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Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Margarete Schweikert 1923

Das Foto zeigt Margarete Schweikert mit Geige in den 1920er-Jahren.

Margarete Schweikert in den 1920er-Jahren. Badische Landesbibliothek, Mus. Hs. 1418a,73 – Quelle: Kalliope-Verbund.

Brigitte Knödler-Kagoshima, 6.12.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/cgw2-6009

Margarete Schweikert (1887–1957) war eine Violinistin, Musikpädagogin und Komponistin aus Karlsruhe. Ihr musikalisches Schaffen umfasst etwa 160 Lieder, mehrere Stücke für Klavier und Orgel sowie kammermusikalische Werke. Als Musikerin trat sie in zahlreichen Konzerten im südwestdeutschen Raum auf, sowohl mit ihren eigenen Kompositionen als auch mit Stücken anderer Komponisten. Darüber hinaus war sie als Kritikerin für die Karlsruher Presse tätig und schrieb Rezensionen über Konzerte und Opernaufführungen. Seit 2004 wird der musikalische Nachlass von Margarete Schweikert in der Badischen Landesbibliothek aufbewahrt.

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50 Jahre Landesbibliographie

Gerrit Heim, 28.11.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/5ypz-c131

Viele Landkreise feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Dies tut auch die Landesbibliographie Baden-Württemberg. Auch wenn beide Ereignisse weit voneinander entfernt zu liegen scheinen, handelt es sich dabei um keinen Zufall. Am 1. Januar 1973 trat die große Kreisreform in Baden-Württemberg in Kraft. Zusammen mit der Neugliederung der Regierungsbezirke und der Gemeindereform war sie die größte Neustrukturierung in der Geschichte des Bundeslandes Baden-Württemberg. Damit löste sich das Land von den seit der Gründung des Südweststaates fortgeführten Strukturen, die bis 1973 die Vorgängerterritorien Baden und Württemberg in Form von Verwaltungsgrenzen sichtbar machten.

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Eröffnung der Schwarzwaldbahn 1873

Der Screenshot zeigt einen Ausschnitt aus dem Schwarzwaldführer der Eisenbahn Offenburg-Constanz von 1870.

Schwarzwaldführer der Eisenbahn Offenburg-Constanz, 1870. Badische Landesbibliothek, 98 B 103337. - zum Digitalisat.

Frédérique Renno, 10.11.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/ap6t-8c17

Am 10. November 1873, also heute vor 150 Jahren, wurde die Schwarzwaldbahn offiziell eröffnet und war nun auf ihrer gesamten Länge von Karlsruhe bis Konstanz am Bodensee befahrbar. Bereits ab 1866 wurden sukzessive einzelne Abschnitte der Strecke in Betrieb genommen; zuletzt fehlte noch die Strecke zwischen Hausach und Villingen mit dem anspruchsvollsten Teil bei Triberg, wo enorme Höhenunterschiede überwunden werden mussten. Dies gelang dem Karlsruher Ingenieur Robert Gerwig (1820–1885), indem er sogenannte Kehrtunnel einsetzte, um die Steigung zu begrenzen: Sie verlängerten die Strecke und ermöglichten ein langsameres Ansteigen, damit die Lokomotiven, die damals noch nicht die Zugkraft von heute hatten, die Waggons über die Berge und Täler bringen konnten.

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Clara Schumann in Karlsruhe

Das Portrait zeigt Clara Schumann in einer Autotypie von Franz Hanfstaengl, München 1857.

Portrait Clara Schumann, Lithographie nach dem Foto von C. von Jagemann Wien 1866 von W. J. Morgan & Co. Cleveland. Das Portrait befindet sich im Besitz des Verfassers dieses Beitrags.

Wolfgang Seibold, 24.10.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/6ted-e173

Am 1. Februar 1839 kam die berühmte Pianistin Clara Schumann (1819–1896) auf ihrer zweiten Parisreise zum ersten Mal nach Karlsruhe; als Quartier bezog sie den Englischen Hof am Marktplatz. Tags darauf spielte sie im Schloss vor Großherzogin Sophie von Baden(1801–1865). Anfang der 1850er Jahre lernte sie Johann Wenzel Kalliwoda und seinen Sohn Wilhelm kennen, als sie am 23. Juli 1851 mit ihrem Mann, dem Pianisten und Komponisten Robert Schumann, auf der Durchreise in Baden-Baden Station machte. Dann folgen zeitlich die Jahre, aus denen ihre acht Briefe im Konvolut in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe stammen.

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Projekt: Reichenauer Inkunabeln

Katharina Ost, 13.10.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/mfc6-5w30

Katharina Ost ist Projektmitarbeiterin an der Badischen Landesbibliothek und arbeitet in einem Projekt zu den Reichenauer Inkunabeln. In diesem Projekt, das von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg gefördert wird, werden die in der Badischen Landesbibliothek befindlichen Inkunabeln Reichenauer Provenienz digitalisiert und mit qualitativ verbesserten Metadaten online verfügbar gemacht.Was dabei genau ihre Aufgaben sind, erfahren Sie in diesem Interview.

