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Herzlich Willkommen im BLBlog!

Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

Recherchieren und arbeiten Sie zu Beständen der Badischen Landesbibliothek? Haben Sie einen interessanten Artikel, den Sie uns vorschlagen möchten? Wir freuen uns über Ihre Nachrichten, Anmerkungen und Fragen zu den Blogbeiträgen – nehmen Sie hier gerne Kontakt mit der Redaktion auf.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Zur Eröffnung der Lernwerkstatt

Zu sehen sind verschiedene Personen in unterschiedlichen Lernformaten in der Lernwerkstatt.

Die neue Lernwerkstatt: gemeinsam.flexibel.kreativ.

Maren Krähling-Pilarek, 13.03.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/v72h-9n53

Haben Sie heute schon etwas gelernt? Sicher, nebenbei lernt man immer etwas. Aber wie sah Ihr letzter richtiger Aha-Moment aus? Wann merkten Sie zuletzt, dass Sie nicht nur etwas Neues erfahren, sondern einen sogenannten Threshold-Moment hatten? Einen Moment, in dem Ihnen etwas wie Schuppen von den Augen gefallen ist, in dem Sie ein Stück über sich selbst hinausgewachsen sind; einen Moment, in dem Ihnen eine Erkenntnis gleichsam einen Kick im Gehirn und einen Glücksmoment beschert hat? Solche Momente wollen wir in der Lernwerkstatt schaffen. Oder zumindest wollen wir einen Ort schaffen, an dem sie geschehen können.

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Zum 100. Geburtstag von Italo Calvino

Aldo Venturelli (Gastautor), 01.03.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/1ptk-hb55

Italo Calvino ist ohne Zweifel einer der wichtigsten Schriftsteller in der gegenwärtigen italienischen Literatur. Auch außerhalb von Italien, besonders in den USA, sind seine Werke sehr erfolgreich und verhelfen ihm zu internationaler Bekanntheit.

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Geheimnissen alter Bücher auf der Spur

Frédérique Renno, 17.02.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/51ad-jg66

Alte Bücher haben ihren ganz eigenen Charme. Viele sind abgenutzt, haben leichte Schäden und deutliche Gebrauchsspuren, manche sind nur noch in Teilen erhalten, einige riechen ein wenig seltsam, manchmal sind sie auch vollständig verloren gegangen und nur indirekt etwa über Zitate oder Verweise in anderen Büchern überliefert. Aber eines verbindet sie: Sie erzählen Geschichte(n).

Historische Bücher entstanden vor vielen Jahren und haben oft Jahrhunderte überdauert. Handschriften, Drucke, alte Karten, Musikalien und weitere historische Schriftzeugnisse erzählen uns heute Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Das tun sie mittels Tinte und Druckfarbe auf Pergament oder Papier, die mit der Hand geschrieben oder mit einer Druckerpresse gedruckt wurde. In der Badischen Landesbibliothek werden zahlreiche Schätze dieser Art verwahrt; mit der Nibelungenlied-Handschrift C ist sogar ein UNESCO-Weltdokumentenerbe dabei.

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Zur Geschichte der Fliegerei

Das Foto zeigt den Kleinen UHU in seinen Einzelteilen als Baukasten.

Der kleine Uhu als Modellbausatz in der dritten Version. Bildrechte bei Graupner und UHU.

Kurt Möser, 08.02.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/kspj-pm33

In meinem Alter muss man lernen, loszulassen. Mein Onkel, der Graphiker Fritz Möser, hat mir die Bedeutung des Verfahrens „Vorlass“ beigebracht. Interessante Bestände sollten nicht erst nach dem Tod des Sammlers in die richtigen – öffentlichen – Hände kommen, sondern vorher. Daran habe ich mich gehalten.

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Johann Wenzel Kalliwoda in Donaueschingen und Karlsruhe

Zu sehen ist ein Porträt von Johann Wenzel Kalliwoda, gemalt von Gustav Schlick in Leipzig um 1850.

Gustav Schlick: Johann Wenzel Kalliwoda (1801–1866). Leipzig [um 1850].
Badische Landesbibliothek, K 3170,D,1. - zum Digitalisat.

Brigitte Knödler-Kagoshima, 19.12.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/yd70-ya34

Am 19. Dezember 1822 – also vor 200 Jahren – trat Johann Wenzel Kalliwoda (1801–1866) seinen Dienst als Hofkapellmeister am Fürstlich Fürstenbergischen Hof in Donaueschingen an. Das Datum des Dienstbeginns geht aus einem offiziellen Dekret der Hofverwaltung hervor, in dem der Musiker und Komponist zum Hofkapellmeister ernannt wurde. Kaum jemand ahnte damals, dass seine Anstellung bei Hofe bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1866 währen sollte.

Wer war Johann Wenzel Kalliwoda? Wo werden seine Werke heute aufbewahrt? Und wie können seine Werke eingesehen werden?

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Vom Nibelungenlied zum Crossover

Zu sehen ist eine Montage: Verschiedene Handschriftenseiten aus dem Donaueschingen-Bestand sind übereinandergelegt.

Montage verschiedener Handschriftenseiten aus dem Donaueschingen-Bestand.

