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Herzlich willkommen im Blog der Badischen Landesbibliothek! Hier finden Sie Beiträge rund um badische Landeskunde, Geschichte und Kultur – mit einem Schwerpunkt auf Personen, Orte und Themen, die einen Bezug zur Badischen Landesbibliothek oder ihren Beständen haben.

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Kontakt: Dr. Michael Fischer

Interview mit Wolfgang Zimmermann

Abb. 1: Recherche leicht gemacht: Über den neuen Open-Access-Server RegionaliaOpen der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe sind verschiedenste landeskundliche Texte online verfügbar. © Badische Landesbibliothek.

Jana Madlen Schütte, 19.8.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/yj85-st08

Auf RegionaliaOpen bietet die Badische Landesbibliothek (BLB) Herausgebern und Autoren seit 18. Mai 2021 eine Plattform, um Fachtexte über Baden und die Oberrheinregion weltweit frei zugänglich zu machen. Einige Texte sind bereits online – darunter sieben Jahrgänge der landesweit bekannten Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO). Welche Vorteile die Open-Access-Veröffentlichung bietet und ob weitere Bände folgen, berichtet der ZGO-Schriftleiter Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann im Gespräch mit Dr. Jana Madlen Schütte. Diese leitete den Bereich für Landesbibliothekarische Aufgaben der BLB bis Mitte 2022.

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„Ein Sommer in Baden-Baden“

Zu sehen ist das Titelblatt des Werkes "Ein Sommer in Baden". 

Abb. 1: Das Praxisbeispiel passt gut in den August: In „Ein Sommer in Baden-Baden“ berichtet Eugène Guinot von seinen Reisen in der Oberrheinregion. © Badische Landesbibliothek.

Ruth Ackermann, Beate Ehlig, Jana Madlen Schütte und Janina Späth, 17.8.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/60cq-kv98

Zeitungen, Handschriften, Bücher: Mehr als vier Millionen Seiten aus unterschiedlichen Publikationen hat die Badische Landesbibliothek (BLB) in den vergangenen Jahren digitalisiert. Über ihre Webseite stellt sie die Werke weltweit kostenlos zur Verfügung – viele davon inklusive Texterkennung. Doch wie wird das Original zum Digitalisat? Welche Schritte nehmen die Seiten auf dem Weg zum Image? Das verrät das Team Digitalisierung im BLBlog.

Passend zur Urlaubszeit dient ein Reisebuch aus dem Jahr 1858 als Beispiel: „Ein Sommer in Baden-Baden“ von Eugène Guinot (1805-1861). Der französische Autor und Journalist beschreibt und illustriert die Stationen seiner Reise durch die Oberrheinregion, darunter Baden-Baden, Freiburg, Rastatt, Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim.

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Verklärung

Abb. 1: Verklärung Christi. In: Michael de Massa: Vita Christi, Oberrheinischer Sprachraum, Mitte 15. Jh., Cod. Donaueschingen 436, Bl. 114r.

Julia von Hiller, 6.8.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/wx4x-q038

Und er ward verklärt vor ihnen,
und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne,
und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
Matth. 17,2

Die Verklärung ist eine meiner Lieblingsgeschichten im Neuen Testament. Jesus steigt mit den Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes auf einen hohen Berg. Dort erscheint er ihnen plötzlich in seiner göttlichen Natur, Mose und Elia neben sich. Die Jünger wirft es um, als sie Gottes Stimme hören: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören.“

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Aus der Trennung heraus!

Zu sehen ist das Werbeplakat der Ausstellung "Aus der Trennung heraus! 200 Jahre Evangelische Landeskirche in Baden". Es besteht aus einer Collage, im Vordergrund befindet sich eine Abbildung einer Statue von zwei, sich an den Händen haltenden, Engeln. Der Hintergrund ist bunt.

Abb. 1: Ausstellungsplakat – Aus der Trennung heraus!

Julia von Hiller, 26.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/8t2b-jt78

Am 2. Juli 1821 trat in der Karlsruher Stadtkirche eine Synode aus 22 Lutheranern und 22 Reformierten zusammen, um aus den beiden evangelischen Konfessionen eine unierte Kirche zu bilden. Am 26. Juli war das Werk vollendet. Großherzog Ludwig von Baden erließ die Unionsurkunde, die von den Synodalen unterzeichnet wurde. Ein Anfang war gemacht. Heute feiert die Evangelische Landeskirche in Baden den 200. Jahrestag der Kirchenunion. Wir als Badische Landesbibliothek können nur Weniges beitragen, aufgrund der Zerstörung der BLB im Zweiten Weltkrieg ist der ehemals reiche Quellenbestand zur Kirchenunion nicht erhalten und nur fragmentarisch ersetzt worden. Aber wir gratulieren umso herzlicher mit einer kleinen Auswahl heute bei uns wieder verfügbarer digitalisierter Drucke zur Evangelischen Kirchenvereinigung im Großherzogtum Baden.

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Landtagsprotokolle

Abbildung von historischen Protokollen aus dem Jahr 1819.

Abb. 1: Abbildung eines Buchbandes mit historischen Protokollen von 1819.

