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Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Hyperinflation 1923

Das Bild zeigt eine  Reichsbanknote über fünf Billionen Mark von 1923.

Reichsbanknote über fünf Billionen (5.000.000.000.000) Mark von 1923. Der Wert entspricht 5 Rentenmark nach dem Wechselkurs vom 15. November 1923. Quelle: Wikipedia Commons.

Gerrit Heim, 21.7.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/rmny-q544

Inflation – kaum ein ökonomischer Fachbegriff löst in Deutschland so zuverlässig Emotionen aus. Während sich viele europäische Gesellschaften über einen längeren Zeitraum mit konstant hohen Preissteigerungsraten arrangieren, löst in Deutschland jede Veränderung der Nachkommastelle ein mediales Echo aus. Dahinter steckt nicht zuletzt eine kollektive Inflationsangst, die auf ein einschneidendes Ereignis in der deutschen Geschichte zurückgeht: die Hyperinflation von 1923.

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„Gegen Schmutz und Schund“

Der Screenshot zeigt einen Artikel im Jungen Freiheitskämpfer, der Beilage zum Führer, vom 16. Juni 1933, in dem verfemte Literatur beschrieben wird.

Ausgabe von Der junge Freiheitskämpfer, Beilage zu Der Führer vom 16. Juni 1933. – zum Digitalisat.

Frédérique Renno, 16.6.2023 

DOI: https://doi.org/10.58019/0gpm-mp40

Dieses Jahr gab es bereits zahlreiche Gedenkveranstaltungen und Erinnerungsprojekte zu den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten: Zwischen März und Oktober 1933 warfen die Nationalsozialisten an über 160 Orten Werke der von ihnen verfemten Bücher ins Feuer. Ein unrühmlicher Höhepunkt war die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in etwa zwanzig deutschen Universitätsstädten, die von der Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit begleitet wurde. Werke aus Kunst, Wissenschaft und Philosophie, Politik, Lyrik und Romanliteratur wurden – von sogenannten „Feuersprüchen“ begleitet – den Flammen übergeben. Es waren Bücher von jüdischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Texte der kulturellen Moderne und Schriften, die auf die Freiheit der Meinung, des Denkens, der Kunst und der Forschung beharrten. Vernichtet wurden Werke von Sigmund Freud, Rosa Luxemburg, Albert Einstein, Karl Marx, Heinrich Mann, Erich Maria Remarque, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Kurt Tucholsky, Bertha von Suttner, Erich Kästner und vielen anderen mehr. In der Parteizeitung der Nationalsozialisten Der Führer vom 16.6.1933 wurden die Namen einzeln aufgelistet.

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„Another Level“ – neues Außenmobiliar

Das Foto von Oliver-Selim Boualam zeigt das neue Außenmobiliar „Another Level“ von Julius Bläser und Severin Geißler von der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Das neue Außenmobiliar „Another Level“ von Julius Bläser und Severin Geißler (Hochschule für Gestaltung Karlsruhe). © Foto: Oliver-Selim Boualam.

Julius Bläser und Severin Geißler (Gastautoren), 12.6.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/j11t-g508

Im Frühjahr 2023 wurde das neue Außenmobiliar „Another Level“ von Julius Bläser und Severin Geißler, Absolventen der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe, im Skulpturengarten der Badischen Landesbibliothek realisiert. Es soll als Ort zum Verweilen, als neuer Treffpunkt und als Bühne für Veranstaltungen, Lesungen und Vorträge im öffentlichen Raum dienen. Über das Projekt sprechen die beiden Designer in folgendem Interview.

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Frauen und Küchen in der Werbung

Zu sehen ist eine Werbeanzeige der Firma bulthaup in der Zeitschrift Schöner Wohnen von August 1990.

Werbeanzeige der Firma bulthaup, in: Schöner Wohnen, 8/1990, S. 27. – zum Katalog.

Katharina Bauer (Gastautorin), 2.6.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/mm5q-pv29

In diesem Text soll es in erster Linie um Frauen gehen. Dennoch möchte ich ihn mit einem Mann beginnen: Besagter Herr hat viel zu tun. Er schnippelt, brät und wäscht in gleich dreifacher Ausführung frische Zutaten, die über den modernen Küchenblock der Firma bulthaup verteilt liegen. Sein Erscheinungsbild unterstreicht, dass er sich wohl häufig hinter dem Herd aufhält und sich bestens auskennt: Sein blau-weißes Hemd erinnert an die Jacke eines Berufskochs und verleiht der Küche auf diese Weise einen professionellen Charakter.

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Deutsche Digitale Bibliothek #relaunched

Das Bild zeigt einen Screenshot der Deutschen Digitalen Bibliothek.

Startseite der Deutschen Digitalen Bibliothek. – zur Webseite.