Luise Czajkowski und Katrin Sturm (Gastautorinnen), 13.12.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/7v8q-xq06

Das DFG-Projekt zur Neukatalogisierung der ehemals Donaueschinger Handschriften in der Badischen Landesbibliothek geht in seine dritte Runde.

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Die „Violinschule“ von Leopold Mozart

Bei dem Bild handelt es sich um ein Porträt von Leopold Mozart aus seiner Violinschule.

Porträt von Leopold Mozart aus seinem Werk „Violinschule“
Badische Landesbibliothek, Signatur M 32563 RH.

Brigitte Knödler-Kagoshima, 29.11.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/hb3v-r082

Die Badische Landesbibliothek hat im November 2022 die „Violinschule“ von Leopold Mozart in der zweiten Auflage aus dem Jahr 1770 als Geschenk aus Privatbesitz erhalten. Die großzügige Schenkung von Helmut Mink (Rheinau-Freistett) ergänzt die Sammlungen der Badischen Landesbibliothek vorzüglich, da umfangreiche historische und aktuelle Bestände zu Mozart vorhanden sind. Frühe Notendrucke aus der Entstehungszeit finden sich insbesondere auch in der Musikaliensammlung, die 1999 aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen übernommen wurde.

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Wie war's denn so? Ein Karlsruher Heldengespräch

Julia von Hiller und Jens Rügge, 30.6.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/mjkq-1c69

Die Szene spielt am Mittag des 24. Juni 2022. Wigalois vom Rade, ein Artusritter, ist zurück im Handschriften-Tresor der Badischen Landesbibliothek. Die treuen Gefährten auf den Regalböden unter und über ihm befragen ihn zu seinen Erlebnissen auf der Tagung, die seinetwegen am 23. und 24. Juni 2022 in der Badischen Landesbibliothek stattgefunden hat.

Wigalois hatte sich für zwei Tage in den Vortragssaal der Bibliothek begeben, um den dort anwesenden Forschern zur genaueren Untersuchung zur Verfügung zu stehen. Nach seinem Verkauf aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen im Jahr 1990 war er längere Zeit verschollen gewesen, doch hatte er Ende 2018 für die Badische Landesbibliothek gekauft werden und also der Forschung wieder zugänglich gemacht werden können. Da die übrigen Helden der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters aus der Donaueschinger Bibliothek schon seit 1994 in Karlsruhe wohnen, war er als ein Versprengter wieder in seine angestammte Heldenrunde zurückgekehrt. Mehr als hundert Tagungsgäste interessierten sich nun lebhaft für ihn als bebilderten Versroman aus dem Werkstattumfeld der Handschriftenmanufaktur des Diebold Lauber im elsässischen Hagenau.

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Tüchtig und belesen. Friedrich Valentin Molter.

Julia von Hiller, 28.6.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/002f-f313

Ein tüchtiger und belesener Mann war das, ein kluger Manager der Karlsruher Hofbibliothek und ein Gelehrter, der auch etwas aus ihr zu machen wusste: Am 1. Juli 2022 jährt sich zum 300. Mal der Geburtstag von Friedrich Valentin Molter. Als derjenige, der erstmals allen Gebildeten von Stadt und Land Zugang zu den Buchbeständen im Schloss eröffnete, der dafür sorgte, dass die wichtige aktuelle Literatur in Karlsruhe auch vorhanden war, und der fachkundig mit Forschern aus aller Welt über die historischen Schätze sprach, hat er die Grundlage für das geschaffen, was heute die Badische Landesbibliothek ihren Nutzern aus nah und fern bieten kann.

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Clara Faisst zum 150. Geburtstag

Brigitte Knödler-Kagoshima, 22.6.2022

DOI: https://doi.org/10.58019/x8z7-r207

Clara Mathilde Faisst, deren 150. Geburtstag wir am 22. Juni 2022 feiern, war eine vielseitig begabte Künstlerin und wirkte als Komponistin, Musikpädagogin, Pianistin und Dichterin. Geboren wurde sie 1872 in Karlsruhe, wo sie auch ihre erste musikalische Ausbildung am Großherzoglichen Konservatorium erhielt. Ab 1894 studierte sie an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin und wurde dort von Woldemar Bargiel (1828–1897), Max Bruch (1838–1920), Ernst Rudorff (1840–1916) und Robert Kahn (1865–1951) unterrichtet. Im Anschluss an ihre Rückkehr nach Karlsruhe im Jahr 1901 arbeitete sie als Künstlerin und Lehrerin. Sie blieb unverheiratet und verdiente ihren Lebensunterhalt mit Unterrichten und Konzertieren. Ihre Vokal- und Instrumentalwerke wurden in Karlsruhe öffentlich aufgeführt, teilweise erschienen ihre Werke auch im Druck. Zahlreiche Kontakte und Freundschaften pflegte sie mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Max Bruch, Hans Thoma (1839–1924), Willy Rehberg (1863–1937), Albert Schweitzer (1875–1965) und Wilhelm Furtwängler (1886–1954). Besonders wichtig waren ihre künstlerischen Auftritte, die regelmäßig in ihrer Wohnung stattfanden.

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