenstudium in Baden und Deutschland wurden. Anlässlich des 130. Geburtstags werden anhand der Berichterstattung in zeitgenössischen badischen Zeitungen die Reaktionen und Aufnahme der Gründung des ersten Mädchengymnasiums in Deutschland veranschaulicht, das im September 1893 eröffnet wurde.

WEITERLESEN

Nachlass Friedrich Lautenschlager

Die Fotografie zeigt Lautenschlager als jungen Mann im Anzug und mit Hut, mit der rechten Seite an einen Baum gelehnt, mit der linken Hand ein Buch haltend.

Lautenschlager als junger Mann. Foto: Familienbesitz.

Julia von Hiller, 15.8.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/hfkk-jp61

Von einigen ihrer früheren Direktoren besitzt die Badische Landesbibliothek nachgelassene Materialien, etwa von Alfred Holder (1840–1916), langjährigem Chef der Handschriftenabteilung und von 1911 bis 1916 Direktor der Großherzoglichen Hof- und Landesbibliothek; von ihm sind 150 Faszikel mit Korrespondenzen, Werkmanuskripten, Kollegnachschriften und Druckvorlagen erhalten (K 1455–1605), die Eduard Holder nach dem Tod seines Vaters der Bibliothek überlassen hat. Auch von Theodor Längin (1867–1947), der zusammen mit Holder seit 1904 die Leitung der Großherzoglichen Hof- und Landesbibliothek wahrnahm und ihm 1916 bis 1932 als Direktor nachfolgte, sind Nachlassmaterialien vorhanden, die die Bibliothek als Geschenk seines Sohnes Folkmar Längin erhalten hat, darunter Kollegnachschriften, Korrespondenzen, Werkmanuskripte und Notizhefte (K 2696–2706). Beide Nachlässe wurden während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und haben daher die Vernichtung des Bestandes am 3. September 1942 überstanden. Die in der Badischen Landesbibliothek selbst verwahrten Zeugnisse ihrer beider dienstlicher Tätigkeit dagegen sind der Brandnacht vollständig zum Opfer gefallen.

...

WEITERLESEN

Hyperinflation 1923

Das Bild zeigt eine  Reichsbanknote über fünf Billionen Mark von 1923.

Reichsbanknote über fünf Billionen (5.000.000.000.000) Mark von 1923. Der Wert entspricht 5 Rentenmark nach dem Wechselkurs vom 15. November 1923. Quelle: Wikipedia Commons.

Gerrit Heim, 21.7.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/rmny-q544

Inflation – kaum ein ökonomischer Fachbegriff löst in Deutschland so zuverlässig Emotionen aus. Während sich viele europäische Gesellschaften über einen längeren Zeitraum mit konstant hohen Preissteigerungsraten arrangieren, löst in Deutschland jede Veränderung der Nachkommastelle ein mediales Echo aus. Dahinter steckt nicht zuletzt eine kollektive Inflationsangst, die auf ein einschneidendes Ereignis in der deutschen Geschichte zurückgeht: die Hyperinflation von 1923.

WEITERLESEN

„Gegen Schmutz und Schund“

Der Screenshot zeigt einen Artikel im Jungen Freiheitskämpfer, der Beilage zum Führer, vom 16. Juni 1933, in dem verfemte Literatur beschrieben wird.

Ausgabe von Der junge Freiheitskämpfer, Beilage zu Der Führer vom 16. Juni 1933. – zum Digitalisat.

Frédérique Renno, 16.6.2023 

DOI: https://doi.org/10.58019/0gpm-mp40

Dieses Jahr gab es bereits zahlreiche Gedenkveranstaltungen und Erinnerungsprojekte zu den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten: Zwischen März und Oktober 1933 warfen die Nationalsozialisten an über 160 Orten Werke der von ihnen verfemten Bücher ins Feuer. Ein unrühmlicher Höhepunkt war die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in etwa zwanzig deutschen Universitätsstädten, die von der Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit begleitet wurde. Werke aus Kunst, Wissenschaft und Philosophie, Politik, Lyrik und Romanliteratur wurden – von sogenannten „Feuersprüchen“ begleitet – den Flammen übergeben. Es waren Bücher von jüdischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Texte der kulturellen Moderne und Schriften, die auf die Freiheit der Meinung, des Denkens, der Kunst und der Forschung beharrten. Vernichtet wurden Werke von Sigmund Freud, Rosa Luxemburg, Albert Einstein, Karl Marx, Heinrich Mann, Erich Maria Remarque, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Kurt Tucholsky, Bertha von Suttner, Erich Kästner und vielen anderen mehr. In der Parteizeitung der Nationalsozialisten Der Führer vom 16.6.1933 wurden die Namen einzeln aufgelistet.

WEITERLESEN

„Another Level“ – neues Außenmobiliar

Das Foto von Oliver-Selim Boualam zeigt das neue Außenmobiliar „Another Level“ von Julius Bläser und Severin Geißler von der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Das neue Außenmobiliar „Another Level“ von Julius Bläser und Severin Geißler (Hochschule für Gestaltung Karlsruhe). © Foto: Oliver-Selim Boualam.

Julius Bläser und Severin Geißler (Gastautoren), 12.6.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/j11t-g508

Im Frühjahr 2023 wurde das neue Außenmobiliar „Another Level“ von Julius Bläser und Severin Geißler, Absolventen der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe, im Skulpturengarten der Badischen Landesbibliothek realisiert. Es soll als Ort zum Verweilen, als neuer Treffpunkt und als Bühne für Veranstaltungen, Lesungen und Vorträge im öffentlichen Raum dienen. Über das Projekt sprechen die beiden Designer in folgendem Interview.

WEITERLESEN