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Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Aus der Trennung heraus!

Zu sehen ist das Werbeplakat der Ausstellung "Aus der Trennung heraus! 200 Jahre Evangelische Landeskirche in Baden". Es besteht aus einer Collage, im Vordergrund befindet sich eine Abbildung einer Statue von zwei, sich an den Händen haltenden, Engeln. Der Hintergrund ist bunt.

Abb. 1: Ausstellungsplakat – Aus der Trennung heraus!

Julia von Hiller, 26.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/8t2b-jt78

Am 2. Juli 1821 trat in der Karlsruher Stadtkirche eine Synode aus 22 Lutheranern und 22 Reformierten zusammen, um aus den beiden evangelischen Konfessionen eine unierte Kirche zu bilden. Am 26. Juli war das Werk vollendet. Großherzog Ludwig von Baden erließ die Unionsurkunde, die von den Synodalen unterzeichnet wurde. Ein Anfang war gemacht. Heute feiert die Evangelische Landeskirche in Baden den 200. Jahrestag der Kirchenunion. Wir als Badische Landesbibliothek können nur Weniges beitragen, aufgrund der Zerstörung der BLB im Zweiten Weltkrieg ist der ehemals reiche Quellenbestand zur Kirchenunion nicht erhalten und nur fragmentarisch ersetzt worden. Aber wir gratulieren umso herzlicher mit einer kleinen Auswahl heute bei uns wieder verfügbarer digitalisierter Drucke zur Evangelischen Kirchenvereinigung im Großherzogtum Baden.

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Landtagsprotokolle

Abbildung von historischen Protokollen aus dem Jahr 1819.

Abb. 1: Abbildung eines Buchbandes mit historischen Protokollen von 1819.

Stefan Unser und Jana Madlen Schütte, 23.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/vv6a-4g83

Seit Kurzem sind über 600 Bände der Badischen Landtagsprotokolle im Volltext durchsuchbar. In einem Projekt wurden diese in Kooperation mit OCR-BW, dem Kompetenzzentrum für Texterkennung der Universitätsbibliotheken Mannheim und Tübingen mit der Software Tesseract volltexterkannt und in die Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek eingespielt.

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Picassos politisches Engagement

Abbildung von Guernica als Reproduktion. Foto von Almudena Sanz.

Abb. 1: Pablo Picasso: Guernica. (Reproduktion auf Fliesen in Gernika). Quelle: Foto by Almudena Sanz.

A. Fischer, 15.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/d0cj-0y49

Mit dem Kunstwerk „Guernica” hat Pablo Picasso nicht nur eines der bedeutendsten Gemälde des 20. Jahrhunderts geschaffen, sondern auch ein intensives und ausdrucksstarkes Zeichen gegen Krieg und Terror gesetzt. Erstmalig präsentiert wurde das Werk vor 84 Jahren: Es wurde am 12. Juli 1937 auf der Weltausstellung in Paris im spanischen Pavillon vorgestellt.

Verstehen lässt sich die monumentale Szenerie voller Leid und Schmerz — sie umfasst rund 27 Quadratmeter — nur im Kontext geschichtlicher Ereignisse. Seit 1936 tobte in Spanien ein Bürgerkrieg zwischen den rechtsgerichteten Putschisten unter Francisco Franco und der demokratisch gewählten Regierung.

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Pauline Viardot

Zu erkennen ist eine Büste von Pauline Viardot. Das bronzene Abbild wurde auf einer Marmorsäule platziert, an der eine gravierte Platte befestigt wurde. Auf eben dieser steht ihr Name, sowie ihre Lebensspanne und ihre Berufung, "Sängerin und Komponistin". 

Abb. 1: Bronzebüste von Pauline Viardot-García.

Brigitte Knödler-Kagoshima, 13.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/cqy8-8v07

Pauline Viardot-García, am 18. Juli 1821 in Paris als Kind der spanischen Sängerfamilie Garcia geboren, war eine der berühmtesten Mezzosopranistinnen des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus wirkte sie als Komponistin, Musikschriftstellerin und Lehrerin und hatte brieflichen und persönlichen Kontakt zu vielen Künstlern, Intellektuellen und Politikern des 19. Jahrhunderts. 1840 heiratete sie den Pariser Theaterdirektor und Kunstschriftsteller Louis Viardot (1800–1883).