Stefan Unser und Jana Madlen Schütte, 23.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/vv6a-4g83

Seit Kurzem sind über 600 Bände der Badischen Landtagsprotokolle im Volltext durchsuchbar. In einem Projekt wurden diese in Kooperation mit OCR-BW, dem Kompetenzzentrum für Texterkennung der Universitätsbibliotheken Mannheim und Tübingen mit der Software Tesseract volltexterkannt und in die Digitalen Sammlungen der Badischen Landesbibliothek eingespielt.

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Picassos politisches Engagement

Abbildung von Guernica als Reproduktion. Foto von Almudena Sanz.

Abb. 1: Pablo Picasso: Guernica. (Reproduktion auf Fliesen in Gernika). Quelle: Foto by Almudena Sanz.

A. Fischer, 15.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/d0cj-0y49

Mit dem Kunstwerk „Guernica” hat Pablo Picasso nicht nur eines der bedeutendsten Gemälde des 20. Jahrhunderts geschaffen, sondern auch ein intensives und ausdrucksstarkes Zeichen gegen Krieg und Terror gesetzt. Erstmalig präsentiert wurde das Werk vor 84 Jahren: Es wurde am 12. Juli 1937 auf der Weltausstellung in Paris im spanischen Pavillon vorgestellt.

Verstehen lässt sich die monumentale Szenerie voller Leid und Schmerz — sie umfasst rund 27 Quadratmeter — nur im Kontext geschichtlicher Ereignisse. Seit 1936 tobte in Spanien ein Bürgerkrieg zwischen den rechtsgerichteten Putschisten unter Francisco Franco und der demokratisch gewählten Regierung.

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Pauline Viardot

Zu erkennen ist eine Büste von Pauline Viardot. Das bronzene Abbild wurde auf einer Marmorsäule platziert, an der eine gravierte Platte befestigt wurde. Auf eben dieser steht ihr Name, sowie ihre Lebensspanne und ihre Berufung, "Sängerin und Komponistin". 

Abb. 1: Bronzebüste von Pauline Viardot-García.

Brigitte Knödler-Kagoshima, 13.7.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/cqy8-8v07

Pauline Viardot-García, am 18. Juli 1821 in Paris als Kind der spanischen Sängerfamilie Garcia geboren, war eine der berühmtesten Mezzosopranistinnen des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus wirkte sie als Komponistin, Musikschriftstellerin und Lehrerin und hatte brieflichen und persönlichen Kontakt zu vielen Künstlern, Intellektuellen und Politikern des 19. Jahrhunderts. 1840 heiratete sie den Pariser Theaterdirektor und Kunstschriftsteller Louis Viardot (1800–1883).

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Sanierung der Lesesaalkuppel

Heike Susanne Lukas, 30.6.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/0ew1-9h87

Die Lesesaalkuppel, in der unser Architekt Oswald Mathias Ungers das auratische "Universum des menschlichen Denkens und Wissens" sichtbar werden lassen wollte, ist zur Zeit hinter Staubschutzwänden verschwunden. Zuerst wurden die sechzehn antik anmutenden Bibliotheks-Fragmente von Ian Hamilton Finlay mit den Telefonnummern der bedeutendsten Bibliotheksorte der Welt an den zentralen Pfeilern des Lesesaals mit Holz verschalt. Dann wurde Mitte Juni ein Gerüst unter der Kuppel aufgestellt und der Schutz für die grauen Farbfelder von Günther Förg angebracht. Danach konnten die Zwickel unter der Kuppel und die Wände geöffnet werden. Warum? Was geschieht denn da?

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Zeitungsarchäologie I: Edward Nickles

Julia von Hiller, 14.6.2021 

Hurrah, Germania! Unter diesem Titel hat ein Autor namens Eduard Nickles „Gedichte aus der Zeit des deutschen Heldenkampfes 1870/71“ veröffentlicht. In einem der traditionsreichsten Verlage der Karlsruher Residenz. Ich war neugierig: Wer war denn dieser Verfasser, der in keinem biographischen Nachschlagewerk einen Eintrag hat? Wer wollte wohl seine patriotischen Gedichte lesen? Unsere digitalisierten Zeitungen erwiesen sich einmal mehr als Fundgrube. Sie sind im Volltext ausgelesen und die Recherche versprach relativ zielgenaue Treffer. Und da wurde es richtig spannend!

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Digitalisierung Wirtschaft

Titelblatt der als "Dankesspende im Jubiläumsjahr 1896" von badischen Industriellen herausgegebenen "Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden".

Abb. 1: Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden: eine Dankesspende im Jubiläumsjahre 1896 ihrem Herrscherhaus dargebracht von Badischen Industriellen, 98 C 76067.

Jana Madlen Schütte, 2.6.2021

DOI: https://doi.org/10.58019/p16h-2112

Am 9. September 1896 feierte Großherzog Friedrich I. von Baden (1826–1907) seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass erhielt er auch die hier abgebildete Schrift mit dem Titel Bilder aus der Industrie des Großherzogtums Baden von badischen Industriellen mit kurzen Abrissen der einzelnen Unternehmen und zugehörigen Illustrationen. Sie bietet einen guten Überblick über die Wirtschaftslage Badens dieser Zeit. In einem im April 2021 begonnenen Digitalisierungsprojekt an der Badischen Landesbibliothek wird zur Erforschung des Themenspektrums nun eine breite Quellenbasis digital zur Verfügung gestellt.

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