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Herzlich Willkommen im BLBlog!

Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Landtagsprotokolle

Abbildung von historischen Protokollen aus dem Jahr 1819.

Abb. 1: Abbildung eines Buchbandes mit historischen Protokollen von 1819.

Stefan Unser und Jana Madlen Schütte, 23.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/vv6a-4g83

Seit Kurzem sind über 600 Bände der Badischen Landtagsprotokolle im Volltext durchsuchbar. In einem Projekt wurden diese in Kooperation mit OCR-BW, dem Kompetenzzentrum für Texterkennung der Universitätsbibliotheken Mannheim und Tübingen mit der Software Tesseract volltexterkannt und in die Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek eingespielt.

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Pauline Viardot

Zu erkennen ist eine Büste von Pauline Viardot. Das bronzene Abbild wurde auf einer Marmorsäule platziert, an der eine gravierte Platte befestigt wurde. Auf eben dieser steht ihr Name, sowie ihre Lebensspanne und ihre Berufung, "Sängerin und Komponistin". 

Abb. 1: Bronzebüste von Pauline Viardot-García.

Brigitte Knödler-Kagoshima, 13.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/cqy8-8v07

Pauline Viardot-García, am 18. Juli 1821 in Paris als Kind der spanischen Sängerfamilie Garcia geboren, war eine der berühmtesten Mezzosopranistinnen des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus wirkte sie als Komponistin, Musikschriftstellerin und Lehrerin und hatte brieflichen und persönlichen Kontakt zu vielen Künstlern, Intellektuellen und Politikern des 19. Jahrhunderts. 1840 heiratete sie den Pariser Theaterdirektor und Kunstschriftsteller Louis Viardot (1800–1883).

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Sanierung der Lesesaalkuppel

Heike Susanne Lukas, 30.6.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/0ew1-9h87

Die Lesesaalkuppel, in der unser Architekt Oswald Mathias Ungers das auratische "Universum des menschlichen Denkens und Wissens" sichtbar werden lassen wollte, ist zur Zeit hinter Staubschutzwänden verschwunden. Zuerst wurden die sechzehn antik anmutenden Bibliotheks-Fragmente von Ian Hamilton Finlay mit den Telefonnummern der bedeutendsten Bibliotheksorte der Welt an den zentralen Pfeilern des Lesesaals mit Holz verschalt. Dann wurde Mitte Juni ein Gerüst unter der Kuppel aufgestellt und der Schutz für die grauen Farbfelder von Günther Förg angebracht. Danach konnten die Zwickel unter der Kuppel und die Wände geöffnet werden. Warum? Was geschieht denn da?

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Digitalisierung Wirtschaft

Titelblatt der als "Dankesspende im Jubiläumsjahr 1896" von badischen Industriellen herausgegebenen "Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden".

Abb. 1: Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden: eine Dankesspende im Jubiläumsjahre 1896 ihrem Herrscherhaus dargebracht von Badischen Industriellen, 98 C 76067.

Jana Madlen Schütte, 2.6.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/p16h-2112

Am 9. September 1896 feierte Großherzog Friedrich I. von Baden (1826–1907) seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass erhielt er auch die hier abgebildete Schrift mit dem Titel Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden von badischen Industriellen mit kurzen Abrissen der einzelnen Unternehmen und zugehörigen Illustrationen. Sie bietet einen guten Überblick über die Wirtschaftslage Badens dieser Zeit. In einem im April 2021 begonnenen Digitalisierungsprojekt an der Badischen Landesbibliothek wird zur Erforschung des Themenspektrums nun eine breite Quellenbasis digital zur Verfügung gestellt.

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Die Postkarte als Instagram der Gründerzeit

Abb. 1: Ernst Kutzer: Die Nibelungen. 5. Hagen an der Bahre Siegfrieds. Wien: Katholischer Schulverein für Österreich, 1916. Signatur: 120 H 3032,R,5.

Julia von Hiller, 26.5.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/pbh0-xx19

Die Postkarte ist ein kulturgeschichtliches Dokument ersten Ranges. Aber auch sie musste erst erfunden werden. Das war 1866, als Heinrich von Stephan auf der 5. Deutschen Post-Konferenz in Karlsruhe erste Überlegungen dazu anstellte. Am 1. Juli 1870 wurde die Postkarte in Baden und anderen deutschen Staaten als Korrespondenzmedium zugelassen, ein fulminanter Auftakt. In den nächsten fünf Jahren setzte sie sich weltweit durch. Ab 1. Juli 1875 konnte sie im international einheitlichen Format überallhin versendet werden.

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RegionaliaOpen

Susanne Jaklin, Jana Madlen Schütte und Anna Weintraut, 18.5.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/KQ5F-CZ79

In RegionaliaOpen verbindet die Badische Landesbibliothek Open Access, also den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, mit Landeskunde und -geschichte: Allen, die über die Region publizieren, bietet sie mit ihrem neuen Repositorium RegionaliaOpen – Open-Access-Publikationsserver für den Südwesten ab sofort die Infrastruktur für eine Open-Access-Veröffentlichung. Außerdem können über RegionaliaOpen viele frei verfügbare Publikationen gefunden und kostenfrei genutzt werden.