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Sanierung der Lesesaalkuppel

Heike Susanne Lukas, 30.6.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/0ew1-9h87

Die Lesesaalkuppel, in der unser Architekt Oswald Mathias Ungers das auratische "Universum des menschlichen Denkens und Wissens" sichtbar werden lassen wollte, ist zur Zeit hinter Staubschutzwänden verschwunden. Zuerst wurden die sechzehn antik anmutenden Bibliotheks-Fragmente von Ian Hamilton Finlay mit den Telefonnummern der bedeutendsten Bibliotheksorte der Welt an den zentralen Pfeilern des Lesesaals mit Holz verschalt. Dann wurde Mitte Juni ein Gerüst unter der Kuppel aufgestellt und der Schutz für die grauen Farbfelder von Günther Förg angebracht. Danach konnten die Zwickel unter der Kuppel und die Wände geöffnet werden. Warum? Was geschieht denn da?

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Zeitungsarchäologie I: Edward Nickles

Julia von Hiller, 14.6.2021 

Hurrah, Germania! Unter diesem Titel hat ein Autor namens Eduard Nickles „Gedichte aus der Zeit des deutschen Heldenkampfes 1870/71“ veröffentlicht. In einem der traditionsreichsten Verlage der Karlsruher Residenz. Ich war neugierig: Wer war denn dieser Verfasser, der in keinem biographischen Nachschlagewerk einen Eintrag hat? Wer wollte wohl seine patriotischen Gedichte lesen? Unsere digitalisierten Zeitungen erwiesen sich einmal mehr als Fundgrube. Sie sind im Volltext ausgelesen und die Recherche versprach relativ zielgenaue Treffer. Und da wurde es richtig spannend!

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Digitalisierung Wirtschaft

Titelblatt der als "Dankesspende im Jubiläumsjahr 1896" von badischen Industriellen herausgegebenen "Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden".

Abb. 1: Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden: eine Dankesspende im Jubiläumsjahre 1896 ihrem Herrscherhaus dargebracht von Badischen Industriellen, 98 C 76067.

Jana Madlen Schütte, 2.6.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/p16h-2112

Am 9. September 1896 feierte Großherzog Friedrich I. von Baden (1826–1907) seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass erhielt er auch die hier abgebildete Schrift mit dem Titel Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden von badischen Industriellen mit kurzen Abrissen der einzelnen Unternehmen und zugehörigen Illustrationen. Sie bietet einen guten Überblick über die Wirtschaftslage Badens dieser Zeit. In einem im April 2021 begonnenen Digitalisierungsprojekt an der Badischen Landesbibliothek wird zur Erforschung des Themenspektrums nun eine breite Quellenbasis digital zur Verfügung gestellt.

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Die Postkarte als Instagram der Gründerzeit

Abb. 1: Ernst Kutzer: Die Nibelungen. 5. Hagen an der Bahre Siegfrieds. Wien: Katholischer Schulverein für Österreich, 1916. Signatur: 120 H 3032,R,5.

Julia von Hiller, 26.5.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/pbh0-xx19

Die Postkarte ist ein kulturgeschichtliches Dokument ersten Ranges. Aber auch sie musste erst erfunden werden. Das war 1866, als Heinrich von Stephan auf der 5. Deutschen Post-Konferenz in Karlsruhe erste Überlegungen dazu anstellte. Am 1. Juli 1870 wurde die Postkarte in Baden und anderen deutschen Staaten als Korrespondenzmedium zugelassen, ein fulminanter Auftakt. In den nächsten fünf Jahren setzte sie sich weltweit durch. Ab 1. Juli 1875 konnte sie im international einheitlichen Format überallhin versendet werden.

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Urheberrechtsreform

Zu sehen ist das Symbol eines Paragraphen.

Abb. 1: Paragrafzeichen im BLB-Monogramm.

Julia von Hiller 20.5.2021 21.15 Uhr

DOI: https://doi.org/10.58019/apda-5692

Wir veröffentlichen hier - als Gastbeitrag - die Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) von heute. Gemeinsam mit unserem Fachverband und den bundesweit mehr als 9.000 von ihm vertretenen Bibliotheken aller Sparten und Größen mit elf Millionen Nutzern und Nutzerinnen begrüßen wir die Entfristung der Bildungs- und Wissenschaftsschranke und bedauern, dass eine gesetzliche Regelung für das Ausleihen von E-Books durch Bibliotheken auch weiterhin fehlt.

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RegionaliaOpen

Susanne Jaklin, Jana Madlen Schütte und Anna Weintraut, 18.5.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/KQ5F-CZ79

In RegionaliaOpen verbindet die Badische Landesbibliothek Open Access, also den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, mit Landeskunde und -geschichte: Allen, die über die Region publizieren, bietet sie mit ihrem neuen Repositorium RegionaliaOpen – Open-Access-Publikationsserver für den Südwesten ab sofort die Infrastruktur für eine Open-Access-Veröffentlichung. Außerdem können über RegionaliaOpen viele frei verfügbare Publikationen gefunden und kostenfrei genutzt werden.

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