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Neue Ausstellung: Max Reger und Karl Straube

Die Abbildung zeigt die erste Seite der Notenhandschrift für die Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 von Max Reger.

Max Reger, Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 (1900), Notenhandschrift für Karl Straube, S. 1
Max-Reger-Institut, Mus. Ms. 204 – erworben 2017.

Jürgen Schaarwächter, 30.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/b3tp-mt26

Max Reger und Karl Straube: Gerade aus Sicht vieler Organisten bilden die zwei Männer eine unauflösliche Einheit. Wie weitgehend die beiden Künstler miteinander verwoben waren, versuchen wir in dieser Ausstellung zu skizzieren, die seit dem 27. September 2023 in der Badischen Landesbibliothek zu sehen ist.

Ein Problem bei der Vorbereitung einer solchen Ausstellung ist für uns nicht selten ein Luxusproblem – aus den reichen Beständen des Max-Reger-Instituts Karlsruhe auszuwählen. Ein großer Teil der diesmal gezeigten Exponate wurde 1958, vor 65 Jahren also, erworben, mittelbar aus dem Nachlass Karl Straubes, dessen Witwe Regers Manuskripte veräußert hatte. Die jüngste Neuerwerbung aus Straubes Nachlass erfolgte 2017 – möglicherweise das berühmteste Orgelwerk Regers überhaupt, Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46. Bis 1900 verfasste Reger für Karl Straube, der viele Uraufführungen seiner Orgelwerke spielte, eigene Handschriften dieser Orgelwerke, häufig aus dem simplen Grund, dass sich die Werke noch im Druckprozess befanden und die Uraufführung nicht selten bereits vor Drucklegung erfolgte.

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Rückblick: Schwarzwaldbahn-Ausstellung

Zu sehen ist eine Darstellung eines Landschaftsausschnitts mit Schwarzwaldhütte, Tanne und Bahnbrücke im Hintergrund.

Ewald Keil: Vom Rhein längs der Schwarzwaldbahn zum Bodensee und Rheinfall. München 1928
Badische Landesbibliothek, 121 E 976 - Zum Digitalisat.

Barbara Bauer, 26.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/8d8t-8602

Am 16. September 2023 ist die Ausstellung „Mit der Schwarzwaldbahn an den Bodensee. Tourismuswerbung im Wandel“ zu Ende gegangen. Aus diesem Anlass werfen wir einen Blick zurück auf die Ausstellung und ziehen Bilanz.

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Was macht eigentlich eine Papierrestauratorin?

Magdalena Liedtke und Christiane Schwab, 13.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/4f04-2e37

Magdalena Liedtke (ML) und Christiane Schwab (CS) sind Restauratorinnen in der Badischen Landesbibliothek. Was genau ihren Beruf ausmacht, erfahren Sie im folgenden Interview.

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130 Jahre Mädchengymnasium in Karlsruhe

Frédérique Renno, 2.9.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/b8cs-b024

Vor einigen Wochen wurden hier im Blog die vier ersten Frauen vorgestellt, die in Deutschland an der Universität Heideberg promovierten und dadurch zu Wegbereiterinnen für das Frauenstudium in Baden und Deutschland wurden. Anlässlich des 130. Geburtstags werden anhand der Berichterstattung in zeitgenössischen badischen Zeitungen die Reaktionen und Aufnahme der Gründung des ersten Mädchengymnasiums in Deutschland veranschaulicht, das im September 1893 eröffnet wurde.

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Nachlass Friedrich Lautenschlager

Die Fotografie zeigt Lautenschlager als jungen Mann im Anzug und mit Hut, mit der rechten Seite an einen Baum gelehnt, mit der linken Hand ein Buch haltend.

Lautenschlager als junger Mann. Foto: Familienbesitz.

Julia von Hiller, 15.8.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/hfkk-jp61

Von einigen ihrer früheren Direktoren besitzt die Badische Landesbibliothek nachgelassene Materialien, etwa von Alfred Holder (1840–1916), langjährigem Chef der Handschriftenabteilung und von 1911 bis 1916 Direktor der Großherzoglichen Hof- und Landesbibliothek; von ihm sind 150 Faszikel mit Korrespondenzen, Werkmanuskripten, Kollegnachschriften und Druckvorlagen erhalten (K 1455–1605), die Eduard Holder nach dem Tod seines Vaters der Bibliothek überlassen hat. Auch von Theodor Längin (1867–1947), der zusammen mit Holder seit 1904 die Leitung der Großherzoglichen Hof- und Landesbibliothek wahrnahm und ihm 1916 bis 1932 als Direktor nachfolgte, sind Nachlassmaterialien vorhanden, die die Bibliothek als Geschenk seines Sohnes Folkmar Längin erhalten hat, darunter Kollegnachschriften, Korrespondenzen, Werkmanuskripte und Notizhefte (K 2696–2706). Beide Nachlässe wurden während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und haben daher die Vernichtung des Bestandes am 3. September 1942 überstanden. Die in der Badischen Landesbibliothek selbst verwahrten Zeugnisse ihrer beider dienstlicher Tätigkeit dagegen sind der Brandnacht vollständig zum Opfer gefallen.

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