Gerrit Heim, 8.5.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/8s62-6a60

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ist ein Kooperationsprojekt, das die Bestände und Sammlungen zahlreicher teilnehmender Kultureinrichtungen unter einem virtuellen Dach vereint: Sie ermöglicht damit die kostenfreie Recherche im digitalisierten kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands für alle Nutzerinnen und Nutzer. Wer nach Fotografien, historischen Zeitungsausgaben, Manuskripten, alten Büchern, Gemälden, Musiknoten, Filmen, Skulpturen, Akten etc. sucht, wird hier online fündig.

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Neu entdeckt: eine unbekannte Zeichnung

Das Bild zeigt ein Selbstporträt der Künstlerin Marie Ellenrieder von 1818.

Marie Ellenrieder (1791–1863). Selbstporträt 1818. Quelle: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

Edwin Fecker (Gastautor) und Annika Stello, 2.5.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/e1jt-qx61

Unverhofft kommt oft – das gilt auch in Bibliotheken. Als vor kurzem einige handschriftliche Dokumente elektronisch verzeichnet wurden, deren Existenz zwischen einer größeren Menge gedruckter Bücher bisher unbeachtet geblieben war, ereignete sich wieder einmal ein solch unverhoffter Moment. Zwischen den von außen unscheinbaren Blättern und Büchlein fand sich auch ein Album mit eingeklebten Kunstpostkarten des 19. Jahrhunderts (Karlsruhe, BLB, K 3293 IV 21). Es ist auf den ersten Blick dekorativ, aber ansonsten nicht allzu bemerkenswert. Etwas ganz Besonderes stellt jedoch das allererste eingeklebte Bild des Albums, eine aquarellierte Zeichnung, dar.

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Zehn Jahre Lesebühne

Das Foto zeigt den Gastgeber der Lesebühne Stefan Unser mit Vorfreude auf die Benefizveranstaltung für die Ukraine im Mai 2022.

Der Gastgeber der Lesebühne Stefan Unser voller Vorfreude auf die Benefizveranstaltung für die Ukraine im Mai 2022.

Stefan Unser 25.4.2023 17.10 Uhr

DOI: https://doi.org/10.58019/t5ev-t355

Poetry Slam in seiner ursprünglichen Form ist Subkultur. Entsprechend sind es auch die Orte, an denen sich das erfolgreichste Literaturformat der Gegenwart ab Mitte der 2000er Jahre in Karlsruhe etabliert hat. Der Gotec Slam im Gotec Club in Mühlburg wurde von 2003 bis zu seinem Ende im Jahr 2018 über hundert Mal veranstaltet. Der KOHI Slam in den Räumen des KOHI Kulturraum e.V. in der Karlsruher Südstadt findet seit Juni 2007 an jedem letzten Freitag im Monat statt.

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Was macht eigentlich ein Systembibliothekar?

Zu sehen ist eine Porträtfotografie von Ralf Weber, Systembibliothekar an der Badischen Landesbibliothek.

Ralf Weber, Systembibliothekar an der Badischen Landesbibliothek.

Ralf Weber, 14.04.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/94nt-s228

Ralf Weber ist Systembibliothekar in der Badischen Landesbibliothek. Was genau seinen Beruf ausmacht, erfahren Sie im folgenden Interview.

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Abschluss des Bildungsgeschichteprojekts

Gerrit Heim, 31.03.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/163a-vg69

Im Jahr 2025 wird das 200-jährige Bestehen der Polytechnischen Schule in Karlsruhe, dem Vorläufer des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), gefeiert. Die Entwicklung von dieser Schulgründung Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum heutigen KIT wirft ein spannendes Schlaglicht auf die deutsche Bildungsgeschichte. Das Jubiläum wird Anlass sein, Geschichte und Gegenwart des KIT in den Fokus der historischen Bildungsforschung zu rücken. In Vorbereitung auf dieses Ereignis, dessen Bedeutung weit über Karlsruhe hinausgeht, haben die Badische Landesbibliothek (BLB) und das KIT in einem von der Stiftung Kulturgut geförderten Kooperationsprojekt eine breite Quellenbasis zur Erforschung des Themenspektrums digital erschlossen.

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Zwischen Emanzipation und Sexualisierung

Zu sehen ist das Cover der Zeitschrift "burda Moden" vom Juni 1961.

Titelbild der burda Moden-Ausgabe vom Juni 1961.

Wanda Metzger (Gastautorin), 21.03.2023

DOI: https://doi.org/10.58019/92rf-nh19

Jeden Tag entscheiden wir, was wir heute tragen, wie wir uns präsentieren und was wir mit unserer Kleidung ausdrücken wollen. Sich vor den Blicken anderer zu schützen oder eben diese auf sich zu ziehen, sich dem Anlass entsprechend zu kleiden oder durch den Bruch von Erwartungen zu rebellieren – jeden Tag stehen wir vor unserem Kleiderschrank und somit auch vor zahlreichen Möglichkeiten.

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