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Fretum Magellanicum

Abb. 1: Die neuwen Inseln so hinder Hispanien gegen Orient. Aus: Sebastian Münster: Cosmographey. - Basel: Petri 1564. - Signatur: 98 B 76217 RH. - Zum Digitalisat.

Julia von Hiller 25.4.2021 8.20 Uhr

DOI: https://doi.org/10.58019/QBKX-D550

Am 27. April 1521 ist Ferdinand Magellan auf der Philippineninsel Mactan gestorben. Der portugiesische Kommandant einer spanischen Schiffsflotte, die eine Westroute nach "Ostindien" suchte, um die einträglichen Gewürzinseln im Pazifik für den Herrschaftsbereich der kastilischen Könige zu sichern, wurde nur etwa vierzig Jahre alt.

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Donaueschinger Musikhandschriften

Handschriftliche Titelseite mit kalligrafischem Text zu Mozarts Oper "Le Nozze di Figaro" auf vergilbtem Papier.

Abb. 1: Titelblatt der Musikhandschrift Le Nozze di Figaro. Quelle: BLB.

Brigitte Knödler und Jana Madlen Schütte, 19.4.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/mker-p161

Die Aufführung der Oper in Donaueschingen 1787 hat eine besondere musikgeschichtliche Bedeutung, da es sich um die erste Aufführung dieses Werks außerhalb von Wien und Prag und um die erste deutsche Singspielbearbeitung handelt. Das Digitalisat der Musikhandschrift finden Sie hier. Bemerkenswert ist, dass die Oper in Donaueschingen von einem Liebhabertheater aufgeführt wurde und große Erfolge feierte. Die Hochzeit des Figaro wurde in den Jahren 1788, 1789 und 1791 noch mehrfach aufgeführt und zählt damit zu den am häufigsten gegebenen Opern am Hoftheater. Die Rolle der Kammerzofe Susanna sang dabei die Fürstin Maria Antonia persönlich – beim Aufführungsmaterial ist bei der Singstimme der Susanna deshalb auch „für die Durchlauchtigste Fürstin" vermerkt.

Die Uraufführung der Oper fand im Jahr zuvor in Wien statt, weitere Aufführungen folgten in der Saison 1786/87 in Prag. Die in der Badischen Landesbibliothek aufbewahrte Musikhandschrift wurde im Jahr 1786 von dem bekannten Kopisten Anton Grams in Prag erstellt, sie überliefert eine der frühesten Prager Werkfassungen.

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Tag der Provenienzforschung 2021

Abb. 1: Tilgungsstempel.

Julia von Hiller, 14.4.2021 

DOI: https://doi.org/10.58019/2q3m-a605

Heute findet zum dritten Mal der internationale Tag der Provenienzforschung statt. Viele Archive, Museen und Bibliotheken arbeiten daran, die Washingtoner Prinzipien von 1998 umzusetzen und NS-Raubgut in ihren Beständen zu identifizieren, zu dokumentieren und nach Möglichkeit zu restituieren. Viele haben noch gar nicht begonnen. Die Badische Landesbibliothek hat die Recherche nach NS-Raubgut in ihren Beständen bereits erledigt. In den Jahren 2016 bis 2020 hat sie mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste und der Ministeriums für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden-Württemberg ihren Monographien- und Zeitschriftenbestand systematisch überprüft.

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Entdeck die Welt! Sammelbilder-Alben

Eine Reise um die Welt / P. J. Landfried, Heidelberg, Rauchtabak-, Kautabak- und Zigarrenfabrik, 1933. Sammelbilderalbum mit 144 Bildern zu allen fünf Erdteilen. Signatur: 121F 148 R.

Abb. 1: Eine Reise um die Welt / P. J. Landfried, Heidelberg, Rauchtabak-, Kautabak- und Zigarrenfabrik, 1933. Sammelbilderalbum mit 144 Bildern zu allen fünf Erdteilen. Signatur: 121F 148 R. - Zum Digitalisat.

Julia von Hiller, 29.3.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/4m04-ft21

Und welche Bilder haben Sie als Kind gesammelt? Bei mir waren es 1971 die 3D-Bilder von Shell für das Album „Entdeck die Welt“. Damals habe ich diese Bilder geliebt. Bei meiner Schwester und mir hießen sie „Glitschbilder“. Und ich habe noch heute aus dieser Zeit eine Sammlung von 3D-Postkarten, mit Kanarienvögeln, Enten, Gemsen, Hirschen, Störchen … Das Album also füllten wir, weil unser Vater mit jeder Tankquittung von Shell in unserer Neubausiedlung kostenlos ein solches Bild als Zugabe bekam. Noch heute kann ich mich an das Atomium erinnern, das da abgebildet war. Mir sind da auch erstmals das Taj Mahal und die Niagarafälle begegnet.

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